Unabweisbare, laufende besondere Bedarfe in Härtefällen (§ 21 Abs. 6)

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mittlere Hirnhaelfte

Elo-User*in
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Ich bräuchte mal Hilfe bei der Formulierung eines Antrages nach § 21 (6).

(6) Erwerbsfähige Hilfebedürftige erhalten einen Mehrbedarf, soweit im Einzelfall ein unabweisbarer, laufender, nicht nur einmaliger besonderer Bedarf besteht. Der Mehrbedarf ist unabweisbar, wenn er insbesondere nicht durch die Zuwendungen Dritter sowie unter Berücksichtigung von Einsparmöglichkeiten der Hilfebedürftigen gedeckt ist und seiner Höhe nach erheblich von einem durchschnittlichen Bedarf abweicht.

Ich möchte mich zum 01.01.2011 Selbstständig machen und merke langsam, dass der zusätzliche finanzielle Aufwand in der Vorgründungsphase doch erheblich ist.

Als Beispiele:
- auswärtige Ernährung an Bibliothekstagen
- Textilreinigungskosten für die (Arm)ani - Kollektion
- Bürobedarf für Anträge und Schreiben
- Beratungskosten
- Kosten für Fachliteratur und Zeitschriften
- u.s.w.

Natürlich könnte ich auch alles einzen beantragen, aber ich bin der Meinung eine Pauschalierung ähnlich der Mehraufwandentschädigung bei 1 EUR Jobs wäre zielführender.
Schließlich bin ich ja auch mindestens 30 Stunden in der Woche beschäftigt.

Wie seht ihr die Chancen für so einen Antrag?
 
E

ExitUser

Gast
:confused: Ist der Beitrag jetzt wirklich ernst gemeint?

Ich glaube das Papier für den Antrag kannst du dir sparen.

In der Bücherei kannst du alles kostenlos einsehen, Internet genauso.
Brote kannst du dir von Daheim mitnehmen.....

Welch außergewöhnliche Kosten hast du denn in der Vorgründerphase?

Bitte nicht bös nehmen.
 
E

ExitUser

Gast
die ausgaben für deinen selbstständigen job sind keinesfalls
regelmässig wiederkehrende mehrbedarfe, da bist du neben der spur.

wenn deine selbstständigkeit allerdings ein ganz kleines bisschen
realistisch ist, und du z.b. durchaus regelmässig 500 euro dazu verdienst,
dann könntest du diese kleine investitionen in deine arbeit durchaus einfach
als eingliederungsleistung nach §16 SGB II bantragen.

bei soas hat man übrigens auch vor gericht dan im streifalle seh
gute chancen. das amt ist nämlich verpflichtet, leistungen dort zu
erbringen wo es wirtschaftlich erscheint
.

(nur mal so als beispiel: würde man dich in einen ein euo job einteilen,
würde das den steuerzahler 550 euro im monat kosten. dir eine busfahrkarte
für 100 euro zu gewähren, damit du als selbstständier 500 brutto dazu verdienst,
wäre also absolut wirtschaftlich im sinne des gesetzes.)
 
E

ExitUser

Gast
Wenn du dich selbstständig machen willst, dann erstelle ein hieb und stichfestes Konzept und lege es deinem SB vor. Die selbst können nicht prüfen ob es wirtschaftlich ist, dafür bekommst du einen Beratungsschein und lässt es von einem Unternehmensberater prüfen.
Das ist ein steiniger Weg den du vor dir hast, aber es kann sich lohnen.

Wenn die Prüfund erfolgreich war, dann kannst du das Einsteigsgeld beantragen. Ich meine das es nur ein gewisser Prozentsatz des Regelsatzes ist und auch nur beschränkt auf 6 oder 12 Monate.

Das Gewerbe selbst wird nicht unterstützt, da bist du auf Banken angewiesen oder auf eigenes Vermögen.

Ich glaube auch das es so bei den Kosten sein wird, die du gern geltend machen möchtest.

Genau kann dir das aber nur dein SB sagen.
 
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