Umzugskosten in neue Stadt - wo möglicherweise erstattet bekommen?

J

JuppSchmitz

Gast
hallo!

Wer ist zuständig für beim Umzug entstandene Kosten ?

Mein Umzug fand statt in eine andere Stadt und einen anderen Landkreis. Ich musste dort neu Grundsicherung im Alter (bin dauerhaft berentet mit kleiner Rente) beantragen. Der Antrag ist durch. Ich warte noch auf die Genehmigung des Antrags für aufwändige Ernährung.

Den Umzug aus der alten Stadt hat das dortige Sozialamt (köln) genehmigt aufgrund von gesundheitlichen Gründen. D.h. ich habe dort drei Kostenvoranschläge eingereicht, für den Umzug, von denen dann einer nach einem Gespräch mit einem Mitarbeiter des dortigen Sozialamtes vom Amt genehmigt wurde.

Der Kostenvoranschlag beinhaltete den eigentlichen Möbeltransport PLUS (darum geht es hier) Zusatzleistungen:

Lampen auf- und abhängen
Waschmaschine anschließen
Herd anschließen.
Deshalb wurde dieser Kostenvoranschlag eben dieser Firma vom Sozialamt genehmigt. Aufgrund dieser Zusatzleistungen. Der Mann war sehr nett und meinte, man nehme diese Firma, weil diese mir auch diese wichtigen Geräte in der neuen Wohnung anschließe.

Nun handelte es sich um einen Fernumzug. Ich konnte nicht im Möbelwagen mitfahren und da ich kein Auto habe, bin ich mit der Bahn zum neuen Wohnort gefahren. Ich war natürlich langsamer als die Firma mit meinen Möbeln, und als ich am neuen Wohnort ankam, war die Umzugsfirma bereits auf ihrem Heimweg.

Sie hatte nicht: die Lampen angeschlossen und nicht die Waschmaschine bzw. den E-Herd angeschlossen.
Sie hat also quasi ihren Vertrag nicht vollständig erfüllt. Andere Kleinigkeiten wie Möbel wahllos eingeräumt, lasse ich jetzt mal weg.

Ich hab dann hier am neuen Wohnort eine Zeitlang rumgesucht, dass mir jemand den Herd anschließt und die Waschmaschine. Die Lampen hab ich mühselig selbst angeschlossen, aber das andere kann ich nicht, da muss auch ein Fachmann ran.

Das ging so 10 Tage lang. Ich hab niemanden gefunden. Die Fachleute hier sind entweder alle sehr beschäftigt oder es liegt daran, dass gerade Ferien sind, ich habe niemanden gefunden.

Dann hab ich mir bei einem Bekannten Geld geliehen und mir jemand aus dem Internet gesucht, der mir die Sachen anschließt. Das war recht teuer, aufgrund einer längeren Anfahrt.

Ich habe dem Sozialamt Köln mitgeteilt, dass die Umzugsfirma ihren Auftrag nicht vollständig ausgefüllt hat. Vom Sozialamt Köln habe ich keine Nachricht bekommen diesbezüglich. Aber die bezahlen ja die Umzugsfirma. Die müßte das ja eigentlich interessieren.

Was ist nun mit meinen hier, am neuen Umzugsort, entstandenen Kosten? Kann ich die irgendwo, und wenn ja, aufgrund welches Paragraphen, auch eventuell nur teilweise, erstattet bekommen?

An die Umzugsfirma habe ich auch geschrieben, aber ebenfalls keine Antwort bekommen. Ich schätze, dass die sich nicht mehr melden werden. Die sind auch weiter weg, in Berlin.

Vielen Dank für mögliche Hilfe.

JuppSchmitz
 

Seepferdchen

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Hallo JuppSchmitz,

Sie hatte nicht: die Lampen angeschlossen und nicht die Waschmaschine bzw. den E-Herd angeschlossen.
Sie hat also quasi ihren Vertrag nicht vollständig erfüllt. Andere Kleinigkeiten wie Möbel wahllos eingeräumt, lasse ich jetzt mal weg.
Das hast du sofort reklamiert bei der Firma ggf. mündlich vorab und wenn wann und mit wem hast du gesprochen?

