UN Bericht: Frauen leben länger und sind besser gebildet als früher

Indeclinabilis

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juni 2012
Beiträge
1.449
Bewertungen
446
1. Lebensdauer:

Da es hier ja auch um Angleichung geht, wäre es doch erstmal wichtig zu klären warum Männer immer noch früher sterben als Frauen, obwohl doch die Last der bezahlten Arbeit schon lange nicht mehr nur von Männern getragen wird.
Was kann man dagegen tun, um den Abstand zu verkürzen?

[...]
Männer führen u.a einen riskanteren Lebensstil als Frauen (vgl. Pharmazeutische Zeitung online: Gesundheit: Männer leben riskanter). :wink:


[...]

3. Intelligenz / Bildung

[...]

Man müsste sich eher Fragen, warum Männer schulisch zur Zeit eher abdriften und infolgedessen Frauen die besseren Jobs bekommen. Ein Ungleichgewicht ist immer schlecht, egal in welche Richtung.

[...]
Die Antwort ist einfach: Die Pubertät gekoppelt mit einer "Sex-Drugs and Rock'n Roll" Mentalität. War jedenfalls zu meiner Zeit so. Und die Jungs, die das bei uns nicht praktiziert haben, waren auch deutlich besser als der Durchschnitt - typische Streber halt. ^^

Wobei man auch anmerken muss, dass die Mädels von Haus aus strebsamer sind als die Jungs.

Und jetzt hasst mich wieder. :biggrin:

:icon_pause:
 
E

ExitUser

Gast
Männer führen u.a einen riskanteren Lebensstil als Frauen

:icon_pause:
Du bist auf der richtigen Fährte, denn die Klosterstudie:
1998 sorgte der Bevölkerungswissenschaftler Marc Luy mit seiner Diplomarbeit[K 1] über die Mortalität in bayerischen Frauen- und Männerklöstern in der Fachwelt für Aufmerksamkeit.
Ausgehend von der deutlich höheren Lebenserwartung von Mönchen im Vergleich mit Männern der Allgemeinbevölkerung wies Luy über eine retrospektive Studie nach, dass unter entsprechenden Bedingungen die Lebenserwartung von Männern fast an die von Frauen heranreicht.
Wenn biologische, nicht beeinflussbare Faktoren für die Lebenserwartung eine signifikante Rolle spielen, dürfte es geschlechtsspezifisch zwischen Kloster- und Allgemeinbevölkerung keine Unterschiede geben. Sollten aber Verhalten und Umwelt, also vom Menschen beeinflussbare Faktoren eine Rolle spielen, müssten Nonnen und Mönche ähnlich lange Lebenserwartungen haben.
Rauchverhalten


Die Mehrzahl der Studien über die geschlechtsspezifischen Mortalitätsunterschiede konzentrieren sich auf das Rauchverhalten. Die wesentlich höhere Sterblichkeit der Männer an Lungenkrebs und Herzversagen ist ein Hinweis darauf, dass dieser Faktor wahrscheinlich den größten Beitrag zur Ausweitung der männlichen Übersterblichkeit leistet.
Stressbelastung


[...] „Typ A“ vermutet, der oft bei Männern zu finden ist, da er in Verbindung mit Berufstätigkeit steht und Frauen infolge geringeren Anteils an der berufstätigen Bevölkerung seltener den damit verbundenen Belastungen ausgesetzt sind. Dieser Typ ist durch intensive Leistungsbemühung, (Kampf um) Wettbewerbsfähigkeit, leicht zu provozierende Ungeduld, (chronischen) Zeitmangel, Hektik, die durch Gestik und Sprache zum Ausdruck kommt, berufliche Überlastung sowie übermäßige Psychodynamik und Aversion gekennzeichnet. Andererseits soll Kindererziehung nicht weniger Stress erzeugen als Berufstätigkeit.[K 6]
Familienstand


Als gesichert gilt, dass verheiratete Personen deutlich besser überleben als unverheiratete.[...]
Ergebnisse


Nach den Ergebnissen leben Nonnen und Frauen der Allgemeinbevölkerung annähernd gleich lang, dicht gefolgt von Mönchen, die eine im Schnitt ein bis zwei Jahre kürzere Lebenserwartung haben als beide Frauengruppen. Deutlich abgeschlagen Männer der Allgemeinbevölkerung, die im Schnitt sechs Jahre weniger leben als Nonnen und Frauen der Allgemeinbevölkerung und bis zu viereinhalb Jahre[7] weniger als Mönche.[K 10]
Referenz: https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterstudie#Einleitung




