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Unterschriften gegen Tafel

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Heiko1961

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#1
Protestbrief soll Tafel-Umzug verhindern

Schönauer Villenbewohner fürchten soziale Spannungen

Chemnitz. Am 30. Oktober will der Verein Chemnitzer Tafel in die Zwickauer Straße 247 umziehen. Obwohl es keine Wohnhäuser in der Nachbarschaft gibt, wehren sich offenbar mehrere Schönauer gegen die Ansiedlung des Vereins im Stadtteil. „Freie Presse“ liegt ein „Aufruf zum Überdenken des Standortes“ vor. Mit dem Schreiben sollen Unterschriften gegen die Ansiedlung der Tafel gesammelt werden.

und HIER
 

galadriel

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#2
www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/CHEMNITZ/1080125.html

Die Verfasser des Schreibens (die Namen sind der Redaktion bekannt) äußerten sich am Montag eher kleinlaut. Sie sagten, dass man die Tafel und die Bedürftigen auf keinen Falle verunglimpfen wollte, sondern lediglich die Stadtverwaltung bitten wollte, den Standort noch einmal zu überdenken.


Ich hoffe, dass die Unterzeichner nie in die Lage kommen, auch mal an der Tafel zu stehen.
 

Heiko1961

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#3
Diese Beispiel zeigt, dass in Deutschland eine Solidarität gegen Sozialabbau schwer möglich ist. Da spiegelt sich unsere Gesellschaft wieder. Was soll´s, in Hamburg wurde auch gegen eine Kita Widerstand geleistet, weil es ja etwas lauter werden könnte.


Ich könnte mir einen Dialog bei den Anwohnern so vorstellen, z.B. zwischen Frau Müller und Frau Meier.

Frau Meier: "Müllerchen haste gehört, hier soll ne Tafel aufmachen. Du musst unbedingt dagegen unterschreiben. Da gehen auch Penner und die Sozialschmarotzer die wohl arbeitslos in der 2. Stufe sind- weiß nicht mehr wie die genannt werden-, mit ihren Familien hin. Mein Mann hat neulich sogar schon so einen Penner getroffen."
Frau Müller: "Ja wo denn?"
Frau Meier: "Genau zwischen die Augen."
 
E

ExitUser

Gast
#4
Ich bin auch dagegen, das die Tafel in das Schönauer Villenviertel zieht!
Ist sie erst einmal da, fressen die Einwohner im Villenviertel den Armen die ganzen Delikatessen weg, wenn sie erst einmal spitzgekriegt haben, wie lecker das ist! Dann lieber im Armenviertel bleiben. Da trauen sich die Reichen nicht hin wegen der Gangs und Aua und so.
 

galadriel

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#5
Außerdem sind verschiedene Chemnitzer ziemlich doof.:icon_neutral:

Die Tafel hier im Ort, ist so ziemlich mitten in der Stadt, die Leute die vorbei gehen, müssen um die Wartenden herum laufen, es hat (bis jetzt)noch keinen gestört.
 

Rinzwind

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#6
Gedanken zur Nacht!

Vielleicht sollten sich die StA Aachen, der Staatsschutz sowie der/die Anzeigenerstatter den zweiten Absatz des Artikels mal aufmerksam durchlesen, denn GENAU DAS erfüllt den Straftatbestand der Volksverhetzung!

Wer macht die Anzeige? :icon_biggrin:

Dabei möchte ich betonen, dass die BriefschreiberInnen nicht einmal die Schuld trifft, denn soweit ich weiß ist es noch nicht strafbar, unreflektiert den Bullshit nachzuplappern, den sie täglich von den Medien eingetrichtert kriegen!

Ich will ja nicht denselben Müll machen wie "unsere FührerInnen" und immer nur an den Symptomen herumdoktorn :icon_evil:, ich will die Ursachen beseitigen! (damit das "beseitigen" in diesem Zusammenhang nicht falsch verstanden werden kann, möchte ich darauf hinweisen, dass es in keiner Weise als gewalttätige Beseitigung gemeint ist! Zur Beseitigung würde ich für die JournalistInnen eine ausgiebige Fortbildung "Objektive Berichterstattung ohne 'Wenn und Aber'" empfehlen!)

