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Und schon wieder ein EEJ

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listche

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#1
Ich stell mal einen Teil meiner Zuweisung in einen EEJ ein. Ich soll dafür 1.80€ die Stunde bekommen.
Ich warte dann mal, was so an Meinungen kommt.


Gruß Listche
 
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#2
Ich stell mal einen Teil meiner Zuweisung in einen EEJ ein. Ich soll dafür 1.80€ die Stunde bekommen.
Ich warte dann mal, was so an Meinungen kommt.


Gruß Listche
und was ist an dem EEJ zusätzlich?
unterstützt das die Sicherung und Erweiterung Deiner individuellen Qualifikationen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten?
ist das eine Verbesserung Deiner individuellen Verwertbarkeit am Arbeits-/Ausbildungsmarkt?

http://www.erwerbslosenforum.de/eej.htm
 

listche

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#3
aber niemalsnicht!!!
zumal denen bekannt ist, dass ich nur noch bis zehn Kilo heben darf. Aber ich hab eigentlich auch mehr auf die Arbeitszeit abgeziehlt.

Gruß Listche
 
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#4
aber niemalsnicht!!!
Gruß Listche
hab ich mir schon gedacht :smile:

zumal denen bekannt ist, dass ich nur noch bis zehn Kilo heben darf. Aber ich hab eigentlich auch mehr auf die Arbeitszeit abgeziehlt.
das sind doch weit mehr als 30 Arbeitsstunden!
oder ich kann nicht rechnen :icon_kratz:

mal abgesehen von der Arbeitszeit,
meiner Meinung nach ist der EEJ absolut unakzeptabel!
 

listche

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#5
inakzeptabel auf jeden Fall. Aber das sind eigentlich alle EEJ. Wer einen EEJ antritt, der stiehlt sich selbst einen Arbeitsplatz.

Gruß Listche
 

listche

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#6
ach ja, ganz vergessen.
Ich hatte vorher schon einen EEJ auf der Deponie, und der war auch nicht zusätzlich. Aber welcher ist das schon.

Gruß Listche
 

Bruno1st

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#7
inakzeptabel auf jeden Fall. Aber das sind eigentlich alle EEJ. Wer einen EEJ antritt, der stiehlt sich selbst einen Arbeitsplatz.

Gruß Listche
da hast du recht. Aber vielleicht "darf" ich ja mal bei der AWO arbeiten. Gestern war ein Flyer im Briefkasten "Essen auf Rädern" eines Freiburger Herstellers - Bestellung und Lieferung der Essen durch : www.awo-denzlingen.de

Komischerweise haben die Produkte im Flyer andere Preise wie auf der AWO Seite.
Vollkost Menü 4,50 / 5,10 Webseite / Flyer
Diabetiker Menü 5,05 / 5,25
Wochenend Menü 5,50 / 5,70

Für mich hat so ein Service nichts soziales mehr, sondern ist nur noch eine Liefertätigkeit durch einen angeblich gemeinnützigen Verein. Oder anders gesagt, dieser Verein nimmt Fahrern (selbstständig/angestellt) die Arbeit weg.
 

Debra

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#8
aber niemalsnicht!!!
zumal denen bekannt ist, dass ich nur noch bis zehn Kilo heben darf. Aber ich hab eigentlich auch mehr auf die Arbeitszeit abgeziehlt.

Gruß Listche
Die versuchen's halt so durch die Hintertür mit verwirrenden AZ-Angaben.
30 Std. aber AZ ist 7:30-16 Uhr plus Samstage bis 13.00 Uhr.
Ja, alles klar, eh. Ich würde da hingehen und dann auf die 30 Std.-Woche hinweisen und wie das geregelt ist. (Pausen, die die AZ unnötig verlängern, würd ich nicht akzeptieren, mit Verweis darauf, dass Du Dir schließlich vorrangig eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung suchen musst. Daher kannst Du entweder nur morgens oder nachmittags 6 Std. am Stück arbeiten.) Alternativ 3 Tage die Woche ganztags (wobei Pausen anfallen) + 1 Samstag 6 Std. Aber generell kannst Du nicht 30 Std. die Woche arbeiten, da Du arbeitssuchend bist und dieser Job nicht geeignet ist, Dich in eine existenzsichernde Tätigkeit und aus dem HartzIV-Bezug zu bringen.
Frag doch gleich mal, ob sie denn kein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis anbieten können! :wink:
 
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#9
Versuche doch mal bitte den ganzen Wisch einzuscannen.

