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Umzug wegen Baby und Schimmel

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Susisonnenschein

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#1
Einen schönen Abend mal wieder allen hier,

meine Tochter (25 J.) hat ein 6-Monate altes Baby und war bis zur Elternzeit voll berufstätig und lebte in einer 1,5-Zimmer-Wohnung. Diese Wohnung ist mit Baby aber definitiv zu klein. Ausserdem hat meine Tochter in einer Kommode Schimmelgeruch festgestellt und an der Wand Schimmelflecken entdeckt, als sie den Schrank wegzog. Das im Kinderzimmer! Nachdem sie weiter die Aussenwand abgesucht hat, konnte sie auch im Küchen/Schlafbereich Schimmelflecken an der Außenwand feststellen. Da das Baby sehr unruhig ist, habe ich ihr geraten, sich schnellstens nach einer anderen Wohnung umzusehen.Sie fand auch sogleich eine (letzten Freitag).

Gestern war sie dann gleich beim JobCenter, aber ab 10 Uhr haben die keine Besuchskontakte mehr. Heute morgen war sie dann wieder beim Jobcenter und teilte denen die Lage mit. Die Sachbearbeiterin war auch sehr freundlich und genehmigte ihr die neue Wohnung sogar ein paar Tage rückwirkend.

Sie meinte aber, dass meine Tochter keine Möbel für Schlafzimmer und Wohnzimmer, Gardinen, etc. bewilligt bekommen würde. Weil sie ja bereits eine Wohnung habe. In ihrer jetzigen Wohnung ist aber wirklich nur das Kinderzimmer, ein Flur, und eine winzige Küche, in der nach der Geburt die Schlafcouch meiner Tochter steht. Ist das so richtig?

Ausserdem wurde ihr gesagt, dass sie für die Doppelmiete (ein Monat) und für die Mietkaution ein Darlehen bekommen würde, das mit 50 Euro monatlich von ihrem ALG II abgezogen werden würde. Ich habe gerade hier etwas geblättert. Das darf doch auch nicht sein, oder? Wir leben übrigens in NRW.

Für den Umzug würden ihr schätzungsweise 200 Euro genehmigt werden. Ich bin mir nicht sicher, ob die ArGe ihr das auch nur als Darlehen gewähren will. Geht das denn?

Würde mich über Antworten freuen.

Vielleicht hat jemand hier auch Erfahrung mit Schimmel gemacht. Muss man die Kündigungsfrist tatsächlich einhalten?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Petra
 

Madi

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#2
Hallo Petra,

ja auch wir haben dasselbe Wohnungsproblem auch mit Schimmel. Wir haben von der ARGE inzwischen eine Notwendigkeitsbescheinigung dass wir umziehen dürfen, aber leider finden wir absolut keine argetaugliche Wohnung in der Region. Uns hat man gesagt dass man auch als HartzIV-Empfänger bei Schimmel etc. überhaupt keine Kündigungsfristen einhalten muß. Haben Sie den Vermieter wegen dem Schimmel schon informiert und er macht nichts bzw. antwortet gar nicht??? Dann kann man sofort ausziehen denn das ist sehr gesundheitsschädlich.
 

Susisonnenschein

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#3
Hallo Madi, hallo alle anderen,

meine Tochter hat selbstverständlich den Vermieter informiert. Es kam aber das übliche "falsches Lüften", und man gab ihr eine vorrätige Flasche mit irgendeinem Schimmelentferner mit. Das solle sie, wenn sie ihre Wohnung auszugsfertig mache, mitverarbeiten.

Ich hoffe für Sie, Madi, dass Sie auch recht bald eine neue Wohnung finden. Schon bei allen Wohnungsbaugesellschaften nachgefragt?

Viele Grüsse

Petra
 

Ralsom

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#4
Zum Thema Schimmel habe ich die Erfahrung, dass die Arge da auf die Verpflichtungen des Mietvertrages verweist - bzw. sich da raushält - eine Freundin von mir war Asmathekerin und trotzdem hat ihr kein Amt geholfen, sondern sie musste das Prozedere mit ihrem Vermieter durchmachen. Weder Gesundheitsamt, noch Arge fühlten sich zuständig.
Wenn die Arge eine neue Wohnung bewilligt hat, ist das schon mal klasse.
Was die Ansage der Arge angeht, dass keine weiteren Sachen bewilligt werden, da deine Tochter schon eine Wohnung hatte, bin ich neugierig auf die Beiträge, die hoffentlich eingehen, da ich als Soz.Päd. derzeit die gleiche Erfahrung gemacht habe. Eine junge Frau, die wegen Baby in eine neue Wohnung zieht, wird die Erstausstattung für die Küche verweigert. In der bisherigen Wohnung war die Küche ausgestattet - in der neuen Wohnung ist die Küche leer und die Arge weigert sich - trotz Erlaubnis des Umzugs - die Kosten für die Ausstattung zu übernehmen. Meiner Kenntnis nach schlicht rechtswidrig. Wir warten auf Bescheid und legen dann Widerspruch ein.
Bis dahin werden wir ihr eine Kücheneinrichtung zur Verfügung stellen - vielleicht habt ihr ja im Familienkreis auch die Möglichkeit, ihr erstmal zu helfen, bis über Widerspruch entschieden ist??
 
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