unterschiedliche Strompreise bei Neukunden und Bestandskunden: Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz empfiehlt Widerspruch zur Vorbereitung auf eventuelle Schadensersatzansprüche

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Der Artikel ist aktuell von Dezember 2021

  • Von Neukund:innen in der Grundversorgung für Strom und Gas höhere Preise zu verlangen, ist nach Auffassung der Verbraucherzentrale systemwidrig und daher unzulässig.
  • Betroffene sollten schriftlich Widerspruch einlegen und den Versorger auffordern, das Preisniveau auf das der Bestandskund:innen anzupassen. So können gegebenenfalls Schadenersatzansprüche vorbereitet werden.
Im Artikel ist auch eine Telefonnummer mit den "Sprechzeiten" genannt.

Dies vor dem Hintergrund, dass jetzt einige Grundversorger extrem hohe Preise verlangen.

Kann gerne verschoben werden in eine passendere Rubrik, eventuell auch angepinnt.
 

Meisterbau

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Das Thema ist nicht uninteressant. Besonders bei der aktuellen Debatte um die Atomenergie. Denn, laut Tagesschau, soll die Atomenergie in der EU künftig als klimafreundlich gelten. Jetzt kommt der alte Interessenkonflikt zwischen "Energiepreise niedrig" und "Atomenergie" neu zur Vorscheinen.

Das hat vielleicht nicht direkt mit dem obigen Thema etwas zu tun, ist mir aber so durch den Kopf gegangen :)

So, jetzt muss ich erst den Akku meines Notebooks laden. :) MfG
 

Sabine21

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Jetzt kommt der alte Interessenkonflikt zwischen "Energiepreise niedrig" und "Atomenergie" neu zur Vorscheinen.
Zu niedrigen Energiepreisen kann Atomenergie ganz sicher nicht beitragen. Die Erzeugungskosten in der EU sind deutlich höher als die für regenerative Energien. Die Folgekosten für Gesundheit, Umwelt und Klima einbezogen kostet eine mit Atomkraft erzeugte kWh sogar > 0,76 €.

 

ChrisNiedersachsen

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So ein allgemeines Thema über den Strom wäre eine sehr gute Idee. Aktuell sind die Tarife für neue Kunden ein Schlag in die Magengrube. Die meisten Preise fangen bei 40 Cent je kWh an. Ich habe noch Glück dass mein Tarif noch bis Ende Juni geht (25,43 Cent die kWh, auch da sind die Steuern mit drin), aber dafür wurde der Grundpreis ab dem 1.12.21 um 3 bis 4 € monatlich erhöht. Immerhin gibt es ja seit Januar 3 € mehr auf dem Konto 😁😅
 

Admin2

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Zu niedrigen Energiepreisen kann Atomenergie ganz sicher nicht beitragen. Die Erzeugungskosten in der EU sind deutlich höher als die für regenerative Energien. Die Folgekosten für Gesundheit, Umwelt und Klima einbezogen kostet eine mit Atomkraft erzeugte kWh sogar > 0,76 €.

Richtig gerechnet, aber es geht in der Gesamtschau um einen Energieträger der Unabhängigkeit für uns bringt.
Also Unabhängigkeit von einer Sonne, die nachts nicht scheint, Wind, der nur unzuverlässig verfügbar ist, von Gaszulieferern, die uns bei Meinungsverschiedenheiten den Hahn abdrehen oder die Preisschraube anziehen.
Dann wäre da noch der für E-Mobilität zusätzlich gebrauchte Strom. :icon_kinn:

Natürlich kann man auch Kohle nutzen, da dabei jedoch, wie bei Gas, CO² in die Umwelt geblasen wird bleibt nur eine Möglichkeit. Oder siehst du zuverlässige Alternativen zum Atömchen?
 

Bananenbieger

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Richtig gerechnet, aber es geht in der Gesamtschau um einen Energieträger der Unabhängigkeit für uns bringt.
Also Unabhängigkeit von einer Sonne, die nachts nicht scheint, Wind, der nur unzuverlässig verfügbar ist, von Gaszulieferern, die uns bei Z
was is mit Batterie oder andere Speicher?
Immer der Gleiche Mist, wie vor 20 Jahren. Der Zug ist schon weitergefahren. Mittlerweile hat sich mehr in Speichermöglichkeiten getan. Wie ist es sonst möglich, dass "nur" Autos mehrere Hundertkilometer schaffen?

