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Umzugskosten Mietkaution

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wuseline

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#1
Hallo zusammen,

Hallo,

wollte mal was berichten und auch eine Frage stellen.

Wir haben auch eine Umzugsaufforderung erhalten. Nachdem wir Anträge gestellt haben, wegen Umzugswagen, Renovierungen, etc haben wir dazu schriftlich bekommen das die das nicht entscheiden können, sondern wir noch mals einen Antrag stellen sollen, wenn wir eine Wohnung in Aussicht haben. Eine Ablehnung haben wir erhalten für Suchanzeigen in Zeitungen für Wege dorthin für Tageszeitungen Umschreibungen des Personalausweises. Das müssen wir aus dem Regelsatz bestreiten. Legen wir natürlich Widerspruch gegen ein.
Außerdem haben die uns mitgeteilt das die GFB Umzugshilfe anbietet und das wir die dann in Anspruch nehmen müssten weil die das für 92 Euro macht.

Jetzt habe ich aber noch eine Frage:

Die gewähren einen ja ein Darlehen für die Mietkaution. Bei uns wird selten eine Wohnung ohne Kaution angeboten. Wie sieht es denn aus wenn wir sagen wir wollen kein Darlehen, können es aber auch nicht selbst bezahlen. Können die uns zwingen Schulden zu machen oder ist es dann in Ordnung nur nach Wohnungen ohne Kautionen zu gucken.
Das würde mich mal wirklich interessieren.

Danke für eure Antworten

Gruss wuseline
 

Arania

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#2
Ich würde der ganzen Umzugsaufforderung widersprechen, es scheint ja sehr schwierig zu sein bei Euch eine angemessene Wohnung zu bekommen
 
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#3
Kaution

Die Gewährung der Kaution sind weder Verbindlichkeiten noch Schulden. Die Kaution verbleibt im Eigentum der ARGE/BA. Eine Tilgung während des ALG II Bezuges ist nicht möglich.
Erst wenn sich der Status nachhaltig ändert, durch Arbeitsaufnahme oder plötzlichen Reichtum, wird man sich mit der ARGE über die Ablösung der Kaution unterhalten müssen.
Rechnet sich der von der ARGE gewünschte Umzug? Scheint ja nicht so zu sein, wenn diese schon die berechtigte Forderung nach Übernahme der Kosten, die bei der Dokumentenaktualisierung anfallen, verweigert.
So ein Umzug soll die KdU dauerhaft senken, nicht aber die Hilfeempfänger ruinieren.
Umzugskosten sind nun mal alle Kosten, die mit dem Umzug verbunden sind, wie auch die durch ihn verursachten.
Die ARGE hat die erwartete Ersparnis von 24 Monaten den Kosten gegenüber zu stellen. Wenn man nur die wahrscheinlichen Kosten addiert, Makler, Renovierung und Transport, kann nur im besonderen Einzelfall ein Überschuss für die ARGE verbleiben.
 

wuseline

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#4
Hallo,

ja wir wissen das aber die Arge lässt es auf eine Klage ankommen. Die wissen ja noch nicht mal das wir nicht in eine andere Gemeinde ziehen müssen. Unsere Sachbearbeiterin hat gesagt wir müssen und wo mein Mann das schriftlich haben wollte , wollte sie ihm das nicht geben. Wo mein Mann dann gesagt hat er wartet so lange bis er das schriftlich bekommt, hat die sich erst mal mit anderen kurzgeschlossen, die wohl auch keine Ahnung hatten und haben meinem Mann dann gesagt da müsste sie sich erst mal erkundigen und wir würden nächste Woche bescheid bekommen. Aber wenn schon der Leiter der Arge uns schriftlich mitteilt das man Umzugskosten aus dem Rgelsatz bezahlen muss das sagt einem ja schon alles. Wenn der noch nicht mal diverse Gerichturteile kennt wie sollen dann seine Mitarbeiter das wissen.

Gruss wuseline
 

Bruno1st

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#5
Die ARGE hat die erwartete Ersparnis von 24 Monaten den Kosten gegenüber zu stellen. Wenn man nur die wahrscheinlichen Kosten addiert, Makler, Renovierung und Transport, kann nur im besonderen Einzelfall ein Überschuss für die ARGE verbleiben.
so weit können/wollen die nicht rechnen oder sind das die wahren Ursachen der Pisa Studie

Aber wenn schon der Leiter der Arge uns schriftlich mitteilt das man Umzugskosten aus dem Rgelsatz bezahlen muss das sagt einem ja schon alles. Wenn der noch nicht mal diverse Gerichturteile kennt wie sollen dann seine Mitarbeiter das wissen.
Der kennt die Urteile sicher - ignoriert aber alles. Nur was gegen seine eigene ARGE durchgeklagt wurde (bis zur letzten Instanz) läßt er vielleicht gelten.
Die halten sich lieber für Gott oder wie hießen die Typen vor 1.000 Jahren noch ?
 

