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Gast
#2
Wita sagte :
http://foren.duisburg.de/sa_disk/viewforum.php?f=5&sid=d6700f07f1 cf29eb846fb9a2e05a0abd
Kann leider nicht sehen, was du meinst: überprüf mal den Link
Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
#4
Der ist auch gut!





Verfasst am: Mo, 22 Mai 2006 09:51:37 +0000 Titel:

JöTa aus http://foren.duisburg.de/sa_disk/viewtopic.php?t=2853
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Also, da hat sich die große Geschäftsleitung in Berlin im Jahre 2004 gedacht, dass man das Unternehmen mal umgliedern sollte, um Gelder zu sparen. Da die böse Opposition wollte, dass diejenigen auch weiterhin den Kuchen backen, die darin jahrzehntelange Erfahrung haben, musste man dagegen sein. Also wurde ein Unternehmenszweig mit dem Kuchen backen beauftragt, der in den Jahrzehnten davor mehr schlecht als recht sein Dasein als Wurstfabrikant fristete. Niemand war so richtig zufrieden mit den Wurstmachern. Die Presse hat auch oft negativ über die Wurstmacher berichtet. Angeblich waren von den 100.000 Beschäftigten in der Wurstfabrik nur 10.000 mit der reinen Wurstherstellung beschäftigt. Der Rest hat sich einfach nur selbst verwaltet und schlaue Berichte geschrieben. Naja, das alles wollte die große Geschäftsleitung in Berlin ab 2005 ändern. Nur weil halt die Opposition dafür war, die Kuchenbäcker auch weiterhin den Kuchen backen zu lassen, hat man sich in Berlin dafür entschieden, den Sozialhilfekuchen ab 2005 von den erfolglosen Wurstmachern backen zu lassen. Und so hat von einem Tag (31.12.2004) zum anderen (01.01.2005) die Wurstfabrik das Kommando beim Kuchenbacken übernommen. Die Bäckergesellen und Bäckermeister der Kuchenfabrik, die zur Wurstfabrik gewechselt waren, durften zum Kuchen backen nichts mehr sagen. Die Wurstfabrik hat sich auch Personal aus anderen Geschäftsbereichen geholt. Plötzlich haben auch Strippenzieher und Hausmeister geholfen, ziemlich viele Kuchen in Rekordzeit zu backen. Die Kuchenexperten hat man dabei immer gar nicht gefragt. Man hätte dann ja zugeben müssen, dass man vom Kuchen backen nichts versteht. Nahrungsmittel sind schließlich Nahrungsmittel. Und so kam es, dass ab dem 01.01.2005 alle plötzlich unzufrieden mit dem Kuchen waren. Keinem hat er mehr so richtig geschmeckt. Das hat man schließlich jetzt auch bei der Geschäftsführung in Berlin gemerkt. Auch die Zentrale der Wurstfabrik hat sich gemeldet. Und wer bekommt die Schuld an dem schlechten Kuchen? Natürlich, die Kuchenbäcker. Sie hätten sich nämlich ganz zurückziehen müssen und keine Ratschläge geben dürfen. Dann nämlich hätte die Wurstfabrik von einem Tag auf den anderen super leckeren Kuchen gebacken und alle wären zufrieden gewesen.

Ihr denkt, so etwas gibt es doch nicht in Deutschland? Richtig, kann es ja auch gar nicht geben. Das Lebensmittelrecht verhindert es, dass Wurstfabrikanten Kuchen backen können.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Zitat:
Berlin - Nach Kanzlerin Angela Merkel (CDU) haben auch führende SPD-Politiker angesichts einer Kostenexplosion bei der Arbeitsmarktreform Hartz IV für Korrekturen plädiert.

Mit Blick auf die stetig wachsende Zahl von Leistungsempfängern soll vor allem verhindert werden, dass diese besser dastehen als Bezieher niedriger Arbeitseinkommen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck sagte der "Bild am Sonntag": "Wir wollen, dass nur diejenigen Hartz IV bekommen, die auch wirklich bedürftig sind."

Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" hat der Bundesrechnungshof den Arbeitsagenturen vorgeworfen, sie kontrollierten in mehr als der Hälfte der Fälle nicht ausreichend, ob Langzeitarbeitslose tatsächlich Anspruch auf staatliche Hilfen haben.

"Wer arbeitet, muss mehr haben als wenn er nicht arbeitet", sagte Merkel am Freitagabend bei einer CDU-Regionalkonferenz in Düsseldorf. "Wo das nicht mehr gewährleistet ist, da muss auch Hartz IV geändert werden." Struck sagte, niemand habe die "explosionsartige Vermehrung" der Bedarfsgemeinschaften auf derzeit vier Millionen mit ihren finanziellen Folgen vorausgesehen. "Dabei müssen wir auch berücksichtigen, dass jeder Euro, der für Hartz IV aufgewendet wird, zuvor von den Steuerzahlern erarbeitet werden muss."

Ähnlich äußerte sich Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU). Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sagte beim Juso-Bundeskongress in Saarbrücken, die Ausgaben seien in Milliardenhöhe explodiert. Hartz IV stelle eine Art flächendeckender Mindestlohn dar. Die Zahl der Leistungsempfänger hat sich nach Angaben der kommunalen Spitzenverbände seit Anfang 2005 um 25 Prozent erhöht.

Der schleswig-holsteinische Arbeitsminister Uwe Döring (SPD) und Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) regten Änderungen bei den Regelungen für so genannte Aufstocker an, von denen es nach Schätzungen der Arbeitsverwaltung nahezu eine Million gibt. Aufstocker erhalten zusätzlich zu ihrem Arbeitsverdienst ergänzende Hilfen aus dem Arbeitslosengeld II.

"Hartz IV habe die staatliche Unterstützung auf ein Niveau gehoben, das in Berlin in manchen Fällen einem ordentlichen mittleren Einkommen entspricht", sagte Sarrazin dem "Spiegel". Döring sagte der "Berliner Zeitung": "In Deutschland entsteht damit ein flächendeckender, ungesteuerter Kombilohn, der bald nicht mehr finanzierbar ist."

Struck verwies auf den Brief führender Repräsentanten von drei Wohlfahrtsverbänden, den er "sehr ernst" nehme. Diese hatten in der vergangenen Woche für die Senkung passiver Leistungen plädiert, "um ein dauerhaft tragfähiges und finanzierbares Leistungssystem zu erhalten". Eine Senkung des Regelsatzes von monatlich 345 Euro sei damit aber nicht gemeint, hatten die Verbandsfunktionäre betont. Es gehe vielmehr darum, "das Leistungsrecht so zu schärfen, dass Anreize für Arbeit im Mittelpunkt stehen und die Leistungen auf die tatsächlich Bedürftigen konzentriert werden".

Kauder gab Struck in einer Presseerklärung Recht. "Diejenigen, die arbeiten, müssen mehr verdienen als diejenigen, die nicht arbeiten." Deshalb müsse man sich mit der Kostenexplosion bei Hartz IV befassen.

Nach dem vertraulichen Prüfbericht des Bundesrechnungshofes für den Haushaltsausschuss des Bundestages haben die Sachbearbeiter bei Anträgen auf Arbeitslosengeld II die Vermögensverhältnisse in sieben von zehn Fällen "nicht oder nicht ausreichend geprüft", berichtet die "Süddeutsche Zeitung". In den meisten Fällen hätten sie weder Kontoauszüge angefordert noch sich bei Immobilien einen Auszug aus dem Grundbuch vorlegen lassen.

Bei Arbeitslosen, die sich krankmelden, werde häufig erst nach sechs Monaten nachgeforscht, ob diese tatsächlich nicht arbeiten können. Hinweisen, dass ein Langzeitarbeitsloser gegen Auflagen verstoße, seien die Vermittler in sechs von zehn Fällen nicht nachgegangen, hieß es.

Ein Sprecher der Bundesagentur (BA) räumte qualitative Mängel bei Umsetzung von Hartz IV ein. Der Rechnungshof beziehe sich in dem Bericht auf die Arbeitsgemeinschaften (Jobcenter) von Agenturen und Kommunen und die Optionskommunen, sagte der Sprecher der dpa.

Die BA habe "vor Ort nur begrenzte Eingriffsmöglichkeiten". Das liege an der Entscheidung, die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Agenturen "auf Augenhöhe" zu organisieren. Der BA-Vorstand habe auf dieses Führungsproblem frühzeitig hingewiesen. "Eine eindeutige Klärung der Verantwortung hat bis heute aber nur ein Teil der Kommunen angenommen."
© dpa - Meldung vom 21.05.2006 16:36 Uhr
 
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