Umzug von NRW nach Berlin! Geht das?

Leser in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

kamikazeboy

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Okt 2005
Beiträge
13
Bewertungen
0
Hallo!

Ich würde sehr gerne mit meinem besten Freund nach Berlin ziehen. Er hat dort einen Job gefunden. Ich leider noch nichts!

Kann ich von meiner Heimat in NRW einfach nach Berlin ziehen?

Bin dort auch schon intensiv mit Jobs dran und habe eventuell einen Job im KaDeWe sicher da ich dort jemanden kenne der für die Jobs dorr mit zuständig ist!

Meine Frage: Wie kann ich nach Berlin bzw. wie kann ich es umsetzen? Kann ich einfach nach Berlin ziehen und mich dort dann ummelden?

Habe erst vor 2 Monaten ALG2 beantragt.

Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen!
 
E

ExitUser

Gast
Wenn du in Berlin einen Job annehmen kannst, dann werden dir auch alle Kosten zum Umzug von der ARGE erstattet. Allerdings nur, wenn dies so zutrifft. Ansonsten ist vor Wohnungswechsel die beiden zuständigen ARGEN schriftlich zu befragen und zu beantragen, weil es um die Kostenübernahme geht. Dies sollte begründet sein.


;)
 

kamikazeboy

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Okt 2005
Beiträge
13
Bewertungen
0
also kann ich einfach von meiner Heimat nach Berlin ziehen?

Mit Umzugskosten ist mir egal, darauf verzichte ich gerne! Hauptsache ich aknn umziehen!

Also kann ich einfach nach Berlin mit meinem besten Freund ziehen?
 
E

ExitUser

Gast
also kann ich einfach von meiner Heimat nach Berlin ziehen?

Nein, nur wenn du einen Job dort annimmst, quasi einen Arbeitsvertrag deiner ARGE vorlegen kannst und somit ein Umzug gerechtfertig wäre, kannst du umziehen. Was dazu alles übernommen wird ---> Suche verwenden ... steht reichlich im Forum.
 
E

ExitUser

Gast
kamikazeboy meinte:
och wie schade!

will unbedingt nach Berlin! :cry:

Normal hat jeder ein Recht dorthin zu ziehen wo er will!
oder?

Ja sicher, wenn du für die Kosten selbst aufkommst.

Fahr per Anhalter nach Berlin. Suche dir jemanden, der dich meldebehördlich unterkommen läßt und melde dich dann arbeitslos. Musst nur zusehen, wie du dann deine Möbel nach Berlin bekommst.


Gruß Wolfgang
 

kamikazeboy

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Okt 2005
Beiträge
13
Bewertungen
0
also mein bester freund würde alle kosten übernehmen wegen umzug!
und bei ihm wohnen kann ich auch. er fährt am wochenende nach berlin!

dann muss ich mich nur bei den behörden ummelden oder?
wie sieht das mit ALG2 aus? Muss ich den neu beantragen oder wie läuft das ab?
werde ja dann auch weiterhin ALG2 bekommen oder?

Bitte jemanden zu antworten der das 100% weiß!
weil sonst stehe ich da!



Vielen Dank!
:stern:
 
E

ExitUser

Gast
... du meldest dich in Berlin an und schickst eine Änderungsmitteilung zum alten Amt. Erst wenn du die Anmeldung sowie die Genehmigung zum Umzug hast, eher nicht. Was ich hier kommen sehe - da dein Freund arbeitet und auch für deinen Unterhalt (in Sache) aufkommt und wir Berlin kennen, kann es passieren, dass du dort gar nichts bekommen könntest, weil sie von einer Bedarfsgemeinschaft ausgehen werden und das Einkommen deinens Freundes mit heranziehen werden. Nutze dazu bitte dieses ----> https://www.erwerbslosenforum.de/antrag/wihg.pdf - bei Antragstellung sowie einen Untermietvertrag (falls vorhanden). Deinen Umzug kannst du ja mit deiner Jobaufnahme (w.o.g.) begründen. Bevor du nun losziehst, möchte ich dir noch einige §§ um die Ohren hauen. Speziell der § 22 SGB II wird dir sehr gefallen.

Will der erwerbsfähige Hilfebedürftige umziehen, soll er vor dem Abschluss des Mietvertrages eine Zusicherung des Leistungsträgers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der Hilfebedürftige ist hierzu nicht unmittelbar verpflichtet, die Regelung ist als Soll-Vorschrift ausgestaltet. Damit wurde der Vorschrift ein zutreffender Charakter beigemessen, weil es dem Hilfebedürftigen unbenommen bleiben soll, in eine Wohnung seiner Wahl umzuziehen, soweit dadurch die Allgemeinheit nicht zu höheren Leistungen verpflichtet wird. Diese Freizügigkeit räumt Abs. 2 auch noch insoweit ein, als höhere Unterkunftskosten als Bedarf entstehen dürfen, wenn sie im angemessenen Rahmen verbleiben.

Die Prüfung der Angemessenheit der Unterkunftskosten ist für die alte und die neue Wohnung getrennt und unabhängig vorzunehmen, das Gesetz sieht keine Differenzbetrachtung vor. Erfüllt der Hilfebedürftige das gesetzliche Verlangen nach Abs. 2 Satz 1 nicht, bleibt dies für ihn folgenlos, soweit nach Maßgabe des Abs. 1 die Aufwendungen für die Unterkunft angemessen sind.

Der Hilfebedürftige kann die Zusicherung auch nach Abschluss des Mietvertrages einzuholen versuchen. Hat er es vorwerfbar versäumt, bei unangemessenen Aufwendungen für die neue Unterkunft die Zusicherung vor Unterzeichnung des Mietvertrages einzuholen, hat dies Auswirkungen auf die Anwendbarkeit des Abs. 1 Satz 2, wenn kein atypischer Fall vorliegt, der seine Soll-Obliegenheit entfallen lässt.

Ein Umzug ist erforderlich, wenn z.B. aufgrund eines neugeborenen Kindes die bisherige Wohnungsgröße nicht mehr ausreichend war oder umgekehrt durch Auszug eines Mitglieds der Bedarfsgemeinschaft zu groß geworden ist. Auch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, durch die Hilfebedürftigkeit verringert wird, kann einen Wohnungswechsel erforderlich machen. Maßgebend sind stets die Umstände des Einzelfalles, sie sind vom Hilfebedürftigen darzulegen.

Fehlt es an einer Zusicherung, bleibt dies für die zukünftigen Leistungen für Unterkunft unbeachtlich, wenn der Umzug nicht erforderlich war. Die Übernahme von Kosten nach Abs. 3 (Umzugskosten im weiteren Sinne) ist jedoch ausgeschlossen.


Dann viel Glück in Berlin ...

:daumen:
 

kamikazeboy

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Okt 2005
Beiträge
13
Bewertungen
0
also er ist nur mein bester freund, ich glaube die werden denken wir sind schwul loooooooooool! *gg *

also wer wird für meine kosten nicht aufkommen, das heißt ich werd diesen antrag zuzsammen mit dem widerspruchd as er für mich aufkommt stellen müssen!

naj ich hoffe mal das ich dann alles weiterhin monatlich bezahlt bekomme!

weil die können mich ja nicht einfach im regen stehen lassen!

naja ich hoffe das alles gut läuft :)
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten