Untätigkeit seit Monaten, Sohn erkrankt Wohnung gekündigt - Klage Schadensersatz was kann ich tun?

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Jenie

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Hallo an alle Forumsteilnehmer
Folgender Verlauf bisher:
Mein Sohn, nun 23 Jahre alt, erkrankte im Sommer 2017 an paranoider Schizophrenie. Im Januar 2018 beantragte ich für ihn Hartz vier und es wurde genehmigt. Er hat Abitur und eine abgeschlossene Ausbildung als BTA. Als er erkrankte hatte er gerade mit einer Ausbildung zum Erzieher begonnen.
Ein Bruder mit 18 und eine Tochter 7 Jahre alt wohnen ebenso in meinem Haushalt. Die Wohnung ist ca. 105 m² und fünf Zimmer.
Es stand in dem Schreiben wir müssten umziehen da Wohnung zu teuer. Das Gesundheitsamt Psychosoziale Stelle schrieb das sie weiter zahlen sollen da mein Sohn derzeit mit der Erkrankung nicht umzugsfähig sei. Dennoch bekamen wir das Geld komplett eingestellt nach den 6 Monaten.
Da ich just in dem Moment einen Laptopschaden und sehr viel Chaos um die Ohren wegen der Psychose meines Sohnes hatte konnte ich nicht so schnell nachsehen was mit meinem Geld nicht stimmt. Ich selbst beziehe aufgrund einer PBTS Eu Rente und habe sonst zu gearbeitet was ich inzwischen wegen meines Sohnes nicht mehr schaffe.
Im November hatte ich dann endlich ein Laptop ausleihen können und holte nach und sah dann auch wo das Geld fehlte. Rief an und es hiess ich müsse nun einen kompletten neu antrag stellen und solle aber noch warten da gerade umstrukturiert würde. Ok ich wartete rief an – krank – Urlaub Weihnachten…

Die Leistung sei eingestellt worden weil mein Sohn einen Folgeantrag hätte stellen müssen. Wusste ich nicht hatte mich auf das Schreiben wegen dem Umzug verlassen und es kam auch kein Schreiben entgegen der Behauptung hier an das ihn dazu aufforderte. Ich mach ja alles nebst seiner Post.

Anfang Januar reichte ich selbst einen neu Antrag für meinen Sohn ein – der Anfang Dezember in eine zweite Krankheitsepisode mit Halluzinationen rutschte. Ich rief Woche für Woche dort an. Der uns neu zugeteilte war erst Krank dann Urlaub und dann war er da aber es tat sich nichts.
Es war nun März und ich hatte bei der Awo um Hilfe gebeten da mir die fristlose Kündigung angedroht wurde die ich dann auch bekam. Ich konnte aufgrund des fehlenden Geldes nur immer die halbe Miete überweisen. Auch diese reichte ich nach einem weiteren Telefonat dort ein. Wieder tat sich nichts. Ich bekam Hilfe bei der Wohnungsnothilfe die mit dem Herrn Telefonierten. Er wollte noch weitere Unterlagen haben. Gemacht.
Wieder nichts…. Ich bin zur Stadt Wohnungsnothilfe der Herr dort wollte sich kümmern. Im April war dann auch der Zeitvertrag des jüngeren Bruders ausgelaufen – ich reichte einen weiteren Antrag Schreiben ein da ich für ihn bis Sommer er in Ausbildung geht nun auch Hartz vier benötige.
Ich sollte dann die Team oder Bereichsleitung anrufen. Bekam aber statt einen von diesen immer eine Kollegin des Sachbearbeiters dran und sie sagte sie finge momentan alles ab und könne mir aber auch nicht helfen. Die AWO Frau schrieb ein Fax an alle drei Leitungen hin das seit einer Woche unbeantwortet bleibt. Es kam ein erster Brief auch nun letzte Woche mit Aufforderung weiterer Unterlagen … Die Awo Frau möchte nun einen Termin beim Anwalt für Sozialrecht nächste Woche machen. Inzwischen sind es 5 Monate wo nichts passiert und da sie ja die Leistung letztes Jahr einstellten trotz des Schreibens fast ein Jahr wo mit das Geld fehlt. Die Erkrankung kostet Nerven und verursacht kosten – wir versuchen mit der Awo und der zumindest inz3iwscvhen genehmigten Soziotherapeutin einen Pflegegrad zu bekommen da ich nur am rennen machen und tun bin und mein Sohn weder essen noch Medis nehmen würde und sich auch nicht ohne Unfallgefahr draussen alleine Bewegen kann. Ich kann mit ihm laufen ja mache ich aber einiges was ich tun müsste und wollte damit er wieder besser auf die Füsse kommt geht momentan nicht weil das Geld fehlt und ich am rennen bin. Ich habe dem Herrn nun die neuen Unterlagen fertig gemacht und ein Brief geschrieben das uns der Druck sehr zusetzt und ich mich Frage wer nun für die mir uns entstandenen Schäden aufkommt und mein Sohn so chronisch das bleiben könnte wo er ist.
Die Awo Frau meinte ich solle Schadensersatz Ansprüche Schäden Verschlimmerungen unserer Gesundheit versuchen geltend zu machen, da es mir selbst inzwischen auch nicht mehr gut geht.

