unilever : Einstellen auf neue Armut (1 Betrachter)

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Kikaka

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Krise im europäischen Markt: Unilever stellt sich auf neue Armut in Europa ein | FTD.de

Das Beispiel zeigt, wie die Rezession in vielen Ländern Europas Konzerne zum radikalen Umdenken zwingt. Offensichtlich sieht Unilever die Wirtschaftskrise nicht als kurzfristige Phase. Bislang hatten Konsumgüterunternehmen versucht, Wachstum in den reifen westlichen Märkten etwa durch teurere Ökoprodukte oder Premiummarken zu erreichen - um sich von den günstigen Handelsmarken der Discounter abzuheben.
Inzwischen verkauft Unilever in Spanien sein Waschmittel Surf in Packungen, die lediglich für fünf Waschgänge reichen. In Griechenland bietet der Konzern heute Kartoffelpüree und Mayonnaise in Kleinpackungen an, während Basisprodukte wie Tee oder Olivenöl unter einer griechischen Preiseinstiegsmarke verkauft werden. Auch in Großbritannien hat der Konzern die Strategie übernommen.
-Wähnt Unilever den deutschen Hartzler inlusive der Aufstockergefolgschaft gegenüber Spaniern ,Griechen,Engländern bisher finanziell im Bereich einer " unproblematischen Rundumversorgung" ?
 

Der Brian

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Moin,


ich würde das mit den Kleinpackungen eher anders sehen: Schaffung bzw der krampfhafte Versuch, Arbeitsplätze in diesen Zulieferindustrien zu erhalten. Billiger, also umgerechnet auf größere Einheiten, dürfte die gleiche Ware in kleinerer Verpackung ohnehin nicht sein; ergo Gewinnmaximierung auf Kosten ärmerer Verbraucher...


MfG
 
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