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Unbefristeter Streik (ab 26.02.09) v. ca 2000 Ärzten d. DRV, 100 Rehaklinik. u. Verw.

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Nicht offen für weitere Antworten.
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#1
Ärzte bei der Rentenversicherung streiken ab 26. Februar

Dienstag, 10. Februar 2009

Berlin – Rund 2.000 Ärzte aus 100 Rehakliniken und den Verwaltungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) gehen ab dem 26. Februar in einen unbefristeten Streik. Das teilte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) am Montag mit.

„Seit über einem Jahr reichen wir der DRV vergeblich unsere Hand für faire Tarifverhandlungen, um die miserablen ärztlichen Arbeitsbedingungen endlich zu verbessern. Die Betonkopfpolitik der Rentenversicherung lässt uns jedoch keine andere Wahl, als Arbeitskampfmaßnahmen zu ergreifen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des MB, Andreas Botzlar.

Die Arbeits- und Einkommenssituation der DRV-Ärzte habe sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert.

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten "Ärzte bei der Rentenversicherung streiken ab 26. Februar"

Siehe auch zu diesem Thema:
Tipp:
Online-Beratung (Chat) der Deutschen Rentenversicherung
 

HartzDieter

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#2
AW: Unbefristeter Streik (ab 26.02.09) v. ca 2000 Ärzten d. DRV, 100 Rehaklinik. u. V

@muci,

bei allen Aktivitäten, die die Ärzte haben. Die Ärzte, die ich kenne, mögen, daß die Patienten die FDP wählen. Ich bitte, das nicht zu vergessen.
 
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#3
AW: Unbefristeter Streik (ab 26.02.09) v. ca 2000 Ärzten d. DRV, 100 Rehaklinik. u. V

@muci,

bei allen Aktivitäten, die die Ärzte haben. Die Ärzte, die ich kenne, mögen, daß die Patienten die FDP wählen. Ich bitte, das nicht zu vergessen.
:icon_kotz: Sind doch alle die Gleichen! Ich weiß noch gar nicht wen oder was ich wähle. :confused: Ich weiß nur, daß nicht wählen noch besch.... ist!

Die Freien Wähler wollen ja auch rein .... haben sich ja in Bayern bei der letzten Wahl recht gut geschlagen.
 
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#4
AW: Unbefristeter Streik (ab 26.02.09) v. ca 2000 Ärzten d. DRV, 100 Rehaklinik. u. V

Ärzte bei der Rentenversicherung streiken ab 26. Februar

Dienstag, 10. Februar 2009

Berlin – Rund 2.000 Ärzte aus 100 Rehakliniken und den Verwaltungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) gehen ab dem 26. Februar in einen unbefristeten Streik. Das teilte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) am Montag mit.

„Seit über einem Jahr reichen wir der DRV vergeblich unsere Hand für faire Tarifverhandlungen, um die miserablen ärztlichen Arbeitsbedingungen endlich zu verbessern. Die Betonkopfpolitik der Rentenversicherung lässt uns jedoch keine andere Wahl, als Arbeitskampfmaßnahmen zu ergreifen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des MB, Andreas Botzlar.

Die Arbeits- und Einkommenssituation der DRV-Ärzte habe sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert.

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten "Ärzte bei der Rentenversicherung streiken ab 26. Februar"

Siehe auch zu diesem Thema:
Tipp:
Online-Beratung (Chat) der Deutschen Rentenversicherung

Es gibt folgende Petition die man bei Interesse mitunterzeichnen kann:
Ärzte - Korrektur der Gesundheitsreform vom 17.01.2009

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Beschlüsse zur Gesundheitsreform, die am 1.1.2009 in Kraft getreten sind, so korrigiert werden, dass keine Arzpraxen aufgrund der darin enthaltenen Honorarreform so hohe Verluste erleiden, dass sie für gesetzlich Krankenversicherte quasi schließen müssen und nur noch Privatpatienten behandeln können.
Begründung

Unser Hausarzt hat mit einem aktuellen Schreiben auf die Situation aufmerksam gemacht, dass es ihm aufgrund dieser Reform in Kürze nicht mehr möglich sein wird, gesetzlich Versicherte zu behandeln. In seinem Schreiben erläutert er detailliert und konkret die Gründe dafür und er wird - sollte nicht eine grundlegende Änderung eintreten - ab Mitte des Jahres nur noch Privatpatienten behandeln.

Von dieser Maßnahme werden ich und meine Familie genauso betroffen sein wie annähernd 1000 weitere Personen.

Ich halte unser langjährigen Hausarzt für äußerst glaubwürdig in seinen Darlegungen und Aussagen. Ich möchte aus dem verteilten Schreiben zwei Stellen zitieren:

„Dadurch, dass wir in unserer Praxis sehr bemüht sind, ältere und schwerkranke Patienten zu versorgen, sind wir in die Kategorie der Praxen gerutscht, deren Einnahmen die Ausgaben nicht mehr kompensieren können,“ und

„Von Seiten der Krankenkassen werden die Art und Anzahl an schwerwiegenden Erkrankungen (d.h. das Morbiditätsrisiko) bei den Honorarzuwendungen überhaupt nicht berücksichtigt.“.

Nun bin ich kein Experte, aber selbst als Laie sagen mir diese beiden Aussagen, dass das nicht das gewollte Ziel bei der Gesundheitsreform sein kann.

Ich kann nicht nachvollziehen, wieso eine Gesundheitsreform verabschiedet werden kann, die dazu führt, dass Arztpraxen in einer Gegend, wo definitiv kein Ärzteüberschuss herrscht, für gesetzlich Versicherte geschlossen werden muss. Ebenso kann ich nicht nachvollziehen, wie eine solche Gesundheitsreform weiter dazu führen kann, die Kluft zwischen privat Versicherten und gesetzlich Versicherten immer größer zu machen. Die Zwei-Klassen-Gesellschaft im Bereich der medizinischen Versorgung rückt nicht nur näher, sondern ist nicht mehr zu übersehen.

Auch wenn diejenigen, die diese Gesetze beschließen, selbst mit Sicherheit keine „gesetzlich Versicherten“ sind sondern als Privatpatienten von diesen Maßnahmen und Schwierigkeiten in keiner Weise betroffen sind, bitte ich als einer der vielen Millionen Patienten, die zu genau dieser anderen Personengruppe gehört, darum, dafür zu sorgen, dass solche Auswirkungen nicht eintreffen.

Es kann weder im Sinne der Gesundheitspolitik noch im Sinne der Volksvertreter sein, ein Gesetz durchzusetzen, bei dem nicht nur ein Patient wie ich und meine Familie sondern gerade die älteren uns schwerkranken Menschen auf der Strecke bleiben, denen es in ihrem Leben nicht vergönnt war, rechtzeitig durch eine private Krankenversicherung dieser Problematik zu entkommen.

Ich bin sicher, dass mein Hausarzt keinen Einzelfall darstellt sondern dass es in Deutschland viele viele ähnliche Situationen gibt und die betroffenen Menschen mit Angst und Schrecken in die Zukunft schauen. Es kann und darf nicht sein, eine Gesundheitsreform auf dem Rücken der Schwächsten auszutragen. Geld kann und darf nicht das Problem sein - wie die aktuelle Situation zeigt, ist es da, wenn wenn man es braucht.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1883
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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