Uno-Bericht: Mehr als 50 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht (1 Betrachter)

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wolliohne

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AFP / CARITAS INTERNATIONALIS / MATTHIEU ALEXANDRE

Die Uno legt alarmierende Zahlen vor: Mehr als 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht - der höchste Wert seit dem Zweiten Weltkrieg.

Hamburg - Die Gewalt der Isis-Miliz hat im Irak Hunderttausende zur Flucht gezwungen. Noch ist unklar, ob und wann sie in ihre Heimat zurückkehren können. Im aktuellen Uno-Flüchtlingsbericht tauchen sie noch nicht auf. Doch auch ohne sie zeichnet das Papier ein alarmierendes Bild von der weltweiten Vertriebenensituation. Demnach hat die Zahl der Flüchtlinge den höchsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg erreicht.

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Wie das Uno-Flüchtlingskommissariat UNHCR am Freitag zum Weltflüchtlingstag mitteilte, gibt es auf der Welt mehr als 50 Millionen Flüchtlinge, Asylsuchende und Binnenvertriebene. Konkret heißt es in dem UNHCR-Jahresbericht Global Trends, Ende des Jahres 2013 seien über 51,2 Millionen Menschen auf der Flucht gewesen - sechs Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Die Angaben basieren auf Daten, die von Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und dem UNHCR gesammelt wurden.
Laut UNHCR geht der massive Anstieg der Flüchtlingszahlen hauptsächlich auf den Krieg in Syrien zurück. 2,5 Millionen Menschen seien durch ihn zu Flüchtlingen geworden, 6,5 Millionen zu Binnenvertriebenen. Flucht und Vertreibung hätten haben im vergangenen Jahr auch in Afrika erheblich zugenommen - vor allem in Zentralafrika und gegen Ende 2013 auch im Südsudan. Der Irak-Konflikt fällt nicht in den Erhebungszeitraum.
Nur wenige Menschen kehren heim
Uno: So viele Flüchtlinge wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr - SPIEGEL ONLINE
 

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Die würde ich jetzt nicht unerwähnt lassen wollen:


Eine Prognose zukünftiger Migrationsbewegungen ist aufgrund der Unvorhersehbarkeit von Bevölkerungswachstum, dem Ausmaß zukünftiger Emissionen sowie deren Folgen schwierig. Nach Schätzungen von Norman Meyers, Professor an der Oxford Universität und der IOM, könnte die Anzahl der Klimaflüchtlinge bis zum Jahr 2050 jedoch auf 200 Millionen Menschen ansteigen.

Quelle:

Klimaflüchtlinge | RESET.org
 

bla47

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Die würde ich jetzt nicht unerwähnt lassen wollen:


Eine Prognose zukünftiger Migrationsbewegungen ist aufgrund der Unvorhersehbarkeit von Bevölkerungswachstum, dem Ausmaß zukünftiger Emissionen sowie deren Folgen schwierig. Nach Schätzungen von Norman Meyers, Professor an der Oxford Universität und der IOM, könnte die Anzahl der Klimaflüchtlinge bis zum Jahr 2050 jedoch auf 200 Millionen Menschen ansteigen.

Quelle:

Klimaflüchtlinge | RESET.org
Deutschland nix gutt, Deutschland viel kalt !
Deshalb haben wir solide Wohnungen und viel Heizkosten. Wenn die Löhne weiter fallen und die Kosten weiter steigen, werden WIR zu Klimaflüchtlingen.
 

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Deutschland nix gutt, Deutschland viel kalt !
Deshalb haben wir solide Wohnungen und viel Heizkosten. Wenn die Löhne weiter fallen und die Kosten weiter steigen, werden WIR zu Klimaflüchtlingen.
Das deutet ja auf einen gewissen Zynismus oder/und eine große Unwissenheit hin....

Alleine dein Opener "Deutschland nix gutt, Deutschland viel kalt!" spricht ja schon Bände!
 

bla47

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Das deutet ja auf einen gewissen Zynismus oder/und eine große Unwissenheit hin....

Alleine dein Opener "Deutschland nix gutt, Deutschland viel kalt!" spricht ja schon Bände!
Fürchte halt, das wir irgendwann die Verlierer der Globalisierung sein werden, da hier hohe Bau und Heizkosten nötig sind. Nichts anderes meinte ich.
 

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Fürchte halt, das wir irgendwann die Verlierer der Globalisierung sein werden, da hier hohe Bau und Heizkosten nötig sind. Nichts anderes meinte ich.
Passiv abwarten in der Kombi mit "Merkel&Co." ist ja ein bewährtes Konzept (Ironie off)

Wenn "wir" alle auf dem deutschen Niveau auf der Welt leben würden, dann wäre schon lange Schicht im Schacht!

Jede(r) kann etwas tun!

P.S.


Die vom Wähler gewählte Politik der letzten Jahrzehnte sah energiepolitisch ja kaum Handlungsbedarf (Motto: Man kann mit fossilen Brennstoffen so rumschleudern, weil sie ja unendlich lange reichen und über den Atommüll freuen sich noch de Urururururururenkel)
 
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