Umzugszustimmung wenn Whg zu groß/teuer mit ärtzl. Attest?

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Asmodela

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Hallo liebe User,

ich erkläre unsere Situation.

Wir, 2 Erw. + 3 Kinder, möchten umziehen. Unsere mögliche 5-Zimmer-Wohnung liegt für uns absolut im Rahmen und ist sogar billiger als die derzeitige. Ich muss dazu erwähnen, das wir seit 2009 bereits nach einer im Rahmen liegender Whg suchen.

Im Grunde liegt das Problem nur bei meiner Schwiegermutter...

Im Jahr 2010 ist ganz unerwartet mein Schwiegervater verstorben. Daraufhin ist meine Schwiegermutter hier bei uns im selben Haus in die 1-Zimmer-Dachgeschosswohnung gezogen, welche damals aber schon mit 60 Euro Kaltmiete zu hoch war. Die Umzugszustimmung hat sie damals zwecks "Familienzusammenführung" bekommen, sprich, das sie nicht allein ist. Ihr werden sämtliche Kosten gezahlt (NK, HK, NK-Erhöhung, Jahresnachzahlungen).
Desweiteren kommt dazu, das sie seit dem Tod chronisch Krank geworden ist, Atemnot, Schlafapnöe, Bluthochdruck, Wasser ect.. Seit ca. 4 Wochen ist sie in psychologischer Behandlung (Depression festgestellt, bekommt Anti-Depressiva); die Psychologin sagte bereits, das sie nicht allein bleiben darf/soll, damit sich ihr Gesundheitszustand nicht verschlechtert.

Nun könnte sie im Nebenhaus, am gleichen Tag wie wir, eine 3-Zimmer-Wohnung beziehen.

Folgendes Problem:

50qm gestattet --> neue Whg 68qm (3 Zimmer)
alte Whg 270 Euro KM --> neue 261 Euro KM
Kalte NK gestattet i.H.v. 97 Euro --> neue warme NK 105 Euro
Heizkosten im Rahmen mit 75 Euro für neue Whg

Im Grunde ist also die neue Whg, anhand der (wenn auch minimal) niedrigeren KM trotz der zu vielen 18qm, billiger. Wieviel warm-anteil in den 105 Euro NK inbegriffen sind weiss ich bis Dato noch nicht, da wir die Mietbescheinigung noch nicht erhalten haben.

Meine eigentliche Frage, worauf ich keine genaue Antwort nach Recherche im Netz, gefunden habe, ist:

Ich hatte via Mail schon vor ein paar Wochen vorsichtig bei Ihrem Sachbearbeiter wegen Wohnungswechsel angefragt. Er schmetterte jedoch direkt ab, mit der Begründung: die neue Wohnung darf nicht größer sein und mehr als die 210 Euro KM kosten, die der Bedarf vorschreibt. Die neue Whg wäre doch nun aber von der KM niedriger als die derzeitige??

Wenn wir dem Amt ein ärtzliches Attest, (inwelchem hervor geht, das meine Schwiegermutter aufgrund gesundheitlicher und psychischer Gründe nicht allein bleiben soll/darf), mit der Mietbescheinigung vorlegen, dürfen sie dennoch einen Umzug verbieten?

Kurzgefasst: Im Grunde geht es nur um die zuvielen 18qm und die zu hohe KM welche aber niedriger wäre, als die derzeitige.

Vielen Dank
 

HartzerIst

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Ein ärztliches Attest reicht hier ganz sicherlich nicht aus. Vielmehr sind bei einer Neuanmietung die Grundsätze des Wohnungsbindungsgesetzes ausschlaggebend.
Merke: Schöner/ Größer Wohnen ---> Auf eigene Kosten möglich. Zu Lasten des Steuermichels: Eher NEIN!
 

Hartzeola

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Hallo und willkommen im Forum,

Wenn wir dem Amt ein ärtzliches Attest, (inwelchem hervor geht, das meine Schwiegermutter aufgrund gesundheitlicher und psychischer Gründe nicht allein bleiben soll/darf), mit der Mietbescheinigung vorlegen, dürfen sie dennoch einen Umzug verbieten?

Einen Umzug dürfen sie nicht verbieten, allerdigs können die Kosten für die neue Wohnung nicht im vollen Umfang übernommen werden, Ihr werdet evtl. dies durchsetzen müssen.

Theoretisch soll das JC bei einem ungenehmigten Umzug die Kosten in bisherigen Höhe übernehmen, für eine bestehende Wohnung gibt es aber bestimmte Zuschläge, die beim Umzug entfallen.

An Deiner Stelle würde ich versuchen, darüber nicht mit SB zu reden, der dafür nicht zuständig ist und deshalb eigentlich nur unerbindliche Auskünfte geben darf,sondern eine Stufe höher oder Leistungsabteilung.
 
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