Umzug von Grossstadt aufs Land ohne finanzielle Rücklagen (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

prenzlberger

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
Hallo!

Ich lebe in Berlin und habe mich heute hier neu angemeldet.

Ich habe folgendes Problem (was manchen als Luxusproblem erscheinen mag):

Ich bin seit etwa 17 Jahren im ALG2-Bezug (inkl. div. Förderungen, Ich-AG, regionaler Aktionen, Massnahmen etc. pp.).

Meine Wohnsituation sieht so aus:
2-Raum-Wohnung, saniert, ferngeheizt (Wohnblock), Balkon, DSL, sichere Gegend.

(Deshalb habe ich "Luxusproblem" geschrieben.)

Ich habe allerdings über und unter mir Mieter, die mir fast jeden Tag auf die Nerven gehen.
Deshalb denke ich darüber nach, ob das Leben auf dem Dorf nicht entspannter sein könnte.

Ich denke, ich könnte eigentlich auf vieles verzichten, bis auf das Internet und schnelles DSL.

Mein "Wunschtraum" wäre ein Häuschen, Bungalow, Wohnwagen o.a. mit Gartenland.

Ich habe aber im Moment keine Ahnung, wie ich meinem Traum näher komme.
Deshalb suche ich Inspiration.

Ich habe keine Mietschulden, aber eine negative Schufa aus sehr alten Sachen (mehr als zehn Jahre alt).
Und ich habe keine Ersparnisse und kann mir kein Geld leihen.
Ich hätte auch niemanden, der mir bei einem Umzug hilft.

Obwohl ich also eigentlich in objektiv ziemlich guten Umständen wohne, komme ich mir wie in einem Gefängnis vor.

Das ist schwer zu beschreiben.
Für jemanden, der keine Wohnung hat, wäre mein Zustand ein Traum...

Aber ich fühle mich hier gefangen.

Ich möchte raus aus der Grossstadt und aufs Land, aufs Dorf.

Ich suche hier im Forum Ideen, einen Denkanstoss.
Vielleicht hat ja schon mal jemand den Ausstieg ohne Geld geschafft.

Ich bin für Kritik offen.
Soll ich den Zustand akzeptieren? Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach?

Wie beame ich mich ohne Geld aus Berlin ins Dorf?
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.534
Bewertungen
16.490
Hallo @prenzlberger :welcome:

Ich habe allerdings über und unter mir Mieter, die mir fast jeden Tag auf die Nerven gehen.
Nun du brauchst schon einen Grund für das Jobcenter, soll heißen
hast du ggf. einen Beleg, wie zum Beispiel das du dich schon schriftlich
an den Vermieter gewandt hast, wegen extremer Lärmbelästigung? Es geht ja bei dir vorrangig um Kostenübernahme für Umzug usw.vom Jobcenter.

Kannst du geundheitliche Gründe anführen, Attest vom Arzt?

Wichtig ist auch, es muß ein Mietangebot vorliegen.
 

prenzlberger

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
Hallo Seepferdchen!

Dankeschön für Deine Anwort!

Nein, es gibt ja keinen objektiven Grund für einen Wohnungswechsel.
Das ist ja mein Problem.

Meine Wohnung ist nicht zu gross, ich habe kein Arbeitsangebot, es gibt keine Baumängel.

Ich bin im dritten Jahr in einer Psychotherapie wegen Depressionen, Panikattacken und Angstzuständen.

Aber ich denke nicht, ich kann zu meinen Jobcenter-Betreuer gehen und sagen: "He, ich komme in der Stadt nicht klar, ich möchte lieber auf dem Dorf leben."

Und dass meine Nachbarn zu laut sind - das betrifft mich zwar, aber das ist sicher eine Grauzone in Sachen Ruhestörung.
Türenknallen, Getrappel etc. sind extrem unangenehm, aber ich bekomme da sicher keine Mietminderung o.a.

