unbeliebte Themen beim Vorstellungsgespräch - reagieren/kontern

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warpcorebreach

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eine freundin von mir hatte heute ein vorstellungsgespräch und erzählte mir sie hatt danach noch 4 stunden dort gearbeitet und man merkte das sie darüber nicht gerade glücklich war.

nun habe ich mich gefragt wie ich reagieren würde. natürlich gäbe es die möglichkeit der notlüge das man keine zeit hatt.
das muss aber auch anders gehen, mit argumenten?

vieleicht fallen euch zu dem thema noch andere beispiele unbeliebter themen beim vorstellungsgespräch ein und wie man damit umgeht.
 
E

ExitUser

Gast
Was genau heißt, deine Freundin hätte nach dem Vorstellungsgespräch dort 4 Stunden gearbeitet? So ein Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der näheren Information über die Stelle. Es ist eigentlich nicht üblich, gleich danach dort zu arbeiten, es sei denn, man hätte sich auf der Stelle auf einen sofort wirksamen Arbeitsvertrag geeinigt, wobei die Arbeitsleistung natürlich zu bezahlen ist. Das dürfte aber eher die Ausnahme sein. Mit so etwas rechnen muß man nicht, und es ist durchaus legitim, ein derartiges Ansuchen mit der Begründung abzulehnen, man habe den Rest des Tages schon anders verplant.

Mit einem "unbeliebten Thema" beim Vorstellungsgespräch hat das meiner Ansicht nach eigentlich nichts zu tun.

Oder wo genau lag das Problem deiner Freundin?
 
E

ExitUser

Gast
Völlig richtig Kiwi. Man will ja nicht, dass nachher das JC denkt, das wär Schwarzarbeit.
Trotzdem, auch auf diese Ausrede, die oft genug gar keine ist sondern ehrliche Unsicherheit, reagieren manche AG sehr negativ.
Ich weiß von einer Frau, der das im Rahmen einer Bewerbung als Verkäuferin passierte. Die Gute war wirklich unsicher, ob das JC das denn genehmigen würde, und bat den AG daher um ein paar Tage Aufschub, damit sie das JC fragen könnte.
Der AG beschimpfte die Ärmste als faul und "typisch Arbeitslose" und dergleichen.
 

stummelbeinchen

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Ein freundliches "Nein, ich möchte vorher die versicherungsrechtlichen Fragen klären" reicht aus. Der AG muss ja auch eine Anmeldung zur Unfallversicherung tätigen.
 
G

gast_

Gast
Völlig richtig Kiwi. Man will ja nicht, dass nachher das JC denkt, das wär Schwarzarbeit.
Was das JC "denkt", ist mir ziemlich egal... ohne Meldung darf man wegen dem versicherungsschutz nicht probearbeiten...

Trotzdem, auch auf diese Ausrede,

wieso Ausrede?

Würde ich immer sagen, selbst wenn ich zur Probearbeit bereit wäre...

die oft genug gar keine ist sondern ehrliche Unsicherheit,

wieso Unsicherheit? Das ist WISSEN bei mir.

reagieren manche AG sehr negativ.

Ihr Problem: bei so einem Arbeitgeber würde ich gar nicht arbeiten wollen.

Übrigens: Probearbeiten biete wenn ich an - wer das verlangt, bekommt von mir zu hören, ist die bezahlte Probezeit da...er muß mich nur erst einmal einstellen!


..
Der AG beschimpfte die Ärmste als faul und "typisch Arbeitslose" und dergleichen.[/QUOTE]Wer sich das gefallen läßt... da wäre mir so einiges eingefallen, dem den Mund zu stopfen!
 
E

ExitUser

Gast
Och Kiwi, ich hab doch nur eine Geschichte erzählt, die so passiert ist. Das bezog sich überhaupt nicht auf Sie (wieso sollte ich Ihnen Unsicherheit unterstellen?).

Die Betroffene war unsicher und hatte noch eine ganze Weile an dem unmöglichen Verhalten des AG zu knabbern. Und dort arbeiten wollte sie danach natürlich nicht mehr.

"Ausrede" schrieb ich nur, weil es oft als Ausrede empfunden wird. Hätte ich wohl als ironisch kennzeichnen sollen, sorry.
 

warpcorebreach

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Was genau heißt, deine Freundin hätte nach dem Vorstellungsgespräch dort 4 Stunden gearbeitet? So ein Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der näheren Information über die Stelle. Es ist eigentlich nicht üblich, gleich danach dort zu arbeiten, es sei denn, man hätte sich auf der Stelle auf einen sofort wirksamen Arbeitsvertrag geeinigt, wobei die Arbeitsleistung natürlich zu bezahlen ist. Das dürfte aber eher die Ausnahme sein. Mit so etwas rechnen muß man nicht, und es ist durchaus legitim, ein derartiges Ansuchen mit der Begründung abzulehnen, man habe den Rest des Tages schon anders verplant.

Mit einem "unbeliebten Thema" beim Vorstellungsgespräch hat das meiner Ansicht nach eigentlich nichts zu tun.

Oder wo genau lag das Problem deiner Freundin?


man kann es ja nennen wie man will, ich nenne es mangels alternative "ein unbeliebtes thema" denn ich denke meine freundin fand das alles andere als toll und wusste ebend nicht wie sie damit umgehen sollte und hatt es schlussendlich einfach mit sich machen lassen trotzdem sie sich dabei unwohl fühlte.

unbeliebte themen meine ich im grunde themen die einen in eine situation bringen wo man quasi in erklärungsnot kommen könnte oder sonstiges unbehagen hervorruft.
 

xj3Qr1nL7ys

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Hallo zusammen,

meine Frage hierzu ist: Muss man denn auf ein Angebot/Aufforderung zum Probearbeiten seitens des Arbeitgebers eingehen, oder ist das freiwillig? Kennt jemand die Rechtsgrundlage dazu?

MFG
xj3Qr1nL7ys
 
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