Meine Fragen dazu:
Eilverfahren – Untätigkeitsklage, Schadensersersatz was wäre nun ratsam?
Hat jemand damit Erfahrung ?

Danke für die Zeit mein Anliegen zu lesen

Grüße Jenie
 
Zuletzt bearbeitet:

Beasterhasi

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Hallo Jenie,

da hast Du ja eine richtige Odyssee hinter Dir und so wie es aussieht noch vor Dir. Toi ,Toi,Toi kämpfe weiter und bleibe dran. 👍
Ich rate Dir unbedingt den Termin mit dem RA für Sozialrecht wahrzunehmen und alle Deine Fragen und Ängste Punkt für Punkt
im Voraus schon aufzuschreiben und dann mit dem Anwalt jeden einzelnen zu besprechen und abzuarbeiten. Hier ist schnelle Hilfe
von Nöten und nur so kannst Du da etwas erreichen was später auch gerichtsfest ist so fern es mal darauf ankommt.
Ich drücke dir beide Daumen und vielleicht gibst Du hier mal Rückinfo wie es lief

lG
Hasi
 

Fabiola

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OT:
Liebe Jenie,
Zu Deinem 'Problem' kann ich leider nichts Fundiertes und Erhellendes beitragen.
Dein Bericht aber erschüttert mich und ich bewundere sehr, welche Kraft Du in Deiner so schweren Situation zeigst.
Ich habe oft bedauert, dass mir keine Kinder vergönnt waren und erlebe durch Deine Schilderung, dass das auch ungemein schwer werden kann.
Ich hoffe sehr, dass Du hier kompetente Hilfe bekommst und bedauere es sehr, dass ich dazu nichts beitragen kann.

Dein 'Untertitel' "Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn. :icon_smile:"
verrät mir, dass Du letztendlich Deinen Humor bewahrt hast - den werde ich mir an den Spiegel hängen :icon_stern:



Dieses OT musste grad mal sein ...
 

gila

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Die Awo Frau möchte nun einen Termin beim Anwalt für Sozialrecht nächste Woche machen.

Die Situation ist viel zu komplex und auch dringlich, als dass du aus so einem Forum wirkliche fundierte Hilfe und Taktiken bekommen könntest.
Einen - hoffentlich kompetenten - Anwalt aufsuchen erscheint das einzig Richtige!
Der wird in der Sache schon Dampf machen - was sicher auch gut wirken würde, wäre eine dezidierte Beschwerde an die Geschäftsführung des JC mit Unterstützung der AWO, ggf. auch den VDK einspannen, ob nicht Druck von außen gemacht werden kann.

Es war schon FALSCH, die KdU nach 6 Monaten einfach einzustellen - wenn die Begründung, dass der Sohn schwer erkrankt und nicht umzugsfähig ist, vorliegt!

Siehe auch hier: Hartz IV: Kein Umzug bei Psychischen Erkrankungen

Es kommt ja auch darauf an, WIEVIEL "zu teuer" Eure Wohnung angeblich sein soll - und ob das JC hier einen "Sicherheitszuschlag" errechnen müsste ...ggf. auch, ob Euer Wohnort hier ein "schlüssiges Konzept" für die Errechnung einer "angemessenen Richtlinie" für die Mietübernahmen hat.

Du siehst: ALLEIN DAS ist schon eine Menge Zeug im Vorfeld - hinzu kämen auch die Nachfragen: wovon habt ihr gelebt, wenn es erst so spät aufgefallen ist, dass das JC kein Geld überweist?
Könnte dann auch hinterfragt werden!

Natürlich stellt sich auch die Frage, inwieweit das JC überhaupt zuständig ist - und nicht die Grundsicherung des Sozialamtes - bei deiner Situation sowie auch der Situation deines Sohnes, der sicher nicht erwerbsfähig ist??

Ich würde mich hier auf keinerlei Gespräche einlassen - NUR noch die "obere Etage" direkt: Geschäftsführung!
 

Seepferdchen 2010

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Einen - hoffentlich kompetenten - Anwalt aufsuchen erscheint das einzig Richtige!

Und hier zu noch ein Link, in dieser Datenbank kannst nach einem Anwalt suchen in deiner Stadt:


Vieleicht noch ein Gedanke, schau doch bitte auch in deiner Stadt nach einem Sozialpsychiatrische Dienste, hier bekommst du Unterstützung und Beratung für deinen Sohn.
 

Jenie

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Danke sehr für Eure Antworten und Anteilnahme

Das mit dem Anwalt mache ich. Ich versuche momentan meine oder und die Rechte meines Sohnes heraus zu finden damit ich mich besser vorbereiten kann.

