Unsicher ob Konto existiert

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Erkos

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Ich habe morgen einen Termin um meinen (Erst-)Antrag auf ALG2 zu stellen. Habe eigentlich alle Unterlagen dafür (Mietvertrag, Kontoauszüge,etc.) zusammen. Bin jetzt aber ins Grübeln gekommen: Neben dem Konto, dass ich eigentlich für alles benutzte gab es mal ein Konto bei (glaube ich) der Postbank. Dieses Konto wurde vor vielleicht 20 Jahren von meiner Großmutter für mich eingerichtet als ein Sparkonto, auf dass sie immer mal wieder etwas für mich überwiesen hat. Angefasst wurde das Geld eigentlich nie. Meine Großmutter ist jetzt aber schon einige Jahre tot und ich habe keine Ahnung, was aus dem Konto geworden ist. Ich habe meine Eltern gefragt, die sind sich allerdings auch unsicher ob das Konto noch existiert oder nicht irgendwann mal aufgelöst wurde. Es kann also sein das ich bei der Postbank ein Konto habe, auf dem sich seit 10+ Jahren keinerlei Geldbewegungen (außer Zinsen) ereignet haben. Meiner Erinnerung nach befand sich darauf bei weitem nicht so viel, dass ich dadurch über den Vermögensfreibetrag kommen würde. Allerdings weiß ich auch nicht, was meine Großmutter in den letzten Jahren vor ihrem Tod da evtl. noch drauf überwiesen hatte...

Daher meine Fragen:

1)Kann ich einfach zur Postbank gehen, ohne Bankkarte oder irgendwas sonst, und mich erkundigen, ob bei ihnen ein Konto auf meinem Namen existiert? Und wenn ja, kann man dann darauf zugreifen?

2)Falls 1) nicht möglich ist oder falls ich mich falsch erinnere und es doch bei einer anderen Bank war (auch wenn meine Eltern auch der Meinung sind, dass es bei der Postbank war) würde mir dann daraus ein Strick gedreht werden?
 

Couchhartzer

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Meine Großmutter ist jetzt aber schon einige Jahre tot und ich habe keine Ahnung, was aus dem Konto geworden ist.
Wenn bei der Nachlassklärung in der Erbschaft bei den Erbberechtigten dieses Konto nicht mit aufgetaucht ist, dann existierte es zum Zeitpunkt des Ablebens auch nicht mehr.
Ansonsten hätte die Postbank die Erbberechtigten zu Zeiten des Erbfalleintritt angeschrieben und die Vorlage eines Erbscheins verlangt, um die endgültige Überschreibung auf die Erbberechtigten zu klären und abzuwickeln.
Und wenn das Konto zu Zeiten des Erbfalleintritt mit einem Vermerk für einen Begünstigten geführt worden wäre, dann hätte auch dieser eine Nachricht der Bank über den Verbleib und der neuen Zuordnung der Inhaberschaft der Erben bekommen.

Du kannst also nach so langer Zeit mittlerweile davon ausgehen, dass das Konto damals schon nicht mehr existierte.



1)Kann ich einfach zur Postbank gehen, ohne Bankkarte oder irgendwas sonst, und mich erkundigen, ob bei ihnen ein Konto auf meinem Namen existiert? Und wenn ja, kann man dann darauf zugreifen?
Nein, dazu wäre nur die berechtigten und vom Nachlassgericht bestätigten Erben berechtigt.



2)Falls 1) nicht möglich ist oder falls ich mich falsch erinnere und es doch bei einer anderen Bank war (auch wenn meine Eltern auch der Meinung sind, dass es bei der Postbank war) würde mir dann daraus ein Strick gedreht werden?
Nein, da kann dir niemand einen Strick drehen, wenn du nie vom Nachlassgericht und/oder von der Bank eine Nachricht über dieses Konto bekommen hast.
 

