Umzug zu alter Mietobergrenze kurz vor Obergrenze Anhebung 2016

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Elo-User*in
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Ich fühle sowas von abgezockt!
Noch im Januar schreibt mir mein Jc die Mietobergrenze sei 378.
Was ja wohl stimmte, aber die müssen gewußt haben, das die Anhebung folgt.

Ich könnte heulen!
Das ist nicht mein Heim, das ist eine Unterkunft, damit ich nciht auf der Straße sitze.

Die Fußböden schief, die Dielen knarren, die Zimmer winzig, aber das Schlimmste: Eine Dusche in der Küche mit einem Miniboiler, dessen Wasser gerade für ne schnelle Duschen reicht, sonst wird´s kalt.
Man muß sich Etappenweise verschiedene Körperteile säubern, sonst reicht das Wasser nicht zum fertig duschen, also Haare vorher am Waschbecken, am besten Füße vorher ausgiebig behandeln usw. damit man danach einmal Wasser über alles fließen lassen kann.
Ich könnte mich selbst auffressen vor Wut, Leid, Scham und Verzweiflung!
Verzweiflung pur!
Ein tiefer Schlag in die Magengrube und ich erhole mich nicht! Es tut weh! Jeden Tag!

Mein Kind lädt keine Freunde mehr ein, er lässt die glatt vor der Tür stehen, er schämt sich.
Das ist ein krasser sozialer Abstieg Freunde!
Ich bin tief verletzt und meine Seele weint jeden Tag.
Kein Zuhause mehr, sondern eine Unterkunft, ja das ist eine Unterkunft und kein Heim!

Meine Kaltmiete vorher betrug 590€.
Diese wollten die ab 1.3.16 nicht mehr übernehmen, ich müsste Rest selbst bezahlen.schrieben sie.

Ich mußte nach Kostensenkungsaufforderung mit Ende der alten Mietzahlung per Februar 2016 umziehen zu einer Mietobergrenze von 378€, sonst hätte ich den Rest a selbst zahlen müssen, was ich nicht kann.
Also Suche ohne Aussicht auf was Vernünftiges, dann per Zufall ein Bekannter diese Wohnung mir vermittelt, zu genau der Miete die das JC übernimmt.
Also hab ich die genommen, Ende Februar konnte ich einziehen.

In so eine Wohnung will man nicht einziehen, hier will man ausziehen!

Aber diese Wohnung ist das allerletzte. Das hätte ich mir nie freiwillig angetan, selbst wenn die noch so billig gewesen wäre.

Jetzt ist die Mietobergrenze für meinen Kreis 569!Das letzte Schreiben von Februar 2016 v. JC erwähnt die Mietobergrenze von 378.

Wißt ihr was man damit bekommt?

Das was ich oben beschrieben habe.

Habe ich eine Chance mir einen Umzug in eine bessere Wohnung gewähren zu lassen, da ich der Mietobergrenze per Vorlage hier im Forum seinerzeit widersprochen habe?

Jetzt kam der Widerspruchbescheid dazu, ich kann klagen, war aussichtslos wie ich hier im Forum gelesen habe, außerdem wurde ja die Mietobergrenze ja angehoben.

Das war Widerspruch zu Deckelung der Mietobergrenze/KdU

Kann ich den Widerspruch nun nutzen um mich der altten Mietobergrenze zu entziehen und dieser Wohnung zu entledigen?
 

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Elo-User*in
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Ich habe gleich nach dem Desaster bei Gericht ein Ablehnungsgesuch eingereicht und meine Unterlagen sind nun an eine andere Kammer geleitet.

Somit denke ich wird in 2016 nichts mehr passieren.

Zwischendrin habe ich die Unterlagen beim SG eingeschickt, von denen die Vertreterin des JC behauptete sie wären nicht so eingereicht wie es sein sollte.
Das ist damit passe und vorallem hab ich mein Ablehnungsgesuch auch darauf gestützt, das wohl die Richterin nicht nach Aktenlage entscheiden kann, denn offensichtlich hat sie nciht mal in die Akten geblickt, sonst hätte sie das Argument der JC Furie gleich erwidert und sowieso kann ich mit einer Richterin die eine Verhandlung nciht fürhen kann und verschiedene Klagen durcheinanderwürfelt nicht annehmen.