Das Geld wurde nach 6 Monaten eingestellt - als ich frug warum sagte man mir ja das mit dem nicht Umziehen läge vor, aber er hätte Weiterbewilligung beantragen müssen und man hätte ihm ja eine Aufforderung dazu gesendet. Das stimmt nicht, kam nie was hier an daher wusste ich das ja auch nicht.

Als das Geld fehlte war zu dem Zeitpunkt mein Laptop kaputt ich konnte nicht sehen warum Geld fehlte. Ich habe dann Kinderwagen und einiges noch verkauft was ich so hatte und versucht damit auszugleichen. Anfang November konnte ich dann erst nachsehen wo das Geld fehlt - hatte dann ein Laptop leihen können und da eben erst sehen können das es dass das Geld meines Sohnes von Hartz vier Amt ist.

Meine Rente und für die anderen beiden das Kindergeld hatte ich ja noch. Da es da schon nicht reichte entstanden Mietschulden. Im Dezember haben wir von Bekannten 1800 Euro geliehen um der drohenden Kündigung was entgegen zu setzen und diese auch dem Vermieter gegeben.

Habe ich denen auch so erklärt

Die Frage hier wäre ob das rechtens war ist - das mit dem Folgeantrag...

Dann wurde gesagt nö nun sei halbes Jahr rum ich müsse Neuantrag stellen - das ist meiner Meinung nach auch falsch.
Die letzte Zahlung war im Juli. Bis Dezember sind das 5 Monate also hätte ich für meinen Sohn auch noch Weiterbewilligung beantragen können Anfang Januar statt Neuantrag. Denke ich da richtig?

Hier wäre für mich die Frage auch an den Anwalt ob er dann nicht sogar Rückwirkend Anspruch bis August hat.

Soweit zu dem was bis dato schief lief.

ja ist sehr komplex das stimmt.
 

Seepferdchen 2010

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Im Dezember haben wir von Bekannten 1800 Euro geliehen um der drohenden Kündigung was entgegen zu setzen und diese auch dem Vermieter gegeben.

Ich hoffe Jenie das hier ein zweckgebundener Darlehnsvertrag gemacht wurde mit Ratenzahlung?

aber er hätte Weiterbewilligung beantragen müssen und man hätte ihm ja eine Aufforderung dazu gesendet. Das stimmt nicht, kam nie was hier an daher wusste ich das ja auch nicht.

Gut hier würde dann, das Jobcenter in der Beweislast sein, weil nach § 37 SGB X

(2) 1Ein schriftlicher Verwaltungsakt, der im Inland durch die Post übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben. 2Ein Verwaltungsakt, der im Inland oder Ausland elektronisch übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Absendung als bekannt gegeben. 3Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.

Text hervorgehoben

erkrankte im Sommer 2017 an paranoider Schizophrenie

Und konnte auf Grund der Erkrankung sein Recht nicht wahrnehmen und du hattest keine
Kenntnis davon das ein Weiterbewilligungsantrag gestellt werden muß bzw. du hast
den alten Bewilligungsbescheid nicht gesehen, ist das so richtig?

Noch ein Hinweis für das Gespräch beim Anwalt, dafür nimmst du den Schriftverkehr/Bescheide mit
und manche RA beantragen den Beratungshilfeschein selbst beim Amtsgericht, Kostenbeitrag 15€
anders ist es wenn du ggf. in Bremen oder Hamburg lebst.

Im Net kannst du schauen nach dem Suchbegriff "Beratungshilfeschein" dann kommst du auf das PDF - Formular dort steht auch welche Unterlagen benötigt werden und wenn Bremen oder Hamburg dann schaust du nach ÖRA Hamburg.
 
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romeo1222

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@ Seepferdchen

es gab doch vor ein paar Jahren eine Gesetzesänderung, dass die JC einen nicht mehr über den Ablauf (Aufforderung WBA zu stellen) informieren müssen. Oder wurde diese Änderung wieder rückgängig gemacht?
 

Seepferdchen 2010

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romeo1222

lies bitte noch mal vom TE den Beitrag 6

aber er hätte Weiterbewilligung beantragen müssen und man hätte ihm ja eine Aufforderung dazu gesendet.
Text hervorgehoben.

und der Sohn wie bereits geschrieben, konnte auf Grund der Erkrankung sein Recht nicht wahrnehmen usw.

Hier mal als Beispiel ein Hinweis zur Weiterbewilligung:


Was du meinst es wird kein Formular mehr zugesendet, hier hat aber der Sohn angeblich eine schriftliche Aufforderung bekommen, also ohne Formular.
 

romeo1222

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@Seepferdchen

Ja, das hatte ich schon gelesen. Denke mir aber, dass die im Nachhinein einfach sagen Person Y weiß nicht was Person x macht und die wären dazu ja eh nicht gesetzlich verpflichtet. Auch, da es für mich so klang, dass es darüber nichts schriftliches gibt.

