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Ungestempelter Umschlag, nachweisbare Zustellung?

BurnItDown

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#1
Hi
Etwas seltsame Frage aber ich will hier mal klar sehen.
Also ich habe ein Brief erhalten mit 2 VVs drin aber der Umschlag ist in keiner weise gestempelt, das einzige was drauf ist sind diese Orangen Striche am unteren Rand also scheint der wohl durch irgendeinen Zusteller gelaufen sein.

Da ich davor all VVs per Gelben Brief bekommen habe frage ich mich nun ob der vielleicht beschädigt wurde und deshalb das ganze in einem Grauen Umschlag gelandet ist aber selbst dann wäre der ja nicht ungestempelt oder?

Ich sehe hier einfach nicht durch ob das nun eine nachweisbare Zustellung oder sonst was gewesen ist, jemand schon mal so etwas gehabt?
 

Fritz Fleißig

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#3
Die orangefarbenen Striche sind lediglich eine maschinenlesbare Codierung der Adreßdaten, damit der Brief so durch die automatischen Sortierstraßen der Post laufen kann. Es ist keine individuelle Erfassung eines Briefes. Genauso kann damit natürlich erst recht nicht die Zustellung dokumentiert werden. Bei förmlicher Zustellung ("gelber Umschlag") befindet sich der Zustellvermerk nochmal ausgefüllt und vom Briefträger unterschrieben auf dem Umschlag selbst.

Ungestempelte Briefumschläge sind heutzutage bei Großversendern doch fast die Regel. Die Frankierung befindet sich entweder als kleine Matrix im Anschriftenfeld, oder es ist gar nichts da, weil der Großversender sein Porto pauschal nach einem Kilotarif bezahlt.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Es ist keine individuelle Erfassung eines Briefes.
Jeder einzelne Brief wird, wenn auch blitzschnell u. automatisiert, gescannt u. damit "erfaßt". Einzig dem Briefträger könnten man evtl. unterstellen, er habe nicht in den Briefkasten zugestellt.
 

Fritz Fleißig

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#5
Einzig dem Briefträger könnten man evtl. unterstellen, er habe nicht in den Briefkasten zugestellt.
Und genau das ist der entscheidende Punkt, weswegen ein Zustellnachweis so nicht möglich ist. Der Briefträger dokumentiert hier nicht den ordnungsgemäßen Einwurf. Ein Einlieferungs- oder Beförderungsnachweis nützt dem Absender überhaupt nichts. Er muß schließlich den tatsächlichen Zugang beim Empfänger vollumfänglich nachweisen und nicht nur Vermutungen anstellen.

Selbst die Nachweiskraft eines Einwurfeinschreibens wurde schon gerichtlich angezweifelt, weil der Briefträger sich bei der Zeugenvernehmung nicht genau daran erinnern konnte, den Nachweiszettel für den Einwurf sofort auf das Nachweisformular geklebt zu haben und nicht erst "en bloc" für alle Einwurfeinschreiben des Tages hinterher in der Poststelle.
 

BurnItDown

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#6
Also ich hatte, jedenfalls soweit ich mich entsinnen kann, noch nie so einen "nackten" Umschlag von irgendeiner offiziellen Stelle erhalten, aber gut jetzt weiß ich ja woran ich bin.
Danke.
 

Wikki

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#8
Bei mir lag fast 1 Woche zwischen Datum des Briefes und Einwurf in meinen Briefkasten. Keine Striche oder so, blankes Papier, komplett ungestempelt.
Ich kann ja nicht jedes Mal mit Zeugen zu meinem eigenen Briefkasten...
 

BurnItDown

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#9
Denke mal wenn sich das JC da auf irgendein Frist berufen will, muss es das eben auch nachweisen, da es eh kein Gelber Brief oder Einschreiben in welcher Form auch immer war ist das schon mal nicht möglich und so wohl auch rechtlich nicht relevant da der genauso gut auch überhaupt nicht zugesellt worden sein kann.
 

ZynHH

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#10
Bei mir lag fast 1 Woche zwischen Datum des Briefes und Einwurf in meinen Briefkasten. Keine Striche oder so, blankes Papier, komplett ungestempelt.
Ich kann ja nicht jedes Mal mit Zeugen zu meinem eigenen Briefkasten...
Welches Datum?

Auf den Schreiben die ich vom JC erhalte, steht oben das Datum, wann der SB das Schreiben ERFASST hat, das ist nicht das Versanddatum.

Unten links steht in ganz klein das Druckdatum, wann das Schreiben also gedruckt wurde. Das KANN auch das Versanddatum sein, keinesfalls kann der Brief aber vor dem Druckdatum versandt worden sein.

Ich tacker immer den Briefumschlag hinter das Schreiben und vermerke handschriftlich darauf das Datum, wann ich es im Briefkasten hatte.
 

Muzel

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#11
Die Frage ist doch immer, ob dir der Brief zugestellt wurde, das die Briefmarke nicht ordentlich entwertet wurde ist egal. Der Brief ist in deinem Machtbereich gekommen und du hattest die Möglichkeit der Einsichtnahme. Damit ist der Zugang erfolgt, § 130 BGB.
 

BurnItDown

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#12
Na für Fristen aber auch immer ob und wann die Zustellung erfolgte, und das sah mehr als komisch aus zumal der auch sonst wann reingekommen sein muss den obwohl ich Abends in den Briefkasten schaute war der nächsten morgen drin noch bevor der Postbote die erste Runden gemacht hatte, wie sein kann ist mir auch schleierhaft.
 

libertad

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#14
Entscheidend ist der Zustellnachweis - den gibts nur bei Einschreiben, Fax, etc

Bei maschineller Fertigung der Briefe, "stempelt" der Absender die Post in der Regel selbst ab. Für diese Freimachung gibt es unterschiedliche Methoden.
Das ist oft nur so ein "DV" Vermerk über der Adresse, so daß der Briefträger sehen kann, daß das Porto für den Brief bezahlt ist.
Der Postdienstleister gibt dem Absender eine Einlieferungsbestätigung, da ist das Datum drauf, wann ein Brief bei der Post eingeliefert wurde. Das ist für den Absender ein Nachweis, daß er einen Brief zu einem bestimmten Datum Abgeschickt hat. Aber das ist kein Nachweis, daß der der Brief auch bei dir angekommen ist.
 
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