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Unberechtigte Forderung / Androhung Inkasso

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#1
Hallo Silvia,

mal eine kurze Frage, wie ich mich verhalten soll. Merkwürdiger Weise bekomme ich seit H4 jetzt mit einer Firma aus dem Internet Ärger, die ich gar nicht kenne. In 0905 bekam ich eine Rechnung. Erstaunt fragte ich dort an, was dies denn sei und ob man mir die Bestellung schicken könnte. Keine Reaktion. Es folgte die 1. Mahnung. Ich rief an und versuchte zu klären, dass ich nichts bestellt habe und auch gar nicht weiss, für was die Rechnung ist. Man versprach mir eine Kopie zu senden. Ich bestand auf einen Abliefernachweis. Sogleich drohte man mir, ja, da wäre meine Unterschrift drauf. Okay, ich wollte den in Kopie haben. Es kam nichts. Wieder Mahnung. Ich habe die Firma schriftlich aufgefordert, mir die Unterlagen zu schicken. Negativ. Und jetzt die Androhung Abgabe an Inkasso. Ich weiss, dass ich auf keinen Fall mit dem Inkasso kommu-nizieren darf. Soweit so gut. Erst habe ich mir überlegt, die 50€ zu zahlen, um Stress zu vermeiden, aber ich sehe das nicht ein,weil dann ja jeder kommen könnte und Geld von mir verlangen könnte.

Frage: Muss ich überhaupt reagieren unter solchen Umständen? Ich habe die Firma auch aufgefordert mir keine Werbung etc. zu schicken, was sie aber weiter tun.

Sadness
 

mousekiller

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#2
1. Ganz ruhig bleiben und tief durchatmen. Hast du zur Hälfte ja schon gemacht. :daumen:
2. Schreiben von Inkassounternehmen wandern bei mir prinzipiell in den Müll. Im Zweifelsfalle muss dir nämlich die Firma den Erhalt der Post nachweisen. Sollte sie jedoch ausnahmsweise eine nachweispflichtige Sendung schicken, kannst du dem immer noch widersprechen. Inkassounternehmen arbeiten ähnlich wie Gerichtsvollzieher: sie prüfen nicht die Rechtmäßigkeit der Forderung und können somit die Forderung im Zweifelsfalle auch nicht beitreiben.
3. Abwarten, ob da noch vom Amtsgericht was kommt. Das wäre der nächste Schritt. Wenn ja, der Forderung unter Hinweis auf den fruchtlosen Schriftverkehr widersprechen. Denn auch hier gilt (noch): solang dir die Firma die Rechtmäßigkeit der Forderung nicht nachweisen kann, bist du nicht verpflichtet, Kosten welcher Art auch immer zu übernehmen. Als I-Tüpfelchen könntest du dann noch eine Strafanzeige nach § 263 StGB beim gleichen Amtsgericht stellen. Immerhin besteht die Firma auf der Zahlung einer Leistung, die nie erbracht wurde...

Was das Verbot von Werbesendungen angeht schlage ich vor, du schickst denen mit Einschreiben/Rückschein die Aufforderung der Unterlassung mit der Androhung, die Sache zur weiteren Verfolgung an deinen Anwalt zu geben. Einschreiben/Rückschein ist wichtig für den Nachweis des Erhaltes des Schreibens. Es ist zwar ein wenig radikal, aber mit dieser Vorgehensweise habe ich seitdem Ruhe vor einem Versandhaus... ;)
 

Silvia V

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#3
Hallo Sadness,

ich würde dem Ganzen gelassen entgegen sehen.
Sollte sich ein Inkasso melden,dann verlange eine Vollmacht im Original.

Hier wurde dazu schon ausführlich geschrieben.


http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?p=31192#31192


Ich glaube kaum,das es bis zu einem Mahnbescheid kommen wird und
wenn ,dann widersprichst Du diesem sofort und meldest Dich umgehend hier.

Es ist gut,das Du nicht zahlst,denn da kann ja jeder kommen.

Mich würde noch interessieren,um welche Firma es sich handelt?


Gruß

Silvia
 

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#4
Hallo Silvia,

Firmenname per PN.

Ja eben, genau das ist der Punkt: Da kann ja jeder kommen. Es ist kein Problem, wenn man die Email und persönliche Daten kennt, jemandem Zeugs ohne Ende im Internet zu bestellen. Und man ist der Angeschmier-te.

Was mich stutzig macht, ist dass die überhaupt nicht der Aufforderung eines Abliefernachweises nachkommen. Das ist Usus und vorher werden bei seriösen Firmen auch keine Mahnungen verschickt.

Jetzt bin ich nachher mal gespannt, was die dem Anwalt von der Schuldnerberatung erzählen. Hoffentlich hört der Spuk dann auf.

LG Sadness
 
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