Wenn ich dich richtig verstehe, sind die JC weiterhin gesetzlich verpflichtet, einen über den Ablauf zu informieren, brauchen aber keine Formulare senden? Wenn dem so ist, will ich nichts gesagt haben (wobei ich ja dann wieder was gelernt habe, was ja auch nicht so verkehrt ist).
 

gila

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Tante Google hilft ;-)

Fraglich hier: seit wann weiß das JC von der Erkrankung - wie viel weiß es - kann der Sohn diese Dinge selbstständig machen - oder gibt es eine "Betreuung"?
 

Jenie

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Danke für Eure Zeit und Überlegungen Meinungen Etc.
Ok eines nach dem anderen ...

Ich würde mich hier auf keinerlei Gespräche einlassen - NUR noch die "obere Etage" direkt: Geschäftsführung!

Die Geschäftsleitung ist das dieses hier? Geschäftsleitung

Ich hoffe @Jenie das hier ein zweckgebundener Darlehnsvertrag gemacht wurde mit Ratenzahlung?

Ok... kein Problem den werde ich wenn nötig vorlegen können... da ich es in der Tat auch zurückzahle . einen Teil habe ich schon und momentan wartet diejenige erst mal da man ja um die Situation weis.

Gut hier würde dann, das Jobcenter in der Beweislast sein, weil nach § 37 SGB X

ok da sie nichts aufgefordert haben vermerke ich den Punkt schon mal

Und konnte auf Grund der Erkrankung sein Recht nicht wahrnehmen und du hattest keine
Kenntnis davon das ein Weiterbewilligungsantrag gestellt werden muß bzw. du hast
den alten Bewilligungsbescheid nicht gesehen, ist das so richtig?

Jein ich habe in dem ganzen Stress nicht alles gelesen da sie dreimal Nachbescheide versendeten, da der Unterhalt für die jüngste aufgestockt wurde. der Bescheid wurde auch an mich und meinen Sohn gesendet als Adressaten. Ich hatte die Konzentration auch auf die Aufforderung wegen Umzug was mit gesendet wurde und mich darum gekümmert und dachte damit wäre erledigt da ja eben keine Aufforderung kam wegen Bewilligung und ich diesen Abschnitt nicht gesehen hatte.

Aber ich selbst habe eine PTBS und einen Grad Behinderung von 40. Diese Wohnung hatte ich 2008 oder 2007 aufgrund unserer traumatischen Sache genehmigt bekommen. Die letzten 10 Jahre hatte ich allerdings bis auf kurze Wochen wegen fehlenden Unterhaltes kaum Hartz vier Leistungen benötigt.

Meine EU Rente und PTBS ist denen bekannt denn als ich zum mehr oder weniger erzwungenen Gespräch mit Sohnemann da war sagte der Herr Sachbearbeiter mir ja das ich keine Ansprüche habe wegen der Erkrankung, da der Neuantrag über mich gestellt wurde nach telefonischen Rat dort, da Sohnemann absolut zu nichts in der Lage ist - war.

Fraglich hier: seit wann weiß das JC von der Erkrankung - wie viel weiß es - kann der Sohn diese Dinge selbstständig machen - oder gibt es eine "Betreuung"?
Die wissen von meiner PtBs und wissen auch von der akuten Psychose - das Schreiben seitens der Psychologischen Beratungsstelle Gesundheitsamt liegt denen ja auch vor was aussagt das er schwer Erkrankt und nicht Umzugsfähig ist. Nach dem sie dieses Schreiben erhielten stellte man trotzdem die Leistung für meinen Sohn Komplett auf 0 ein . Folgeantrag... siehe weiter oben.


Eine Betreuung gibt es noch nicht - bisher haben wir schriftlich bei der Krankenkasse aufgenommen wegen der MDK Sache das ich seine Belange vertreten darf. Eine Bevollmächtigung setze ich die Tage erst mal mit ihm auf - da ich merke das ihm das alles sehr zusetzt wenn ich ihn zu den ganzen Terminen mit schlöre und ich ihn schützen möchte.

Natürlich stellt sich auch die Frage, inwieweit das JC überhaupt zuständig ist - und nicht die Grundsicherung des Sozialamtes - bei deiner Situation sowie auch der Situation deines Sohnes, der sicher nicht erwerbsfähig ist??

Das wird nun auch nach Antrag auf Behinderung usw. kommen - bisher hat der Doc das nicht für nötig gehalten - nach seiner erst Episode hatte ich mich intensiv gekümmert das er innerhalb weniger MONATE wieder auf die Füsse kam und das Medikament aus geschlichen und reduziert werden konnte. Jetzt in dem zweiten Schub kann ich es nicht wie ich sollte und wollte wegen des ganzen Theaters. Daher auch meine Sorge das es sich nun erst recht manifestiert oder chronifiziert.