Ich habe dem Sozialamt Köln mitgeteilt, dass die Umzugsfirma ihren Auftrag nicht vollständig ausgefüllt hat.
Hier auch in Schriftform und belegbar beim Amt eingereicht?
Vom Kostenvoranschlag hast du eventuell eine Kopie bzw. du hast ja einen schriftlichen Bescheid
bekommen das die Kosten laut Kostenvoranschlag in Höhe von Betrag XX plus der Ausführung
folgender Tätigkeiten
Lampen auf- und abhängen, Waschmaschine anschließen,Herd anschließen.

Dann hab ich mir bei einem Bekannten Geld geliehen
Bitte mach das unbedingt schriftlich als zweckgebunden Darlehn mit Ratenzahlung.

mir jemand aus dem Internet gesucht, der mir die Sachen anschließt. Das war recht teuer, aufgrund einer längeren Anfahrt.
War das eine Firma also mit ordentlicher Rechnungslegung?

An die Umzugsfirma habe ich auch geschrieben, aber ebenfalls keine Antwort bekommen.
Wie hast du das Schreiben versendet, belegbar so zum Beispiel per Einschreiben?

Was ist nun mit meinen hier, am neuen Umzugsort, entstandenen Kosten?
Was für Belege hast du, also wie schon erwähnt, eine Rechnung der Firma?

Bitte beantworte erstmal die Fragen, dann kann man weitersehen.
 
J

JuppSchmitz

Gast
Hallo Seepferdchen,

Das hast du sofort reklamiert bei der Firma ggf. mündlich vorab und wenn wann und mit wem hast du gesprochen?
mit gar keinem von der Umzugsfirma, da die, als ich im neuen Ort ankam, schon auf ihrem Heimweg waren. Sie kamen mir ja fröhlich winkend im LKW unterwegs entgegen. :icon_evil:

Hier auch in Schriftform und belegbar beim Amt eingereicht?
in Schriftform hin geschickt, aber nicht belegbar, also normale Post.

Vom Kostenvoranschlag hast du eventuell eine Kopie bzw. du hast ja einen schriftlichen Bescheid
bekommen das die Kosten laut Kostenvoranschlag in Höhe von Betrag XX plus der Ausführung
folgender Tätigkeiten
Kopie hab ich da steht alles drauf.

Das mit dem Darlehen kann ich so zweckgebunden machen.

Die Firma, die mir dann 10 Tage später die Installation von Waschmaschine und Herd gemacht hat, ist eine ordentliche Firma und hat eine Rechnung (Kopie) hinterlassen, d.h. ich hab die Rechnungskopie.

An die Umzugsfirma habe ich geschrieben, allerdings nur per Mail. Da ist also nichts belegbar.

Es fehlen also quasi die belegbaren Schreiben ans Sozialamt Köln und an die Umzugsfirma?

Gruß JuppSchmitz
 

Seepferdchen

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Es fehlen also quasi die belegbaren Schreiben ans Sozialamt Köln und an die Umzugsfirma?
Hmm weil du hast nichts in der Hand, das der Empfänger auch die Post erhalten hat.

BGH: Der Absender trägt die Beweislast für den Zugang eines einfachen Briefs

BGH, Urteil vom 21.01.2009, Az. VIII ZR 107/08
In einer Pressemitteilung vom 21.01.2009 hat der BGH darauf hingewiesen, dass der Zugang eines einfachen Briefs von dem Absender zu beweisen sei. Ein Anscheinsbeweis dahingehend, dass “bei der Post nichts verloren gehe”, ist demnach nicht gegeben .
Quelle: BGH, Urteil vom 21.01.2009, Az. VIII ZR 107/08

An die Umzugsfirma habe ich geschrieben, allerdings nur per Mail. Da ist also nichts belegbar.
Hast du dir den Postausgang aus deinem E-Mail-Fach ausgedruckt?

mit gar keinem von der Umzugsfirma,
Entschuldige hier meinte ich per Telefon.

