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Untermieter für Hartz-IV-Empfänger zumutbar

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Arania

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#1
Gemeinden können von Hartz-IV-Empfängern verlangen, dass sie Teile ihrer Wohnung untervermieten, um die Mietkosten zu senken. Nach einem in Darmstadt veröffentlichten Beschluss des Hessischen Landessozialgerichts ist diese Forderung auch dann nicht unzumutbar, wenn der Arbeitslose sich Bad und Küche mit dem Untermieter teilen müsste. Geklagt hatte ein Arbeitsloser aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg, der in einer 90-Quadratmeter-Wohnung lebte (Aktenzeichen: AZ L 7 AS 126/06 ER).


http://www.bild.t-online.de/BTO/news/telegramm/Newsticker.html

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hartzhasser

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#2
das gabs doch auch in der Nachkriegszeit da wurden flüchtlinge auch in bewohnten wohnungen zwangseingewiesen.

lg hartzhasser
 
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#3
Hi,

also beim besten Willen, ich kann es verstehen, daß die steuerzahlende Allgemeinheit es nicht einsieht daß jemand die Miete für eine luxuriös grosse Wohnung die derjenige so nicht benötigt bezahlt bekommt.

Ich kenn selbst in meiner Umgebung so jemanden die geradezu hysterisch reagiert, daß sie ihre 4 Zimmerwohnung nicht weiter bezahlt bekommt.

Sorry, ich krieg selbst Harz 4. Dafür hab ich kein Verständnis!

Grüssle,

Petra
 

Arania

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#4
Da ist vielleicht ein bisschen dran, was man überdenken könnte, aber es gibt auch tatsächlich 4-Zimmer-Wohnungen die so zugeschnitten sind, das sie kaum Raum lassen für einen Untermieter, wohin übrigens mit den Möbeln des Hauptmieters?

Ausserdem gibt es Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen denen ein fremder Mensch in der Wohnung nicht zugemutet werden kann etc. etc.

Ich denke das müsste wieder von Fall zu Fall entschieden werden und nicht so pauschal
 

Martin Behrsing

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#5
das Urteil ist ein Skandal. Fragt sich ob bald die Zwangsweise Zusammelgung von Erwerbslosen in 4Raumwohnungen kommt. Entsprechende Überlegung gibt es ja schon in Rostock.
 

vagabund

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#7
Komisch, zwangsweise soll das rechtens sein, lebt aber ein HE freiwillig in einer solchen WG, ist es eä :motz:
 

Martin Behrsing

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#8
vagabund sagte :
Komisch, zwangsweise soll das rechtens sein, lebt aber ein HE freiwillig in einer solchen WG, ist es eä :motz:
daruaf wird es hinauslaufen Bedarfsgemeinschaften mit kollektiver Sippenhaft.
 

Silvia V

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#9
vagabund sagte :
Komisch, zwangsweise soll das rechtens sein, lebt aber ein HE freiwillig in einer solchen WG, ist es eä :motz:
Genauso ist es.Ein Untermieter lebt gefährlich..ruckzuck ist er zum Unterhalt verpflichtet.Und wenn er Pech hat auch noch für die lieben Kleinen,deren Vornamen er vieleicht noch nicht mal kennt.
 

Blackdragon

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#10
Martin Behrsing sagte :
das Urteil ist ein Skandal. Fragt sich ob bald die Zwangsweise Zusammelgung von Erwerbslosen in 4Raumwohnungen kommt. Entsprechende Überlegung gibt es ja schon in Rostock.
"Geklagt hatte ein Hartz 4 Leistungsempfänger aus Darmstadt-Dieburg, der in einer 90-Quadratmeter-Wohnung lebte und dem die ARGE nur zwei Möglichkeiten bot: Entweder WG oder Auszug."
Ein Skandal ist, dass jemand als Einzelperson meint, dass der Staat ihm seine üppige Wohnung bezahlt. 90 m² für eine Einzelperson... geht´s noch? Das können sich die wenigsten Erwerbstätigen leisten!
 

