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Unterschied zw. EGV und EGV per VA?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Missyuna

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18 Jan 2010
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#1
sorry, für meine für einige sicherlich dumme(n) Fragen, aber ich blicks echt nicht

aber mir ist noch nicht so ganz ersichtlich,
-- welchen unterschied gibt es zwischen EGV und EGV per VA`?
-- und was heißt per VA?

-- steht in den beiden was anderes drinnen?
-- bzw. kann das passieren? das se den per VA schärfer schreiben?

ich weiß, wenn ich die EGV unterschreibe, bin ich für die zeit der Gültigkeit daran gebunden.

-- was ist bei dem per VA?
kann ich Wiedersprucheinlegen? auch wenn ich keine Vorschläge habe?

ich blicks leider nich.

Danke für die Antwort, die so hoffe ich kommen werden .
 
E

ExitUser

Gast
#2
sorry, für meine für einige sicherlich dumme(n) Fragen, aber ich blicks echt nicht

aber mir ist noch nicht so ganz ersichtlich,
-- welchen unterschied gibt es zwischen EGV und EGV per VA`?
-- und was heißt per VA? ...per Verwaltungsakt. Wird von der Behörde erlassen. Dagegen kann man klagen.

-- steht in den beiden was anderes drinnen?
-- bzw. kann das passieren? das se den per VA schärfer schreiben?

ich weiß, wenn ich die EGV unterschreibe, bin ich für die zeit der Gültigkeit daran gebunden.

-- was ist bei dem per VA?
kann ich Widersprucheinlegen? auch wenn ich keine Vorschläge habe?

ich blicks leider nich.

Danke für die Antwort, die so hoffe ich kommen werden .
.
 

Rudi

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#3
Und noch etwas ausführlicher.

Eine EGV=Eingliederungsvereinbahrung ist, wie das Wort Vereinbahrung schon sagt, ein einvernehmlicher Vertrag zwischen Dir und Deinem Träger.
Beide Vertragspartner unterschreiben diese Vereinbahrung ( Vertrag ) und sind somit an dem Inhalt vertraglich gebunden.

Kommt kein einvernehmlicher Vetrag zustande kann die Behörde ihn als VA=Verwaltungsakt erlassen, also einseitig festlegen was Du machen sollst.

Gegen einen Verwaltungsakt kann man rechtlich vorgehen sofern der Inhalt rechtswidrige Teile enthällt.
 

Missyuna

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#4
können die denn im VA was anderes reinschreiben? oder gibt es den gleichen nur als VA, sofern ich keine eigenen Ideen unterbreitet habe.
 

Missyuna

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#6
ahja......
also generell nix unterschreiben, sonst gültig, auf VA ankommen lassen, damit man rechtsmittel einlegen kann,

ich fasse zusammen :biggrin:

-- hin zum Arbeitsamt, EGV mitnehmen
-- hier einstellen zur Prüfung :icon_wink:
-- für ok befinden und unterschreiben oder Widerspruch einlegen
-- vorschläge machen, bzw. Änderungen damit erwirken
-- eventuellen Klageweg beschreiten
 

desmona

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#7
ahja......
also generell nix unterschreiben, sonst gültig, auf VA ankommen lassen, damit man rechtsmittel einlegen kann,

ich fasse zusammen :biggrin:

-- hin zum Arbeitsamt, EGV mitnehmen
-- hier einstellen zur Prüfung :icon_wink:
...bis hier ok

-- für ok befinden und unterschreiben oder Widerspruch einlegen
...ja entweder unterschreiben...wobei ich persönlich(und auch viele andere hier) keine EGV unterschreibe

...aber...gegen eine noch nicht unterschriebene EGV(ereinbarung) kannst du noch keinen Widerspruch einlegen...warum auch...es ist ja noch kein Vertrag zustande gekommen...
-- vorschläge machen, bzw. Änderungen damit erwirken
...genau das kannst du versuchen...ich bin gegen die hier immer wieder geäußerten "Gegenvorschläge":