Hast Du eine EinV unterzeichnet?

Wenn das alles ist was Du erhalten hast, dann kannst Du das dankend ablehnen.

===================================================================

Um formal rechtmäßig und hinreichend genau bestimmt zu sein ist VOR dem eigentlichen Antritt des EEJobs eine konkrete Tätigkeitsbeschreibung und deren arbeitszeitlicher Verteilung vom paP auf Zusätzlichkeit und Gemeinützigkeit hin zu überprüfen. Abstrakte Tätigkeitsbeschreibungen, wie z.B. "Helfer im Grünflächenamt" sind hierbei nicht ausreichend. (LSozG Hamburg, Az L 5 B 161/05 ER AS)

"Eine ganz zentrale Rechtmäßigkeitsvoraussetzung von Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 SGB II ist die Zusätzlichkeit und Gemeinnützigkeit der auszuführenden Tätigkeiten. Der Leistungsträger hat vor Antritt der Maßnahme sicherzustellen, dass die auszuübenden Tätigkeiten ausschließlich zusätzlich und gemeinnützig sind. Dazu ist zwingend erforderlich, dass die Behörde, nicht der Maßnahmeträger, eindeutig und verbindlich die Arbeitsinhalte, die genaue wöchentliche Arbeitszeit und Arbeitszeitverteilung, die Höhe der MAE sowie die Dauer der Maßnahme festlegt. Fehlt es hieran, kann die wegen Unbestimmtheit bestehende Rechtswidrigkeit der Arbeitsgelegenheit nicht mit späteren Präzisierungen geheilt werden, insbesondere ist es unzulässig, den Maßnahmeträger über die genannten Essentialia der Arbeitsgelegenheit entscheiden zu lassen oder ihm hierbei Spielraum zu geben." (SG-Berlin Az.: S 37 AS 4801/05 ER)

===================================================================

Rechtswidriger Verwaltungsakt (VA)

Da der Heranziehungsbescheid zu einer Arbeitsgelegenheit keine aufschiebende Wirkung hat ist zunächst bei der Stelle die den VA erlassen hat ein Antrag auf "Aussetzung der sofortigen Vollziehung" zu stellen (§ 86a Abs. 3 SGG).
Bei Misserfolg kann beim Sozialgericht ein Antrag auf "Anordnung der aufschiebenden Wirkung" und die "Aufhebung der Vollziehung" gestellt werden (§ 86b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 & Satz 2 SGG).

=> Ein rechtswidriger Verwaltungsakt muss nicht befolgt werden, stellt sich jedoch später heraus das er nicht rechtswidrig war kann der Arbeitssuchende sanktioniert werden. Hat man den EEJ dennoch angetreten und es stellt sich später heraus das die Heranziehung tatsächlich rechtswidrig war, ergeben sich für den EEJobber öffentlich-rechtliche Erstattungsansprüche gegenüber dem Leistungsträger. Dieser Schadenersatzanspruch richtet sich nach den tarifvertraglich bzw. ortsüblichen Entgelten. (*Rechtsanwalt einschalten*)
 

Borgi

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#10
Ich halte nicht von diesen EEJ. Aus meiner Sicht die reinste Ausbeuterei. Im Anhang habe ich ein Bild eingefügt, das ich vor langer Zeit mal im Internet gefunden habe. Ich finde es passend.
 

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E

ExitUser

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#11
Listsche, ich tippe mal auf einen Fehler bei der Arbeitszeit, denn das ergibt ja niemals 30 Stunden/Woche. Ich würde die Klärung erst mal bei dem Fallmanager suchen. Wenn er das auch nicht weiss, weil es ihm von dem Betrieb so angegeben wurde, frage ihn mal, wie du das denn erfahren kannst. Eigentlich müsste er das klären.

Macht er es sich aber bequem und verweist er dich auf direkte Klärung mit dem Arbeitgeber, dann tu das. Und bestehe bitte auf einen korrigierten Bescheid! Und unterschreibe vor Klärung bitte nicht die EGV.
 

listche

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#12
EGV hab ich noch keine unterschrieben. Da ich ja auch beim Amtsarzt war, haben sie es nicht so einfach mit mir.
Aber ich werde erstmal die ganze Zuweisung in Frage stellen.

Gruß Listche
 

listche

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#13
Ich versuch nochmal den ganzen Wisch einzustellen. Irgendwie will das nicht klappen.