ZynHH

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Früher konnte man Konten für fremde Kinder auf deren Namen einrichten.

Ich würde das JC diese Arbeit erledigen lassen. Wenn da was ist, finden sie es. Kannst ja im Gespräch darauf hinweisen. Nur keine Bank benennen...du weisst eben nicht wo und ob.
 

Kerstin_K

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Wenn bei der Nachlassklärung in der Erbschaft bei den Erbberechtigten dieses Konto nicht mit aufgetaucht ist, dann existierte es zum Zeitpunkt des Ablebens auch nicht mehr.
Ansonsten hätte die Postbank die Erbberechtigten zu Zeiten des Erbfalleintritt angeschrieben und die Vorlage eines Erbscheins verlangt, um die endgültige Überschreibung auf die Erbberechtigten zu klären und abzuwickeln.
Und wenn das Konto zu Zeiten des Erbfalleintritt mit einem Vermerk für einen Begünstigten geführt worden wäre, dann hätte auch dieser eine Nachricht der Bank über den Verbleib und der neuen Zuordnung der Inhaberschaft der Erben bekommen.

Du kannst also nach so langer Zeit mittlerweile davon ausgehen, dass das Konto damals schon nicht mehr existierte.

Wenn beim Tod der Oma niemand an das Konto gedacht hat und auch das Sparbuch nicht gefunden wurde, kann es sein, dass das Konto noch existiert.

Woher sollte die Bank wissen, dass die Kontoinhaberin verstorben ist?

Und wenn das Konto auf den Namen der TE lauft, dann gab es fuer die Bank erst recht keinen Handlungsbedarf.
 

Couchhartzer

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Woher sollte die Bank wissen, dass die Kontoinhaberin verstorben ist?
Weil in Todesfällen auch Schufaabfragen zur Person des Verstorbenen gemacht werden und bei der Schufa sämtliche Konteneröffnungen mit den zugehörigen Namen des Kontoinhabers vermerkt sind.
Und wenn dann beim Verstorbenen Konten auftauchen, werden die Banken vom Nachlassgericht benachrichtigt damit die Konten bis zur Erbschaftsklärung die Konten gesperrt bleiben (damit bei mehreren möglichen Erben keiner dieser Erben vor der Klärung und Aufteilungsfeststellung das Konto plündern kann, um die Miterben zu bescheis*en). :wink:
 

Kerstin_K

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Weil in Todesfällen auch Schufaabfragen zur Person des Verstorbenen gemacht werden und bei der Schufa sämtliche Konteneröffnungen mit den zugehörigen Namen des Kontoinhabers vermerkt sind.
Und wenn dann beim Verstorbenen Konten auftauchen, werden die Banken vom Nachlassgericht benachrichtigt damit die Konten bis zur Erbschaftsklärung die Konten gesperrt bleiben (damit bei mehreren möglichen Erben keiner dieser Erben vor der Klärung und Aufteilungsfeststellung das Konto plündern kann, um die Miterben zu beschei**en). :wink:
Wenn das Nachlassgericht beteiligt ist....ich hatte in den letzten Jahren mehrere Todesfaelle in der Familie. In keinem Fall wurde ein Erbschein beantragt, es wurden auch keine Konten gesperrt, denn es gab Vollmachten, die ueber den Tod hinaus galten.

Und wenn das Konto auf den Namen der TE lauft, hat da auch kein Nachlassgweicht was abzufragen.
 

Erkos

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Das Ganze hat sich erledigt. Das Konto existierte tatsächlich noch. Nach längerem Suchen (das Wohnhaus meiner Eltern ist dasselbe, in dem auch meine Großmutter wohnte) ließ sich das Sparbuch finden. Letzter Eintrag war vom 27.04.2006 über knapp 180€. Aktualisiert mit Zinsen der letzten 10 Jahre gut 4€ mehr.

Allerdings habe ich jetzt andere Dinge, die mich umtreiben.
 
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