Was ich hier im Forum suche:
Inspiration dahingehend, wie ich ohne Geld in der Hinterhand in die Pampa komme.

Vielleicht finde ich auch Gleichgesinnte?!
Leute, die auch gerne auf dem Dorf leben wollen und "einfach nur ihre Ruhe haben" wollen?

Utopisch vielleicht: eine Wohngemeinschaft von Hartzern auf dem Land, die nur eines wollen: in Ruhe leben. :)

Vor meinem inneren Auge sehe ich einfach nur einen Garten, Obstbäume, ein bisschen Ackerland, ein, zwei Katzen, eine Veranda und eine untergehende Sonne und ich im Schaukelstuhl...
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.534
Bewertungen
16.490
Nun prenzlberger

Ich bin im dritten Jahr in einer Psychotherapie wegen Depressionen, Panikattacken und Angstzuständen.
das wäre aber zumindest ein Ansatz, gesundheitlicher Grund und
hier wäre ein Attest hilfreich.

Aber ich denke nicht, ich kann zu meinen Jobcenter-Betreuer gehen und sagen: "He, ich komme in der Stadt nicht klar, ich möchte lieber auf dem Dorf leben."
Das sollst du ja auch nicht, darum mein Hinweis zum Attest.

Aber vieleicht hat noch jemand einen Hinweis für dich............
 

AsbachUralt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2008
Beiträge
2.378
Bewertungen
2.681
Abgesehen davon, ob es im Umland von Berlin ein für Dich bezahlbares Häuschen oder einen Bungalow gibt und einen Vermieter, der Dir so etwas vermietet.
Hast Du auch daran gedacht, wie die Verbindungen vom Land in die Stadt sind, wenn Du z.B. einen Termin beim JC hast?
Hast Du daran gedacht, dass es in ländlichen Gegenden immer weniger Einkaufsmöglichkeiten gibt?
Hast Du daran gedacht, wie die ärztliche Versorgung auf dem Land ist, auch in Hinsicht auf Deine psychischen Probleme?

Und damit meine ich wirklich auf dem Land, nicht im direkten Umkreis einer Großstadt wie Berlin, denn dort sind Deine Wünsche schon aus finanziellen Gründen kaum finanzierbar, bei den hohen Mieten.
Bezahlbare Häuser findest Du vielleicht irgendwo weit hinten in Mecklenburg-Vorpommern oder in der hintersten Ecke der Eifel oder dem Bayr.Wald wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen.

All dies solltest Du in Deine Überlegungen mit einbeziehen, zumal Du im Grunde froh sein kannst über Deine aktuelle Wohnung, auch wenn es störende Einflüsse gibt. Wobei Türen schlagen usw. fast schon üblich sind in Mehrfamilien Häusern.

Es mag sein, dass die gesundheitlichen Gründe ausreichen würden für einen Umzugsgrund, ob Du Dich dann aber verbessern kannst, wage ich zu bezweifeln, denn ein Haus oder Bungalow wird kaum realisierbar sein. Oder es ist eine Bruchbude mit Ofenheizung. Schau Dich einfach einmal bei Immo 24 oder ähnlichen Seiten um.
 

prenzlberger

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
Hallo AsbachUralt!

Ich habe vor mehr als zehn Jahren schon mal für vier Jahre in Mecklenburg auf dem Dorf gewohnt.
Da ging es mir körperlich und seelisch ziemlich gut, weil ich alles per Fahrrad erledigt habe und fast jeden Tag draussen war.
Nach Berlin zurück bin ich, weil ich damals jünger war und dachte, ich muss noch mal Grossstadt erleben.

Ich schau schon regelmässig nach Immobilien.
Du hast wohl recht, dass im berliner Umland das passende Angebot gering ist.

Das mit dem Einkaufen finde ich nicht so schlimm, weil man ja vieles online kaufen kann, ausserdem würde ich gern auf Selbstversorger machen, soweit möglich, also z.B. Gemüse anbauen und selbst Brot backen etc.