 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
13.774
Bewertungen
7.798
Ich auch nicht...aber wenn sich um eine Stelle als z.B. Maler/in nur sehr wenig Frauen bewerben, wird es schwierig eine 50/50 Mischung zu schaffen.
Nana, du darfst natürlich nur so viele Männer beschäftigen, wie auch Frauen in deinem Betrieb beschäftigt sind, Frauen in der Geschäftsführung zählen nicht, für die gilt ja die Frauenquote.......:icon_hihi:
 
E

ExitUser

Gast
Wer jetzt daraus folgert, dass Nonnen länger leben würden, der irrt, denn:
Verschiedene Studien haben bereits gezeigt, dass berufsbedingter Stress bei Frauen häufig noch stärker beeinträchtigende Auswirkungen auf die Gesundheit hat als bei Männern.[14][15]
Bei den Überlebensverläufen stellte sich heraus, dass die westdeutschen Hausfrauen die mit Abstand geringste Sterblichkeit aufweisen und sie sich mit 40 Jahren auf weitere 43,8 Lebensjahre einstellen dürfen. Ebenfalls positiv wirkt sich Mutterschaft aus. Hat man mindestens ein Kind, kann man mit 42,3 weiteren Jahren rechnen.
Die Verliererinnen durch höhere Sterblichkeit als beim Durchschnitt sind berufstätige und kinderlose Frauen, die im Alter von 40 Jahren eine zu erwartende ferne Lebenserwartung von 39,2 Jahren haben. Berufstätigkeit und Kinderlosigkeit tritt in der Allgemeinbevölkerung bei Frauen häufig, bei Nonnen ausschließlich kombiniert auf.
Referenz: https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterstudie#Mortalit.C3.A4t_bei_Nonnen

Fazit: für Frauen (nicht in's Kloster gehen bevor...)
Kinder bekommen ist lebensverlängernd. Suchtverhalten minimiert die Lebensdauer, Risiko: Papillomviren (HPV) ausschließen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterstudie#cite_note-Frank_1989-25

Jetzt gilt es noch den Faktor BILDUNG zu beleuchten!
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
13.774
Bewertungen
7.798
Ich finde wir brauchen einschneidende Anpassungen....


:icon_mrgreen:
 

bla47

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Mai 2014
Beiträge
1.609
Bewertungen
322
Bessere weibliche Bildung und Geburtenrückgang...es gibt dazu genug Vermutungen und Sprüche....jetzt ist es amtlich.
 
E

ExitUser

Gast
Man müsste sich eher Fragen, warum Männer schulisch zur Zeit eher abdriften und infolgedessen Frauen die besseren Jobs bekommen. Ein Ungleichgewicht ist immer schlecht, egal in welche Richtung.

Women in their 20s earn more than men of same age, study finds | Money | The Guardian
Ein Grund könnte sein, dass für Frauen Ausbildung und Beruf einen höheren Stellenwert besitzen. Auch darüber gibt es viele Untersuchungen.

Aber trotzdem entscheiden sie sich immer noch für typisch weibliche Berufe. https://www.girls-day.de/
 

bla47

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Mai 2014
Beiträge
1.609
Bewertungen
322
Ein Grund könnte sein, dass für Frauen Ausbildung und Beruf einen höheren Stellenwert besitzen. Auch darüber gibt es viele Untersuchungen.

Aber trotzdem entscheiden sie sich immer noch für typisch weibliche Berufe. Girls'Day
Frauen reden nun mal gerne. Und die typischen Berufe mit direktem Kundenkontakt ( Frisör etc. ) sind meist schlecht bezahlt.
Witz: Mein Mann hat schon 3 Jahre nicht mehr mit mir geredet, aus Höflichkeit, er wollte mich nicht unterbrechen. Witz Ende.
Mal ernsthaft: Meine Freundin war mal sehr glücklich darüber, daß ich mal alleine in der Sackabfüllung und Palettierung jahrelang gearbeitet hatte. So war mein ganzer Redebedarf für sie übrig geblieben.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
13.774
Bewertungen
7.798

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.307
Bewertungen
14.282
Endlich gute Nachrichten.

