umzug zumutbar bei permanenter erkrankung...?

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ingo s.

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hallo zusammen,

jetzt ist es auch bei mir so weit...: ich habe die umzugsaufforderung bekommen, nachdem meine frau und mein junior nächste woche die gemeinsame (zu grosse) wohnung verlassen werden...

meine überlegung ist nun folgende...: ich bin seit sommer 1995 nachgewiesen chronisch krank, das ist auch dem amt ständig mit monatlichen krankschreibungen nachgewiesen worden - ich gehe mittlerweile am stock und darf ständig ein 15 kg schweres sauerstoffgerät mit herumschleppen, kann dazu keine 200 m mehr gehen, kann nicht mehr selber auto fahren, usw., usw., usw...

kann unter diesen umständen überhaupt ein umzug verlangt werden? und wenn ja: ich kann nichts mehr heben, keine möbel zerlegen, geschweige denn transportieren, auch nicht mehr aufbauen, eigentlich kann ich noch nicht mal mehr einen karton in ein fahrzeug heben...

wie schätzt ihr diese situation ein...? wird das für mich ein umzug, bei dem ich lediglich koordinieren kann? wie soll ich überhaupt eine wohnung finden, wenn ich kaum laufen kann? wie sollen termine wahrgenommen werden? und wenn ich mich zurückhalte, geht das amt dann hin und steckt mich in irgendein übergangsheim...?



über zahlreiche antworten/gedanken/anregungen/tipps und tricks und tralala freue ich mich und danke euch schon jetzt

mfg

ingo s.
 

HajoDF

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Welches Amt ist zuständig? ARGE oder Sozialamt?
Wie hoch sind die Kosten der jetzigen Wohnung? Hat sie Vorteile in Bezug auf die Erkrankung?

Etwas mehr Angaben wären hilfreich, so auch der Mietsatz der ARGE in Deinem Heimatort.

Bist Du pflegebedürftig?
 

ingo s.

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Welches Amt ist zuständig? ARGE oder Sozialamt?
Wie hoch sind die Kosten der jetzigen Wohnung? Hat sie Vorteile in Bezug auf die Erkrankung?

Etwas mehr Angaben wären hilfreich, so auch der Mietsatz der ARGE in Deinem Heimatort.

Bist Du pflegebedürftig?

hallo hajo,

zuständig zeigt sich das sozialamt, das ist bei uns getrennt, die arge kümmert sich um die vermittlungsbetreuung, und die leistungsabteilung sorgt für den finanziellen rest - und diese hat mir jetzt die aufforderung zugeschickt.

die wohnung selber hat keine vorteile in bezug auf meine erkrankungen, sie ist jetzt (nach auszug meiner frau und meines sohnes) einfach nur zu gross - ca. 82 qm bei bewilligten (und auch übernommenen) 75 qm...

pflegebedürftig bin ich nicht, da man selbst am stock und mit null beweglichkeit immer noch ausreichend mobil scheint - selbst das versorgungsamt legt sich mit gdb 40 fest (hier: widerspruch läuft)

mfg

ingo s.


edit: wissenswert wäre vielleicht noch, dass ich fast 17 jahre in dieser wohnung lebe...
 
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