Umzug von Meldeadresse in eine andere Stadt

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Bambii

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21 Januar 2015
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Hallo alle zusammen,

ich bin neu im Forum und habe ein wichtiges Anliegen.

Und zwar bin ich im Moment bei der Arge Dortmund, und bekomme ALG2.
Nun ist es aber so, da ich ja ursprünglich aus Remscheid komme und ein paar Jahre in Dortmund gelebt habe, ich wieder zurück nach Remscheid gegangen bin, zu meinem Freund, mit dem ich zusammen in der Wohnung seiner Mutter lebe, bzw dies dann, wenn das klappt meine Meldeadresse ist, wo ich für die Arge erreichbar bin, aber ich ab und an auch mal bei Freunden unterkomme, bis ich eine Wohnung gefunden habe.

Meine Frage ist es, kann ich mich morgen ummelden gehen, ohne dass mir dann das ALG2 zu 100% gesperrt wird?

Und dann bei der Arge Remscheid einen Neuantrag stellen?
Ich beziehe von der Arge Dortmund lediglich die Regelleistung ohne KDU!!!

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, denn ich weiß absolut nicht weiter.

LG
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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19 November 2010
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Hallo Bambii,

Meine Frage ist es, kann ich mich morgen ummelden gehen, ohne dass mir dann das ALG2 zu 100% gesperrt wird?

Ja das kannst du und siehe was du dafür brauchst!

Ich beziehe von der Arge Dortmund lediglich die Regelleistung ohne KDU!!!

Bei deinem alten Jobcenter mußt du eine Veränderungsmitteilung einreichen, das du
jetzt nach Remscheid gehst, dann bekommst du einen Aufhebungsbescheid und
diesen brauchst du für die Neuanmeldung im Jobcenter Remscheid.

Gib über Google den Begriff "Veränderungsmitteilung" ein und dann kommst du
auf das Formular zum ausfüllen.

Somit reichst du in Kopie dann den Aufhebungsbescheid samt Neu-Antrag für
ALG II beim Jobcenter ein.

Das bitte bei persönlicher Abgabe gegen Empfangsbestättigung auf der Kopie
vom ALG II Antrag.

:icon_pause:
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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19 November 2010
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Hierzu folgender Hinweis, hier ist zwar der Umzug gemeint, aber genauso verhält es sich
in dem Fall bei einer Ab- und Ummeldung, nur das es keiner Zustimmung bedarf.

(2) Deshalb sind die Zahlungen durch den abgebenden Träger grundsätzlich erst mit Ablauf des Umzugsmonats einzustellen. Vom aufnehmenden Träger sind Leistungen frühestens ab dem Folgemonat zu zahlen (s. a. Rz 36.11a). Bei einem Umzug zum Ersten eines Monats kann hiervon abgewichen werden, wenn die Mitteilung über den Umzug und die Meldung beim aufnehmenden Träger so rechtzeitig erfolgt, dass eine nahtlose Leistungszahlung durch den aufnehmenden Träger sichergestellt ist.


https://www.elo-forum.org/alg-ii/74492-alg-ii-zahlung-zustaendigkeit-neuen-traegers-umzug.html
 

Der Ratlose

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nein, hier gibt es eine Besonderheit.

Beim Umzug in eine andere Stadt hat der bisherige Leistungsträger weiter zu leisten, bis der neue zuständige Leistungsträger leistet.

Dies soll einen nahtlosen Übergang gewährleisten.

Doch noch gefunden:
§ 2 SGB X Abs.3 so auch SG berlin S 147 AS 20920/14 vom 11.09.2014

§ 2 Örtliche Zuständigkeit
(1) Sind mehrere Behörden örtlich zuständig, entscheidet die Behörde, die zuerst mit der Sache befasst worden ist, es sei denn, die gemeinsame Aufsichtsbehörde bestimmt, dass eine andere örtlich zuständige Behörde zu entscheiden hat. Diese Aufsichtsbehörde entscheidet ferner über die örtliche Zuständigkeit, wenn sich mehrere Behörden für zuständig oder für unzuständig halten oder wenn die Zuständigkeit aus anderen Gründen zweifelhaft ist. Fehlt eine gemeinsame Aufsichtsbehörde, treffen die Aufsichtsbehörden die Entscheidung gemeinsam.
(2) Ändern sich im Lauf des Verwaltungsverfahrens die die Zuständigkeit begründenden Umstände, kann die bisher zuständige Behörde das Verwaltungsverfahren fortführen, wenn dies unter Wahrung der Interessen der Beteiligten der einfachen und zweckmäßigen Durchführung des Verfahrens dient und die nunmehr zuständige Behörde zustimmt.
(3) Hat die örtliche Zuständigkeit gewechselt, muss die bisher zuständige Behörde die Leistungen noch solange erbringen, bis sie von der nunmehr zuständigen Behörde fortgesetzt werden. Diese hat der bisher zuständigen Behörde die nach dem Zuständigkeitswechsel noch erbrachten Leistungen auf Anforderung zu erstatten. § 102 Abs. 2 gilt entsprechend.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist für unaufschiebbare Maßnahmen jede Behörde örtlich zuständig, in deren Bezirk der Anlass für die Amtshandlung hervortritt. Die nach den besonderen Teilen dieses Gesetzbuchs örtlich zuständige Behörde ist unverzüglich zu unterrichten.
 
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