Durch die Frauenquote wird die Ungerechtigkeit in der Lebensdauer beseitigt, denn so diffundieren die Damen in gewisse Positionen und Berufe, in denen bisher mehrheitlich Männer dem Gesundheitsrisiko frönen durften.
(Wenn Ihr also eine Feuerwehrmännin seht, sagt einfach "Danke!".)

Das Finanzielle ist dann auch endlich kein Thema mehr, denn mit der extrem wissenschaftlichen intellektuellen Überlegenheit gründet man eben schnell mal ein Unternehmen, stellt nur noch inderleckduell überlegene Mitarbeiter ein
und prescht in die marktbeherrschende Vormachtstellung.
Yeah.

Genug geredet, machen wir's einfach. :biggrin:
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.307
Bewertungen
14.282
Oder jemand mit unangemessenen Verbrauch von Getränken mit Destillationshintergrund ?!
Vielleicht macht mich das zum Amselfelder-Casanova, aber mir wäre eine fröhlich Angeschickerte allemal lieber, als dass sie den RV-Verlauf vorlegt.

Ich würde die Zeiten genauso umschiffen wie bei Bewerbungen. Also Familienzeit, usw. ALG1 höher als Job als Leihotto, Krankengeld bekommen, die Arbeitsmarktnähe lässt sich mit dem RV - Verlauf beweisen. Kann mir vorstellen, daß ein Gelegenheitshartzer bessere Karten hat als jemand, der Dauer H4 ist und so relativ Arbeitsmarktfern. Eventuell gar ein IR - Kunde.
 

bla47

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Mai 2014
Beiträge
1.609
Bewertungen
322
Vielleicht macht mich das zum Amselfelder-Casanova, aber mir wäre eine fröhlich Angeschickerte allemal lieber, als dass sie den RV-Verlauf vorlegt.
Gewiss hast du Recht, sehe ich genauso. Kommt sicher auf den "Verwendungszweck" an. Mit meiner aktuellen Freundin bin ich schon 11 Jahre zusammen und wir wollen das bleiben. Ihr Rentenkonto ist nun auch perfekt geklärt und optimiert. Haben wir später beide was von.
 
E

ExitUser

Gast
Hatten wir hier doch schon mehrfach angesprochen:

Der Anteil von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten in Deutschland ist seit Jahren nahezu unverändert gering. Praktisch folgenlos ist die Selbstverpflichtung der Wirtschaft verpufft. Die Änderung des Deutschen Corporate Governance-Kodex 2010 hat die Debatte um eine Geschlechterquote neu belebt: Was muss unternommen werden, um Frauen den Einstieg in Führungspositionen zu erleichtern?
Unter Studien und Literatur bitte weiterlesen.

Ausbildungsbetriebe: Da ist der Trend zwar da auszubilden, aber als ausgebildete Frau in einem "Männerberuf" hast du kaum Chancen. https://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/4-Bilanz-Chancengleichheit,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Fazit: Chancengleichheit gibt es nur auf dem Papier!

Frauen in Führungspositionen - Hans-Böckler-Stiftung
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
13.774
Bewertungen
7.798
Der Anteil von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten in Deutschland ist seit Jahren nahezu unverändert gering
Naja, die eine Frau ist ja nun auch schon in sovielen Aufsichtsräten und man kann sie wohl nicht weiter verfielfältigen....

Das hat aber nix mit Frau zu tun, sondern mit einem "unter sich bleiben" von Teilen der Gesellschaft. Und irgendwie gibt es in dem "führenden Teil" der Gesellschaft nicht genug weibliche Führungspersonen....:wink:
 
E

ExitUser

Gast
Naja, die eine Frau ist ja nun auch schon in sovielen Aufsichtsräten und man kann sie wohl nicht weiter verfielfältigen....

Das hat aber nix mit Frau zu tun, sondern mit einem "unter sich bleiben" von Teilen der Gesellschaft. Und irgendwie gibt es in dem "führenden Teil" der Gesellschaft nicht genug weibliche Führungspersonen....:wink:
Ja, das hat aber doch die gleiche Ursache: man(n) will unter sich bleiben und das ist keine "üble" Nachrede, sondern Fakt.

Lies erst die Studie und dann reden wir weiter. :wink:
 
Oben Unten