Das Problem ist du hättest die Firma und das Amt belegbar anschreiben müßen, das die Arbeiten
nicht vollständig wie im Kostenvoranschlag bzw. Bescheid vom Amt ausgeführt wurden und
somit eine Zahlung der Rechnung bis zur korrekten Ausführung nicht überwiesen wird.

Dazu beim Amt den Kostenvoranschlag von der neuen Firma einreichen müßen und um Kostenübernahme bitten.

Du kannst ja den Sachstand schriftlich schildern und die neue Rechnung in Kopie einreichen
ob das zum Erfolg führt kann ich dir leider nicht beantworten.(Kopien vom Schreiben an das Amt
und E-Mail an diese Firma, wenn vorhanden dazulegen)

Gruß Seepferdchen
 
J

JuppSchmitz

Gast
allo Seepferdchen,

Das Problem ist du hättest die Firma und das Amt belegbar anschreiben müßen, das die Arbeiten
nicht vollständig wie im Kostenvoranschlag bzw. Bescheid vom Amt ausgeführt wurden und
somit eine Zahlung der Rechnung bis zur korrekten Ausführung nicht überwiesen wird.

Dazu beim Amt den Kostenvoranschlag von der neuen Firma einreichen müßen und um Kostenübernahme bitten.

Du kannst ja den Sachstand schriftlich schildern und die neue Rechnung in Kopie einreichen
ob das zum Erfolg führt kann ich dir leider nicht beantworten.(Kopien vom Schreiben an das Amt
und E-Mail an diese Firma, wenn vorhanden dazulegen)
das kann ich ja noch machen, ist ja noch nicht lange her.
Also per Einschreiben mit Rückschein an die Umzugsfirma schicken und ans Amt Köln?

Die erforderlichen Arbeiten wurden ja ausgeführt, weil ich nicht länger als 10 Tage ohne Herd, und Waschmaschine hier hausen wollte. Ich denke auch, das ist unzumutbar. Es handelt sich also nicht um einen Kostenvoranschlag der "neuen Firma", sondern um eine Rechnung.

Ob das Amt Köln überwiesen hat, weiß ich ja nicht. Korrekterweise dürften die nicht den gesamten Betrag laut Kostenvoranschlag überweisen, weil ja eben der Auftrag nicht korrekt ausgeführt wurde.

Gruß JuppSchmitz
 

Wutbuerger

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Du hast nicht zufällig mov*inga beauftragt? Hatte auch mal drei Kostenvoranschläge wo movi die Hälfte haben wollte als die anderen beiden. Klingt erst mal gut , aber ich schätze Movi macht Auftragsannahme und Leistungen werden von Subunternehmen erbracht. Wäre das so, würden Regressansprüche noch schwerer. Bestimmt hat auch irgend wer ein Umzugsprotokoll unterzeichnet.
Ich würde deine Kosten an die Stadt Köln zur Erstattung weiterleiten, schließlich sind das Kosten des Umzugs. Sollen die als Auftraggeber sich mit der Firma rumschlagen.
 

Seepferdchen

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Also per Einschreiben mit Rückschein an die Umzugsfirma schicken und ans Amt Köln?
Das kannst du ja gerne machen.

Es handelt sich also nicht um einen Kostenvoranschlag der "neuen Firma", sondern um eine Rechnung.
Ich hatte doch in meinem Post 4 geschrieben, du hättest einen Kostenvoranschlag von der neuen
Firma einreichen müßen bzw. anfordern von dieser Firma.

Gut ist schlecht gelaufen, was ich damit meinte im Zuge der Reklamation bei der alten Firma und Anmahnung der fehlende Leistung/Arbeit nachzuholen.

Korrekterweise dürften die nicht den gesamten Betrag laut Kostenvoranschlag überweisen, weil ja eben der Auftrag nicht korrekt ausgeführt wurde.
Richtig und außerdem fehlt deine Unterschrift unter dem Auftrag von der Firma die bestättigen
soll das der Umzug korrekt und ohne Sachschaden erbracht wurde! Schon alleine aus Versicherungsgründen, sprich Transportversicherung muß jede Umzugsfirma haben.


