Und immer wieder wird sozial schwach mit finanzieller Schwachheit gleich gesetzt

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Kaleika

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Was "sozial schwach" wirklich bedeutet

Sozial schwach, was ist das eigentlich ?
Immer wieder hört man, daß es sozial schwache Menschen, Familien, Schichten gibt.
Und immer wieder wird sozial schwach mit finanzieller Schwachheit gleich gesetzt,
wer finanziell schwach ist, ist auch sozial schwach, so die landläufige Meinung der GeBILDeten die nicht müde werden gebetsmühleartig zu wiederholen dass arme Menschen auch sozial schwache Menschen sind.
(...)
Ich nenne das doppelte Diskriminierung und weitere Abwertung.
 
E

ExitUser

Gast
Ich nenne das doppelte Diskriminierung und weitere Abwertung.

Sozial schwach, was ist das eigentlich ?


Hach, das entlarvt den Benutzer und wurde im Jahr 2013 zu Recht als Unwort des Jahres gekürt!

Das (a)soziale Unwort sozusagen. Spannend wird es, wenn man dies von Denjenigen interpretieren lässt, die es in den Mund nehmen.

"Sozial Schwache" als Unwort gewählt | MDR.DE

Ich kann mir gut vorstellen, dass der Erfinder einen politischen Hintergrund hatte.
 
E

ExitUser

Gast
Sozial schwach, was ist das eigentlich ?

Nicht nur das Finanzielle spielt eine Rolle, "Sozial schwach" bedeutet auch, dass man in deutlich unterdurchschnittlichem Ausmaß in die Gesellschaft integriert ist, über wenige Kontakte, wenig Ansehen und wenig Einfluss verfügt.
Und dann ist da noch die Bildung.:icon_confused:

Das (Un)Wort ist ja nicht näher definiert. Die Bedeutung ist stigmatisierend und lässt keinerlei Schlüsse auf die Lebensumstände zu! Deshalb können auch dadurch keinerlei Rückschlüsse auf tatsächliche Lebensumstände gezogen werden.

In der Umgangssprache bedeutet „sozial“ den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies beinhaltet die Fähigkeit (zumeist) einer Person, sich für andere zu interessieren, sich einfühlen zu können, das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken. sozial
 

hope40

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wird sozial schwach mit finanzieller Schwachheit gleich gesetzt,
ich bin nich "sozial schwach ".:mad:.ich habe nicht ausreichend geld zur verfügung , um soziale kontakte ausreichend zu pflegen /zu entwickeln /zu erweitern .(und dies impliziert , das man "Asozial" is /sein soll )

"soziale kontakte "erschöpfen sich ja nicht nur über virtuelle kontakte ...und bei der realen kontaktpflege in seinem umfeld , gelten ja auch gewisse soziale normen /regeln und wenn man die eben , aus geldmangel nicht einhalten kann , isses meist nur ne frage der zeit und die kontakte brechen weg ...besonders auffällig ist dies zB. wenn man krank wird und man eben (auch aus gesundheitlichen gründen )nicht mehr so "mithalten "kann (weil sich kontakte ja meistens aus interessen[gleichheit/,-ähnlichkeit] ergeben )

Asozialität



allerdings ist die kontaktarmut /das "nicht teilhaben können "eher wenig , selten freiwillig , denn der mensch ist eigentlich e "rudeltier "und ist zwingend auf soziale kontakte angewiesen , um seine seelische gesundheit zu erhalten .

neue kontakte knüpfen zu können , hängt eben auch sehr viel mit lebensumständen zusammen , mit der möglichkeit , die sozialen normen /regeln seiner "interessengruppe "wenigstens rudimentär folgen zu können (is mit dem RS auch nich /selten möglich )

der ("neusprech")begriff "sozial schwach "suggeriert :

Asozialität ist eine zumeist als abwertend empfundene und gemeinte Zuschreibung für Verhaltensweisen von Individuen oder Gruppen, die von den gesellschaftlichen Normen abweichen und die Gesellschaft schädigen.
und so wirds auch von den meisten verstanden .

dies ist ein "überbleibsel ", ne weiterentwicklung von dem hier :

Asoziale (Nationalsozialismus)


vor dem hintergrund des

die Gesellschaft schädigen.
braucht man sich über propaganda /diskriminierung nich wundern,vorallem weil durch die (zwangsweise )isolation ganzer bevölkerungsgruppen und die "vererbung" von armut verhaltensweisen angenommen werden , die in der übrigen gesellschaft wenig akzeptanz haben /finden ...zu gut deutsch :

wer immer im "eigenen saft schmoren" muss und wenig /selten input/feedback von aussen hat /erfährt , der wird "wunderlich ".(weil sein unfreiwillig angenommenes verhalten die einzig verlässliche sicherheit in seinem leben ist , da die auswirkungen überschaubar /planbar /"zielsicher "sind ).

ohne ausreichenden input /feedback seines verhaltens liegts auf der hand , das man , irgendwann mal nicht mehr so richtig "gesellschaftsfähig" ist(durch mangelndes selbstvertrauen ) ...beim einen gehts schneller , beim anderen dauerts länger ...das ist dann ne frage, welche grundlagen jeder durch die erziehung im elternhaus mit auf den weg bekommen hat um sich gehen die aufgezwungene "isolationshaft "zu wehren .

also, das "unmöglich machen "einer ausreichenden sozialen teilhabe ganzer bevolkerungsgruppen sehe ich eher als

die Gesellschaft schädigen.
an , da verhaltensweisen erzeugt /verfestigt werden , die in dem sinne "asoziale "auswirkungen auf die ganze gesellschaft(in zukunft ) haben ..nun kann man sich trefflich streiten , was eher da war , die henne oder das ei ..soll heissen die verhaltensweisen die eher gesellschaftsschädigend sind , oder eben die (unfreiwillige )"auskopplung "ganzer bevölkerungsgruppen .

allerdings , an den auswirkungen für die gesellschaft dürfte so ne "henne /ei "debatte wenig ändern , denn zum "sozial nicht schwach sein "gehört neben den finanziellen möglichkeiten der teilhabe am gesellschaftlichen leben auch die ZEIT , die immer weniger arbeitnehmer haben ...da wird wieder ne ganz andere "subkultur "an "sozial schwachen ""gezüchtet ", die die aufhebung ihrer gesellschaftlichen isolation einzig und allein in /über die arbeit und den damit verbundenen kontakten sehen (und diese eben zu keinem preis aufgeben wollen , was gefügige "arbeitsdrohnen "erzeugt , die aus angst vor isolation JEDE arbeit annehmen /ausführen und dies zu jedem preis )
 
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