und noch ein Klops..nach 6 Mon AU/Reha kein Hartz IV mehr??

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honeybunny

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sooo da ich hier gerade so schön schreibe...
die SB meines Bruders meinte übrigens, das nach Ablauf von 6 Monaten Ortsabwesenheit( weil er ja bei mir , bzw in der REha ist) gäbe es von DIESER ARGE kein Geld mehr...er müsse dann vor Ort neu beantragen???!

also entweder hier bei mir oder in dem Ort wo die Rehaklinik steht??!!

Für mich klingt das seeeeeeeeehr abstrus..aber da ja fast jeder Schwachsinn in unserem Lande möglich ist, dachte ich mir mal , ich frage mal bei euch nach...

Bitte also , falls jemand was genaues weiß, mir zu erklären , wie ich verhindern kann, das die 3 Kröten über Kreuz gestoppt werden, während Brüderchen in der Reha ist( anvisierte Zeit sind ca 3-4 Monate....aber dann wäre da noch die Warte zeit und die AU läuft schon seit Mitte April....)

danke
Mel
 

Archibald

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Hallo Honeybunny,

das ist mal wieder wie beim Hornberger Schießen, der/die SB scheint zu allem fähig, jedoch zu nichts wirklich zu gebrauchen zu sein. ;) In Halbwissen und Obrigkeitshörigkeit gebadet, wie leider viel zu oft.

Regelmäßig entfällt der Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II, wenn jemand in einer stationären Einrichtung untergebracht ist. Auch eine Inhaftierung gilt als stationärer Aufenthalt. Das Bundessozialgericht hat im Jahr 2007 (Az: B 14/7b AS 16/07 R) den Begriff der stationären Einrichtung definiert. Ist die Einrichtung so strukturiert und gestaltet, dass es dem dort Untergebrachten nicht möglich ist, täglich 3 Stunden bzw. 15 Stunden in der Woche einen Erwerbstätigkkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachzugehen, liegt eine stationäre Einrichtung vor.

Auch Leistungen zur Eingliederung ins Erwerbsleben stehen diesen Menschen nicht zur Verfügung.
Ausnahmen:
Krankenhausaufenthalt, der voraussichtlich weniger als 6 Monate dauert,
wenn jemand während der stationären Unterbringung wenigstens 15 Stunden wöchentlich erwerbstätig ist.
Entfällt der Anspruch auf SGB II-Leistungen, ist das Sozialamt zuständig: Die Person erhält dann Leistungen nach dem SGB XII. (Sozialhilfe) Das ist z.B. der Fall bei stationärer (Sucht)Therapie oder längeren Aufenthalten in Psychiatrischen Fachkrankenhäusern oder bei Gefängnisstrafen.
Die Sozialhilfe erhält man dann aber nicht für den Ort an dem man stationär untergebracht ist, zuständig ist immer die Behörde, in deren Zuständigkeitsbereich man seinen gemeldeten Wohnsitz hat.

Rechtzeitig vorher bitte Kontakt mit dem Sozialamt aufnehmen!

Hoffe das hilft.

LG, Archibald
 

honeybunny

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Huhu

danke für die fixe Antwort.... :icon_daumen:

jaa die SB scheint sehr viel drauf zu haben...die gibt innerhalb von 10 min so viel Schwachsinn von sich..das reicht für ne ganze Beklopptenanstalt :icon_twisted:
 
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