Es kommt ja auch darauf an, WIEVIEL "zu teuer" Eure Wohnung angeblich sein soll - und ob das JC hier einen "Sicherheitszuschlag" errechnen müsste ...ggf. auch, ob Euer Wohnort hier ein "schlüssiges Konzept" für die Errechnung einer "angemessenen Richtlinie" für die Mietübernahmen hat.
Im schreiben steht angemessen wäre 4 Personen Haushalt - 460 Grundmiete plus 182,40 Betriebskosten -- 642,40 Brutto Kaltmiete
Übersteige meine Tatsächliche um 196,76 Euro.

Meine Aktuelle wäre 600 Kalt plus 239,16 - im Juli 2018 wurde aber die Betriebskosten erhöht -
neu ist seit dem 296,09 Betriebskosten - die 600 Grundmiete ist nach wie vorn so.

Laut Bruttokaltmiete nun seit 2019 dürfte diese nun bei 673,80 liegen --- siehe für Marl: kuck

Puuuh ja so nun schwirrt mir auch das Rübchen... Werde morgen mich weiter damit beschäftigen

allen herzlichen Dank bis dahin und Gute Nacht schlaft gut :)
 

gila

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Die Geschäftsleitung ist das dieses hier? Geschäftsleitung
Ja - dieser freundlich erscheinende Mensch dürfte es sein NAME=PROGRAMM ;-)

Nun heißt "BruttoKALT" ja Kaltmiete und die KALTEN Nebenkosten.
Die WARMEN Nebenkosten kommen noch obendrauf und können nicht gedeckelt werden (Heizen darf noch jeder).
Daher schau mal genau nach, wie sich Eure Miete zusammensetzt und ziehe die WARMEN NK ab!
Kalt = Hausmeister, Hausstrom, Versicherungen ... eben ALLES außer Warmwasser und Heizung.

Und da steht nix im Link von 642 Bruttokalt - sondern schon mal 673,80.
und auch nix von 460 für 4 Personen. Wie kommen die da drauf? Kannst du das Schreiben - geschwärzt - einstellen?

Die Tabelle ist ab JANUAR 2019 - vielleicht ist Euer Bescheid noch von 2018? Da mag es noch niedrigere Sätze gegeben haben -
also muss das auch mal NEU überprüft werden!


Wenn sich der "zu hohe" Betrag nämlich wesentlich geringer darstellt, ist ein Umzug auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit - denn den Umzug müssten sie Euch KOMPLETT bezahlen - da durch die Erkrankungen auch die Selbsthilfe eingeschränkt sein dürfte.
Das dürfte auf die nächsten Jahre hinaus bei 4 Personen sich nicht wirklich rechnen.

Und auch bei DIR - nicht nur beim Sohn! - ist es eine Frage der ZUMUTBARKEIT. Nicht nur den Umzug stemmen - sondern auch die mit einem Umzug verbundene psychische Belastung: Suche, Inserate, Maklergespräche, Besichtigungen etc. gehören DAZU.
(Habe eine psych. beh. Tochter - und hatte das Thema mit dem SG auch so durch, dass die Unzumutbarkeit bei psych. Erkrankung AUCH das ganze "Drumherum" bei der Wohnungssuche betrifft!)

Aus dem Grunde hatte ich dir auch den ensprechenden Link zu dieser Info gepostet:


Da Ihr anscheinend ja nicht "voll" Hartz IV bekommt, sondern nur aufgrund der Sache mit deinem Sohn nun - und demnächst sicherlich auch das Sozialamt zuständig sein wird (wohl auch bei Dir) - müsste die Angelegenheit erst Recht von vorne bis hinten überprüft werden - und da kann es nicht sein, dass eine einzelne Stelle hier herum murkst ...

Ein "schlüssiges Konzept" bei der Errechnung der Mietobergrenzen wurde dort ebenso noch 2016 schwer bezweifelt - auch in der Presse und über die LINKEN. empirica Studie kein schlüssiges Konzept

Erst 2018 kam wohl etwas dazu heraus: https://www.jobcenter-kreis-recklin...ensunterhalt/Schluessiges_Konzept_10_2016.pdf

Auch dort - siehe Seite 24 - ist z.B. für Marl eine KALTmiete von 480 Euro/4 Pers. angegeben - 2018!

Die KALTEN Nebenkosten für Marl 2018 waren bereits bei einer Wohnung unter 110 qm bei 170 Euro! (Seite 29)

Ich denke, das muss alles mal neu angeschaut werden - und unterschieden, was ist BruttoKALT und was kommt als (nicht in der Richtlinie zu deckelnde) WARME Nebenkosten hinzu.
Dann Euer BEIDER psych. Erkrankungen - sowie Wirtschaftlichkeit und ggf. auch ein "Sicherheitszuschlag" von mind. 10%, die das JC unter Umständen zurechnen muss, da auch bei Euch kaum Wohnungen für 4 Personen zu den Preisen auf Bäumen wachsen!

Ich denke, hier sind MEHRERE Gründe gegeben, dagegen anzugehen.


Weiter würde ich dir den Tipp geben, zunächst mal für deinen Sohn - dich über das "Persönliche Budget" zu informieren - evtl. ist die AWO hier auch Ansprechpartner und hat eine Beratungskraft für dieses Thema?

