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Unfall und Krankmeldung

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Dennis

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#1
Hallo,
ich hatte leider einen Unfall und werde nun warscheinlich 6 Wochen Krankgeschrieben.

Ich habe nun eine erste Krankmeldung bekommen, die bis zum 4.10. gilt.
Wohin soll ich diese Krankmeldung nun schicken?
Zur ARGE oder zum Arbeitsamt?

Ich kann mich momentan nur mir Krücken fortbewegen,
muß ich nun trotzdem zum Amt, falls ich eine Einladung bekomme?
Ich verdrehe mir oft den Fuß beim Laufen, das ist immer sehr schmerzhaft, daher versuche ich sowenig wie möglich zu laufen.
 

Arco

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#2
Dennis sagte :
Hallo,
ich hatte leider einen Unfall und werde nun warscheinlich 6 Wochen Krankgeschrieben.

Ich habe nun eine erste Krankmeldung bekommen, die bis zum 4.10. gilt.
Wohin soll ich diese Krankmeldung nun schicken?
Zur ARGE oder zum Arbeitsamt?

Ich kann mich momentan nur mir Krücken fortbewegen,
muß ich nun trotzdem zum Amt, falls ich eine Einladung bekomme?
Ich verdrehe mir oft den Fuß beim Laufen, das ist immer sehr schmerzhaft, daher versuche ich sowenig wie möglich zu laufen.
.... wenn Du Alg1 hast dann Arbeitsamt, wenn Du Alg2 hast dann Arge

.... wenn Du nicht bettlägrig geschrieben bist, müßtest Du "normalerweise" zu Terminen erscheinen - ist aber dann ratsam mit dem Einlader zu sprechen ..... ob es wirklich nötig ist unter den Umständen.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Krank und Termine

Arbeitsunfähig ist arbeitsunfähig.

Ein arbeitsloser Mensch darf laut der Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien nur noch krank geschrieben werden, wenn er nicht mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten kann. Das heißt, ist ein Mensch krankgeschrieben, ist er höchstens für 3 Stunden am Tag belastbar und kann nur das allernötigste erledigen. Derartige Termine sind dann nicht mehr wahrnehmbar, denn sie widersprechen den Krankschreibungsrichtlinien und verstoßen dagegen.

"Arbeitsunfähig" ist ein Arbeitsloser doch nur dann, wenn er durch die Erkrankung so behindert ist, dass er auch nicht vermittlungsfähig ist. Wenn der Arzt schon mal eine AU-Meldung (Fachjargon) ausstellt, dann hat das Arbeitsamt (das hier anstelle eines Arbeitgebers steht) dies zu akzeptieren. Wenn es Probleme mit der Krankmeldung hat, kann es eine Nachuntersuchung beim Amtsarzt oder über die Krankenkasse beim MDK veranlassen. Genauso wie der Arbeitnehmer, steht auch der Arbeitslosengeldempfänger während der Dauer der AU nicht zur Verfügung.

Näheres siehe die angegebene Literatur:

Anleitung zur sozialmedizinischen Beratung und Begutachtung bei Arbeitsunfähigkeit (ABBA 2004) vom MDS

Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit und die Maßnahmen zur stufenweisen Wiedereingliederung (Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien) nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 SGB V in der Fassung vom 1. Dezember 2003 [Bekanntmachung im Bundesanzeiger Nr. 61 (S. 6501) vom 27. März 2004 Inkrafttreten: 1. Januar 2004]

Au-Richtlinie von der KV (Kasenärztlichen Vereinigung) Berlin die Hinweise zur geänderten Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie - Für den Gebrauch in Ihrer Praxis bestimmt - Redaktionell überarbeitete – inhaltlich aber nicht veränderte - Fassung vom April 2004 (Stand: Juni 2004)

Durchführungshinweise der BA zum SGB II und III
 

Arco

Forumnutzer/in

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#4
... na dann wollen wir hoffen das das der SB auch so weiß ;)

ich hätte nichts dagegen :!:
 
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