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Umzugsaufforderung / Mietkaution?

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relaxed

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
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#1
Hallo,

ich habe eine Frage zum folgenden Sachverhalt:

Der Mieter bekommt eine Auffoderung zum Umzug (jetzige Wohnung nach Trennung zu gross).
Für eine neue Wohnung muss ja eine Kaution hinterlegt werden, die Kaution der alten Wohnung wird noch nicht direkt frei da noch Nebenkostenabrechungen für 2006 und 2007 ausstehen.

Übernimmt dann die ARGE die Kaution der neuen Wohnung (ggf. auf Darlehensbasis) und lässt sie sich dann die alte Kaution abtreten oder wie funktioniert das?

Mein Mieter muss aus o.g. Gründen ausziehen und ich überlege ihn die Kaution abwohnen zu lassen, natürlich nur wenn das keine Probs für ihn und mit der ARGE gibt.

Danke!
 

Martin Behrsing

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#2
Warum soll er die Kaution abwohnen. Soillten eventuelle Doppelmieten laufen, muss die Behörde diese übernehmen. Die Kaution müsste er dann für die neue Wohnung verwenden.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Martin, das geht ja nicht, wenn er die Kaution nicht bei Auszug zurück erhält.
Ich würde der ARGE das mitteilen daß ich die neue Kaution nicht mit der alten bezahlen kann, weil der Vermieter sie erst nach der Nebenkostenabrechnung frei gibt... und ein Darlehen beantragen... rückzahlbar erst , wenn die alte Kaution freigegeben ist.

Gruß aus Ludwigsburg
 

egjowe

Elo-User/in

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#4
kaution abwohnen lassen kann meines erachtens nur ärger bringen.

es könnte so interpretiert werden:
zweckgebundenheit der forderung nicht mehr gegeben.
die forderung fließt in raten dem mieter zu (einkommen?!).

die miete würde doch dann direkt aus einer forderung gegenüber dem vermieter verrechnet werden,
obwohl die miete von der arge an den mieter gezahlt wird.

selbst wenn obiges nicht so interpretiert werden würde,
wird mit sicherheit bei beantragung einer neuen kaution auf darlehensbasis
die frage auftauchen, wo ist die alte kaution hin ?

so sehe ich das.
 

Diana

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#5
Hi Leute

ich habe vom KJC eine Aufforderung bekommen neuen angemessenen Wohnraum zu suchen. Bisher zahlt man nur die 400 Euro die ich bekommen könnte.

Nun habe ich bei einer Wohnungsgenossenschaft eine Aussicht, mir in den nächsten 14 Tagen 2 Wohnungen ansehen zu können. Bisher kenne ich nur die Adressen der Wohnungen, wovon mir eine vom Standort her angenehmer ist, da in der Mitte der Stadt (die andere liegt eher schon ausserhalb der Stadt, weiter Weg zur Schule, Bahnhof, Einkaufsmöglichkeit).
Nun ist meine erste Frage:
- kann ich da wählen oder bestimmt am Ende die SB (eine total unfreundliche Dame die gern bestimmt, Monate für Antragsbearbeitung braucht etc.) wo ich wohnen muss bzw. welche Wohnung ich nehmen muss? Die Wohnungsgesellschaft will sich dann auch vorab mit meiner SB in Verbindung setzen.

Der nächste Aspekt ist der, dass dann Genossenschaftsanteile gezahlt werden müssen. Satte 1.500 Euro. Geld das ich nicht habe und auch nicht wüsste wie ich das im Falle eines Darlehens abzahlen sollte.
- Wie geht man da vor?

Welche Wege und Formalitäten müsste ich im Vorfeld schleunigst erledigen um da keinen Schiffbruch zu erleiden und gibt es eventuell schon vorhandene Formulare, derer ich mich bedienen könnte?

Fragen über Fragen wo ich froh über Hilfe wäre
LG
 

Kerstin_K

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#6
Wo Du wohnst, bestimmst Du, nicht Deine SB.

Dass die Genosssneschaft sich vorab mit der Dame in Verbindung setzen will, halte ich für problematisch. Wollen die den Mietvertrag mit Dir abschließen oder mit der ARGE?

Das DDeine Miete jetzt schon gekürzt wird, scheint iauch nicht korrekt zu sein. Mit der Aufforderung zur Senkung der KDU muss Die RGE Dr eine Frist setzen. Bis dahin muiss die Miete voll gezahlt werden. Wenn es Dir trotz nachgewiesener Bemühungen innerehalb der Frist nicht möglich iat, angemessenen Wohnraum zu finden, auch darüber hinaus.
 

J*O*Y

Elo-User/in
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#7
Geht das überhaupt, Nebenkosten nach so langer Zeit zu fordern?
Ich bin der Meinung, daß der Vermieter innerhalb eines Jahres abrechnen muß, da sonst seine Forderung verfällt.
 
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