Ein Auto braucht man nicht unbedingt. Aber man bleibt ja in seinen Sumpf den die Politik und Energiekonzerne erzählen stehen.
 

Larsson

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Hm, wie soll ich Widerspruch einlegen auf einen noch nicht bestehenden Vertrag? Und woher weiß ich, wie die Preise bei Bestandskunden sind?
Ausserdem sollte man unterscheiden zwischen Grundversorger und Grundversorgung. Der Grundversorger stellt eine Grundversorgung sicher, diese Grundversorgung war schon immer zu astronomisch hohen Preisen. Aber jeder Grundversorger bietet auch immer günstigere Tarife als die Grundversorgung, dazu muss ich einen Vertrag schließen, wie bei jedem anderen Anbieter, der mein Gebiet beliefert, ebenso.
Manchmal habe ich das Gefühl Verbraucherschützer sind genauso Lobbyisten.
 

Admin2

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was is mit Batterie oder andere Speicher?

Da dein Posting ein wenig Wirr rüberkommt beziehe ich mich nur mal auf das, was ich im Zusammenhang mit meinem Posting zu verstehen glaube.

Strom muss immer erst einmal erzeugt werden, bevor er in einen weiteren Speicher gepackt werden kann. Es gibt aber schlicht noch keinen Speicher der solche Mengen Energie speichern kann, wie sie in DE gebraucht werden.
Ich habe mich lange mit dem Thema auseinandergesetzt bevor ich mich positionierte. Letztlich bleibt aber - wenn das Klima im erwünschten Tempo geschützt werden soll - nur Atomkraft übrig, die unseren Energiebedarf derzeit zuverlässig decken kann.
Warte mal ab wie Preise steigen und sich Ausfälle häufen, wenn jetzt dann die letzten Meiler vom Netz gehen.
 

bondul

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Oder siehst du zuverlässige Alternativen zum Atömchen?
ot:
Fraglich wäre bereits, wer in DE die Atomkraftwerke im Fall der Weiternutzung betreiben sollte:
.. Und obwohl sich die Konzerne lange sperrten, haben sie sich inzwischen allesamt der Energiewende verschrieben. Eon konzentriert sich auf Vertrieb und Netze, EnBW ist einer der größten Betreiber von Offshore-Windparks, und selbst RWE, Deutschlands größter Kohlekonzern, ist inzwischen zu einem vorgezogenen Kohleausstieg bereit und hat die erneuerbaren Energien zum Kerngeschäft erklärt. ..

Weitere Info zum Thema Atom findet sich u.a. auch hier:
 

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ot:
Fraglich wäre bereits, wer in DE die Atomkraftwerke im Fall der Weiternutzung betreiben sollte:

Ich habe hier lediglich meine Meinung zum Thema zum Besten gegeben, was die Taz und Co. dazu meinen ist immer so eine Sache der Windrichtung... ;)

Es steht auch außer Frage wo diese neuen Meiler entstehen, entstehen werden sie da Bedarf da ist und nur so die strengen Vorgaben der Klimaziele zu erreichen sind.
Andere Länder werden uns gerne mit Atomstrom "aushelfen", wenn hier mal wirklich die Folgen zu extremer Blauäugigkeit in Sachen Klimaschutz zum Tragen kommen. ;)
 

Bananenbieger

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von Zentraliesierung und Dezentralisierung gehört?

Aber das gibts ja nicht. :) Sehr erfolgreich, was man Jahrelang erzählt.
Wie war das, bevor die Eisenbahn populär wurde?

Ja freilich wird Atomstrom von unseren Nachbarn exportiert. Weil billiger ist. Komisch, dass die Konzerne davon profitieren, aber nicht der Verbraucher.

Ui, das Ajax Amsterdam Stadion holt seinen Notstrom über Batterien. ...
Was ist bei uns?
 
