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Unbezahlte Praktika und der Raustritt

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Rechtsverdreher

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#1
JULIA (29): „Man versprach mir einen Job - nutzte mich aber nur als Praktikantin aus"

Um eine qualifizierte Arbeitsstelle zu bekommen, absolvieren viele Hochschulabsolventen erst einmal ein Praktikum. So auch Julia R.
Drei Monate lang sollte die Jura-Absolventin in einem Anwaltsbüro eingelernt werden, anschließend wurde ihr ein Angestelltenvertrag versprochen.
Während des Praktikums arbeitete Julia täglich oft mehr als zehn Stunden, übernahm dabei alle anfallenden Sekretariatstätigkeiten - fast immer auf sich alleine gestellt. Zusätzlich wurde sie oft samstags herangezogen: „Nach den drei Monaten wurde mir gesagt, dass man mich aus finanziellen Gründen leider doch nicht einstellen könne. Drei Monate lang hatte ich mich abgerackert und auf Pump gelebt - für nichts!"

Das kann nicht angehen, meint das Arbeitsgericht Berlin (AZ 36 Ca 19390/02): Bei einem Praktikum steht der Ausbildungszweck im Vordergrund. Ersetzt der Praktikant einen vollwertigen Mitarbeiter, muss er entsprechend bezahlt werden. (Hessisches Landesarbeitsgericht AZ 3 Sa 1818/99)
 

Kaleika

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#2
Gut, dass die junge Frau geklagt und Recht bekommen hat, denn im neoliberalen Hartz-IV-Land Deutschland ist ja schon lange von der oft derart ausgebeuteteten "Generation Praktikum" die Rede!
Kaleika
 
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ExitUser

Gast
#3
Ich befürchte nur, in ihrer Satdt ist sie jetzt bekannt und das Thema Job hat sich für immer erledigt. Welcher Rechtsverdreher will schon jemanden, der sich nichts gefallen lässt?
 

Henrik55

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#4
Es hat sie ja davor wohl auch schon niemand gewollt. Jetzt hat sie wenigsten etwas Taschengeld.
 
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