Also Fazit reiche alles ein und dann mal sehen inwieweit hier das Amt reagiert, viel Glück! :icon_daumen:
 

verona

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Also Fazit reiche alles ein und dann mal sehen inwieweit hier das Amt reagiert, viel Glück! :icon_daumen:
Das Amt wird wahrscheinlich nicht reagieren. Die haben nichts damit zu tun. Die zahlen, was bewilligt wurde und alles andere interssiert die nicht. Freuen sich aber, wenn die Rechnung unterm Kostenvoranschlag liegt.

Ansprechpartner ist das Umzugsunternehmen. Mit dem muss du dich auseinandersetzen. Alles aufschreiben was gemacht und was nicht gemacht wurde sowie ggf. kaputt ging. Mögliche Zeugen aufführen, die die nicht angebrachten Lampen etc. bestätigen können.
Du kannst dann eine Minderung der Rechnung verlangen. Aber wie gesagt, da profitiert das Amt, du eigentlich nicht.
Bevor du selber tatkräftig wurdest, hättest du bereits Kontakt mit der Umzugsfirma aufnehmen sollen, damit die die Möglichkeit gehabt hätten, das Versäumte nachzuholen. (wie, das wäre dann deren Problem gewesen)
 

Seepferdchen

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Freuen sich aber, wenn die Rechnung unterm Kostenvoranschlag liegt.
Und genau das wird unter Garantie nicht sein und nicht umsonst habe ich erwähnt, das für die
Rechnungslegung auch die Unterschrift von @JuppSchmitz vorliegen muß, als Beleg dafür
das der Auftrag gemäß Kostenvoranschlag und Auftragsbestättigung ausgeführt wurde.

Ansprechpartner ist das Umzugsunternehmen. Mit dem muss du dich auseinandersetzen
Nicht wenn die Firma den Auftrag vom Amt erhalten hat und auch der Empfänger der Rechnung ist, wie @Jupp geschrieben hat.


Bevor du selber tatkräftig wurdest, hättest du bereits Kontakt mit der Umzugsfirma aufnehmen sollen, damit die die Möglichkeit gehabt hätten, das Versäumte nachzuholen. (wie, das wäre dann deren Problem gewesen)
Insofern hast du recht, nur @Jupp hat Kontakt aufgenommen, allerdings leider nur per E-Mail, wichtiger wäre es gewesen gleich das Amt zu informieren, gut ist nicht passiert, bleibt der Sachstand das keine Unterschrift von @Jupp vorliegt.

Die Firma hätte diese Unterschrift auch noch ggf. nachträglich sich einholen müßen.

Diese Dienstleistung muß bestättigt werden vom Kunden, das sie genau so ausgeführt wurde wie in der
Auftragsbestättigung.
 

verona

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Nicht wenn die Firma den Auftrag vom Amt erhalten hat und auch der Empfänger der Rechnung ist, wie @Jupp geschrieben hat.

Das Amt hat der Firma keinen Auftrag erteilt. Das geht nicht. @Jupp beantragte zuvor beim Amt die Kostenübernahme. Er suchte sich als Privatperson das Unternehmen. Das hat das JC dann bewilligt. Sie bekommen die Rechnung und zahlen das, was eben bewilligt wurde.
Oder denkst du, dass man in diesem Fall ggf. das Amt regresspflichtig machen kann? Die Sache ist für die erledigt und das ist rechtlich auch soweit ok.

Insofern hast du recht, nur @Jupp hat Kontakt aufgenommen, allerdings leider nur per E-Mail, wichtiger wäre es gewesen gleich das Amt zu informieren, gut ist nicht passiert, bleibt der Sachstand das keine Unterschrift von @Jupp vorliegt.

Nicht das Amt sondern das Umzugsunternehmen. Es wurde privat ein Unternehmen beauftragt. Das Amt bewilligt dazu im Rahmen des SGB`s die Kostenübernahme. Mehr steht nicht in deren Verantwortlichkeit.
...................
 

