Unfall: Klägerin verklagt auf Schadensersatz, wie jetzt verhalten, hat jemand einen Hinweis für mich?

kakashix

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Hallo,

ich lebe zurzeit vom Amt und ich habe nun folgendes Problem:

Und zwar geht es darum, das ich einen kleinen Verkehrsunfall hatte. Und zwar bin ich bei meiner Ausfahrt rückwärts gefahren und habe ein stehendes Auto (was geparkt war) erwischt, am Kotflügel.

Normalerweise darf man ja nicht hinter der Einfahrt einfach parken, weil dann die Straße zu eng ist und man zu wenig platz hat, wie in meinem Fall und deshalb ist der leichte Unfall entstanden.


Jedenfalls habe ich dann das meine Versicherung gemeldet und die Fotos dazu geschickt und der Schaden wurde von der HUK auch beglichen.

Jetzt habe ich vom Amtsgericht einen Brief erhalten und die Klägerin verlangt von mir Schadensersatz und der Anwalt hat geschrieben, dass ich nicht auf dem Brief mit der Zahlungsaufforderung reagiert hätte, aber die Sache ist, dass ich gar keinen Brief erhalten habe! Sonst hätte ich sofort reagiert!

Jetzt habe ich aber ein gelben Brief vom Amtsgericht gekriegt und ein Schreiben vom Anwalt. Ich habe für euch das mal hochgeladen:

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX



Meine Frage, was kann ich jetzt machen? 1. Hätte Sie damals nicht unmittelbar hinter meiner Einfahrt parken dürfen 2. Meine Versicherung HUK hat den Schaden beglichen und ich wurde hochgestuft. Und jetzt will Sie noch mehr Geld. Was kann ich nun dagegen machen?

Bitte um eure Hilfe, weiß leider nicht was ich machen soll :(
 
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Seepferdchen 2010

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AW: Unfall: Klägerin verklagt auf Schadensersatz

@kakashix

Fremdgrafiken sind aus Sicherheitsgründen in Hilfethreads unerwünscht. Bitte hier direkt ins Forum hochladen.

Da die verlinkte Dokumente inzwischen nicht mehr erreichbar sind!

Lies bitte mal hier diesen Link von unserem Admin2

Dokumente zu Hilfeanfragen nur noch direkt ins Forum hochladen - nicht extern verlinken!

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.
 

TazD

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Dem Gericht die Verteidigungsbereitschaft anzeigen und dann ggf. über PKH ab zum Anwalt.
Sich parallel noch mit deiner Versicherung in Verbindung setzen und mal nachfragen, wie die Sache dort behandelt wird. Nicht, dass die versuchen alles auf dich abzuwälzen. Wenn die weniger zahlen, dann sollen die das auch begründen.
 

Nena

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Die reden doch immer von DIE Beklagte. Die meinen doch die HUK, nicht Dich. Hast Du mal mit denen gesprochen? Oder bist Du bei der HUK24? Ich würde mich da gar nicht porös machen, Du hast doch alles richtig gemacht...
 

TazD

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Die reden doch immer von DIE Beklagte. Die meinen doch die HUK, nicht Dich. Hast Du mal mit denen gesprochen? Oder bist Du bei der HUK24? Ich würde mich da gar nicht porös machen, Du hast doch alles richtig gemacht...
Der Kläger spricht von "die BeklagteN". Also TE und HUK.

@kakashix
Der Anwalt hat geschrieben, dass die HUK ("Beklagte zu 2") nicht auf eine Zahlungsaufforderung reagiert hat. Von dir ("Beklagter zu 1") war da nicht die Rede.
 
E

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Der wesentlich Teil steht doch schon auf Seite 1:

"...wird Ihnen die Abschrift (..) zur Kenntnis übersandt".

Das ist alles. Abheften, wegwerfen... egal. Die Versicherung hat aus Sicht der Unfallbeteiligten zu wenig gezahlt. Daher verklagt sie jetzt die Versicherung. Nicht aber den TE.

Das berührt den TE in keinster Weise.
 

TazD

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Der wesentlich Teil steht doch schon auf Seite 1:

"...wird Ihnen die Abschrift (..) zur Kenntnis übersandt".