Damals bei meinem ersten Landleben musste ich auch mit dem Fahrrad 25 Kilometer in die Stadt...

Was mir fehlen würde, wäre schnelles Internet.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.155
Bewertungen
21.342
Versuch es doch mal im wendland, dort gibts viele kommunen und wg's...
 

heutehier

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juli 2012
Beiträge
899
Bewertungen
205
Ihr könnt mich ja steinigen, aber

der TE lebt 17 Jahre von Sozialleistungen (Hartz IV gibt es "erst" seit knapp 13 Jahren)

er will auf Kosten der Allgemeinheit umziehen und um Gottes willen nicht auf Luxus wie DSL und schnelles Internet verzichten.

und die Begründung ist, dass die Nachbarn "nerven", ohne dass konkrete "Anschuldigungen" vorgebracht werden können.

Sorry, du erfüllst gerade sämtlich Klischees des Hartzers.

Dorfnachbarn können noch vielmehr nerven - du weißt also nicht wie deine neuen Nachbarn ticken.

Die medizinische Versorgung in deinem Fall ist wahrscheinlich wesentlich besser, als in einer neuen Umgebung.

Ach ja, Arbeitsplätze sind in der Pampa noch rarer - weil nur von Selbstversorgung wirst du nicht leben können.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.534
Bewertungen
16.490
@heutehier

vieleicht machst du dir bitte mal die Mühe und liest sorgfältig Post 3:

Ich bin im dritten Jahr in einer Psychotherapie wegen Depressionen, Panikattacken und Angstzuständen.
Auf deine restlichen Zeilen will ich jetzt nicht weiter eingehen, nur soviel
du bist in einem Hilfeforum....................
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.155
Bewertungen
21.342
Vielleicht möchte heutehier ja die Wohnung mit dem te tauschen...LOS ist ja schon am ende der welt....heisst ja nicht umsonst, Land ohne Sonne....und indernett scheint's auch zu geben....
 

heutehier

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juli 2012
Beiträge
899
Bewertungen
205
Vielleicht möchte heutehier ja die Wohnung mit dem te tauschen...LOS ist ja schon am ende der welt....heisst ja nicht umsonst, Land ohne Sonne....und indernett scheint's auch zu geben....
Ja würde ich gern.
Zur Info LOS beginnt am Rand von Berlin.
Und ich arbeite in Berlin, was eine Fahrzeit von mind. einer Stunde je Strecke macht, aber nur wenn die Öffentlichen Nicht mit Sturmschäden, Kabeldieben oder Schneeflocken kämpfen.
 

Caramell

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
23 November 2015
Beiträge
710
Bewertungen
340
prenzelberger, preiswerten Wohnraum gibt es auf dem Land sicher, aber ob es da auch schnelles Internet gibt, ist fraglich. Hier gibt es noch viele weiße Flecken auf der Landkarte. Ich komme aus MV.
Und das zweite ist die ärztliche Versorgung. Hier kann es schon sein, das Du auf einen Termin beim Facharzt, den Du brauchst, mal gut 6 Monate warten kannst.

Einen Garten zu bekommen, ist hier sicher kein Problem. Und wenn Du viel mit dem Fahrrad erledigen willst, stört es auch nicht, das in einigen Orten nur der Schülerbus fährt, sonst kein öffentlichen Verkehrsmittel.

Und ob man hier ruhige Nachbarn bekommt ist auch nicht sicher, genauso wenig wie überall wo man hin zieht.
 

prenzlberger

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
Ihr könnt mich ja steinigen, aber

der TE lebt 17 Jahre von Sozialleistungen (Hartz IV gibt es "erst" seit knapp 13 Jahren)

er will auf Kosten der Allgemeinheit umziehen und um Gottes willen nicht auf Luxus wie DSL und schnelles Internet verzichten.

und die Begründung ist, dass die Nachbarn "nerven", ohne dass konkrete "Anschuldigungen" vorgebracht werden können.