Zita

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#6
Umzug

Hallo,

gerade berichtete unser Rechtsanwalt, dass er über das Sozialgericht Umzugskosten und Renovierungskosten für einen Mandanten durchgesetzt hat. Die Arge muss nun außer LKW und Benzingebühren für den Umzug, Helferkosten für Helfer von 8,00 Euro pro Stunden plus Essen und Trinkenkosten, sowie Renovierungsmaßnahmen (günstige Annahme) durch eigene Hände und sogar neue Gardinen zahlen. Dürfte so um 3.500 Euro kosten.

Mietkaution werden übernommen. Alle Anträge VORHER eingeben und darauf bestehen, dass sie auch bearbeitet werden.

Du kannst keine Wohnung in Warteschleife setzen und dann erst einen Antrag stellen. Das macht kein Vermieter mit.

Ansonsten sind bereits Gerichtsurteile vorhanden, dass auch Makler und alle Kosten - Zeitungsanzeigen usw.) übernommen werden müssen.

Also nicht gleich klein beigeben, sondern mit Schmackes dagegen. Wollt ihr denn umziehen?

Ansonsten einen Anwalt suchen und beraten lassen. Berechtigungsschein kostet nichts und man fiondet auch Anwälte die nicht mal 10 Euro nehmen.

Drücke dir die Daumen.

Gruß
Zita
 

wuseline

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#7
Hallo,

danke schon mal für eure Antworten.

Wir würden schon umziehen, aber nicht zu deren Bedingungen. Wenn ic umziehe dann werde ich mich nicht verschlechtern. Und Wohnungen die die Arge bezahlt gibt es hier kaum und wenn dann nur in Gegenden wo ich nicht hin ziehen würde.
Also bleibt uns ja nur erstmal hier wohnen zu bleiben. Und wenn wir umziehen muss auch das mit dem Geld geregelt sein. Ich zieh nicht mit 92 Euro um so wie die Age sich das vorstellt. Wir kämpfen, ist nicht der erste Kampf gegen die Arge. Wir lassen uns nichts gefallen. Gut mich könnte man schon eher weich kriegen, aber meinen Mann nicht. Wir haben da ne gute Arbeitsteilung gefunden ich alles schriftliche er alles andere. Weil er sich einfach nichts gefallen lässt. Und das klappt ganz gut. Mal gucken was da wieder raus kommt. Liegen schon 3 Widersprüche dazu bei der Widerspruchstelle und dann gehen wir auch weiter.

Gruss wuseline
 
E

ExitUser

Gast
#8
Die ARGE hat grundsätzlich ALLE Kosten eines Umzugs zu tragen und auch der Wohnungssuche.

Das heißt: Zeitungen, Telefonanrufe, Besichtigungskosten, Maklergebühren, Auszugsrenovierung, Einzugsrenovierung, Möbel-Abbau, -Transport,- Aufbau, neue Teppiche, neue Gardinen, eventuell nicht passende Möbel als Erstausstattung (z.B. großer Schlafzimmerschrank, der in neues Zimmer nicht paßt), andere Erstausstattungen wie z.B. neue Küchenmöbel falls alte nicht passen bzw. nicht mitgenommen werden konnten usw.

Da stellt sich schnell heraus, daß ein Umzug unrentabel ist. Bei mir würde alleine eine Auszugsrenovierung beispielsweise schon über 3000 Euro verschlingen, weil die Fliesen in Küche und Bad runter müßten usw. Ich kann nichts selber machen. Also wird man sich ernsthaft überlegen ob ich wirklich umziehen muß. Ach ja, hier in Nbg steht in der Durchführungsverordnung der Stadt, daß grundsätzlich nur Möbelabbau, -transport und -aufbau übernommen werden. Kein Wunder, wenn SBs dann stur darauf bestehen, denn sie können nicht anders. Ich habe die Verordnung schriftlich vorliegen. Ein Muster angeordneten Rechtsbruchs.