Ansonsten hier: Persönliches Budget


Du musst nicht alles alleine stemmen mit deinem Sohn - er hat auch ein EIGENES Recht auf TEILHABE an der Gesellschaft - was auch aktuell wieder gestärkt wurde.
Es gibt sicher immer mal Hilfeleistungen, die man als Eltern leisten muss und wo das erwartet wird - aber er hat auch EIGENE Ansprüche, auch den auf eine gewisse Selbstständigkeit - und du mit deiner eigenen Krankheitsgeschichte kannst hier nicht immer Gewehr bei Fuß stehen.

Meine Tochter hat seit Jahren auch ein PB und kann sich eigene Leistungen "einkaufen", wie z.B. mal eine Hilfe für Haushalt, Einkauf, Begleitung zu Freizeitunternehmungen, Sport etc. - was eine große und wertvolle Hilfe ist und mich auch nebenbei entlastet - auch wohne ich ja nicht in der Nähe.

Es kann dann auch deinem Sohn eine Betreuung zur Seite gestellt werden (KEINE "gesetzliche"!) - die, wie bei uns, 1 x die Woche vorbei schaut und mit ihm spricht (wird gesondert über PB genehmigt und bezahlt/eingerechnet in den Gesamtbetrag) - und auch Hilfestellungen leisten kann bei Behördengängen etc., berät bei persönlichen Problemen, was man sonst noch alles tun kann, hilft dann alle 2 Jahre beim Ausfüllen der neuen HEP-Bögen für die jeweils dann stattfindenden Hilfeplangesprächen und bei den monatlichen Abrechnungen - meist wird für 2 Jahre ein Budget genehmigt und dann jeweils geschaut, ob es ankam, gereicht hat, was noch weiter wichtig wäre.

Vielleicht kann das auch etwas für dich selbst sein, wenn ein Unterstützungsbedarf festgestellt werden kann, der regelmäßig wiederkehrt und dich entlastet auch in deiner Erkrankung!
Ich kann mit ihm laufen ja mache ich aber einiges was ich tun müsste und wollte damit er wieder besser auf die Füsse kommt geht momentan nicht weil das Geld fehlt und ich am rennen bin.

So - nun würde ich sagen: alles mal ausdrucken und den Beratungen und einem Anwalt das Wichtigste vorlegen, damit bald ein Schuh daraus wird!
ICH persönlich würde wahrscheinlich erstmal prüfen, inwieweit ein Antrag auf eine einstw. Anordnung beim Sozialgericht Sinn macht, dass die Miete wie bisher bis zur Klärung der Situation vollumfänglich zu übernehmen ist - die Gründe Eurer Erkrankung, unklare und unrichtige Zahlen bei der Errechnung des Betrages, den eure Miete eventuell die Richtlinie übersteigt - Situation akut Sohn, Umzugsumfähigkeit, Unwirtschaftlichkeit, kein Sicherheitszuschlag, sowie auch keine Leistung aus nicht nachgewiesenem Grund für den Sohn.
Alles reinschreiben und als DRINGLICH beantragen - das ganze Drama dem Gericht schildern bis zur Bedrohung von Obdachlosigkeit!
Ich denke mal, ein fähiger Anwalt würde sicher zunächst mal einen solchen Eilantrag stellen und dann - parallel - alles andere prüfen.

Dann wäre das erst einmal auf dem Weg und müsste auch wegen der Dringlichkeit so schnell wie möglich in irgendeiner Weise bearbeitet werden - das Jobcenter würde auch mal vom SG einen Seitenhieb und Anschubser erhalten, das zu prüfen.
 
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Jenie

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Danke für die ausführliche Antwort @gila

Ja Dateien hänge ich geschwärzt an.

Was das weitere anbelangt da kommen wir noch hin ---- Folgen und Schadensersatz. Da es so komplex und umfangreich eines nach dem anderen. Ich habe für meinen Sohn wie auch für mich Hilfen beantragt - AWO - Caritas - Pflegegrad etc. Bisher wird alles abgelehnt oder geschoben. weil ... aufgrund dessen das Herr Sachbearbeiter für meinen Sohn den Hartz vier Bescheid bisher nicht erstellt kann über unsere Eilanträge nicht entschieden werden. Nicht mal der von der Stadt hier kann ohne schriftliche Zusage des Sachbearbeiters die fristlose Kündigung aus dem Weg räumen. Gegen die Ordentliche Kündigung habe ich mit Facharzt Attest widerspruch eingelegt - aber die Mietschulden häufen sich Monat für Monat weiter an... Ich kann froh sein das unser Vermieter bisher noch keine Räumungsklage angestrengt hat und geduldig bisher ist.

