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jodi

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#1
Hallo,
ich habe vor von einem Bundesland in ein anderes zu ziehen.
Die Fachliteratur und diverse Leute, die rechtliche Beratung machen, sagten mir, das ich umziehen kann und nur die Arge in der neuern Stadt benachrichtigen muss.
Gestern hat mir ein ARGE Mitarbeiter allerdings erzählt ich müsse um ERlaubnis bei meiner Heimatarge fragen, wenn ich diese ERlaubnis nicht beibringe, könnten mir am neuen Ort, die gesamten Unterkunftskosten ( auch der angemessene Satz) entzogen werden.
Auf meine Frage von Obdachlosigkeit, sagte man mir, dann würde es eine Notunterkunft geben.
Meines Wissen ist das gegen das Grundgesetz, oder liege ich da falsch.
Möchte nur wissen, ob ich umziehen darf ohne ERlaubnis ( will keine Kosten :UMzug etc. gelten machen) einfach nur umziehen, zahle alles selbst.
Oder kann mir wirklich der Entzug der angemessenen KDU für das Bundesland drohen. Befürchte, wenn ich frage, das die gleich mal Nein sagen, ist ja wohl Ermessenssache.
Fühle mich mittlerweile furchtbar eingeengt und beschnitten und muss ehrlich sagen, habe echte Angst, das mir alles weggenommen wird.
Was soll ich machen?
Was ist richtig und mit welchen Handeln, setz ich mich nicht in die Tinte.
Weiß jemand etwas?
 

Gast

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#2
Meines Wissen ist das gegen das Grundgesetz, oder liege ich da falsch.
Möchte nur wissen, ob ich umziehen darf ohne ERlaubnis ( will keine Kosten :UMzug etc. gelten machen) einfach nur umziehen, zahle alles selbst.
Oder kann mir wirklich der Entzug der angemessenen KDU für das Bundesland drohen. Befürchte, wenn ich frage, das die gleich mal Nein sagen, ist ja wohl Ermessenssache.
Fühle mich mittlerweile furchtbar eingeengt und beschnitten und muss ehrlich sagen, habe echte Angst, das mir alles weggenommen wird.
Was soll ich machen?
Was ist richtig und mit welchen Handeln, setz ich mich nicht in die Tinte.
Weiß jemand etwas?

Die Antwort findest du im Wortlaut es § 22 SGBII ;)



1) Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate.

(2) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind.


Sprich,du brauchst die schriftliche Zusicherung deiner Arge für deinen Umzug,denn am neuen Wohnort wird dir die Arge nur ALGII weiterhin gewähren,wenn die Kosten deiner Unterkunft angemessen im Sinne des SGBII sind.

Natürlich kannst du hinziehen wo du möchtest,du solltest nur darauf achten,dass die Kosten der neuen Unterkunft angemessen sind.
 

wolliohne

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#3
Unter 25 immer Genehmigung!

ein paar Details mehr wären sehr hilfreich.

Wie alt ?

"Odachlosigkeit ist geg. das GG" ? H4 auch!

Das interessiert niemanden wo Du im Endeffekt landest,oder gar verhungerst
Hauptsache aus dem Leistungsbezug raus!

Leider wird die Menschenwürde in Deutschland wieder mit Füssen getreten.

"Tatort ARGE"
 

Arco

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#4
jodi sagte :
Hallo,
ich habe vor von einem Bundesland in ein anderes zu ziehen.
Die Fachliteratur und diverse Leute, die rechtliche Beratung machen, sagten mir, das ich umziehen kann und nur die Arge in der neuern Stadt benachrichtigen muss.
Gestern hat mir ein ARGE Mitarbeiter allerdings erzählt ich müsse um ERlaubnis bei meiner Heimatarge fragen, wenn ich diese ERlaubnis nicht beibringe, könnten mir am neuen Ort, die gesamten Unterkunftskosten ( auch der angemessene Satz) entzogen werden.
Auf meine Frage von Obdachlosigkeit, sagte man mir, dann würde es eine Notunterkunft geben.
Meines Wissen ist das gegen das Grundgesetz, oder liege ich da falsch.
Möchte nur wissen, ob ich umziehen darf ohne ERlaubnis ( will keine Kosten :UMzug etc. gelten machen) einfach nur umziehen, zahle alles selbst.
Oder kann mir wirklich der Entzug der angemessenen KDU für das Bundesland drohen. Befürchte, wenn ich frage, das die gleich mal Nein sagen, ist ja wohl Ermessenssache.
Fühle mich mittlerweile furchtbar eingeengt und beschnitten und muss ehrlich sagen, habe echte Angst, das mir alles weggenommen wird.
Was soll ich machen?
Was ist richtig und mit welchen Handeln, setz ich mich nicht in die Tinte.
Weiß jemand etwas?
Hi Jodi,

das haben wir doch alles schon mal mit dir durchgekaut, siehe

http://www.elo-forum.org/forum/ftopic7381.html

und es hat sich nichts geändert.

Du bist über 25 (41) Jahre alt und kannst hinziehen wo du willst.

Außerdem hast du ja auch einen sozialen Grund mit deiner 70 jährigen Mutter und der evtl. Plege.

Das EINZIGSTE was du beachten mußt ist die angemessene Wohnung in der neuen Stadt. Diese Erlaubnis der Angemessenheit mußt du haben.

Ansonsten wenn du keine anderen Kostenübernahmen beantragen willst, bist du nach GG frei in deinem Handeln....
 

jodi

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#5
umzug

...
ja, ich weiß, wir haben das schon mal alles durchgekaut und ich war danach auch sicher.
Nur hat mich die Frau von der ARGE völlig aus dem Gleichgewicht gebracht, das ist alles
Sorry.
Ich habe mich erkundigt, wie hoch die Kosten für die Unterkunft angesetzt sind.
Sie meinte eben trotzdem ich brauch eine Bestätigung, da die Leute in ihren Wohnungen bleiben sollen.
Ok, danke, für die Antworten!
Mich macht das auch langsam mürbe, das jeder was anderes sagt, und die machen ja auch dann erstmal was sie wollen.
 

Arco

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#6
:daumen: :daumen: nicht unterkriegen lassen :daumen: :daumen:
 
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