Sorry, du erfüllst gerade sämtlich Klischees des Hartzers.

Dorfnachbarn können noch vielmehr nerven - du weißt also nicht wie deine neuen Nachbarn ticken.

Die medizinische Versorgung in deinem Fall ist wahrscheinlich wesentlich besser, als in einer neuen Umgebung.

Ach ja, Arbeitsplätze sind in der Pampa noch rarer - weil nur von Selbstversorgung wirst du nicht leben können.
Ich will nicht "auf Kosten der Allgemeinheit umziehen", sondern suche Ideen, wie ich einen Umzug kostengünstig realisieren kann.

Ich halte DSL und ein schnelles Internet nicht für einen Luxus, wenn ich auf Zeitungsabos, Kinobesuch, auf einen Fernseher u.a. verzichte, wenn also das Internet für mich für die einzige Informationsquelle geworden ist.

Ich wollte meine Nachbarn hier nicht "anprangern", aber ich ertrage die hörbare Nähe von Menschen nicht mehr.
Ich selbst bin so ruhig, dass mich neulich ein Nachbar darauf angesprochen hat, dass er sich Sorgen macht, weil man mich nie hört.
Ich denke nicht, dass ich "was Besseres" bin - ich mag einfach nur Ruhe und Stille - Markenklamotten und Iphones z.B. sind mir völlig egal.

In den 17 Jahren Sozialleistungen war ich auch in Minijobs und gemeinnützigen Jobs.

Meine Eltern und meine Geschwister sind alle tot.
Freunde habe ich nicht.
Meine letzte Beziehung ging vor 17 Jahren zuende.
Damals habe ich zwei Firmenpleiten erlebt und konnte meine Miete nicht mehr bezahlen.
Im selben Jahr verstarb meine Mutter.

Dann bin ich aufs Land gezogen, weil ich aussteigen wollte,.
Mein Fehler war, dass ich nach Berlin zurück bin.
Denn eigentlich war ich in Mecklenburg auf dem Dorf glücklich - ich habe es nur nicht gewusst.

Und nun bin ich unglücklich in einer Millionenstadt, wo Millionen Menschen leben, es aber einsamer ist als in einem Dorf.

Das ist der Grund, weshalb ich wieder aufs Land will.

Ich fühle mich unglücklich und möchte wieder glücklich werden.

Wer das nicht gut findet...
Ist mir egal....
 

prenzlberger

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
prenzelberger, preiswerten Wohnraum gibt es auf dem Land sicher, aber ob es da auch schnelles Internet gibt, ist fraglich. Hier gibt es noch viele weiße Flecken auf der Landkarte. Ich komme aus MV.
Und das zweite ist die ärztliche Versorgung. Hier kann es schon sein, das Du auf einen Termin beim Facharzt, den Du brauchst, mal gut 6 Monate warten kannst.

Einen Garten zu bekommen, ist hier sicher kein Problem. Und wenn Du viel mit dem Fahrrad erledigen willst, stört es auch nicht, das in einigen Orten nur der Schülerbus fährt, sonst kein öffentlichen Verkehrsmittel.

Und ob man hier ruhige Nachbarn bekommt ist auch nicht sicher, genauso wenig wie überall wo man hin zieht.
Liebe/r Caramell,

ich habe vor kurzem die Netzausbau-Karte der Telekom entdeckt.
Die werde ich für meine Suche nach neuen Wohnplätzen nehmen.
Was die Ärzte betrifft: ich denke, die Stadt macht mich krank.
Als meine berliner Ärztin nach vier Jahren Mecklenburg meine Werte gecheckt hat, war sie erstaunt: alles war bestens und unter meinem biologischen Alter.

Also wenn man eh jeden Tag aktiv und in der Natur ist und sich gesund ernährt, dann braucht man vielleicht auch viel weniger einen Arzt.
 