Gruß Listche
 

listche

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#14
Na auf jeden Fall handelt es sich um ein Angebot einer berufspraktischen Arbeitsgelegenheit gem. § 16 Abs. 3 Satz 2 SGB II

Gruß Listche
 

Lord_Locus

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#15
Vielleicht bezieht sich mit den Arbeitszeiten ja auch nur darauf, das man damit rechnen muss an besagten Tagen irgendwann zwischen den angegebenen Uhrzeiten zu arbeiten.


Wo das Thema Essen auf Rädern angesprochen wurde. Das sollte ich mal als EEJ machen.:icon_surprised: Wurde leider aber nicht genommen, weil das da mit nem richtigen Vorstellungsgespräch ablief. Und da hat sich mein Ich irgendwie gegen gesträubt sich richtig zu verkaufen. :biggrin: Der psychologische Effekt an der Sache war ja derer, das ich den Job ja machen sollte und nicht wollte.
Aber ne Zusätzlichkeit hatte ich da auch nicht drin gesehen.
 
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#16
Vielleicht bezieht sich mit den Arbeitszeiten ja auch nur darauf, das man damit rechnen muss an besagten Tagen irgendwann zwischen den angegebenen Uhrzeiten zu arbeiten.
Und was soll daran konkret sein ?

- 30 Stunden ablehnen, da zuviel. Absolut Maximum 20 Stunden/Woche.

- Eine detailierte Tätigkeitsbeschreibung verlangen. Dann dem Arbeitsamt vorlegen zum Abhaken.

- Frage die da mal aus wie die ihr Geld machen, ob das gemeinnützig ist. Ist aber wahrscheinlich eine gesetzliche Pflichtaufgabe. Müll muss schliesslich sofort weggeräumt werden und kann nicht 2 Jahre warten, frage auch mal den Müllberg. Einfach hingehen und fragen.
 

Bruno1st

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#17
Und was soll daran konkret sein ?

- 30 Stunden ablehnen, da zuviel. Absolut Maximum 20 Stunden/Woche.

- Eine detailierte Tätigkeitsbeschreibung verlangen. Dann dem Arbeitsamt vorlegen zum Abhaken.

- Frage die da mal aus wie die ihr Geld machen, ob das gemeinnützig ist. Ist aber wahrscheinlich eine gesetzliche Pflichtaufgabe. Müll muss schliesslich sofort weggeräumt werden und kann nicht 2 Jahre warten, frage auch mal den Müllberg. Einfach hingehen und fragen.
ich hatte heute einen Termin wegen eines 1€J der geplatzt ist, weil ich keinen Blankovertrag unterschreiben wollte. Das Thema wurde nur sehr kurz behandelt - der ARGE genügt es bereits, daß der Träger ein gemeinnütziger Verein ist und keinen Gewinn macht. Das dieser Gewinn dann aber in weitere Projekte gesteckt wird und normalen Unternehmen immer mehr das Wasser abgegraben wird, interessiert nicht.
Wenn ich deren Gedankengang logisch beende, ist jeder Handwerker und kleine Unternehmer dumm, weil er nicht einfach einen Verein gründet, sich als Geschäftsführer bestellt und bezahlt (davon lebt), 1€J, usw. beschäftigt, den Gewinn durch entsprechende Kosten/Investitionen auf Null rechnet und so immer größer wird. Und das noch steuerbegünstigt. Und irgendwann wird der Verein aufgelöst und zu einem geringen Buchwert an den Geschäftsführer verkauft.
Mit diesen angeblich gemeinnützigen Vereinen zeigt sich eine Sozialmafia, die alles kaputt machen wird. Ich vergeliche mal mit UK - dort sind oft soziale Geschäfte in besten Lagen zu finden - alteingesessene Firmen müssen wiechen, weil sie bei der Miete nicht mehr mithalten können.
 

listche

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#18
@ Lord_Locus
es sind feste Arbeitszeiten. Es werden da alle Elektrogeräte angenommen und dann von AQA eigenen Fahrzeugen abgeholt und dann von anderen EEJlern in der AQAeigenen Werkstatt in die Einzelteile zerlegt.

http://www.mkk.de/cms/de/aktuelles/presse/2004/0052/0052.html#article630

http://www.aqa.de/

Die haben übrigens auch eigenes Wachpersonal, dass auch im Regionalzentrum sein Unwesen treibt. Es wird über die AQA auch Wachpersonal an Firmen und Unternehmen weitervermittelt. Das Wachpersonal im Regiozentrum sind übrigens auch EEJler. Im Vorstand der Gesellschaft sitzt auch Landrat Pipa.

