Umzug steht an - Mietspiegel fast 3 Jahre alt

HansDieter

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Hallo,

bei mir steht demnächst wieder ein Umzug an, da ich im Moment nur zur Untermiete wohne und der Untermietvertrag ausläuft/gekündigt wurde.

Nun bin ich auf Wohnungssuche und frage mich wie teuer die neue Wohnung maximal sein darf, bzw. wieviel ich maximal vom Regelsatz zur Miete selbst dazu zahlen darf.

Der Mietspiegel für unsere Stadt stammt vom November 2011 und ist daher schon ziemlich überholt, da die Mieten ja immer weiter steigen...

Demnach steht mir eine Grundmiete von 230€ zu + 115€ für die NK.

Die NK wären nicht das Problem, jedoch liegen die meisten Wohnungen von der KM über dem Mietspiegel.

Ist es rechtens das die KdU nach Mietspiegeln aus der Steinzeit berechnet werden? Oder gibt es eine inoffizielle Regelung nach der die Mietspiegel für jedes Jahr um XY % erhöht werden?

Wieviel € dürfte ich maximal vom Regelsatz selbst zur KM dazu zahlen, ohne das sich das JC quer stellt?

LG
 

HansDieter

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Hallo Seepferdchen,

ja aus diesem Link habe ich die Richtlinie ;)
Und diese ist wie gesagt aus dem Jahre 2011

Das das JC nur die angemessenen Kosten übernimmt ist mir bewusst, daher die Frage wieviel ich maximal selbst aus dem Regelsatz zur Miete dazu zahlen darf?

Ja Kaution/Anteile fallen eventuell an, bekomme ich aber von meiner Familie geliehen
 

gelibeh

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Hat die Kommune denn ein schlüssiges Konzept? Falls nicht, dann kann man anhand der Mietstufe und dem WoGG gucken, wie teuer Deine Miete sein darf. Das musst Du aber eventuell durch eine Klage durchsetzen.
 
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Das das JC nur die angemessenen Kosten übernimmt ist mir bewusst, daher die Frage wieviel ich maximal selbst aus dem Regelsatz zur Miete dazu zahlen darf?
Das ist doch dein Problem. Du wirst dann unter Umständen nachweisen müssen, wovon du lebst.

Das größere Problem ist, dass nur die alte Miete gezahlt wird, wenn du ohne Zustimmung innerhalb der Gemeinde umziehst. Bei Überschreiten der KdU-Sätze wird der Umzug allerdings nicht genehmigt.
 

Paolo_Pinkel

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Das WoGG ist genau so nicht aussagefähig. Schaut euch mal an, wann die zuletzt aktualisiert wurden. 2008 oder 2009. Seitdem sind aber die Mieten und die kalten Betriebskosten weiter gestiegen. Mit diesen Werten deckelt man aber die KdU.
 
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Das WoGG ist genau so nicht aussagefähig. Schaut euch mal an, wann die zuletzt aktualisiert wurden. 2008 oder 2009. Seitdem sind aber die Mieten und die kalten Betriebskosten weiter gestiegen. Mit diesen Werten deckelt man aber die KdU.
Das betrifft die "schlüssigen" Konzepte allerdings genauso. Nur, was will man dagegen tun? Die Anbieter solcher Konzepte werben damit, dass sie gerichtsfest sind.
 

gelibeh

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Die Anbieter solcher Konzepte werben damit, dass sie gerichtsfest sind
Die von Analyse und Konzept sind aber schon von einigen Gerichten gekippt worden.
Ist schon blöd, wenn man keine günstige Wohnungen bekommt und wenn man dann was dazuzahlen will, einem evtl. unterstellt wird, das man sich schwarz was dazuverdient.
 
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Die von Analyse und Konzept sind aber schon von einigen Gerichten gekippt worden.
Ist schon blöd, wenn man keine günstige Wohnungen bekommt und wenn man dann was dazuzahlen will, einem evtl. unterstellt wird, das man sich schwarz was dazuverdient.
Ja? Hast du da nähere Infos. Die haben bei uns auch das Konzept erstellt. Allerdings halten einige Jobcenter auch "Schlichtwohnungen" vor, die sie dann anbieten, wie ich letztens irgendwo gelesen habe. Ob man da wohnen möchte?

Ich fürchte fast, der Gerichtsweg ist ausgeschöpft. Da würden nur politische Entscheidungen etwas ändern.

p.s. Bei uns gibt es auch durchaus Wohnungen in dieser Preisklasse, auch von privaten Vermietern. Nur wollen die keine Erwerbslosen Mieter. Die Genossenschaften und Bauvereine nutzen die Lage, um ihre Schimmelbuden loszuwerden.
 
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