Mir ist natürlich völlig klar, dass dies gar nicht gewünscht ist, denn d
as würde zwar solche widerlichen Äußerungen bei der verhindern, aber blöderweise würde das ja auch die derzeitigen Machtstrukturen gefährden, da die benötigten MitläuferInnen (später dann MittäterInnen! - alles schon mal da gewesen!) plötzlich mit dem selbständigen Denken anfangen könnten, nicht wahr? :wink:

Ist das jetzt eigentlich auch Volxverhetzung, wenn ich großen Teilen der Bevölkerung unterstelle, nicht selbst zu denken, obwohl sie dazu in der Lage wären? :icon_frown:

Schönen Gruß, Andreas
 

left

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#7
ZitatAnfang
" Die Ansiedlung führe „unausweichlich zu anwachsenden sozialen Spannungen“ und „zum sozialen Abstieg des Gebiets“. Eltern müssten laut dem fehlerfreien und in gutem Deutsch verfassten Schreiben um ihre Schulkinder besorgt sein, wenn bei einer „großen Zahl an Bedürftigen auch einige wenige gewaltbereite Personen und gescheiterte Existenzen diese Verkehrsmittel in Zukunft verstärkt nutzen“, heißt es. Und weiter: „Die Attraktivität dieses Naherholungsraumes wird deutlich darunter leiden, wenn die Parks und Wege vermehrt von einigen nicht heimatlich verwurzelten Klienten der Chemnitzer Tafel als Zwischenaufenthaltsort genutzt werden.“
ZitatEnde

Ich hoffe, dass die Unterzeichner nie in die Lage kommen, auch mal an der Tafel zu stehen.
Wenn ich so was lese
"gewaltbereite Personen"
"gescheiterte Existenzen"
"nicht heimatlichverwurzelten Klienten"

Und ich hoffe, daß die Unterzeichner ganz schnell in diese Lage kommen und
mal etwas länger als ein Jahr darin bleiben(mindestens).
Möglicherweise übernehme ich dann doch mal "gewaltbereit" so zur Probe.
 
E

ExitUser

Gast
#8
ZitatAnfang
" Die Ansiedlung führe „unausweichlich zu anwachsenden sozialen Spannungen“ und „zum sozialen Abstieg des Gebiets“. Eltern müssten laut dem fehlerfreien und in gutem Deutsch verfassten Schreiben um ihre Schulkinder besorgt sein, wenn bei einer „großen Zahl an Bedürftigen auch einige wenige gewaltbereite Personen und gescheiterte Existenzen diese Verkehrsmittel in Zukunft verstärkt nutzen“,
Die Sorte Eltern kenne ich. Die gutsituierten, die durchaus nicht nur "um ihre Schulkinder besorgt" sind.
Die sind vor allem mal heilfroh, daß so eine grosse Masse armer, aber möglicherweise intelligenter Kinder (Tafelesser) nicht mehr als Konkurrenz zu ihren zwar reichen, möglicherweise aber weniger intelligenten Kindern auftreten können.
Deutsches Schulsystem sei Dank, gell?

Da bemühen sich solche reichen Eltern schon nach Kräften, alle Armen in die Asozialenschublade zu stecken, zu den "gewaltbereiten und gescheiterten Existenzen".

Ja wo kämen wir denn da hin, wenn nur die Intelligenz über den Erfolg entscheiden würde?
Was für ein Szenario: leergefegte Politikerränge, leere Managerbüros...

Viele Grüße,
angel
 

ofra

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#9
Diese Beispiel zeigt, dass in Deutschland eine Solidarität gegen Sozialabbau schwer möglich ist. Da spiegelt sich unsere Gesellschaft wieder. Was soll´s, in Hamburg wurde auch gegen eine Kita Widerstand geleistet, weil es ja etwas lauter werden könnte.


Ich könnte mir einen Dialog bei den Anwohnern so vorstellen, z.B. zwischen Frau Müller und Frau Meier.

Frau Meier: "Müllerchen haste gehört, hier soll ne Tafel aufmachen. Du musst unbedingt dagegen unterschreiben. Da gehen auch Penner und die Sozialschmarotzer die wohl arbeitslos in der 2. Stufe sind- weiß nicht mehr wie die genannt werden-, mit ihren Familien hin. Mein Mann hat neulich sogar schon so einen Penner getroffen."
Frau Müller: "Ja wo denn?"
Frau Meier: "Genau zwischen die Augen."
heiko, du bringst es genau auf den punkt!
 

Emma13

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#10
www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/CHEMNITZ/1080125.html

Die Verfasser des Schreibens (die Namen sind der Redaktion bekannt) äußerten sich am Montag eher kleinlaut. Sie sagten, dass man die Tafel und die Bedürftigen auf keinen Falle verunglimpfen wollte, sondern lediglich die Stadtverwaltung bitten wollte, den Standort noch einmal zu überdenken.


Ich hoffe, dass die Unterzeichner nie in die Lage kommen, auch mal an der Tafel zu stehen.
Im Gegenteil Galadriel, sie müssten - sie müssten unbedingt !! :mad:

Emma13
 

Demosthenes

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#11
oh ja, die "müßten" das mal ganz dringend... vor allem weil so viele Leute so überhaupt keine Ahnung haben, was eine Tafel eigentlich darstellt und wer dort wieso "hingeht"...
Aber um es mal (bewußt überspitzt) so auszuformulieren, damit auch die "wannabes" mal kapieren gegen was sie da eigentlich sind - drastisch betrachtet sind Tafeln doch Recyclinghöfe... anstatt daß der Müllberg wächst werden hier noch Produkte "verwertet" (bedenkt, was Supermärkte usw... den Tafeln schenken würde sonst schlicht weggeschmissen) - also sind diese "netten Nachbarn", die sich nicht mit [...] einlassen wollen, im Grunde genommen sogar Umweltsünder, oder...?

