umzug vor einem gerichtstermin (jugendamt) (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

sicky

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hallo,

ich weiss nicht, ob das hier hin gehört, falls es besser woanders hin sollte, dann entschuldige ich mich vorab!

es geht sich hier um eine freundin, die ich vor einem (wahrscheinlichen) fehler bewahren möchte.

sie hat in ihrem jetzigen wohnort nur probleme mit dem jugendamt, das kind wurde schon einmal für eine zeit entzogen.

jetzt ist es so, dass das jugendamt ihres kreises einen gerichtstermin (eilantrag) zu anhörung wegen kindeswohlgefährdung initisiert hat.

dem jugendamt ist bekannt, dass sie in die nächste stadt (damit würde sich dann auch die jugendamtzuständigkeit ändern, da anderer kreis) ziehen möchte.

der gerichtstermin ist in der ersten juliwoche, ihr umzug ist allerdings ein paar tage vorher, somit auch das ummelden.

muss sie diesen gerichtstermin wahrnehmen? was passiert, wenn sie diesen nicht wahrnehmen sollte?

vielleicht hat einer von euch schon erfahrungen in solchen dingen gesammelt und kann mir sagen, was ich meiner freundin evtl. raten kann bzw sie vorwarnen vor möglichen konsequenzen.

lg simone
 

ZynHH

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Natürlich muss sie den Termin wahrnehmen.

Der Termin sowie das Verfahren wurden vor ihrem Umzug eröffnet.

Wenn sie nicht hingeht, wird ihr das selbstverständlich zum Nachteil ausgelegt.
 

sicky

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wisst ihr denn, was passiert, wenn sie umzieht? wird das neue jugendamt direkt informiert, wenn das alte jugendamt denkt, dass da eine kindeswohlgefährdung wäre?


das jugendamt im alten kreis hat sowas wie eine "verfolgungsbetreuung" gemacht, wenn ich das richtig mitbekommen habe.
 

ZynHH

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wisst ihr denn, was passiert, wenn sie umzieht? wird das neue jugendamt direkt informiert, wenn das alte jugendamt denkt, dass da eine kindeswohlgefährdung wäre?


das jugendamt im alten kreis hat sowas wie eine "verfolgungsbetreuung" gemacht, wenn ich das richtig mitbekommen habe.
Spätestens wenn das Verfahren beginnt und sie dort nicht auftaucht, steht kurze Zeit später das Jugendamt evtl. mit Polizei vor der Tür.

Veralbern lassen die sich nicht.
 

ZynHH

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Immerhin ist bereits jetzt ein Richter miteingebunden, da ist es zu spät abzuhauen.
 

Seepferdchen 2010

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wenn das alte jugendamt denkt, dass da eine kindeswohlgefährdung wäre?
Deine Frage kann man so pauschal nicht beantworten ohne den ganzen Sachverhalt zu kennen, sicher wird es eine Information an das neue Jugendamt geben.

:icon_pause:
 

sicky

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so schnell geht das? hätte ich jetzt nicht gedacht oO

und was soll ich ihr raten? den termin wahrzunehmen?

ich habe in solchen dingen null erfahrung, weder mit gerichtsterminen noch jugendamt (zwecks fehlender kinder).
 

ZynHH

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Ich würde ihr raten den Termin wahrzunehmen, der Richter wird nicht begeistert sein, wenn sie bei einem solchen Vorwurf lieber das Weite sucht anstatt vor Gericht um ihre Kinder zu kämpfen und die Vorwürfe auszuräumen.

Man bleibt nicht folgenlos einer Anhörung vor Gericht fern.
 

mertenshom

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was ist das für eine frage, natürlich hat sie den termin wahrzunehmen. es wird ihre letzte möglichkeit sein, die situation zu retten, bevor ihr die kinder endgültig abgenommen werden. statt problemen und unfähigkeit aus dem weg zu gehen, muss sie sich den problemen stellen. bis zu einer anzeige muss sie schon sehr viel falsch gemacht haben und den kindern sehr geschadt haben.
also wenn sie nicht zum termin erscheint und verschwindet, dann wird sie innerhalb weniger tage besucht und die kinder werden ihr weggenommen.
 
