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Unseriöse Arbeitsvermittlung?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Donald

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#1
Also ich möchte gerne mal Eure Meinung zu folgendem hören, meine Meinung habe ich mir schon gebildet, aber vielleicht liege ich ja falsch:

Heute: Anruf meiner privaten Arbeitsvermittlung: Ich habe einen Job für sechs Wochen für Sie. Sozialversicherungspflichtig, ca. 7,50 EUE/Stunde.
Damit ich (Arbeitsvermittler) auch was davon habe, wird der Vertrag auf 3 Monate ausgestellt (wg. Vermittlungsgutschein). Die Stelle soll aber definitiv nur sechs Wochen besetzt werden.
Was würdet Ihr machen?
Was denkt Ihr über diese Fakten?
 

kalle

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#2
Betrug unterstützen? :shock: :stop: :evil:

Also ne, sowas tut man doch nicht, lieber Vermittler. Denk doch mal weiter:
Dein Klient bekommt doch auch nicht für 3 Monate Geld. Und wovon soll denn Dein Klient die anderen 6 Wochen leben? Die Arge zahlt dann bestimmt nicht. Weil er ja noch für 6 Wochen "arbeitet". [Ironie off]

Wenn Du das schriftlich hättest, wäre das ideal zu Anzeigen.
 

Hennes K.

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#3
Hallo,

hat der Vermittler dir die halbe Vermittlungsgebühr schon überwiesen? :mrgreen:

Gruß
Hennes
 

Donald

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#4
kalle sagte :
Betrug unterstützen? :shock: :stop: :evil:

Also ne, sowas tut man doch nicht, lieber Vermittler. Denk doch mal weiter:
Dein Klient bekommt doch auch nicht für 3 Monate Geld. Und wovon soll denn Dein Klient die anderen 6 Wochen leben? Die Arge zahlt dann bestimmt nicht. Weil er ja noch für 6 Wochen "arbeitet". [Ironie off]

Wenn Du das schriftlich hättest, wäre das ideal zu Anzeigen.
Oh sorry, ich hatte das wohl etwas falsch formluiert. ICH bin KEIN Arbeitsvermittler. Der Arbeitsvermittler wollte meinen Vermittlungsgutschein haben.
Ist das jetzt verständlicher.

Auf jeden Fall ist das sehr unseriös. Mal schauen was ich da mache...
 

kalle

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#5
@Donald: Das war mir schon klar :mrgreen:
 

Donald

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#6
kalle sagte :
@Donald: Das war mir schon klar :mrgreen:
Ah ja, gut zu wissen. :)

Kann man den Arbeitsvermittler irgendwo melden?
Denn wenn ich bedenke, dass ich wg. ein paar Euros Miete umziehen musste und die (Arbeitsvermittler + Arbeitgeber) die Taschen mit so was füllen, könnte ich :kotz:
Mein Rechtsemfinden sagt mir, dass ich was unternehmen müsste.
Oder denkt Ihr das bringt nichts...
:kinn:
 
E

ExitUser

Gast
#7
@Donald

Versuchen raus zu bekommen, ob das Angebot noch anderen gemacht wurde,,,

und den Arbeitsvermittler melden!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Donald

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#8
Ludwigsburg sagte :
@Donald

Versuchen raus zu bekommen, ob das Angebot noch anderen gemacht wurde,,,

und den Arbeitsvermittler melden!

Gruß aus Ludwigsburg
Mir ist eine weitere Person bekannt, die das Angebot sogar wahrgenommen hat...
 

Arco

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#9
Hallo Donald,

also wenn es so ist wie beschrieben, dann erfüllt das den Strafbestand des Betruges. Wenn du da mitmachen würdest, machst du dich mitstrafbar mit allen Folgen auch hinsichtlich Alg2-Bezug.

Hier gibt es nur einen Weg >>> sofortige Anzeige !!!!