Wo eine Tafel ihre Räumlichkeiten hat sollte generell egal sein, wichtig ist, daß sie erreichbar ist. Und wenn Kinder etwas "mitbekommen" ist das sogar gut - dann glauben sie wenigstens früh genug keine Sozialmärchen mehr...
 

Mutterfür4

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#12
Ich verstehe nicht, wie immer so verallgemeinert werden kann...sind alle Arbeitslosen denn nur arbeitslos weil sie doof und unrasiert sind und gehören darum ins Ghetto - bloß nicht auf der Straße sehen lassen???:icon_kotz2:

Wir gehen auch zur Tafel (bzw. mein Mann, weil ich mich zu sehr schämen würde, auch wenns albern ist) und er steht da nicht an, weil wir das so toll finden, weil wir so richtig den Schmarotzer raushängen lassen wollen, sondern weil wir müssen. Um unsere Kinder satt zu kriegen und damit es uns einen Funken besser geht mit Harzt IV.

Aussuchen tut sich das keiner.
(Wir fragen uns immer, wie lang es noch dauert, bis das Amt denen, die zur Tafel gehen, das vom Lebensunterhalt wieder abziehen?)

Allerdings möchte ich zur Lage "Villenviertel" auch fragen, ob das Sinn macht. Dort werden wenige Bedürftige zu finden sein und das bedeutet sicher auch längere Wege für die Betroffenen. Und ich persönlich finde es auch zum K..... mir deren "Reichtum" angucken zu müssen, wie sie da hocken in ihren perfekten Häuslein und auf uns herabblicken, weil sie meinen, sie wären etwas Besseres. Zum Glück wohne ich in einer anderen Stadt. Wo die Tafel akzeptiert wird.

Wer nie in der Lage war, so in Armut leben zu müssen, der schaut sicher nicht gern über seinen eigenen Tellerrand. Es geht vielen im Land einfach zu gut um sich vorstellen zu können, das wir fast alle ganz normale Menschen sind, nicht gewalttätig und nicht stinkend und saudoof. Vielleicht waren wir ja auch alle mal so vor Hartz IV?
Nur werden wir nach dieser Erfahrung sicher etwas anders sein und anders denken, als vorher!?

Und auch unter den Reichen gibt es Leute, die ihre Kinder in Lumpen laufen lassen vor lauter Geiz und die saudoof sind. Das ist kein Privileg der Armen.

Und auch im Reichenviertel sollte man bedenken, heutzutage ist jeder genau 12 Monate von Hartz IV entfernt.....
 

Borgi

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#13
Es geht schlichtweg um den Werterhalt der Villen und Einfamilienhäuser!
Die Tafel könnte es, ähnlich wie die NPD, so machen, dass sie sich von den Villenbesitzern eine Anlaufstelle/Tafel finanzieren lässt, um sich freizukaufen. Dazu sind die "Besseren der Gesellschaft" aber zu geizig.
Früher hätten für solche Bemerkungen und Hetze Villen und Einfamilienhäuser gebrannt!
 
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#14
Gibt es schon eine Gegenunterschriftenaktion?
Den reichen Schmarotzern muss man die Tafeln direkt vor ihre Villen setzen, am besten auf den im öffentl. Interesse enteigneten Grundstücksteil vor der Villeneingangstüre.
 

Borgi

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#15
Gibt es schon eine Gegenunterschriftenaktion?
Den reichen Schmarotzern muss man die Tafeln direkt vor ihre Villen setzen, am besten auf den im öffentl. Interesse enteigneten Grundstücksteil vor der Villeneingangstüre.
Wandertouren und Busreisen in diese Villengegend zum Selbstkostenpreis anbieten, bis es richtig knallt! Ach ja, ein paar DIXI am Strassenrand dürfen dann auch nicht fehlen. Wir wollen denen doch nicht in den Garten sch....en
 

Heiko1961

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#16
Es ist schon traurig genug, dass in so einem reichen Land, überhaupt solche Einrichtungen wie die Tafel geben muss.:icon_kotz:
 

Hartzbeat

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#17
Fragwürdige TAFELfreuden

Heiko: Es ist schon traurig genug, dass in so einem reichen Land, überhaupt solche Einrichtungen wie die Tafel geben muss
:icon_twisted: Ich weiß, sehr maliziöse Idee: Vielleicht ist das eine politisch gelenkte Maßnahme, um uns anhand der "exquisiten" Lebensmittel, die die dort aufTAFELn, doch noch vom Aufschwung zu überzeugen?

