Ungewöhnliche Wohnform - Bedarfsgemeinschaft?

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rheinlaenderin

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Herr A möchte ALG II beantragen. Er lebt getrennt (nicht geschieden) von seiner Ehefrau B und hat mir ihr ein gemeinsames Kind. A und B leben im selben Haus in separaten Wohnungen, das Kind lebt bei beiden.

Herr A hat das Ziel, Leistungen nur für sich zu beantragen und seine wirtschaftlichen Angelegenheiten möglichst separat von seiner getrennt lebenden Frau zu handhaben.

Deshalb die Frage: Handelt es sich hier um eine Bedarfsgemeinschaft?
 
E

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Gast
Definitiv nein. Nur muß das wahrscheinlich gerichtlich durchgesetzt werden. (Ich gehe mal davon aus, daß die Ehefrau nicht gewillt ist ihren Nochmann zu unterstützen).


Herr A möchte ALG II beantragen. Er lebt getrennt (nicht geschieden) von seiner Ehefrau B und hat mir ihr ein gemeinsames Kind. A und B leben im selben Haus in separaten Wohnungen, das Kind lebt bei beiden.

Herr A hat das Ziel, Leistungen nur für sich zu beantragen und seine wirtschaftlichen Angelegenheiten möglichst separat von seiner getrennt lebenden Frau zu handhaben.

Deshalb die Frage: Handelt es sich hier um eine Bedarfsgemeinschaft?
 

rheinlaenderin

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Das Ehepaar ist dauernd getrennt lebend, insofern dürfte meines Wissens keine BG aus ihnen gemacht werden. In der Praxis, so meine Sorge, sieht es anders aus.

Die Ehefrau ist nicht gewillt, ihren getrennt lebenden Mann zu unterstützen und tut dies auch nicht.
 
E

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Dann ist doch alles klar. Wenn es 2 getrennte Wohnungen sind kann auch keine BG zusammengebastelt werden. Maßgeblich ist der Wille der Ehefrau ihn nicht zu unterstützen.

Natürlich wird die Arge gewohnt ungesetzlich vorgehen und eine BG unterstellen. Da darf man einfach nicht nachgeben. Das Ding ist bereits 128fach gerichtsfest.

Das Ehepaar ist dauernd getrennt lebend, insofern dürfte meines Wissens keine BG aus ihnen gemacht werden. In der Praxis, so meine Sorge, sieht es anders aus.

Die Ehefrau ist nicht gewillt, ihren getrennt lebenden Mann zu unterstützen und tut dies auch nicht.
 

rheinlaenderin

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Mit einem Hausbesuch wird aber in beiden Wohnungen zu rechnen sein, oder? Und da wäre die Ehefrau schon wenig erfreut. Bestenfalls soll sie nämlich, so beabsichtigt es der Antragsteller, nichts von dem Antrag erfahren. Außerdem hat das Kind in jeder Wohnung ein Zimmer, auch das dürfte heikel werden.

Vielleicht gibt es sogar hier jemanden, der praktische Erfahrungen mit einer ähnlichen Wohn- und Lebensform gemacht hat? Der evtl. baldige Antragsteller fragt sich, ob ein Wohngeldantrag in seiner Situation zunächst sinnvoller sein könnte.
 
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Gast
Die Arge hat in Wohnungen nichts zu suchen. Zutritt wäre ungesetzlich und ist zu verweigern.

Auch darf die Arge die Ehefrau weder belästigen noch informieren.
Das wird sie aber tun - Fakten schaffen. Die FM können fast nach belieben Gesetze brechen ohne jemals Rechenschaft ablegen zu müssen. Und das tun sie auch.

Ich würde also unbedingt! davon ausgehen, daß die Ehefrau davon erfährt.

Die Arge wird nämlich behaupten - und das darf sie - das eine BG mit der Frau besteht. Da kommt man dann nur raus, wenn die Frau eingeweiht ist und dies schriftlich und gegebenenfalls vor Gericht verneint.


Mit einem Hausbesuch wird aber in beiden Wohnungen zu rechnen sein, oder? Und da wäre die Ehefrau schon wenig erfreut. Bestenfalls soll sie nämlich, so beabsichtigt es der Antragsteller, nichts von dem Antrag erfahren. Außerdem hat das Kind in jeder Wohnung ein Zimmer, auch das dürfte heikel werden.

Vielleicht gibt es sogar hier jemanden, der praktische Erfahrungen mit einer ähnlichen Wohn- und Lebensform gemacht hat? Der evtl. baldige Antragsteller fragt sich, ob ein Wohngeldantrag in seiner Situation zunächst sinnvoller sein könnte.
 

Sprotte

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Wie sollte ein Hausbesuch den begründet werden ? Steht die "Ehe"frau
auch im Leistungsbezug?
Durch Trennung von Tisch und Bett hat sie offensichtlich bekundet,das sie nicht gewillt ist für ihren "Ehe"mann einzustehen.

Auch als Ehefrau habe ich nicht das Recht überall dabei zu sein......
Ich brauche schriftliche Genehmigungen von meinem Mann(und er von mir) um
Auskunft über Verträge zu bekommen,die er allein unterschrieben hat.
Er muss zustimmen,wenn ich bei einer Rechtsberatung im Zimmer bleiben möchte......usw.
Ich würde mich vehement dagegen wehren,wenn die Arge(und jede andere Behörde) bei einer Trennung,meinen "Noch"ehemann über Anträge von mir informieren würde,
es geht ihn nichts mehr an.

Ich könnte mir vorstellen,daß das Kinderzimmer in seiner Wohnung ohne Gerichtsbeschluß über das "Besuchsrecht" zum Problem werden könnte.....
Am besten einen Anwalt befragen,wenn das möglich ist.
 
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