Arania

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#11
Schwarzer Drache, hier geht es nicht um den Einzelfall, sondern darum was wir alle hier in den vorherigen Posts geschrieben haben, hast Du Dir das mal genau durchgelesen, es geht um einiges paradoxe und auch unverschämte an dieser Entscheidung wenn die pauschal auf alle umgesetzt wird
 

unwissend

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#12
in zukunft sind bestimmt noch die unmittelbaren nachbarn unterhaltsverpflichtet wenn sie dabei beobachtet werden wie man sich zum beispiel zucker ausleiht oder so

paradox
 

silkem

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#13
münchnerkindl sagte :
Hi,

also beim besten Willen, ich kann es verstehen, daß die steuerzahlende Allgemeinheit es nicht einsieht daß jemand die Miete für eine luxuriös grosse Wohnung die derjenige so nicht benötigt bezahlt bekommt.

Ich kenn selbst in meiner Umgebung so jemanden die geradezu hysterisch reagiert, daß sie ihre 4 Zimmerwohnung nicht weiter bezahlt bekommt.

Sorry, ich krieg selbst Harz 4. Dafür hab ich kein Verständnis!

Grüssle,

Petra
Ich schließe mich dir an! Man kann in einer WG sehr gut leben, sofern es die Räumlichkeiten zulassen!
 

Arania

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#14
Aber nicht zwangsweise, ich möchte jedenfalls nicht gezwungen werden mit wildfremden Menschen zusammenzuleben :dampf:
 

hartzhasser

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#15
mir ahnt schon schlimmes wenn der Regierung die Asylantenunterkünfte zu teuer werden, werden Asylanten kurzerhand als Untermieter in zu grossen ALG4 Wohnungen einquartiert. :|

lg hartzhasser
 

Wita

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#16
Ja oft sind diese Wohnungen sogar billiger das sieht aber ke

münchnerkindl sagte :
Hi,

also beim besten Willen, ich kann es verstehen, daß die steuerzahlende Allgemeinheit es nicht einsieht daß jemand die Miete für eine luxuriös grosse Wohnung die derjenige so nicht benötigt bezahlt bekommt.

Ich kenn selbst in meiner Umgebung so jemanden die geradezu hysterisch reagiert, daß sie ihre 4 Zimmerwohnung nicht weiter bezahlt bekommt.

Sorry, ich krieg selbst Harz 4. Dafür hab ich kein Verständnis!

Grüssle,

Petra
 
E

ExitUser

Gast
#18
münchnerkindl sagte :
Hi,

also beim besten Willen, ich kann es verstehen, daß die steuerzahlende Allgemeinheit es nicht einsieht daß jemand die Miete für eine luxuriös grosse Wohnung die derjenige so nicht benötigt bezahlt bekommt.

Ich kenn selbst in meiner Umgebung so jemanden die geradezu hysterisch reagiert, daß sie ihre 4 Zimmerwohnung nicht weiter bezahlt bekommt.

Sorry, ich krieg selbst Harz 4. Dafür hab ich kein Verständnis!

Grüssle,

Petra
Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, wwas du für Probleme hast, wenn dein Untermieter dich bestiehlt? Wenn er dir die Wohnung ausräumt?
Wenn er dich belästigt?

In meine Wohnung kommt niemand rein, dem ich nicht vertraue...

Na, und wohnt er ein Jahr da, lebst bereits in einer eäG und bekommt gar nichts mehr - so kann man auch ALG II Bezieher los werden....
Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
#19
Arania sagte :
Aber nicht zwangsweise, ich möchte jedenfalls nicht gezwungen werden mit wildfremden Menschen zusammenzuleben :dampf:

Man sollte Wohnungen zum Tauschen vermitteln... das könnt ich mir vorstellen, eine Person in 90 qm ist nun wirklich kaum nachvollziehbar...

aber mit Zwangseinquartierung ist doch sowieso nicht machbar: welcher Vermieter läßt sich das gefallen?

Gruß aus Ludwigsburg
 
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