Unterhaltsgeld auch länger

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Ali21

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hallo

ich habe mal eine frage. ich bekomme zu den 345,- euro noch 160,- euro für unterhalt. (weil ich noch bei meinen eltern wohne). diese 160,- bekomme ich für ein halbes jahr, danach noch mal ein halbes jahr 80,- euro und dann halt "nur" die 345,- euro.
diese 160,- bzw. 80,- euro ist das eine art spielraum den die gemeinde hat? also könnten die auch über einen längeren zeitraum dieses unterkunfstgeld zahlen?

hintergrung: ich wohne noch bei meinen eltern. könnte ja auch einfach sagen, ok ich muss hier raus. dann müsste ja die gemeinde eine komplette wohnung für mich zahlen. und auch die erstausstattung an möbeln.

ps: für mich ist die gemeinde zuständig. nicht die arge . ist hier im landkreis so geregelt.

mfg
ali21
 
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Hallo
Es kommt darauf an , wie alt du bist und ob du schon eine Ausbildung hast. Wenn du unter 25 bist und keine Ausbildung hast, kannst du froh sein, dass du für die Kosten der Unterkunft überhaupt noch etwas bekommen hast, denn dann sind deine Eltern noch unterhaltspflichtig. Einem Umzug und schon gar ne Erstaustattung werden sie dir nicht genehmigen, sorry .
Wenn du älter bist und deine Eltern dich nicht unterstützen, solltet ihr der Unterhaltsvermutung, die das Amt dann regelmässig einfach mal "annimmt" widersprechen. und dann steht dir auch deine anteilige Miete zu, die du an deine Eltern zahlen musst. Dann kannst du auch in eine "angemessene Wohnung" ( erkundigen und vorher Wohnung absegnen lassen ) umziehen. Alerdings wird das schon schwer werden, wenn der Auszug nict dringend erforderlich ist und die Umzugskosten und die Erstatusstattung - da seh ich dann schwarz- weil der Umzug eben nicht unbedingt notwendig ist.
Notwendig ist der bei erhbeliche Differenzen und häuslicher Gewalt z, B., oder um eine Arbeit aufzunehmen, die weiter weg ist. Oder wenn die Wohnung viel zu klein ist und plötzlich mehr Platz gebaraucht wird - Nachwuchs z. B.
Aufkommen müssen die Eltern auch nur, wenn sie es können. Wenn sie dich allerdings bisher umsonst haben wohnen lassen, .. werden sie wohl nicht behaupten können, dies nun plötzlich nicht mehr tun zu können.- Ohne Begründung jedenfalls.
Von einer automatschen Absenkung der KdU ( Kosten der Unterkunft) habe ich noch nichts gehört und ist so auch sicherlich auch ohne irgendwelche gesetzl. Grundagen nicht OK.
Vielleicht magst du mal über PN mitteilen um welche ARGE / Kommune es sich handelt?
 

Ali21

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Also ich bin 24 und hab eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. (Einzelhandelskaufmann)
Im Fernsehen sieht man ja auch das es Leute gibt die gerade 18 sind und zuhause leben und einfach Hartz IV beantragen und zu Hause ausziehen. Bei denen gibt es doch bestimmt auch keinen wichtigen Grund.

Mir gehts eigentlich darum, ob diese 160,- Euro Verpflegungsgeld auch über dieses halbe Jahr hinaus bezaht werden kann. Am 01. Jan. 06 bekomme ich nur noch 80,- Euro.

Wieviel Spielraum hat dort der Mann bei der Gemeinde?, und hat er überhaupt einen? Wie geschrieben: sonst könnte ich ja sagen, dann bezahlt mir ne Wohnung und die kosten zb 300,- Euro. Also sind die ja eigentlich dann mit den 160,- "gut bedient".

mfg
ali21
 

Ali21

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PS: Wieso ist das wichtig um welche Komune es sich handelt? Die gehen doch sowieso nach den Gesetzen oder nicht?
 
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Gast
Ali 21 hat geschrieben: Na denn könnt ich ja auch sagen, bezahlt mir ne Wohnung.Ich glaube nicht, dass Du mit diesen Worten weit kommen wirst.

Ali 21, wenn Du eine eigene Wohnung beziehen möchtest, kannst Du das in zukunft nur noch, wenn Du Dir vorher die Zustimmung Deines Amtes geholt hast.Mit anderen Worten, wenn Du Dir selber eine eigene Wohnung suchst und Leistungen beantragst, wirst du diese nicht bekommen, da du die Zustimmung deines Amtes nicht eingeholt hast.

Du kannst das gerne hier nochmal nachlesen. https://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2005/koalitionsvertrag.html
 
E

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Gast
ich habe mal eine frage. ich bekomme zu den 345,- euro noch 160,- euro für unterhalt. (weil ich noch bei meinen eltern wohne).
Versteh ich nicht, die 345 € dienen ja schon dem Lebensunterhalt, wieso kriegst du da noch zusätzlich 160 € Unterhalt? Oder meinst du damit Kosten der Unterkunft?
 
E

ExitUser

Gast
Nö, sog. Optionskommunen machen sich ihre Getze schon mal selbst, ob sie damit mit de BGB konform sind, sind oder nicht. :mrgreen:
Wenn es keinen Grund gibt, die Leistung herabzusetzten, dürfen die das nur so mal eben turnúsgemäss nicht, da diese Leistung eine Grundsicherung ist. Wenn sich an deinem Bedarf nichts geändert hat, muss sie also gleich bleiben.

Es ist richtig, dass viele junge Leute vor kurzem weg- und ausgezogen sind,- genau das jedoch will die künftige Regierung verhindern und auch in diesen Fällen, mussten die Eltern letztendlich untertützen, sofern sie konnten, da es eben das Unterhaltsgesetz gibt.
Womit der Staat nicht gerechnet hat- bezeichnenderweise - ist- dass auch die Eltern oft nicht unterstützen können.und man musste auch diese Wohnungen der jungen Leute mit übernehmen, da diese nach dem schlecht gemachten SGB II mit 15 als "erwerbsfähige" dem Grunde nach Anspruch hätten"
Jetzt wird denen von vorn herein kein Auszug gestsattet, dh- der Auszug schon- aber ohne eine Übernahme der Wohnkosten. Es wird ihnen schlicht zugemutet, solange sie nicht 25 sind und / oder iene Ausbildung haben - bei den Eltern zu wohnen.
Dies war übrigens auch schon zu Zeiten der ehemaligen Sozialhilfe so ( BSHG ).
Selbst Leuten , die dort knapp unter 25 waren wurde gesagt, die sollten dann doch eben ihre Eltern auf Unterhalt verklagen.

Ich bin selber nicht uralt, aber für mich wäre es auch nie in Frage gekommen auszuziehen ohne wirklich auf eigenen Beinen stehen zu können, obwohl damals eine eigene Wohnung/ Zimmer echt angesagt gewesen wäre, da die schulische Weiterbildung und Ausbildung, das Examen usw. nur per Bahn erreichbar war rund mit Watrezeiten am Bahnhof verbunden war, die eigentlich heute unzumutbar sind.
Derzeit stelen die Ämter eine eigen Wohnung nur , wenn wirklich ein Zusammenleben mit den Eltern kaum mehr öglichis wegen häuslicher Gewalt oder dergleichen.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn du meinst: Die 160 Euro sind kei Unterhalt, sondern der Zuschlag wegen vorherigerm Bezug von ALG 1 , dann ist dass korrekt, den der verringert sich nach einer gewissen Zeit automatisch um die Hölfte. :lol:
 
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