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Unterhaltsvorschuß- droht Sperre bei oftem Besuch vom Vater ?

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kay9999

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Hallo,

habe mal eine Frage :
Wie sieht es denn aus wenn meine von mir getrennt lebende Ehefrau Unterhaltsvorschuß bezieht, für unsere drei Kinder . Diese wurde nun von einem Freundlichen Mitbürger, der anonym bei der Stadt angerufen hat, angeschissen, ich würde wieder bei Ihr Wohnen , da gäbe es genug Zeugen dafür usw. und meine Anziehsachen würden auf dem Dachboden sein ( zum glück gibt es in diesem Haus gar keinen Dachboden, sonder dafür zwei Wohnungen) , woraufhin Ihr das Geld gesperrt wurde.

'Nun droht die Stadt nach einem Telefonat, Sie würden in der Nachbarschaft herum Fragen ob das stimmt und ich dürfte meine Kinder höchstens drei mal Pro Woche Besuchen / abholen , sonst würde Ihr wieder das Geld gesperrt !

Dürfen die denn soetwas ? Das Grenzt ja Fast an Stasi Methoden meiner Meinung nach! Wie kann mann sich am Besten dagegen Wehren ?

Klar ich bin öfters mal dort(mal mehr,mal weniger) ,Besuche meine Kinder und Spiele mit Ihnen usw. , gerade jetzt ,da Ferien sind , aber soetwas halte ich doch für eine Frechheit sondersgleichen.

Ich möchte dazu noch anmerken, ich beziehe ALG 2 (somit auch relativ viel Zeit)und habe eine eigene Wohnung .

Danke für Eure Antworten!

Gruß
Kay
 

Arania

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schau mal hier, zum herunterladen

http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=3150.html


und hier http://www.ms.niedersachsen.de/master/C166418_N2559495_L20_D0_I674.html

[FONT=arial,helvetica,sans-serif]Anspruchsvoraussetzungen
Die Voraussetzungen für die Leistung sind im Unterhaltsvorschussgesetz geregelt. Anspruch auf Unterhaltsvorschuss besteht, wenn
  • ein Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  • der Elternteil, bei dem das Kind lebt, ledig, verwitwet oder geschieden ist oder von seinem Ehegatten dauernd getrennt lebt und
  • der andere Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, keinen oder nur teilweise oder unregelmäßig Unterhalt zahlt bzw. das Kind nach dem Tod des unterhaltspflichtigen Elternteils keine Waisenbezüge erhält.



[/FONT]
 

kay9999

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Danke ,aber das Hilft mir hier nicht viel weiter !
Die allgemeinen Vorraussetzungen zum erhalt von Unterhaltsvorschuss sind mir Bekannt.
 
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Der sb

Der übertreibt es. Nachbarschaftsbefragungen bringen hier nichts. Und können auch nichts bringen. Dies sollte dem steuernsparwütigem SB klar sein. Beisp. Dachboden.
Der SB wird hier keine Wiederaufnahme der Ehe ohne die Mitwirkung beider Ehegattten konstruieren können. Wie auch? Gemeinsam esssen reicht nicht. Gemeinsam Kinder zählen auch nicht. Noch nicht einmal das gemeinsame Heizkostensparen.
Solange die Ehe offiziell getrennt ist, darf die ARGE weiter zahlen.
Wenn es dem SB nicht gefällt, zur Ermittlung des Sachverhaltes darf er sich vertrauensvoll an die Staatsanwaltschaft wenden.
Die Drohungen des SB, wenn man sie denn nachweisen kann, können auch in die Arbeitslosigkeit führen. Für den SB. Der ist ja wohl fehl am Platz.
Weis der SB eigentlich, dass wenn er recht haben sollte, die ARGE mehr zahlen darf?
 

kay9999

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Der übertreibt es. Nachbarschaftsbefragungen bringen hier nichts. Und können auch nichts bringen. Dies sollte dem steuernsparwütigem SB klar sein. Beisp. Dachboden.
Der SB wird hier keine Wiederaufnahme der Ehe ohne die Mitwirkung beider Ehegattten konstruieren können. Wie auch? Gemeinsam esssen reicht nicht. Gemeinsam Kinder zählen auch nicht. Noch nicht einmal das gemeinsame Heizkostensparen.
Solange die Ehe offiziell getrennt ist, darf die ARGE weiter zahlen.
Wenn es dem SB nicht gefällt, zur Ermittlung des Sachverhaltes darf er sich vertrauensvoll an die Staatsanwaltschaft wenden.
Die Drohungen des SB, wenn man sie denn nachweisen kann, können auch in die Arbeitslosigkeit führen. Für den SB. Der ist ja wohl fehl am Platz.
Weis der SB eigentlich, dass wenn er recht haben sollte, die ARGE mehr zahlen darf?

Danke dir ! Das sehe ich auch so . Aber darf der Sachbearbeiter denn überhaupt mit soetwas drohen, also max. 3 mal die Woche Kinder abholen (Besuchen) und mehr nicht , sonst würden Sie wieder davon ausgehen das ich da eingezogen bin und das Geld sperren .
solche Methoden / Drohungen finde ich etwas Drastisch und maßlos übertrieben.
 

Arwen

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Danke dir ! Das sehe ich auch so . Aber darf der Sachbearbeiter denn überhaupt mit soetwas drohen, also max. 3 mal die Woche Kinder abholen (Besuchen) und mehr nicht , sonst würden Sie wieder davon ausgehen das ich da eingezogen bin und das Geld sperren .
solche Methoden / Drohungen finde ich etwas Drastisch und maßlos übertrieben.
Natürlich darf er das nicht - da überschreitet er (meiner Meinung nach) eindeutig seine Kompetenzen.

Mach' doch eine Retourkutsche daraus und beantrage, dass die Kinder, wenn sie bei Dir sind (gibt es eine "offizielle" Besuchsregelung, die Du vorlegen könntest?), in dieser Zeit in Deine BG aufgenommen werden. Dein Regelsatz reicht nicht aus, um die Kids in dieser Zeit mit zu versorgen. Du musst aber damit rechnen, dass dem nicht entsprochen wird - Widerspruch und Klage...

Die Fahrtkosten sind ab sofort beim Sozialamt (nicht beim JobCenter) zu beantragen,
die erhöhten Lebenshaltungskosten sind beim JobCenter (nicht beim Sozialamt) zu beantragen.

Dass derartige Ansprüche tatsächlich bestehen, dass hat das Urteil des Bundessozialgerichts eindeutig festgestellt.
Wichtige Infos dazu unter:
http://www.pappa.com/recht/urt/umgangskosten-nach-hartzIV.htm#Auszug-BSG07112006


Gruß, Arwen
 

kay9999

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Natürlich darf er das nicht - da überschreitet er (meiner Meinung nach) eindeutig seine Kompetenzen.

Mach' doch eine Retourkutsche daraus und beantrage, dass die Kinder, wenn sie bei Dir sind (gibt es eine "offizielle" Besuchsregelung, die Du vorlegen könntest?), in dieser Zeit in Deine BG aufgenommen werden. Dein Regelsatz reicht nicht aus, um die Kids in dieser Zeit mit zu versorgen. Du musst aber damit rechnen, dass dem nicht entsprochen wird - Widerspruch und Klage...



Wichtige Infos dazu unter:
http://www.pappa.com/recht/urt/umgangskosten-nach-hartzIV.htm#Auszug-BSG07112006


Gruß, Arwen



Auch eine sehr gute Idee , vielen Dank !
Das lasse ich mir einmal durch den Kopf gehen.

Gruß, Kay
 
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