Seepferdchen

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Hallo @Verona,

zunächst mal ein paar kleine Hinweise, die du bestimmt überlesen hast:

Das hat das JC dann bewilligt.
Nein @Jupp ist nicht beim JC sondern im Rechtskreis vom SGB XII.

Deshalb wurde dieser Kostenvoranschlag eben dieser Firma vom Sozialamt genehmigt
und

Ich habe dem Sozialamt Köln mitgeteilt, dass die Umzugsfirma ihren Auftrag nicht vollständig ausgefüllt hat.
hier ist die Zahlungspflicht nicht bei @Jupp sondern die Rechnungslegung geht direkt zum Amt, samt Bestättigung das die Kosten übernommen werden, das heißt die Firma hat eine Auftragsbestättigung bekommen weil Rechnungsempfänger das Amt, richtig ist das @Jupp 3 Kostenvoranschläge eingereicht hat.Nicht @Jupp hat eine Rechnung dem Amt eingereicht, sondern die Rechnung ging direkt zum Amt!

Was du meinst ist folgender Sachverhalt:

Kostenvoranschläge eingereicht, schriftlicher Bescheid der Kostenübernahme geht an den Antragssteller
und Rechnung wird vom Antragssteller beim Amt eingereicht, Kosten werden überwiesen.

bitte beide Sachstände nicht vermischen.

Und noch eine kleine Bitte, es macht sich nicht gut direkt im Beitrag Post 10 zu schreiben, schau dir mal in Ruhe diesen Link aus dem Forum an, hier hat @Texter50 Schritt für Schritt richtiges zitieren bildlich erklärt.

https://www.elo-forum.org/technische-mitteilungen-fragen-antworten/164681-anleitung-richtiges-zitieren-beitraegen-mehr.html

Gruß Seepferdchen
 

Seepferdchen

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Nachtrag

das heißt die Firma hat eine Auftragsbestättigung bekommen weil Rechnungsempfänger das Amt,
Und @Jupp hat die Bestättigung erhalten, das die Kosten von Firma XXXübernommen werden und
direkt an diese Firma überwiesen.
 
J

JuppSchmitz

Gast
hallo Seepferdchen,

Das kannst du ja gerne machen.

Ich hatte doch in meinem Post 4 geschrieben, du hättest einen Kostenvoranschlag von der neuen
Firma einreichen müßen bzw. anfordern von dieser Firma.
Das hätte aber dann nochmal ein paar Wochen gedauert. Wochenlang ohne Waschmaschine und E-Herd ist aber nicht zumutbar.



Richtig und außerdem fehlt deine Unterschrift unter dem Auftrag von der Firma die bestättigen
soll das der Umzug korrekt und ohne Sachschaden erbracht wurde! Schon alleine aus Versicherungsgründen, sprich Transportversicherung muß jede Umzugsfirma haben.
richtig, meine Unterschrift fehlt. Die hätte es auch nicht gegeben, wenn ich das Chaos gesehen hätte in der neuen Wohnung, bevor die abgehauen sind.


l
aso Fazit reiche alles ein und dann mal sehen inwieweit hier das Amt reagiert, viel Glück! :icon_daumen:[
das mache ich.
Danke für die Hilfestellung

gruß JuppSchmitz
 
J

JuppSchmitz

Gast
hallo Verona,

Das Amt wird wahrscheinlich nicht reagieren. Die haben nichts damit zu tun. Die zahlen, was bewilligt wurde und alles andere interssiert die nicht. Freuen sich aber, wenn die Rechnung unterm Kostenvoranschlag liegt.