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Meisterbau

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Zu niedrigen Energiepreisen kann Atomenergie ganz sicher nicht beitragen. Die Erzeugungskosten in der EU sind deutlich höher als die für regenerative Energien. Die Folgekosten für Gesundheit, Umwelt und Klima einbezogen kostet eine mit Atomkraft erzeugte kWh sogar > 0,76 €.
Ich hoffe sehr, dass das so ist. Allerdings ist die Politik an sich keine Logik und keine Mathematik, sondern ein Wetterphänomen :raining-emoji:
 

bondul

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Andere Länder werden uns gerne mit Atomstrom "aushelfen", wenn hier mal wirklich die Folgen zu extremer Blauäugigkeit in Sachen Klimaschutz zum Tragen kommen. ;)
Andere Szenarien wären möglich, wenn bspw. bürokratische Abläufe in DE beschleunigt würden. Dazu findet sich einiges im Koalitionsvertrag, wir dürfen gespannt sein auf die Umsetzung.

Berechnungen zur Bedarfsdeckung durch erneuerbare Energien gibt es zahlreiche, hier ein Beispiel:
.. Der gesamte deutsche Energiebedarf ließe sich innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre ausschließlich mit erneuerbaren Energien decken. ..
Wie bei allem politischen Treiben, sind jedoch zahlreiche Unwägbarkeiten zwischen Theorie und Realität zu beachten ..;)
 

grün_fink

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Jo, viel wichtiger fände ich jetzt mal die finanzielle Bedarfsdeckung von jemandem im Regelbedarfsbezug, der mit solchen Preisen konfrontiert ist.
Derjenige muss zu seinem eigenen Überleben heute etwas unternehmen und nicht auf umweltschutztechnische Maßnahmen der Regierungen in ferner Zukunft hoffen.
Das war die Intention des Threads.

diese Grundversorgung war schon immer zu astronomisch hohen Preisen.
Oops tatsächlich schon immer solch krasser Unterschied, dass es fast das vierfache wie bei Neukunden kosten darf?

Aber jeder Grundversorger bietet auch immer günstigere Tarife als die Grundversorgung, dazu muss ich einen Vertrag schließen,
Wäre eine Lösung.
Doch in welchen Vertrag lassen die Grundversorger denn die Menschen derzeit überhaupt hinein?
 

bondul

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Jo, viel wichtiger fände ich jetzt mal die finanzielle Bedarfsdeckung von jemandem im Regelbedarfsbezug ..
Ad hoc fiele mir dazu ein entsprechend ausgestalteter, gestaffelter Sozialtarif ein. Nachweislich arme Menschen zahlen angepasst an die Bewohnerzahl ihrer Wohneinheit bis x kwh Verbrauch einen Betrag x für jede Einheit. Dabei müsste ein realistischer Grundbedarf als Grundlage dienen. Wird dieser überschritten, würden die kWh in Abstufungen teurer.

Gibt's ja so ähnlich bei den Rundfunkgebühren, dabei werden die Beiträge auch entsprechend "umgelegt"...

(Oje, doch wieder Zukunftsmusik ..)
 

grün_fink

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Hm naja ok bei solch horrendem Arbeitspreis nach Wohneinheit und Bewohnerzahl...
Ich rede ja nicht vom Heizen sondern vom Licht, Kochen, Waschmaschine, Fernseher und so Sachen.

Ok das ist ein guter Vorschlag prinzipiell.
Gestaffelte Sozialtarife in Abhängigkeit vom Verbrauch und übermäßiger Verbrauch wird teurer.
Gleichzeitig stelle ich mir das schwierig vor, weil (jetzt mal Thermenstrom und Durchlauferhitzer ausgenommen) ja Unterschiede bestehen in der Ausstattung: Manche Kochen mit Strom andere mit Gas, die Waschmaschine läuft auch nicht bei allen über den Stromzähler sondern über andere Abrechnungsmethoden.
Das müsste man fein ausgestalten.

Ich würde dann doch die Methode bevorzugen, dass die Arbeitspreise beim Grundversorger sozialhilfeverträglich sein müssen.
Und bei solch Gebaren mit Arbeitspreisen von 40-80 Ct pro kWh, diese müssten verboten werden.

Ein ausreichend hocher Regelbedarf, damit man im Notfall auch mal etwas mehr zahlen kann, wäre auch dringend nötig.
Sonst geht es wirklich immer nur auf die Kleinen bis zum Schlaganfall oder Herzinfarkt oder schweren Depressionen.
 

bondul

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Ich habe mich wohl etwas unverständlich ausgedrückt ;), es ging mir nur um den Strompreis:

Sozialtarif, gestaffelt nach Bewohnern einer Wohnung oder eines Hauses.

Beispiel:
1-Personenhaushalt, bis 1500 kWh = x Cent/kwh, darüber xx Cent/kwh

2-Personenhaushalt, bis 2000 kWh .. usw...

