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lillibee

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#1
Hallo zusammen,

möchte euch hier kurz schildern wie es uns ergangen ist, wie sehr uns das Wasser bis zum Hals steht und ob vielleicht jemand einen Rat hat....

Im September 2008 wurde mein Mann arbeitslos, da er das schon einige Monate voraus wusste (befristeter Vertrag) hatte er sich auch schon bei vielen firmen beworben fand aber keinen Job.
Da er sehr viel Berufserfahrung mitbringt, entschloss er sich, sich in seinem Beruf ( engennering) selbstständig zu machen und beantragte den Existenzgründerzuschuss per 01.11.2008.d.h. er war zu Beginn seiner selbstständigkeit 2 Monate arbeitslos und bezog Arbeitslosengeld.
Die Existenzgründung wurde genehmigt und er erhielt eine Zusage über den zuschuss für 9 Monate.
Das Geschäft liess sich auch ganz gut an, er hatte ausreichend zu tun, bis 2009 dann die große Krise auch Deutschland erreichte.
Ab April fielen sämtliche Kunden nach und nach weg, im Mai, Juni und Juli hatte er nur noch ein paar kleine Aufträge und ab August dann gar nichts mehr. Wir lebten dann also von dem Ersparten, da man meinem Mann seinerzeit mitgeteilt hatte, nach der Existenzgründung (9 Monate) hätte er keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld.
Ein Bekannter teilte uns nun mit, das könne nicht sein und so ging mein Mann vor ca.2 Wochen erneut zur Arge und die sagten, er habe ja noch 300 Tage Anspruch !
Wir uns gefreut, er bekam alle Anträge mit, die er ein paar Tage später wieder abgeben solle.
Als er dann zum vereinbarten Termin kam, alle Anträge ausgefüllt abgab, hiess es plötzlich...Sorry, sie haben doch nur noch einen Monat Anspruch, das mit den 300 Tagen war ein Irrtum, da war wohl die Existenzgründerzeit im Computer noch nicht abgezogen.
Aber ob er sich evtl. freiwillig arbeitslosenversichert hätte, dann hätte er ja noch Anspruch..?
Antwort meines Mannes: Freiwillig arbeitslosenversichert ?
Arge: Ja, sie hätten sich doch als Existenzgründer freiwillig arbeitslosenversichern können, kostet nur ca.20 € im Monat, dann hätten sie aber weiter Anspruch auf Arbeitslosengeld... !
Antwort mein Mann: Und wieso bekomme ich diese Info erst jetzt, das hätte ich doch selbstverständlich gemacht, wenn mich darauf jemand hingewiesen hätte...
Antwort Arge: Das muss ihnen damals doch mitgeteilt worden sein,..?!
Mein Mann: Nein, das hat mir niemend mitgeteilt, sonst hätte ich das ja wohl auch gemacht !


Wir sind nun vollkommen ratlos, kein Mensch hat uns damals darauf hingewiesen, dass eine freiwillige Arbeitslosenversicherung möglich gewesen wäre...was können wir nun dagegen unternehmen?

Mein Mann hat etwa noch 40 Bewerbungen offenstehen, d.h. im Moment keine Aussicht auf einen Job, wir haben ein Haus abzuzahlen, von unserem Ersparten haben wir die letzten Monate gelebt...

es kann doch nicht sein, dass wir, nur weil die Arge seinerzeit nicht richtig informiert hat, nicht wissen wie wir weiter exisitieren sollen ?

freue mich über antworten

LG lillibee
 

Arania

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#2
Wenn Ihr mittellos seid, steht Euch ALG II zu, einen Antrag stellen und dann den Bescheid abwarten
 

lillibee

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#3
Hi,

leider kenne ich mich mit diesem Thema gar nicht aus, wie ist es, müssen wir dann unser Haus und Auto usw. erst veräussern, oder evtl. Haus vermieten, da gibt es doch auch Grenzen wg. Wohnraum usw....?
Tut mir leid, dass ich so blöd frage aber bin im Moment einfach nur verzweifelt und verärgert und habe keine Ahnung von der Materie.
Kann man nicht irgendwie gegen das Arbeitsamt vorgehen, wegen mangelnder Information/ Aufklärung ?
Ich meine hätte uns das jemand gesagt mit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung, so hätten wir diese ja abgeschlossen.

Danke für die antwort.
LG lillibee
 
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