- defacto ist das dir vorgelegte Machwerk -EGV- (und von dir noch nicht unterschrieben) ein Vertragsentwurf der noch nicht unterschriftsreif ist weil...(dieses und jenes nicht stimmt, oder nicht reingehört etc.pp.):icon_twisted:

-- eventuellen Klageweg beschreiten
- nein...hast du die EGV erstmal unterschrieben, kannst du dagegen nicht mehr klagen...du hast einen(für beide Seiten gültigen Vertrag unterschrieben

- bekommst du aber eine EGV per VA (Verwaltungsakt) dann kannst du dagegen angehen

---------------------------------
...bitte mach dir die Mühe und lies hier diverse große Threads in denen es um diese EGV's geht (ich weiß es ist sehr mühsam - aber wichtig) - dort sind auch immer wieder Musterschreiben enthalten
 

Missyuna

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#8
...bis hier ok





...aber...gegen eine noch nicht unterschriebene EGV(ereinbarung) kannst du noch keinen Widerspruch einlegen...warum auch...es ist ja noch kein Vertrag zustande gekommen...

? ich denke wenn per VA kommt, kann / muss ich widerspruch einlegen oder änderungen machen...ich kann das doch nicht einfach so liegen lassen?



---------------------------------
...bitte mach dir die Mühe und lies hier diverse große Threads in denen es um diese EGV's geht (ich weiß es ist sehr mühsam - aber wichtig) - dort sind auch immer wieder Musterschreiben enthalten
das ist mein Problem, ich habe hier soviel gelesen, das es mir schon überquillt, ich aber das mit den EGV´s z.b. nicht wirklich verstanden habe, daher versuchte ich es in einem extra thread für mich mal aufzudröseln ob ichs soweit auf die reihe bekomme
 

hergau

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#9
Das ist wie ein Mietvertrag.
da steht drin, wieviel Miete Du bezahlen mußt und was Deine sonstigen Pflichten sind.
Und es steht drin, was die Gegenseite anbietet.
In diesem Fall also, wieviel qm Du bekommst, Anzahl der Zimmer usw.
Beide Vertragspartner unterschreiben wenn sie damit einverstanden sind.
Bist Du mit der Höhe der Miete nicht einverstanden oder etwa mit der Pflicht des Schneeräumens, dann unterschreibst Du halt nicht.
Niemand kann Dich zwingen, das zu unterschreiben.

Eine EGV ist auch ein Vertrag.
Und wenn beide Seiten einverstanden sind, können sie das unterschreiben.
Aber wenn Du nicht unterschreibst, kann die Arge Dir einen Verwaltungsakt schicken. (kurz VA)
Da wird dann das ganze behördlich festgelegt.
Bist Du immer noch nicht einverstanden, kannst Du widersprechen und dagegen klagen.


Verstanden ???
 

Missyuna

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#10
ich fasse zusammen :biggrin: Teil 2
vllt. auch nochmal für andere, die schon matschig sind im Kopf

Eine EGV=Eingliederungsvereinbahrung ist, wie das Wort Vereinbahrung schon sagt, ein einvernehmlicher Vertrag zwischen Dir und Deinem Träger.
Beide Vertragspartner unterschreiben diese Vereinbahrung ( Vertrag ) und sind somit an dem Inhalt vertraglich gebunden.

Kommt kein einvernehmlicher Vetrag zustande kann die Behörde ihn als VA=Verwaltungsakt erlassen, also einseitig festlegen was Du machen sollst.

Gegen einen Verwaltungsakt kann man rechtlich vorgehen sofern der Inhalt rechtswidrige Teile enthällt.

Schritte
-- hin zum Arbeitsamt, EGV mitnehmen
-- hier einstellen zur Prüfung :icon_wink:
-- für ok befinden und unterschreiben
-- oder nicht unterschrieben zurück, mit vorschläge, Änderungen oder hinweis auf Rechtswidrigkeiten

-- auf VA warten
-- wenn immer noch nicht einverstanden eventuellen Klageweg beschreiten

überstehenden post nehme ich hier nich rein, weil der is so schön geschrieben, dat versteht auch die alte Missy
 
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