Befangenheit und Parteilichkeit.

Also das Gesuch ist durch.
Habe also noch eine Chance auf eine gute Verhandlung.

Es ist nicht einfach Leute! Meine Anwältin scheint auch eher für´s JC zu sein, entsprechend äußert die sich.
Nur wo ist ein anderer Anwalt?

Ich bin wirklich ganz allein mit all dem, das ist furchtbar.
Das habe ich jetzt schon ein paar Mal bemerkt, das auch die Anwälte nicht so gerne das JC auf´s Korn nehmen, sondern alles keinreden wollen.


Mal ne Tatsache: Ich habe ein Schreiben vom JC indem erklärt wird, ab 1.3.16 wird falls ich noch dort wohnen bleibe (alte Wohnung) nur 378 übernommen werden.
Nun gibt man an, die neue Mietobergrenze galt erst ab 1.3.16.

Wie kann dann das JC mir erklären, das die nur 378 (alte Mietobergrenze) übernehmen, falls ich nicht umgezogen bin bis dorthin, gleichzeitig aber dann eine andere Mietobergrenze gilt?????

Ich fühle mich ausgetrickst, um mich noch schnell rauszuschubsen, bevor mehr übernoimmen werden muß.
Das gemeine dabei: Meine alte Miete betrug kalt 590.
Die neue KaltMiete ab 2016 530.
Also das ist für mich offensichtlich, das ich ausgetrickst werden sollte.

Und immer noch gibt es zu solchen Preisen kaum Wohnungen und selbst wenn , die muß ja erstmal bekommen.

Neulich gab´s ein Angebot 400 € 2 Zimmer, ohne Verkehrsanbindung.
Ich war richtig überrascht, ein Angebot unter 590!!!! (bei uns üblich unterste Grenze und spärlich gesät)

Muß ich auch 2 Zimmer nehmen?
 

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Elo-User*in
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Oft wird im JC eine Widerspruchsstelle damit beschäftigt , die weiß oft genug gar nicht was wer gesagt hat .. die suchen einfach nur Möglichkeiten wie es hätte sein können das sie nicht zahlen müssen.
Ob nun nicht gewusst oder absichtlich gelogen kann mal wieder keiner nachweisen.

Ja, kann aber wohl nicht sein, das die Unterlagen die Aussagen sicher enthalten einfach mal nciht "sehen" und nur nach eigenen Interessen Ärger verursachen!

Das ist in meinen Augen ein weiterer unannehmbarer Umstand.

Kann man von der Verwaltung erwarten, das die anständig arbeiten?
Das erwartet man auch von mir und mir schlägt man auch alles Mögliche um die Ohren, selbst Unwahrheiten!

Das kann ich so nicht sehen, das beweist,das die irgendetwas herumwerkeln und wer sich bis zum Gericht traut, der soll dort sein Recht bekommen?

Das ist unannehmbar! Wieviel Merharbeit und Mehrkosten entstehen und dazu GErichte belastet werden, vom Eindruck der Erschwerung und Behinderung noch nciht mal zu sprechen.
 

Wutbuerger

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Ich komme nicht ganz nach ..du hast eine Kostensenkungsaufforderung zum 1.3.16 bekommen ? Aber die läuft doch normal 6 Monate , also muß die ja aus dem Spätsommer 15 sein ? Jetzt müßtest du nachweisen das zu der zeit die neue Mietgrenze schon beschlossen und bekannt war .
Jetzt bist du umgezogen ? Ein erneuter Umzug unter ausreizen der neuen Grenzen ist nicht so einfach , wenn du keinen Umzugsgrund hast den das JC anerkennt. Bei Umzug ohne Zustimmung droht die Kappung auf die alten KDU Werte , sowie keine Kautionsgewährung und keine Umzugskostenerstattung.
Sei also vorsichtig ehe du einen neuen Vertrag unterschreibst.
 
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