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Unterschied Reha und Akutheilbehandlung ( psychosomatisch)

Susanne42

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Ich erhalte ja schon Erwerbsminderungsrente und deshalb habe ich jetzt über die Krankenkasse eine psychosomatische Akutheilbehandlung beantragt.
Dieses findet im gleichen Gebäude statt, wie die Rehabehandlungen, man besucht auch gemeinsam die Therapie usw.
Wer kann mir jedoch sagen, welche Unterschiede mich noch erwarten.
Was zb ist mit der Zuzahlung? Über die DRV war ich Zuzahlungsbefreit, da ich lohnersatzleistungen bezog. Was ist aber bei der Kasse, geht das nur über diese jährliche Zuzahlungsbefreiung? Also 1% von den Einnahmen selber zahlen ( gdb 50) oder zählen Krankenhaus Zuzahlungen nicht dazu?
Was ist über die Dauer zu sagen? Die am Telefon sagte mir, Plan sind 5-6 Wochen, aber es gibt auch viele die bleiben 10-12 Wochen.
Ist das oft?
Und die wichtigste Frage natürlich: geht die Info an die DRV? Oder nur an die Kasse? Ich möchte diesen Aufenhalt nur „für mich“ soll nicht für die Erwerbsminderungsrente relevant sein ( hab da auch noch Zeit bis Ende 2021 bewilligt)
 

Larsson

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Aus therapeutischer Sicht gibt es keine Unterschiede. Über die Länge der Behandlung entscheidet Arzt mit Patient. Klar, es müssen Verlängerungsanträge gemacht werden. Grundsatz sind heute glaube ich 6 Wochen. Meine Erfahrung ist, das Patienten, die über die DRV dort sind, Vorträge der DRV besuchen müssen.
Wenn du bei der Kasse Zuzahlungsbefreit bist, dann musst du auch nichts zahlen.
Wer nicht Zuzahlungsbefreit ist, der zahlt über die KK 21 Tage, über die DRV sind es m.W. 42 Tage.
Ich wüsste nicht, dass da ein Bericht an die DRV geht, die ist ja bei dir nicht Kostenträger.
 

HermineL

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Ist hier eigentlich ganz gut dargestellt (Krankenhaus=Akut):

KRANKENHAUSBEHANDLUNG
Das Ziel einer psychosomatischen Krankenhausbehandlung ist die Wiederherstellung der Gesundheit, also die Heilung oder wesentliche Besserung einer Erkrankung.
Im Krankenhaus werden akute und chronische Krankheiten behandelt, die einen Herausnahme aus dem Alltag und den kombinierten Einsatz verschiedener Therapieverfahren erfordern (multimodale Therapie). Dabei stehen ärztlich geleitete Therapiemaßnahmen mit ständiger ärztlicher Präsenz (Rufbereitschaft) im Vordergrund. Gravierende psychische Erkrankungen, die alle Lebensbereiche betreffen, erfordern eine Krankenhausbehandlung. Eine psychosomatische Krankenhausbehandlung darf nicht im Vorhinein begrenzt werden und dauert mindestens 6-8, manchmal bis zu 12 Wochen und länger. Die Kostenträger werden in der Regel während der Behandlung die weitere Notwendigkeit der stationären Maßnahme überprüfen und die Verlängerung genehmigen. Die erforderlichen Stellungnahmen werden von der Klinik abgegeben, immer wird die Verlängerung besprochen und gemeinsam mit Ihnen als Patient entschieden.

REHABILITATIONSBEHANDLUNG
Die Rehabilitation beschäftigt sich vorwiegend mit Krankheitsfolgen und hat das Ziel der Wiederherstellung bzw. Erhaltung der Erwerbsfähigkeit (Rentenversicherung) oder der Vermeidung einer Behinderung (Krankenversicherung). Eine ständige ärztliche Präsenz mit Rufbereitschaft, wie bei der psychosomatischen Krankenhausbehandlung, ist im Rahmen der Rehabilitationsbehandlung nicht erforderlich.
Die stationäre Rehabilitationsbehandlung dauert 3-6 Wochen und kann in besonderen Fällen auch darüber hinaus verlängert werden.
Quelle: Krankenhausbehandlung oder Rehabilitation
 
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