Solchen Leuten sollte man das Handwerk legen. Die wollen sich doch nur auf unsere Kosten bereichern.

Poste doch bitte was daraus geworden ist.
 

Donald

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#10
Arco sagte :
Hallo Donald,

also wenn es so ist wie beschrieben, dann erfüllt das den Strafbestand des Betruges. Wenn du da mitmachen würdest, machst du dich mitstrafbar mit allen Folgen auch hinsichtlich Alg2-Bezug.

Hier gibt es nur einen Weg >>> sofortige Anzeige !!!!

Solchen Leuten sollte man das Handwerk legen. Die wollen sich doch nur auf unsere Kosten bereichern.

Poste doch bitte was daraus geworden ist.
Na ja, ich habe auch nicht mitgemacht.
Ich werde morgen mal was schriftliches aufsetzen.
Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Ich sehe das alles ja genauso.
 
E

ExitUser

Gast
#11
Donald schreibt:
Mir ist eine weitere Person bekannt, die das Angebot sogar wahrgenommen hat...
Und welche Beweggründe hatte der? :shock:

Denn s. was Kalle geschrieben hat. Wovon lebt der die restliche Zeit?

:kratz:
 

Donald

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#13
Barney sagte :
Donald schreibt:
Mir ist eine weitere Person bekannt, die das Angebot sogar wahrgenommen hat...
Und welche Beweggründe hatte der? :shock:

Denn s. was Kalle geschrieben hat. Wovon lebt der die restliche Zeit?

:kratz:
Es war/ist anscheinend so geplant gewesen:
Der Arbeitslose erhält einen befristeten Vertrag über max. 3 Monate.
Der Arbeitsvermittler erhält den Vermittlungsgutschein.
Der Arbeitsvermittler kassiert (ich glaube er erhält bei 3 Monatiger Anstellung 250€) - wenn ich da richtig informiert bin.
Dann wird das Arbeitsverhältnis aber nach 6 Wochen beendet (welche Gründe auch immer)

Aus meiner Sicht steckt genau da die Gefahr. Der Arbeitsgeber kann sich ja alles Mögliche aus den Fingern saugen und der Arbeitnehmer ist der Gelackmeierte. :shock:


1. Habe ich mir keine Gedanken gemacht.
2. Bin erst mal froh etwas zu tun zu haben
3. Bin fünfzig Jahre alt
4. Habe noch einen schulpflichtigen Sohn

Ich hab's trotzdem nicht verstanden, da ich die Person schon von früher kenne und wir uns vor einiger Zeit bei der Arbeitsvermittlung wiedergesehen haben. Vielleicht war auch erst mal das Gehirn ausgeschaltet. All mein Gerede hat nichts genutzt :(
Wie soll man denn seinem Arbeitgeber vertrauen können, der so einen Schmu mit 'ner Arbeitsvermittlung mitmacht :shock:

Mein erste Gedanke war ja: Sowas geht nicht, auch wenn mir die Tätitgkeit zugesagt hätte. :evil:
 

Faustus

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#14
So weit ich weis lauten die Bedingungen für einen Vermittlungsgutschein
auf Verträge ohne zeitliche Begrenzung, und wenn diese Verträge vor dem 6. monat beendet werden , bekommt der Vermittler den Rest nicht.
 

Hexe45

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#15
Ich hoffe die privaten Arbeitsvermittlungen und vor allem die zugehörigen Vermittlungsgutscheine werden abgeschafft.
Phönix hat letztens in einem Beitrag schön gezeigt wie dort betrogen wird.
Selbst ein Wirtschaftsfuzzi hat diese Zustände angeprangert.
Die Vermittlungsagenturen schießen wie Pilze aus dem Boden.
Meist arbeiten die mit ZA zusammen.
Die Za stellt dich für ein halbes Jahr ein und Vermittler und ZA teilen sich die Kohle, 2000€ pro Nase bei 100 Arbeitssuchenden macht das 200 000€ für jeden 100 000€, ein hübsches Sümmchen.
Und für die ZA kommt ja dann noch die Kohle hinzu, die der Leiharbeiter für die ZA ranschaft.
Tja wo sitzen denn da nu die Sozialschmarotzer :).
LG
Hexe
 

Sunday

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#16
Hallo Hexe ;-)

Also solche Praktiken waren mir bisher gänzlich unbekannt !