Caramell

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
23 November 2015
Beiträge
710
Bewertungen
340
prenzlberger, den Netzausbaukarten würde ich nicht unbedingt trauen. Da ist oft die Geschwindigkeit angegeben, die man direkt neben dem Verteilerkasten hat, wohnt man am Ende des Dorfes kommt dann nur noch ein Bruchteil davon an.
Besser wäre es da,, bei einer Wohnungsbesichtigung mal mit den Nachbarn zu sprechen.

Du schreibst in der Großstadt bist trotz der vielen Menschen einsam, klar das ist jeder mit sich selbst beschäftigt. Aber in den Dörfern sollte man sich schon etwas offener zeigen, sonst ist man da auch einsam und bald der Außenseiter.

Ich wünsche Dir das Du bald eine Wohnung findest und auf dem Dorf glücklich wirst.

Ich wohne in einer Kleinstadt, habe hier einen Garten und wenn ich möchte, habe ich auch meine Ruhe. Im Haus ist alles ruhig gut das hat man nicht überall. Auf dem Dorf habe ich lange genug gewohnt und heute würde ich da nicht mehr hin ziehen. Ohne Auto und Fahrerlaubnis ist mir das einfach zu mühselig. Egal ob Arztbesuch oder Behörden, jeder Termin wird mit dem Bus schon mal zum Tagesausflug.
 

Goldfield

Super-Moderation
Mitglied seit
29 Juli 2012
Beiträge
710
Bewertungen
621
Moin,
Caramell hat da Recht, wohne auch in MV, wenn du Ländlich wohnen möchtest, solltest du unbedingt an die Ärtztliche Versorgung denken, man wird Älter und damit kommen zwangsläufig Krankheiten du wirst auch nicht ewig mit dem Radel fahren können.
Ich muss um zu Fachärtzte zu kommen ca 40-50 KM fahren pro Strecke.
Auch das mit den Behörden sollte man hier nicht unterschätzen, Bekannte wohnen 20 KM vom JC weg auf einem Dorf, dort fährt der Bus nicht oft am Tag, so das er frühs los muss und erst Nachmittags zurück kommt, wenn er sich kein Auto leihen kann, da reden wir noch nicht vom Einkaufen wenn man spontan etwas braucht, einen Arzt gibt es dort auch nicht.
Von meiner Frau die Oma wohnt ebenfalls auf einem Dorf, wenn sie keine Kinder/Enkel hätte wo sie überall hinfahren wie Einkaufen, Ärtzte, wäre sie völlig aufgeschmissen.
Man kann zwar mit dem Radel fahren, aber was ist zb. im Winter auch führen zum Großteil nur gefährliche Landstrassen zum Ziel, wo einige Kreuze schon stehen.

Ich wohne in einer Kleinstadt etwas über 10000 Einwohner, dennoch ist hier die Ärtztliche Versorgung bis auf Hausärtzte schon eine Katastrophe, und es werden noch weniger.
Auch ist selbst bei uns das DSL noch nicht so ausgebaut, wir haben Glück in unserer Strasse ist es.
Gehe ich in die Gartenanlage meiner Schwiegereltern ist zb.mit dem Handynetz ende und das in der Stadt.

Die kleinen Dörfer um uns herum sterben immer mehr aus, da die Alten entweder Sterben oder in Altenheime gehen, auch ist es nicht leicht je nach Dorf dort Fuss zu fassen und glaub mir auf dem Dorf kann das getratsche ect.groß sein, so das dir evtl.die jetzigen Mitbewohner wieder wünschst.

Kann dir nur empfehlen wenn es schon MV sein sollte, dann zumindest in eine Kleinstadt zu ziehen, ist immer noch was anderes als eine Mio.Stadt wie Berlin, ich selbst bin auch aus einer Großstadt hierher gezogen, hab meine Ruhe allerdings mehr Ruhe dürfte es schon nicht sein.

Grüße
 
Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten