Unschädlichkeit von schlechterer Bezahlung bzgl. der Höhe des Arbeitslosengeldes (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

tanzer

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Liebe LeidensgenossInnen, ich habe am 15.3. um 13 Uhr ein Vorstellungsgespräch bei Mikropartner in München als Bewerbungs- und Vermitlungscoach. Ich gehe mal davon aus, dass die angebotene Bezahlung katasrophal sein wird. Nun habe ich gehört, dass eine schlechtere Bezahlung bis zu einer gewissen Frist unschädlich für die Höhe der Arbeitslosengeldansprüche bleibt. Ist dies so und nach welcher Vorschrift? Vielen Dank für die baldige Beantwortung Schöner Gruß vom Tanzer
 

Seepferdchen 2010

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Seebarsch

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Hallo Tanzer,
wenn es sich um Alg 1 handelt ist hier der § 121 SGB III einschlägig anzuwenden.
Im übrigen ist das aber nur zu beachten, wenn dir die Stelle mit Rechtsfolgebelehrung durch die Agentur angeboten wurde!
Hast du die Stelle selbst gesucht, kannst du sie auch ohen Folgen ablehnen!
:icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast
Gemeint ist offenbar § 131 Abs. 4 SGB III, wonach sich die Bemessungsgrundlage für ALG nicht verschlechtern kann, wenn man kurzfristig eine schlechter bezahlte Tätigkeit ausübt.

Trotzdem solltest du dir zunächst mal ausrechnen, ob dieses wahrscheinlich schlecht bezahlte Angebot für dich überhaupt als zumutbar gilt (§ 121 SGB III wie schon erwähnt). Du mußt keineswegs wahllos alles annehmen.
 

Babbelfisch

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"Kurzfristig" geht bis zu einem Jahr, d.h. die Höhe des ALG1 bleibt bei einer Beschäftigung (bis 12 Monate) erhalten, wenn danach wieder Arbeitslosigkeit eintritt. Auch für den neuerworbenen Anspruch.
 
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