Bei Dir könnte es ähnlich ausfallen, wenn Du klar machst, daß eine Rentabilitätsberechnung durchgeführt werden muß. Wäre übrigens Pflicht VOR der Aufforderung, wird aber gerne "übersehen".

Die ARGE ist verpflichtet sämtliche Zusagen vorher schriftlich abzugeben, denn sonst bist umgekehrt Du nicht verpflichtet eine Wohnung zu suchen.

Das berühmte Märchen man müsse das aus dem Regelsatz bestreiten, wird auch bei der zehntausendsten Wiederholung nicht zur Wahrheit. Die ARGE will das Du umziehst, also hat die ARGE auch die Kosten zu tragen. Und zwar alle Kosten!
 

Bruno1st

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#9
Ach ja, hier in Nbg steht in der Durchführungsverordnung der Stadt, daß grundsätzlich nur Möbelabbau, -transport und -aufbau übernommen werden. Kein Wunder, wenn SBs dann stur darauf bestehen, denn sie können nicht anders. Ich habe die Verordnung schriftlich vorliegen. Ein Muster angeordneten Rechtsbruchs.

Bei mir wird über einen Umzug entschieden, wenn ich einen nicht unterschriebenen Mietvertrag vorlege - lachhaft, denn erstens gibt es hier keien Wohnungen in der Preislage der ARGE, dann ist nicht einmal die Frage der Doppelmiete geklärt, von anderen Kosten ganz zu schweigen, trotzdem soll ich umziehen, Hauptsache weg - "da können sie ja dann klagen wenn Sie damit nicht einverstanden sind - aber zuerst kürzen wir mal" so sind sie halt die ARGE Mitarbeiter - ist das nun bereits kriminell oder nur saudumm ?
Irgendwie habe ich den Eindruck, dumm geboren, nichts dazugelernt, in den öffentlichen Dienst gekommen und dann zur ARGE abgeschoben, also nur abwärts.

Bei Dir könnte es ähnlich ausfallen, wenn Du klar machst, daß eine Rentabilitätsberechnung durchgeführt werden muß. Wäre übrigens Pflicht VOR der Aufforderung, wird aber gerne "übersehen".
übersehen ? schönes Wort - ich hatte mehrfach die ARGE aufgefordert meinen Umzug wirtschaftlich zu berechnen. Wird einfach ignoriert - dafür aber die Miete gekürzt.
270,- statt der 230,- ARGE Maximalmiete - macht 40,- zuviel ANGEBLICH, denn ich wohne schon seit 1989 hier, macht also nochmals 10% aus oder nur noch 17,- angeblich zuviel Miete. Macht bei 3 Jahren 612,- aus, rechnet man die Umzugskosten und alles zusammen, dann könnte ich sicher noch Jahrzehnte wohnen bleiben, bis sich der Umzug zumindest wirtschaftlich rechnet. Oder ist der ARGE klar, daß sie keine richtigen Arbeitsstellen (Zwnagsarbeit zählt nicht) zu vermitteln hat und deshalb so Kosten senken möchte. Von sparen rede ich lieber nicht, denn die Prozesse kosten ja auch Steuergelder. Das sind richtige Verschwender/Schmarotzer.
 

wuseline

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#10
Wir haben heute Post von der Arge bekommen: Wir bekommen die volle Miete erstmal weiterbewilligt. Die anderen Bescheide sind aufgehoben. Erstmal bis zum 31.10.07. Bis dahin werden wir schon noch einige Antworten auf unsere Anträge bekommen. Tja wenn die merken da kennt sich jemand aus dann werden die doch vorsichtiger. Also seht ihr kämpfen lohnt sich.

Gruss wuseline
 

Dumax

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#11
Ein Tipp noch zur GFB ist wichtig ! Habe dein Beitrag gelesen und bei der GFB angerufen komme auch aus DU. Da die Umzugskosten ja günstig sind 92€ wie du sagst kam mir das ganze komisch vor. Die GFB ist bei uns für die 1€ Jobber zuständig d.H das die wohl den Umzug machen werden denke ich habe aber nicht danach gefragt. So der Hacken an der Sache ist jedoch das die GFB nicht versichert ist genausowenig wie ein Privathelfer den du dir evtl. zum schleppen holst. Da hilft auch keine private Haftpflicht! Nur ein Umzugsunternehmen ist gegen Schäden die an deinen Sachen entstehen während des Transports, schleppen abgesichert. Also überleg es dir was du machst. Ich werde die GFB nicht an meine Wohnung lassen!!!
 
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