Unklarheit in EGV zwecks Bewerbungsnachweisen

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HappyLife

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Hallo ihr Lieben,


Es geht um folgenden Textbaustein in meiner aktuellen EGV, der mir Sorge bereitet:

„Ich weise dem JC die intensiven Bemühungen um einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz jeweils zum 28. des Folgemonats durch Einreichung der Kopien der gefertigten Bewerbungsanschreiben nach.“


Wie würdet ihr darauf am besten reagieren? Die Bemühungen wurden und werden von mir schon immer erfüllt. Normalerweise waren die SBs immer mit der bekannten, tabellarischen Auflistung zufrieden. Das nun ist mir völlig neu.

Vor dem Schreibverkehr mit Jobcentern per Email wird ja meistens abgeraten, deswegen bin ich hier etwas ratlos. Oder ist diese Forderung vllt gar unzulässig und man könnte bei einem VA Widersprechen?

Die EGV wurde am 28.06 erstellt, ich habe sie nicht unterschrieben und ein VA ist noch nicht gekommen.


Vielen Dank
 

Buerosklave

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Ich frag mich gerade, was denn das Einreichen der Bewerbungsschreiben für einen Sinn haben soll. Denn das verursacht nicht nur zusätzliche Kosten für den Leistungsbezieher, sondern sie unterscheiden sich auch noch dazu kaum (im Bestfall ändert sich einfach nur die Adressse der Firma). Selbst wenn man das damit verteidigt, dass das Amt damit die "Qualität" der Bewerbungsanschreiben prüfen will, frage ich mich unwillkürlich, nach welchen fachlichen Maßstäben die Vermittler/Fallmanager die beurteilen wollen, es gibt nicht DIE perfekte Bewerbung. Ich hab mal meiner damaligen FM nach einem Bewerbungstraining genau DIE Bewerbung vorgelegt, die sie vorher als komplett untauglich betitelt hatte und als Anlass sah, mich überhaupt erst zu so einem Training zu schicken. Und wie zu erwarten, war sie hinterher viel zufriedener über exakt den gleichen Wisch.

Ich würde einfach eine Tabelle einreichen und gut ist´s.
 

Kerstin_K

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Man riskiert eher, dass das JC auf die Idee kommt rumzumäkeln, weil die Bewerbungen nicht indiiduell genug sind.
 
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HappyLife

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Vielen Dank, ich sehe das ganz genauso.

Wie würdet ihr weiter vorgehen und wie würdet ihr die Chance bewerten das einem VA ( falls er denn kommt ) erfolgreich widersprochen werden kann?

Oder würdet ihr direkt schon widersprechen?

Optional könnte ich eine tabelarische Auflistung per Fax zu senden oder die Anschreiben per Photoshop schön auf eine Fax Seite quetschen. Wäre natürlich dann am anderen Ende kaum lesbar.

Oder garnix machen und erstmal bis zum VA abwarten?


Vielen Dank und einen schönen Tag
 

Kerstin_K

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Das komt drauf an, was sonst noch so inder EGV steht. Wenn die ansonsten für dich okay ist, dan würde ich indem Punkt versuchen zu verhandeln.
 

HappyLife

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Also beim Gespräch sagte der SB explizit, er bestehe auf die Anschreiben und akzeptiert eine Tabelle nicht. Allerdings bin ich wiederrum mit der Anzahl der Bewerbungen ( 5/ Monat ) in der EGV einverstanden.
Aber das kam auch direkt vom SB und wurde nicht runtergehandelt. Bei jedem meiner Verhandlungsversuche entgegnete man mir „Nein das machen wir gerade nicht so wir sind hier nicht auf dem Basar und ziehen jetzt andere Saiten auf etc“.

Für mich auch eine ungewohnte Situation da ich diese Art Bewerbungszirkus in der Form noch nicht hatte. Eine Tabelle und das vorzeigen einzelner Bewerbungen bei den monatlichen Terminen genügte bisher immer.

Vllt hatte ja jemand oben genannte Textbaustein schonmal und hat eine geschickte Lösung parat?

Ich halte es zB für möglich das nach einer Tabelle die fristgerecht per Fax kommt am Ende keine Sanktion erfolgt, obwohl man sich teilweise der EGV widersetzt. Ich hab nun auch tatsächlich 8 Anschreiben soweit verkleinert das sie auf eine Din A4 Fax passen.

Dann wäre vllt noch Interresant im Vorfeld Kosten zu beantragen um EGV gemäß den verlangten Pflichten nachkommen zu können. ( Gibt es Pauschalwerte? )


Am Ende gibt es immer sehr viele Möglichkeiten und ich zerbreche mir den Kopf welche wohl die Beste ist.


Die EGV habe ich übrigens nicht unterschrieben aber es wurde bereits angedroht das der VA kommen wird wenn ich nicht unterschreibe.
 
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