Umzugskosten übernahme - Fragen zu Pflichten wegen Antrag

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DerNorman

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Hallo,

ich habe Mitte Oktober einen Antrag auf übernahme der Umzugskosten gestellt. Grund dafür ist die Trennung bzw. Scheidung von meiner Frau. Weiterer Grund ist eine neue Arbeitsaufnahme. Dadurch habe ich keinen Anspruch mehr auf ALG 2. Ich ziehe zu meiner Freundin. Die Entfernung beträgt ca. 700 km.
Am 14.10 stellte ich einen Antrag für die Übernahme der Kosten des Möbeltransports, da ich selbst keinen Führerschein habe und auch niemanden, der mir die 700km fahren würde.
In dem Antrag nannte ich die Gründe für den Umzug. Ich teilte mit, dass ich eine neue Arbeit habe. Dazu legte ich meinen Arbeitsvertrag, die Genehmigung meiner Freundin mit in ihre Wohnung zu ziehen, sowie dass sich die Kosten für die Wohnung nicht erhöhen und 4 Kostenvoranschläge von Umzugsunternehmen. Nachdem der Antrag endlich in Bearbeitung genommen wurde, einen Monat später, wurde ich angerufen. Dort teilte mir die Sachbearbeiterin mit, dass sie den Antrag nun bearbeitet und stellte einige Fragen.
Sie frage, wieso ich denn meine Wohnwand mitnehmen möchte, wenn meine Freundin doch eine voll ausgestattete Wohnung hat. Des Weiteren fragte sie, ob meine Frau einverstanden ist, dass ich die Möbel mitnehme, da sie ihr keine neuen Zahlen werden, wenn ich diese mitnehme. Dann wollte sie noch eine Auflistung der Möbel die ich mitnehmen werde und bemerkte, dass einige meiner Sachen nicht wichtig wären und die Kosten dafür nicht übernommen werden und 3 Kostenvoranschläge. Ich teilte ihr dann mit, dass ich bereits 4 dabei gelegt hatte, doch sie erwiederte, dass dort keine gewesen seien.

Auf die Frage, ob meine Freundin nicht eine eingerichtete Wohnung hat sagte ich ihr, dass es keine Rolle spielt, da wir wie eine Bedarfsgemeinschaft auf Probe sind und eine größe Wohnung suchen und sagte ihr, dass wir auf der Warteliste stehen, für eine Personalwohnung. Dafür möchte Sie auch eine Bestätigung.

Auf die Frage ob meine Frau damit einverstanden ist, sagte ich ihr, dass wir bei der Scheidung eine Teilung des Hausrats machen und sie damit einverstanden ist. Ob sie danach Möbel erstattet kriegt, ist mir egal und geht mich nichts mehr an.

Sie teilte mir mit, dass sie mir schon einen Brief geschrieben habe. Dieser kam am nächsten Tag an und enthielt folgende Bitten:

eine detaillierte Aufstellung aller Möbel die mit mir zu meinem neuen Wohnort kommen und 3 Kostenvoranschläge.

Meine Fragen:

1. Stimmt es, dass die Kosten für Möbel oder Gegenstände nicht übernommen werden, da diese nicht "Lebenswichtig" sind?

2. Wenn das korrekt ist, welche Möbel und Gegenstände, darf ich dann mitnehmen bzw. sind Notwendig?

3. Brauche ich tatsächlich eine Genehmigung meiner Frau?

4. Ich habe vor nur die Möbelliste und 3 neue Kostenvoranschläge zu versenden, da nur das im Schreiben gefordert wird. Ist das ok?

Vielen Dank schonmal.

Liebe Grüße,

Norman
 
E

ExUser 2606

Gast
Icj denke nicht, dass Du überhaupt eine Möbelliste einreicen solltest. Und ob Deine Frau damit einverstanden ist und ob Deine Feundin voll eingerichtet ist und dass da einige Möbelangeblich nicht lebenswochtig sind, das geht das JC alles nichts an.
 

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Auch sollte diese ganze "Sagerei" aufhören. Was die Dame sagt oder nicht, spielt keine Rolle. Entscheident ist, dass sie diesen Sachverhalt nach geltendem Recht bescheidet und dir schriftlich die Übernahme oder nicht-Übernahme bestätigt.

Ob du eine Wohnwand mitnimmst oder in China fällt der Sack um, spielt keine Rolle. Du kannst ja keinen 1/8 Möbelwagen anfordern oder 2/5 Möbelwagen. Du forderst ja einen Möbelwagen an, um deinen ganzen Krempel zu befördern.

Dem Möbelunternehmen interessierts nicht, ob die zwei Kartons weniger oder mehr einpacken und transportieren.

Lass dich also nicht veräppeln und mach alles was du mit dem JC ausmachst schriftlich.

Der Eiertanz wird dort absichtlich veranstaltet, um Zeit zu schinden, bis dir der Druck zu groß wird und du freiwillig aus deiner eigenen Kasse zahlst, um schnell die neue Arbeit anzugehen.

Ich würde wie folgt schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am xx.xx.2018 stellte ich Antrag auf Übernahme der Umzugskosten. Ihnen wurde diesbzgl. 4 Kostenvoranschläge unterschiedlicher Logistikunternehmen vorgelegt.

Bisher haben Sie diesen Sachverhalt noch nicht beschieden. Daher fordere ich Sie auf, mir schnellstmöglich einen Bescheid zukommen zu lassen, da meine neue Arbeitsstelle am xx.xx.2019 beginnt und ich bis dahin mein Umzugsgut am neuen Ort haben muss.

Ich sehe einer Antwort bis zum 31.12.2018 entgegen. Sollte bis dahin kein Bescheid eingegangen sein, weise vorsorglich darauf hin, dass ich u.U. mich dazu genötigt sehe, diesen Umstand rechtlich prüfen und bescheiden lassen zu müssen.

Mit freundlichen Grüßen

XXX

So in etwa... Kann natürlich angepasst und abgeändert werden... Soll nur als Beispiel dienen...
 

DerNorman

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Vielen Dank erstmal für die Antworten!

Es ist also gar nicht notwendig eine Liste einzureichen?
Die Kostenvoranschläge sind ja "verloren gegangen", aber ich habe nun Neue und auch die Alten noch. Ich schicke sie alle per Mail, dann können sie auch nicht verloren gehen.

Werden die Kosten dann direkt mit der Firma abgerechnet, oder läuft das über mich? Ich wurde dies nun ein paar mal gefragt, da ich bei den Anfragen angegeben habe, dass ich die Angebote für das Jobcenter brauche.

Werde das Schreiben was sie mir schickte dann ignorieren.
Sie setzte mir eine Frist für die Möbelliste und Kostenvoranschläge, diese ist dann aber ja nicht gültig, da ihre Forderung eigentlich total Sinnlos ist dann, bis auf evtl. die Kostenvoranschläge, richtig?

Vielen Dank nochmal und auch besonderen Dank für die Vorlage.

Liebe Grüße,
Norman.
 
E

ExUser 2606

Gast
Ich würde da nichts per Mail schicken. Persönlich abgeben mit Eingangsstemper, FAx mit qualifiziertem Sendebericht oder Einschreiben. Nur so kannst Du nachweisen, was das JC bekommen hat.
 
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