Das ist alles. Abheften, wegwerfen... egal. Die Versicherung hat aus Sicht der Unfallbeteiligten zu wenig gezahlt. Daher verklagt sie jetzt die Versicherung. Nicht aber den TE.

Das berührt den TE in keinster Weise.
Das ist absoluter Blödsinn.

Natürlich ist der TE Beklagter, sonst wäre er in der Klageschrift nicht als solcher aufgeführt. Nix mit "Abheften". Und "wegwerfen" schon mal gar nicht.

Sorry, aber wenn man keine Ahnung hat, dann..... einfach mal besser nix schreiben.
 
E

ExitUser

Gast
Das ist absoluter Blödsinn.

Natürlich ist der TE Beklagter, sonst wäre er in der Klageschrift nicht als solcher aufgeführt. Nix mit "Abheften". Und "wegwerfen" schon mal gar nicht.

Sorry, aber wenn man keine Ahnung hat, dann..... einfach mal besser nix schreiben.
Und?

Soll er sich jetzt einen teuren Anwalt nehmen? Wo absehbar ist, daß er der falsche Adressat ist? Verklagt wird seine Versicherung.
 

Porks

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hi
klar ist der Verursacher der Beklagte aber er ist versichert und gibt sozusagen den Fall ab und die Versicherung klärt/bezahlt halt oder wenn halt nicht dann Klagt die Gegenseite und die schreiben dich halt auch an weil du ja der Verursacher bist aber du gibst das an die Versicherung weiter die dann das macht und wenn es zur Klage kommt bist du dann dort angeklagt aber die Versicherung ist dann sozusagen dein Gehilfe der das dann übernimmt .
Darum entweder mit der Versicherung abklären oder Abwarten wie es weiter geht aber den Anwalt kannst dir erst mal sparen weil die Versicherung das dann nicht zahlen muss weil du ja die Kosten ohne Grund erhöhst . Denn die haben ja schon Reguliert nur halt nicht im Sinne der Gegenpartei aber das soll nicht dein Problem sein .Und nicht mit der Gegenseite kommunizieren weil dann deine Versicherung sagen könnte du hast ja alles Verschlimmert /teuer gemacht.

Das ist genauso wenn man am Unfallort sagt ja ich bin Schuld oder Unterschreibt das auch wenn man wirklich Schuld ist dann drehen die Versicherungen einen daruch ein Strick daraus.
 

alteschachtel

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wenn es zur Klage kommt bist du dann dort angeklagt aber die Versicherung ist dann sozusagen dein Gehilfe der das dann übernimmt .
Genauer beschrieben nennt man o.g. passiven Rechtsschutz im Versicherungswesen/Haftpficht.
Haftpflichtversicherer wehren Schäden auch ab, das mal grundsätzlich, kennt jeder auch sicher aus der Privaten Haftpflicht und so isset auch beim Auto.
Der Geschädigte ist wie hier in dem Fall angezeigt, nicht einverstanden mit der Entscheidung der Haftpflicht, die die geforderte Schadensumme gekürzt hat aus genannten Gründen.
Deshalb auch Klage gegen die Versicherung!!!
Der Rechtsanwalt der Klägerin versucht nun auch über den Weg zu gehen direkt das Geld von der Unfallverursacherin zu holen, sollte man sich nicht drauf einlassen.

TE setze dich umgehend mit deinem Versicherer in Verbindung!
 

kakashix

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Habe mit meiner Versicherung telefoniert, wo ihr Sitz ist (in Coburg) und die haben mir erzählt das ich das schnellstmöglich Ihnen schicken soll, damit Sie reagieren können.

Wahrscheinlich kriegen die auch noch ein Schreiben, aber ich habe denen das jetzt gefaxt. Der Mitarbeiter meinte, das die Papiere weitergeleitet werden, in der "Anwaltsabteilung"? sagt man das so?

Jedenfalls habe ich einen Nachweis, Sendebericht, das ich es tatsächlich auch an die HUK gefaxt habe.
Also brauche ich erst mal nicht Prozesskostenbeihilfe beantragen und zum Anwalt gehen? Denke mal die HUK wird sich darum kümmern...