Könnte allerdings auch daran liegen das bei mir eine "Vermittlung" seit 2000 (du hast richtig gelesen 2000 !) nicht mehr statt findet.

Wenn du Phönix erwähnst - kann man sich das irgendwo ansehen ?

Wäre Klasse, wenn du mir sagen könntest ob es diesbezüglich hier im Forum schon öfter darüber diskutiert wurde... und wo ich das finde... man weiß ja nie !

Jedenfalls gut zu wissen, selbst offensichtlich kein Sozialschmarotzer zu sein ;-)

Herzlichen Gruß
Sunday
 
E

ExitUser

Gast
#17
Ergänzung: Ähnlicher Fall von Betrug

Arbeitssuchende bewirbt sich von sich aus bei diversen Zeitarbeitsfirmen, in der Hoffnung wenigstens über Zeitarbeit nach Elternzeit wieder in ein längerfristiges Arbeitsverhältnis zu kommen. Klappt auch, zweiter Vermittlungsversuch der ZA-Firma mündet in ein (befristetes) Anstellungsverhältnis bei ZA-Firma, Arbeit in der auftraggebenden Firma wurde auch verlängert (ebenso der Vertrag ZA-Firma - Mitarbeiterin).

Mittendrin kommt ZA-Firma und fragt Mitarbeiterin, ob sie unterschreiben würde, eine der Mitarbeiterin namentlich unbekannte Einzelperson habe die Mitarbeiterin zur ZA-Firma vermittelt. War natürlich nicht wahr, Mitarbeiterin hatte ZA-Firma aus Tageszeitung gefunden. Mitarbeiterin unterschreibt nicht, ZA-Firma-Betreuerin sieht dies zumindest ein und drängt sie nicht, Thema hat sich.

Bei wie vielen das aber wohl doch so klappen wird? Mitarbeiter sind ja auch froh, die Arbeit zu haben, und letztlich - wie sagt man? - abhängig und hörig.

Oder so.


Emily
 
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#20
Also ich möchte gerne mal Eure Meinung zu folgendem hören, meine Meinung habe ich mir schon gebildet, aber vielleicht liege ich ja falsch:

Heute: Anruf meiner privaten Arbeitsvermittlung: Ich habe einen Job für sechs Wochen für Sie. Sozialversicherungspflichtig, ca. 7,50 EUE/Stunde.
Damit ich (Arbeitsvermittler) auch was davon habe, wird der Vertrag auf 3 Monate ausgestellt (wg. Vermittlungsgutschein). Die Stelle soll aber definitiv nur sechs Wochen besetzt werden.
Was würdet Ihr machen?
Was denkt Ihr über diese Fakten?
Hallo zusammen,habe ein echtes Problem.Ich mache eine Umschulung in einem Privatvermttlungsbüro und ich habe festgestellt das da einige Dinge laufen die echt komisch sind. Das Büro hat 2 verschiedene Personalbögen ...einer ist für "alle" und einer ist nur für eine große Lebensmittelkette der Unterschied ist, auf dem für "alle" steht die Klausel mit dem Vermittlungsgutschein und die privaten Gebühren....auf dem Bogen für die Lebensmittelkette steht NUR die Klausel mit dem Vermittlungsgutschein dort werde monatlich bis zu 15-20 Bewerber vermittlet die in der Regel auch nur 6Wochen und ein Tag arbeiten.Ich finde das ganze sehr komisch.Kann mir einer dazu was schreiben?? Danke für alle Antworten
 
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