Unangenehme Fragen beim Vorstellungsgespräch beantworten. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Hase66

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Hallo ,

wollte nur mal von einem VG berichten.
Endlich...nach Monaten und Hunderten von Bewerbungen endlich mal wieder eine Einladung zu einem VG.
Anfahrt 45 Km..nehme ich in Kauf wenn das Gehalt stimmt. ( So 170 euro Spritkosten im Monat )
Das Gespräch dauerte 1 Stunde und davon ca. 15 Minuten nur über den neunen Job !
Den das ganze Gespräch drehte sich nur darum warum ich den so lange Arbeitslos wäre, da ich ja wie ich sagte so unbedingt Arbeiten möchte..und warum ich den meine letzten 2 Jobs verloren hätte.Als ich erwähne das trotz des in der Öffentlichkeit so weit verbreiteten angeblichen Fachkräftemangel es schwer sein einen Job zu finden, verneinte der personaler dies.
Zum Gehalt muss ich sagen..ich komme ja aus der Branche und weis was bezahlt wird..aber hier wurden mir dann gleich mal 2 Gehaltsstufen weniger angeboten..als man sonst als Anfänger nach der Lehre bekommt ( ich bin aber schon über 50 ). Da sich fast das ganze Gespräch nur um meine vorherigen Arbeitgeber und meine Arbeitslosigkeit dreht, gehe ich mal davon aus eine absage zu bekommen :-(
Habt Ihr auch solche Erfahrungen gemacht ?
 

Gollum1964

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Hallo Hase,

ich habe in 2 Stunden ein VT und bin in einer ähnlichen Situation (54, seit 2013 nicht mehr im angestammten Beruf, da zeitweise freiberuflich). Ich werde mal berichten.

Gruß Thomas
 

Gollum1964

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Hallo Hase,

hab den Termin hinter mir, Dauer so ähnlich, 2 junge Damen aus dem Personal und der Buchhaltung (Leiterin) als Gesprächspartner. Die HR-Dame (sehr jung, Junior-Recruiterin) war sehr aufgeschlossen, die Dame aus der Buchhaltung (ca. 35) wirkte etwas distanziert, was aber in dem Metier nicht ungewöhnlich ist.
Natürlich wurde ich wegen meiner "beruflichen Umwege" ausgefragt (Beweggründe) und habe ordentliche Antworten gegeben. Die Buchhaltungsdame hatte durch gezielte Fragen meine Fachkenntnisse auf Herz und Nieren geprüft.
Insgesamt war das Gespräch diesmal ok und fair.
Übrigens auf Anfrage über 100 Bewerbungen auf eine Stelle als Debitorenbuchhalter, wovon ich einer der 10 bin, die zum VG eingeladen wurden. Erfolgschance somit weiterhin magere 10%.

Ich habe aber auch schon einmal (Ende 2016) ähnlich negative Erfahrungen wie Hase in einem Chemieunternehmen gemacht. Auch hier nagelte man mich wegen der Arbeitslosigkeit und dem "beruflichen Fremdgehen" fest, so dass ich mich am Ende fragte, weshalb ich überhaupt eingeladen wurde. Das Gespräch dauerte auch nur ca. eine halbe Stunde und ich wußte sofort was folgte (Absage). Ich vermute in diesem und den Fall von Hase, dass sich der "perfekte Bewerber" schon vorher präsentiert hatte und die nachfolgenden Bewerber abgewickelt wurden und man gezielt nach Absagegründen abgetastet hat.
Es hätte ja ansonsten wirklich keinen Sinn gemacht, Hase einzuladen, wenn die Absage von vornherein festgestanden hätte.
 
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