*​

Dennoch werden hier mal wieder Gruppen gegeneinander ausgespielt - die Medien helfen fleißig mit. Eine Gegenaktion? Gute Idee, hätte Interesse an Informationen, ob eine solche bereits stattfindet bzw. wie man eine solche organisieren könnte, habe sowas bisher nicht gemacht...

für Infos dankbar
Hartzbeat

____________
* Allen, die meine Comics mögen, ist deren Verwendung gestattet, eine kommerzielle Verwendung schließe ich aus.
 

Rounddancer

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#18
Das geht nur um den erwarteten Wertverlust

Mit guten Wohnlagen ist das ja so: Man bezahlt deutlich mehr Geld, nur um in einer Gegend zu wohnen, in der zu wohnen sich nur Leute leisten können, die selbst auch gutbetucht sind. Armut ist dann außer Sicht- und Hörweite.

Und wenn da eine Einrichtung ins Gebiet zu kommen droht, dann geht die Furcht los, daß dann die guten, seriösen Nachbarn ausziehen, der Wohnwert und der Wert des eigenen Häusle in den Keller sinkt, dann vielleicht nur noch Menschen aus unteren Klassen, Gesockse, Obdachlose, Diebe, Penner, die rumhängen, saufen und die gepflegten Gärten verseichen, einziehen.

Das ist wie in den USA, wo, wenn auch nur eine schwarze Familie in ein weisses Viertel einzieht, nach und nach die meisten Weissen ausziehen.
 

Helga Ulla

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#19
Tagespresse/ Unterschriften gegen Tafeln

Ich schliesse mich dem Beitrag von Heike NR.8 voll an.
Aber dann gäbe es vielleicht einmal eine Politik, die auch die Menschen verstehen.
Nicht nur Geschwafel aus einer ehemaligen Juppischule, die auch nur mit Stipendien, viel Vitamin B geschafft haben zu studieren. Die je in ihrem Leben eine Schaufel oder Hacke in der Hand gehabt haben, und heute auf die herunterschauen, die damit ihren Lebensunterhalt verdient haben.
 

gerda52

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#21
Hartzbeat sagte :
Dennoch werden hier mal wieder Gruppen gegeneinander ausgespielt - die Medien helfen fleißig mit. Eine Gegenaktion? Gute Idee, hätte Interesse an Informationen, ob eine solche bereits stattfindet bzw. wie man eine solche organisieren könnte, habe sowas bisher nicht gemacht...
Wenn Rounddancer uns eine Garantie dafür gibt, dass folgendes Szenario

Rounddancer sagte :
Das ist wie in den USA, wo, wenn auch nur eine schwarze Familie in ein weisses Viertel einzieht, nach und nach die meisten Weissen ausziehen.
auch in Deutschland so läuft, schlage ich vor, Du suchst Dir dort in der noch homogenen Lage eine schöne Wohnung. :icon_twisted:

Wir anderen kommen nach und nach dazu. Ich hoffe, die Schönauer Villenbewohner beeilen sich auch mit dem Wegziehen. :icon_party:
 

Hartzbeat

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#22
Warum denn gleich umgezogen sein?

@ gerda,
wen meintest Du in Deinem Posting eigentlich - mich? Rounddancer?

Ich persönlich hatte lediglich um Infos zu einer Gegenaktion gebeten - kann daher nicht Rounddancers Villenvision folgen geschweige denn Deinem Vorschlag, nach Chemnitz/Schönau zu ziehen. Das wäre recht unverhältnismäßig, finde ich, wenn eine Unterschriftenaktion oder ein Posting auf einer Chemnitzer Internetseite vielleicht auch eine Wirkung hätte.

Schöne Woche wünscht Dir
Hartzbeat
 

galadriel

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#23
Umzugsprobleme bei der Chemnitzer Tafel

Die Chemnitzer Tafel gibt heute zum letzten Mal ihre Lebensmittel an der Augustusburger Straße aus. Die Mitarbeiter sitzen schon auf gepackten Koffern und ziehen in diesen Tagen ins neue Domizil an der Zwickauer Straße. Allerdings verläuft der Umzug nicht ganz so glatt wie erhofft. Derzeit ist das Gebäude in Schönau noch eine Baustelle – überall arbeiten noch die Handwerker. Offenbar werden die neuen Räume erst auf den letzten Drücker bezugsfertig.
Vereinschefin Christiane Fiedler ist jedoch zuversichtlich, daß der Umzug bis Ende der Woche über die Bühne gehen kann. Bedürftige sollten sich keine Sorgen machen – am kommenden Dienstag ist die Lebensmittelausgabe wie geplant geöffnet.

Quelle:
http://www.radiochemnitz.net/
 
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