Bisher haben wir eine Nothilfe der Awo ambulant Betreutes Wohnen, die wenigstens momentan ohne genehmigten Antrag das nötigste hilft. Diese Woche die von der Krankenkasse genehmigte Soziotherapeuthin - die uns nun auch erst mal damit hilft - obwohl es nicht ihr Aufgabe wäre - aber sie sieht eben auch die Not in der wir gerade stecken und sieht das die aus dem Weg muss vorher ist an Therapiemaßnahmen nicht zu denken für mein Sohn - sie soll eigentlich mit uns und ihm nach vorne arbeiten und unterstützen das er genesen kann um Klinik zu vermeiden.

ja das mit der dringlichkeit soll der Anwalt ja machen - erst mal das es losgeht mit dem Geld und dann kümmern wir uns um die Schäden etc.

so dachten wir auch. fü r das persönliche Budget braucht er den GDB denke ich den beantragen wir ja demnächst auch erst
 

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gila

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Hut ab! Du hast ja schon so einiges bewegt und bist schon fast eine "Fachfrau in eigener Sache" (y)

Das mit der Bruttokaltmiete ist mir pers. noch nicht klar - Ist Eure Miete von 600 schon "Bruttokalt" - also INKL. KALTE NK?
Oder ist das die NETTO-Miete und es kommen 239,16 KALTE NK dazu - dann müsste ja noch ein Betrag von XX für die WARMKOSTEN oben drauf kommen?

Die Zahlen in der Aufforderung sind jedoch so oder so jetzt "überholt"!

aufgrund dessen das Herr Sachbearbeiter für meinen Sohn den Hartz vier Bescheid bisher nicht erstellt kann über unsere Eilanträge nicht entschieden werden. Nicht mal der von der Stadt hier kann ohne schriftliche Zusage des Sachbearbeiters die fristlose Kündigung aus dem Weg räumen.

Ist der Antrag denn nun gestellt worden? Für die "verpasste" Vergangenheit sollte PARALLEL gestritten werden, Hauptsache ist ja, die Gegenwart und Zukunft ins Laufen zu bringen!
Hierzu würde ich auch persönlich beim Geschäftsführer vorsprechen wollen, damit das weitergeht.

Bisher haben wir eine Nothilfe der Awo ambulant Betreutes Wohnen, die wenigstens momentan ohne genehmigten Antrag das nötigste hilft. Diese Woche die von der Krankenkasse genehmigte Soziotherapeuthin ....

Das ist prima - wenn die AWO keine Budgetberatung macht, dann parallel bei der Caritas vorsprechen.
Und im Falle von Leistungen, die die Kasse zahlen muss (Sohn) nennt sich das dann "Trägerübergreifendes Budget" und es werden die unterschiedlichen Unterstützungsbedarfe geprüft und bei verschiedenen Trägern eingeholt!

fü r das persönliche Budget braucht er den GDB denke ich den beantragen wir ja demnächst auch erst

Nicht ganz - das Persönliche Budget ist für "Menschen mit Behinderung oder von Behinderung bedroht".

Es heißt: Eine Behinderung liegt dann vor, wenn die körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit eines Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben beeinträchtigt ist.

Und das ist ja sicher schon derzeit festgestellt - da gibt es sicher Aussagen, Befunde, Begutachtungen?
Da muss man die Bewilligung eines GdB nicht erst abwarten - hier könnte auch die Soziotherapeuthin hilfreich sein.

Man kann auch eine Servicestelle beim Bundesministerium anrufen - und sich bei denen telefonisch erkundigen!




Wer in NRW genau der Träger ist, kann ich nicht sagen, hier in Bayern ist es einmal das Sozialamt und für die Bewilligung des PB der Bezirk Oberbayern.
Aber das lässt sich rauskriegen - die Caritas oder Lebenshilfe müssten das auch wissen.

Mit Verantwortlichkeit und "Schadenersatz" gegenüber dem JC ... da würde ich mir keine großen Hoffnungen machen ...
 

Jenie

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ok danke @gila
ich werde das Thema Budget ansprechen diese Woche.

ok die Miete - dazu steht hier:

Grundmiete 600 Euro
Heizkosten 133,24 Euro sind in dem 296,09 Nebenkostenvorrauszahlung enthalten

darin in den Nebenkosten Parkplatz 17,90, Tiefgarage 35,79 und Kabelanschluss 10,22 Euro.
Insgesamt zahle ich jeden Monat 960 Euro warm komplett.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Übergangsweise wäre vielleicht ambulante psychiatrische Pflege eine Hilfe (evtl für dich und deinen Sohn?). Das wird vom behandelnden Arzt verordnet und über die KK bezahlt, geht quasi sofort.
 

Jenie

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Übergangsweise wäre vielleicht ambulante psychiatrische Pflege eine Hilfe (evtl für dich und deinen Sohn?). Das wird vom behandelnden Arzt verordnet und über die KK bezahlt, geht quasi sofort.