E

ExitUser

Gast
wisst ihr denn, was passiert, wenn sie umzieht? wird das neue jugendamt direkt informiert, wenn das alte jugendamt denkt, dass da eine kindeswohlgefährdung wäre?


das jugendamt im alten kreis hat sowas wie eine "verfolgungsbetreuung" gemacht, wenn ich das richtig mitbekommen habe.
sie kann hinziehen wo sie will
die akte würde automatich zur neuen Behörde überstellt werden in dem Einzugsgebiet wo sie hingezogen ist
es würde erstmal nix bringen
mit dem umzug das dann ruhe währe
man kann nur hoffen das der neue SB vom JA menschlicher ist als der alte
 

KristinaMN

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Wie bereits jemand geschrieben hat, bleibt das Verfahren bis zum Abschluss trotz Umzug bestehen.

Sie MUSS hi gehen. Alles andere wird schlimmer.

Um zu helfen bräuchte man Infos:

- Alter, Wohnsituation, u.a.
- was und welche Kindeswohlgefährdung wird vorgeworfen?
- wer macht Ude Vorwürfe und werden sie durch Dritte bestätigt?
- gibt es Maßnahmen, Erziehungshilfen?
- gibt es einen Verfahrensbeistand? Anwalt des Kindes? GWG?
- was wurde vom Jugendamt im Verfahren beantragt?
- Was sagt der Anwalt und wie verhält er sich?
- Unterstützer?

Jugendämter haben 1.000 mal mehr macht in Deutschland als die Jobcenter! Ich kann nur zur Vorsicht warnen! Ein Mitarbeiter braucht nur zu BEHAUPTEN es läge eine Kindeswohlgefährdung vor und die können das Kind mit Polizei erstmal abholen. Die Richter schließen sich dann nur noch mit ihrem Beschluss an.....

Aufgrund der Wohnsituation (Schimmel, zu wenig qm, Wohnungslosigkeit) gibt es z.B bereits mehrere Sorgerechtsentzüge ! Anstatt zu helfen werden die Kinder weggenommen ....
 
E

ExitUser

Gast
Jugendämter haben 1.000 mal mehr macht in Deutschland als die Jobcenter! Ich kann nur zur Vorsicht warnen! Ein Mitarbeiter braucht nur zu BEHAUPTEN es läge eine Kindeswohlgefährdung vor und die können das Kind mit Polizei erstmal abholen. Die Richter schließen sich dann nur noch mit ihrem Beschluss an.....

genauso sieht es aus
diese drecksbande hat so eine macht
da glaubt man sogar das das die mächtigste Behörde im lande ist

beweisen oder darlegen ? müssen die nicht^^
von daher sollte man zum termien hingehn auch wenns wenig bringt
geht man nicht hin
hat das JA gewonnen und die Kids sind für immer weg

Anstatt zu helfen werden die Kinder weggenommen ....
die haben nicht den auftrag zu helfen
sondenern kosten günstig die fälle schnell und einfach zu erledigen
die betreungsindustrie will ja auch leben wo die Kids dann hin kommen
wenn man mal schaut wieviele betreutes wohnen es mittlerweile gibt
heftig

JA gehört abgeschaft
 
G

Gelöschtes Mitglied 28343

Gast
Ohne zu wissen, ob es dem Wohl des Kindes dient, gebe ich mal ein paar Anmerkungen.

sie hat in ihrem jetzigen wohnort nur probleme mit dem jugendamt, das kind wurde schon einmal für eine zeit entzogen.
Dann ist der Fluchtgedanke deiner Freundin nur allzu verständlich. Leider auf politisch korrekter Weise nicht zur Lösung des Problems geeignet.