Bei Nachweis von Bedürftigkeit oder geringem Einkommen.
Mit höherem Einkommen zahlt man mehr, um diese Vergünstigung quer zu finanzieren.

[Höre schon das Blöken der Besserverdienenden ..]
 
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Lirypa

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Hm, wie soll ich Widerspruch einlegen auf einen noch nicht bestehenden Vertrag?
??? Scheint mir auch wenig sinnvoll zu sein, aber um bestehende Verträge geht es hier nicht.
Und woher weiß ich, wie die Preise bei Bestandskunden sind?
Vermutlich reicht es, sich abstrakt auf das bestehende Preisniveau zu beziehen, ohne konkrete Werte zu nennen.
Ausserdem sollte man unterscheiden zwischen Grundversorger und Grundversorgung. Der Grundversorger stellt eine Grundversorgung sicher, diese Grundversorgung war schon immer zu astronomisch hohen Preisen.
Die Grundversorger , deren Preise ich überprüft habe, lagen mit der Grundversorgung nur wenig über den anderen anderen Tarifen des Grundversorgers. Also keine astronomischen Preise.
Das hat sich zum Jahreswechsel deutlich geändert.
Aber jeder Grundversorger bietet auch immer günstigere Tarife als die Grundversorgung, dazu muss ich einen Vertrag schließen, wie bei jedem anderen Anbieter, der mein Gebiet beliefert, ebenso.
Derzeit nicht mehr, s.o. Die A-Karte hat derzeit der, der z.B. durch einen Umzug den Anbieter wechseln muss. Die Preisvergleichsportale zeigen übrigens die gleichen absurden Strompreise an.
 

Gretta

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Ich kann keinen Grund erkennen warum langjährige Vertragskunden gleich behandelt werden müssen als Neukunden.
Nur weil es gerade unbequem für eine Gruppe ist.
Wobei ich als Folöge des von allen gewünschten Wetterschutzes die Preise der Vertragskunden sich entsprechend anpassen werden.
.
 

romeo1222

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Beispiel:
1-Personenhaushalt, bis 1500 kWh = x Cent/kwh, darüber xx Cent/kwh

2-Personenhaushalt, bis 2000 kWh .. usw...


Wie willste das aber für alle gleich handhaben mit fiexen Werten? Manche müssen Warmwasser über Strom erhitzen, bei anderen läuft es über eine Zentralheizung. Andere haben eine Gastherme für Warmwasser und Heizung (gerade die älteren Modelle fressen richtig Strom!) und andere müssen über Strom heizen. Manche nutzen dann vllt. noch Stromheizungen weil die richtige nicht funktioniert oder Entfeuchter, die auch jährlich ordentlich was an Strom zusammenbringen. Pauschalisieren kann man es nicht über fixe Werte...
 

bondul

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Wie willste das aber für alle gleich handhaben ..
Es geht um den Haushaltsstrom, für die Nutzung eines Durchlauferhitzers wird ein Mehrbedarf geleistet und Heizstrom zählt zu den KdU.

Energieversorger sollten gesetzlich verpflichtet werden, für Menschen mit niedrigem Einkommen einen entsprechenden Tarif anzubieten, ähnlich wie es diesen früher für die Festnetztelefonie gab.
 

bondul

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Sollte nur ein Vorschlag sein, als Alternative zu einer adäquaten Regelsatzerhöhung, die vermutlich in Kürze nicht zu erwarten ist.

Und wenn es den Staat nichts kostet ..
 

Admin2

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Noch eine parallele Einkommens- und Vermögensprüfung aufbauen?
Warum denn immer so destruktiv?

Das Finanzamt, der AG oder das Arbeitsamt können bei Einkommen unterhalb einer bestimmten Schwelle (~1600Netto) eine Bestätigung für einen Sozialtarif ausstellen.
Dieser Sozialtarif wird dem Energielieferanten mit der Zählerablesung per QR-Code übermittelt und berechtigt zum Bezug eines "Sozialtarifes".
Ein Sozialtarif, der wiederum den normalen Strompreis beinhaltet, aber schlicht von allen Zusatzsteuern befreit ist.
Das würde bereits heute die Strompreise in diesem Sozialtarif um 50% senken.
Einfacher geht es nicht, wenn der Wille dazu bestünde.
 
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