Wenn meine Versicherung nicht zahlen sollte und die Klägerin verliert, kann es sein das Sie mich dann noch mal verklagen? Und wenn Sie dann auch verliert, muss Sie die Anwalts + Gerichtskosten übernehmen? Dann hätte Sie nämlich genau das Gegenteil bewirkt, was Sie eigentlich wollte
 
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franky0815

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normalerweise ist das so das die haftpflichtversicherer die komplette abwicklung in die hand nehmen, auch die abwehr ungerechtfertigter ansprüche, du als schadensverursacher hast damit i.d.r. nichts zu tun, aber du bist als verursacher natürlich auch in der verantwortung.

ich mache das wenn mal was ist so, dass ich mich persönlich oder telefonisch mit dem geschädigten in verbidung setze und nach der vermeindlichen schadensregulierung nochmal nachfrage ob alles zur zufriedenheit geregelt wurde, wenn dem nicht so sein sollte wende ich mich nochmal an die versicherung und bitte um nachbesserung.
 

Bettelstudent

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Hallo kakashix,

bitte beachten, du wurdest auch verklagt.
Die Gegenseite hat Klage gegen

a) dich (Beklagter 1)

b) deine Versicherung (Beklagter 2)

erhoben und das schriftliche Vorverfahren beantragt.


Darin solltest du (oder ein Anwalt) unbedingt Stellung nehmen, weil sonst der Richter des Amtsgerichtes ohne weitere Verhandlung entscheidet.
Sprich am besten noch einmal mit der HUK, ob die dir nicht an pasendes Schreiben dazu rüberfaxen können.

Denn eigentlich sind sie ja daran Schuld, weil sie den Schaden offensichtlich nicht so reguliert haben.
 

Claus.

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AW: Unfall: Klägerin verklagt auf Schadensersatz, wie jetzt verhalten, hat jemand einen Hinweis für mich?

Denn eigentlich sind sie ja daran Schuld, weil sie den Schaden offensichtlich nicht so reguliert haben.
Möglicherweise auch zu Recht ...
Ich sehe darin einen Betrugsversuch*. Und "unsaubere" Sachen kriegt man nunmal am ehesten durch, indem ein AmtsG zu übertölpeln versucht wird.

Die TE muß m.M.n. hier aufpassen, daß sich die KFZ-Versicherung nicht aus der Sache rausbewegt und die (berechtigte oder auch unberechtigte) Restforderung der TE alleine überlässt. Denn HUK und TE sollen hier gesamtschulderisch in Anspruch genommen werden (s. Seite 1 der Klageschrift).


* Ich frage mich schon alleine, wie unglücklich man überhaupt so eine Einkaufstasche treffen müsste, damit aus einem (im Endeffekt) Parkrempler ein Schaden von über 2 1/2 Tausend Euro entsteht.

Und dann ist der Peugeot 107 Filou wohl lediglich zwischen etwa 2006 und etwa 2010 hergestellt worden; bei einem damaligen Neupreis von etwa 9900€ bis knapp 13000€.
Da würde ich bei 2500€ Reparaturkosten direkt auf einen wirtschaftlichen Totalschaden tippen https://www.ibääh-kleinanzeigen.de/s-autos/peugeot-107-filou/k0c216. Bei einem wirtschaftlichen Totalschaden wird aber nunmal nur der Wiederbeschaffungswert gezahlt.

Die zusätzlich gleich noch von seitens des Herrn Sachverständigen oben drauf erwünschten "Nebenkosten" i.H. von fast 15% der Gutachtenskosten sehe ich genauso etwas kritisch.

Und der Oberknaller ist, daß das Auto anscheinend (über ein halbes Jahr nach dem Bums) (immer noch) nicht repariert worden ist.
Denn der RA schreibt ja, sie wollten auch gerne noch die Differenz aus den erstatteten (netto) 2100,93€ und der (lt. Gutachten) Netto-Reparaturkosten von 2503,76€ haben. Bei einer Reparatur in einer Werkstatt wären aber halt auf die 2503,76€ noch 475,71€ Mwst. draufgekommen. Und die Mwst. wird leider seit ein paar Jahren nur mehr dann von der Versicherung erstattet, wenn sie denn auch nachweislich angefallen ist.
 
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