jetzt ist es so, dass das jugendamt ihres kreises einen gerichtstermin (eilantrag) zu anhörung wegen kindeswohlgefährdung initisiert hat.
Wenigstens wird deine Freundin hoffentlich angehört. Auch wenn die "Chancen" gering sind sollte sie dies nutzen, auch wenn sie nur anwesend sein "darf" und ihre Anhörung sich als Farce erweist.
Eilantrag, Kindeswohlgefährdung und Kind bei der Mutter... passt in meinen Augen nicht zusammen.

dem jugendamt ist bekannt, dass sie in die nächste stadt (damit würde sich dann auch die jugendamtzuständigkeit ändern, da anderer kreis) ziehen möchte.
Woher wissen die das?
Die Zuständigkeit ändert sich zwar, die Akte geht aber mit. Auf dem JA hängt das Kindeswohl allein vom SB ab.

der gerichtstermin ist in der ersten juliwoche, ihr umzug ist allerdings ein paar tage vorher, somit auch das ummelden.
Unbedingt den Termin warnehmen, egal welches Kopfkino abläuft. Durch Flucht in die Nachbarstadt ist niemandem geholfen. Da braucht es andere Abläufe.

muss sie diesen gerichtstermin wahrnehmen? was passiert, wenn sie diesen nicht wahrnehmen sollte?
Sollte sie den Termin nicht wahrnehmen, dann kann sie sich aus der neuen Stadt schon mal verabschieden und erneut eine "Flucht" planen.

vielleicht hat einer von euch schon erfahrungen in solchen dingen gesammelt und kann mir sagen, was ich meiner freundin evtl. raten kann bzw sie vorwarnen vor möglichen konsequenzen.

lg simone
Raten ist schlecht, wenn Mensch nicht die genauen Umstände und Hintergründe kennt.
 

stummelbeinchen

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Ich nehme an Deine Freundin hat eine Vorladung für die Verhandlung bekommen? Wenn ja, da steht drauf, was sie machen muss und was passiert, wenn sie unentschuldigt nicht zum Termin erscheint.
Wo sie zum Tag der Verhandlung wohnt, ist wurscht.
Generell gilt: Sie hat das Recht sich vor Gericht zu den Vorwürfen des Jugendamtes zu verteidigen bzw. als Mutter die Pflicht alles zu tun, um ihr Kind zu schützen. Und dazu gehört meines Erachtens auch die Vorwürfe aus dem Weg zu räumen.
 
E

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Gast
Ich nehme an Deine Freundin hat eine Vorladung für die Verhandlung bekommen? Wenn ja, da steht drauf, was sie machen muss und was passiert, wenn sie unentschuldigt nicht zum Termin erscheint.
Wo sie zum Tag der Verhandlung wohnt, ist wurscht.
Generell gilt: Sie hat das Recht sich vor Gericht zu den Vorwürfen des Jugendamtes zu verteidigen bzw. als Mutter die Pflicht alles zu tun, um ihr Kind zu schützen. Und dazu gehört meines Erachtens auch die Vorwürfe aus dem Weg zu räumen.
wo sie keine Chance hat
gegen so eine mächtige Behörde wo die richter den befangenen verfahrensbeistand eher glauben als den Eltern + ggf zeugen
sieht es übel aus

was man da nur anraten kann ist nicht ohne RA aufzutauchen
weil man mit dem RA wenn der gut ist
dem JA das verfahren mächtig erschweren kann ggf den richter gleich mit
 
G

Gelöschtes Mitglied 28343

Gast
wo sie keine Chance hat
gegen so eine mächtige Behörde wo die richter den befangenen verfahrensbeistand eher glauben als den Eltern + ggf zeugen
sieht es übel aus
Leider ist das in vielen Fällen so. Dennoch ist schon mal ein Vorteil, dass das Verfahren nicht ohne sie statt findet.
Mit mehr Hintergrundwissen könnten andere Tips gegeben werden. Auf alle Fälle wünsche ich der Mutter (und auch dem Vater) ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.

was man da nur anraten kann ist nicht ohne RA aufzutauchen
weil man mit dem RA wenn der gut ist
dem JA das verfahren mächtig erschweren kann ggf den richter gleich mit
Der Anwalt muss aber dann verdammt gut sein und aus einem anderen Ort kommen.
 
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