AQA im April: Immer noch hohe Zahl an Neuanträgen

26. April. - Im April konnten die Vermittler und Fallmanager der kreiseigenen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) 283 Männer und Frauen wieder auf dem 1. Arbeitsmarkt unterbringen. Im gleichen Zeitraum gingen 384 Neuanträge ein. „Besonders erfreulich war in diesem Monat die Vermittlungsbilanz in den Altkreisen Gelnhausen und Hanau“, berichtet Landrat Erich Pipa. Hier ging der Anteil der Langzeitarbeitslosen um 2,2 sowie 1,4 Prozent zurück.

Auch für das Regionalzentrum Maintal gibt es eine positive Bilanz. Für den Bereich der Stadt Hanau sehen die Zahlen allerdings weniger erfreulich aus. „Entgegen dem Trend der vergangenen Monate ging die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 158 Personen und 5,2 Prozent nach oben“, sagt Pipa.

Auch in Schlüchtern gab es einen Anstieg um 2,1 Prozent.

Aufgrund dieser Zahlen zeigt auch die Monatsbilanz der AQA einen Anstieg der Empfänger von Arbeitslosengeld II auf 8.037 Personen. Ende März waren es 7.934. Für die kommenden Monate erwartet Pipa allerdings wieder bessere Werte, da insgesamt 265 Männer und Frauen neu in Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen eingestiegen sind.

„Die Zahl der monatlichen Neuanträge ist immer noch zu hoch“, sagt Erich Pipa. So meldeten seit Jahresbeginn insgesamt 1.910 Männer und Frauen ihren Bedarf an Arbeitslosengeld II an. Allein im März waren es fast 500 Neuanträge. Im April ging die Zahl auf immer noch 384 zurück, davon kamen 13,5 Prozent aus dem Leistungsbezug von ALG I.

Die haben da eine Geldmaschine aufgebaut.

Gruß Listche
 

animas

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#19
Solch einen EEJ würde ich annehmen, wenn ich eine schriftliche Aufgabenbeschreibung erhalte.
Dann würde ich den Job machen.
Nach etwa zwei Wochen täglicher Protokolierung gehe ich dann zum Arbeitsgericht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

listche

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#20
Mir ist heute erst aufgefallen, dass es sich um einen Verwaltungsakt handelt. Ich will morgen mit dem zuständigen Typ von der AQA reden. Wenn mir seine Antworten nicht gefallen, dann gibt es einen Widerspruch mit aufschiebender Wirkung. Dann wollen wir mal weitersehen.

Gruß Listche
 
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#21
Solch einen EEJ würde ich annehmen, wenn ich eine schriftliche Aufgabenbeschreibung erhalte.
Dann würde ich den Job machen.
Nach etwa zwei Wochen täglicher Protokolierung gehe ich dann zum Arbeitsgericht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ja, jaaaaaaaa, endlich einer der es kapiert hat.

Und, nicht vergessen den Arbeitgeber wegen Schwarzarbeit anzuzeigen.
 

listche

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#22
Und nun versuch ich nochmal was einzustellen. Und das ist noch lange nicht die Ultima Ratio!!!

Gruß Listche

Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X
Sehr geehrte Frau
mit Schreiben vom 11.05.2007 mir zugegangen am 15.05.2007 erhielt ich von Ihnen
das Angebot einer berufspraktischen Arbeitsgelegenheit gem. § 16 SGB II
Es handelt sich hier um einen beschwerenden Verwaltungsakt. Hierzu auch
SG Hamburg - S 51 AS 525/05 ER Außerdem verstößt das Angebot in fast allen
Punkten den vorgegebenen Kriterien nach SGB II.
Ich bitte daher um Überprüfung und Rücknahme des Verwaltungsaktes.
Gleichzeitig erhebe ich Widerspruch gegen den Verwaltungsakt, den ich jedoch bei
einem für mich positiven Bescheid wieder zurücknehmen werde.
Ihren schriftlichen Bescheid erwarte ich bis zum 05.06.2007
Mit freundlichem Gruß
 

animas

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#23
listche,
mach aus bitte ein fordere
Lass die Anrede Form und die MfG weg
und pass Dich allgemein dem Ton dieser SB an.
"den ich jedoch bei
einem für mich positiven Bescheid wieder zurücknehmen werde."
würde ich weglassen.
Und natürlich schon mal nach geeigneten Anwälten ausschau halten.
Viel Erfolg
 

Arania

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#24
Sollte man Widerspruch und Überpüfungsantrag nicht lieber trennen?
 

listche

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#25
SORRY!!! alles schon weg. Ich war zu schnell.
Aber dafür hab ich heute gute Post bekommen. Ich versuch es dann reinzustellen.