Nicht wirklich. Unser Problem liegt ja am Geld das fehlt - es sind ja fast 1000 Euro die mir jeden Monat fehlen weil Mr. Schlamp nicht in die Pötte kommt und die Teamleitung der hiesigen Arge nicht mal reagiert. Daher hängt ja der Rest am Geld bzw. an nicht vorlegbaren Bescheid. Keine weiteren können da mehr Dampf machen oder die Kündigung nehmen damit wir den Druck von den Schultern haben.. und der Name des Sachbearbeiters ist wie ich die ganzen Wochen mitbekomme bekannt für: Er ist nicht der einfachste...

Nun ja also muss der Anwalt nun ran damit endlich Dampf kommt und ein schreiben an die Geschäftsleitung.


Mit Verantwortlichkeit und "Schadenersatz" gegenüber dem JC ... da würde ich mir keine großen Hoffnungen machen ...
Jein mach ich mir auch nicht aber zumindest Rücklastschriftkosten und das Geld das seit August 18 fehlt möchten ich versuchen zu bekommen.
Ich möchte nicht wieder auf mir durch Arge entstandene Schulden sitzen bleiben was mir schon mal passiert ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Na ja, dann hättest du jemanden, der deinen Sohn betreut, während du die Papierschlacht schlägst. Und jemanden, der dich dabei begleitet.
Ist vielleicht trotzdem nicht verkehrt, auch wenn es dir akut kein Geld bringt. ;)
 

Jenie

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Na ja, dann hättest du jemanden, der deinen Sohn betreut, während du die Papierschlacht schlägst. Und jemanden, der dich dabei begleitet.
Ist vielleicht trotzdem nicht verkehrt, auch wenn es dir akut kein Geld bringt. ;)
So gesehen ja, aber das haben wir ja ab jetzt durch dir Soziotherapeutin die ab dieser Woche uns zur Seite steht und auch durch die Awo Dame die uns momentan mit Anwalt und Arge helfen tut und helfen möchte also ganz alleine bin ich nicht.
.
 

Jenie

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Unverschämt und Frech hat der nette Herr Anwalt das vorgehen soeben bezeichnet. Fälle wie unsere häufen sich allerdings in letzter Zeit.
Der Herr hat meinen ganzen Papierstapel heute kopiert und zerpflückt und einige Fehler auch in den Bescheiden gefunden.
Er wird uns nun mit Eilverfahren helfen. Die Feinheiten kommen nach dem anschubsen und gleichzeitig hat er mir noch Anträge auf Schwerbehinderung mitgegeben. Einen als Erstantrag für meinen Sohn und für mich einen Verschlimmerungsantrag da er meine 40 Prozent zuwenig findet. Ebenso soll ich mit der Pflegegrad Sache nochmal kommen auch da will er uns helfen das wir ihn für mein Sohn bekommen.

Nun bin ich gespannt wie es sich entwickelt
 

gila

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Siehst du, wie ich bereits sagte, erstmal die eine Sache anschubsen und die Feinheiten parallel. Hoffentlich habt ihr jetzt wirklich einen guten Anwalt gefunden der da mal ein bisschen zackig agiert. Denn die ganze Story schreit der zum Himmel.
Ich bin schon im "Urlaubs Modus", morgen geht es mal los... 3 Wochen zu den Gelbwesten. Es locken schon die Baguettes und die Eclärchen 😜😍... aber ich schaue sicher ab und zu mal rein und drücke aus der Ferne ganz fest die Daumen bin sehr gespannt wie es da weitergeht. Man lernt ja nie aus!
 

Jenie

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Mal ein Update hierzu:

Bisher bekommen wir immer noch nichts... Der Anwalt meinte auch da stimmt was nicht normalerweise melden die sich wenigstens innerhalb der Frist die er aufgesetzt hatte. Immer hin bekomme ich für ihn das Kindergeld nun erst mal noch weiter aufgrund der Erkrankung.
Mit dem Bruder sollte ich in der Zeit einen eigenen Antrag stellen bei einem anderen Sachbearbeiter da er HG wäre warum auc h immer versteht weder der Anwalt noch wir... Erledigt haben wir aber auch bei diesem Sachbearbeiter inzwischen alles und nun müsste diese Woche ja wenigstens mal von ihm was kommen ...

Wir warten und machen seither das beste draus und bezahlen halt keine Miete mehr bis das alles geklärt ist. Bisher hält unser Vermieter auch still und macht mit da ja die Stadt auch mit eingeschaltet ist. Falls es zu einer Räumungsklage käme bekäme ich Schutz und die würden erst mal bezahlen. Tja also ich würde auch die Füsse still halten wenn ich der Vermieter wäre in solch einem Fall denn das sind jeden Tag Zinsen die dann letzten von der Arge auch bezahlt werden müssen.

Falls es sich nun nicht klären lässt - der Anwalt wollte da mal noch anrufen geht es per Eil an Sozialgericht.

Grüße Jenie
 

Jenie

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Ja man hätte es schon vor zwei Wochen machen können aber der Anwalt war in Urlaub und da ja die Stadt sich inzwischen mit eingeschaltet hat und uns Schutz gewährt sozusagen ist es nicht so akut von meiner Seite her aber ja natürlich so gesehen ist es eh schon überfällig
 
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