Ansprechpartner ist das Umzugsunternehmen. Mit dem muss du dich auseinandersetzen. Alles aufschreiben was gemacht und was nicht gemacht wurde sowie ggf. kaputt ging. Mögliche Zeugen aufführen, die die nicht angebrachten Lampen etc. bestätigen können.
Du kannst dann eine Minderung der Rechnung verlangen. Aber wie gesagt, da profitiert das Amt, du eigentlich nicht.
Bevor du selber tatkräftig wurdest, hättest du bereits Kontakt mit der Umzugsfirma aufnehmen sollen, damit die die Möglichkeit gehabt hätten, das Versäumte nachzuholen. (wie, das wäre dann deren Problem gewesen)
Das sehe ich ähnlich. Das Amt in Köln wird nicht reagieren.
Ob das Umzugsunternehmen reagiert, bleibt abzuwarten. Zeugen habe ich. Aber wenn ich eine Rechnungsminderung bekomme, profitiere ja nicht ich davon, sondern das Amt. Auf meinen Kosten, durch den fehlerhaft ausgeführten Auftrag, bleibe ich dann trotzdem sitzen.

viele Grüße JuppSchmitz
 
J

JuppSchmitz

Gast
Die Firma hätte diese Unterschrift auch noch ggf. nachträglich sich einholen müßen.

Diese Dienstleistung muß bestättigt werden vom Kunden, das sie genau so ausgeführt wurde wie in der
Auftragsbestättigung.
Genau das ist der Punkt, wo ich ansetzen kann, danke.

gruß JuppSchmitz
 

verona

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Nachtrag



Und @Jupp hat die Bestättigung erhalten, das die Kosten von Firma XXXübernommen werden und
direkt an diese Firma überwiesen.
ja, das ist beim JC oder Sozialamt immer so, wenn sie bewilligen. Die überweisen doch nicht das Geld zum Erwerbslosen auf´s Konto, damit der überweist oder eben auch nicht.

Und wer die Rechnung bekommt ist nicht gleichzeitig Auftraggeber.
 

Seepferdchen

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@Verona

Die überweisen doch nicht das Geld zum Erwerbslosen auf´s Konto, damit der überweist oder eben auch nicht.
Das habe ich auch so nicht geschrieben.........................................

Und wer die Rechnung bekommt ist nicht gleichzeitig Auftraggeber.
Auch hier bitte meinen Beitrag richtig lesen, es geht um Direktabrechnung mit dem Amt.

Ich denke @Jupp hat einige Hinweise bekommen und somit bleibt abzuwarten ob sich @Jupp
nochmal meldet, falls Fragen sind.
 
J

JuppSchmitz

Gast
Ich denke @Jupp hat einige Hinweise bekommen und somit bleibt abzuwarten ob sich @Jupp
nochmal meldet, falls Fragen sind.
ich habe ein Schreiben ans Amt fertig gemacht, das geht morgen mit Kopien von Rechnung und Schreiben an die Umzugsfirma raus.
Dasselbe auch noch mal an die Umzugsfirma, die ja bis jetzt gar nicht reagiert hat.
Beides per Einschreiben mit Rückschein.

gruß und Danke nochmals, JuppSchmitz
 
J

JuppSchmitz

Gast
hallo,

ich habe Post vom Sozialamt Köln bekommen. (Mein Einschreiben mit detailliertem Sachverhalt, Kopie v.Rechung usw. dorthin hat sich wohl mit diesem Schreiben vom Amt überschnitten.)

Die Rechnung für den Umzug habe man beim Amt erhalten. Man hat von der Umzugsfirma zunächst eine von mir unterschriebene Bestätigung, dass der Umzug korrekt ausgeführt wurde, angefordert.
Diese fehlt natürlich, da ich so etwas nicht unterschrieben habe.

Zum Schluß des Schreibens kam noch der Hinweis, dass ich die Möglichkeit habe, zivilrechtlich gegen die Umzugsfirma vorzugehen.

V.Grüße JuppSchmitz
 

Seepferdchen

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Man hat von der Umzugsfirma zunächst eine von mir unterschriebene Bestätigung, dass der Umzug korrekt ausgeführt wurde, angefordert.
Genau ohne deine Unteschrift zahlt das Amt nicht, darum mein Hinweis für dich.

Bin gespannt wie es weiter geht mit den zusätzlichen Kosten der anderen Firma?

Vielen Dank für dein Update!
 
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