Gruß Listche
 

Mamschi

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#26
Bitte um Hilfe, ganz neu in der Materie

Ich habe die Beiträge hier gelesen, leider nicht viel verstanden, was meinen EEJ betrifft. Der soll vom 4.6. an ein Jahr dauern, täglich 6 Stunden plus Pause (30h/Wo.), falls nicht genug Maschinen vorhanden sind, dann auch im Schichtbetrieb erfolgen, Näh-, Holz-, Metall arbeiten etc. für Kindergärten und Behinderteneinrichtungen. Meine Hin-/Rückfahrt per Bus und Bahn beträgt je ca. 45 Minuten plus 20 Minuten Fußweg, so daß ich kaum Möglichkeiten habe, mich nebenbei irgendwo persönlich vorzustellen um eine reguläre Arbeit zu erhalten.

Uns wurde bei dem Maßnahmebetrieb (gGmbH) erklärt, die seien die Guten, wollten erst für die 3. Welt arbeiten aber da verschwindet zuviel in dunklen Kanälen und nun macht man es halt für die Kommune.

Es wurden gleich Daten abgefordert bis hin zur Tel.Nr., Daten zum Lebenslauf etc.. Im Haus sei eine eigene Jobvermittlung auch tätig und wir seien verpflichtet am 4.6. einen ausführlichen Lebenslauf mitzubringen und ALG2 Bescheid vorzulegen. Es gäbe auch Bewerbungstrainings etc., woran teilzunehmen sei.

Ich habe von der Arge noch nie ein Arbeitsangebot erhalten, es gibt keine Eingliederungsvereinbahrung, nichts. Ich kann bei dieser Maßnahme nichts lernen, das mir beruflich weiterhilft, da ich jahrelang beruflich selbständig war auf dem Gebiet, das mir dort angeboten wird.

Ich wäre sehr dankbar für eine Hilfe, was die Rechtmäßigkeit anbetrifft, denn eigentlich möchte ich nicht weggesperrt werden und daran gehindert, selbst wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen oder notfalls eine erneute Sebständigkeit anzustreben.


Danke im voraus.
 
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14 Mai 2007
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#27
Bevor ein EEJ überhaupt vergeben werden darf ist ein genauer Verfahrensweg einzuhalten =>

Teile dem Arbeitsamt schriftlich mit das Du (unter Fristsetzung; 10 Tage) ...

- Kopien Deines Profiling, Chancen- und Riskoabwägung, beruflicher Standort und Eingliederungskonzept unverzüglich zugesendet haben willst.

- Auskunft darüber erwartest, weshalb diese Tätigkeit nicht als ABM oder als Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante ausgeführt werden kann. ABM ist die Regelförderung für im öffentlichen Interesse liegende zusätzliche Arbeiten. Diese Frage muss substantiiert vom Fallmanager beantwortet werden.

- eine unkonkrete/abstrakte Tätigkeitsbeschreibung nicht akzeptierst. => Teilen Sie mir mit, welche Tätigkeiten unter "usw. bzw. etc." fallen.

- gesetzlich vorgeschriebene Kerntätigkeiten, wie z.B. Reinigungsarbeiten im Küchenbereich, Essensausgabe oder -zubereitung nicht ausführen wirst, da diese regelmäßig nicht zusätzlich sind.

- nicht gewillt bist einen EEJ 30 Stunden in der Woche auszuführen (15-20 Stunden/Woche maximal).

- Dich an strafbaren Handlungen Dritter (SchwarzArbG) nicht beteiligen musst.

- sie hiermit aufforderst Deine Telefonnummern und eMail-Adressen aus allen Akten unverzüglich zu entfernen.

- persönliche Meinungen leider nicht berücksichtigen kannst und auf einer in jedem Punkt substantiierten Argumentation bestehst.

- , sofern die fristgerechte Beantwortung dieser Fragen nicht eingehalten wird, davon ausgehst den EEJ sanktionslos, wegen Rechtswidrigkeit, abbrechen zu dürfen.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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