Umzug notwendig wegen Arbeitsaufnahme, aber keine angemessene Wohnung

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

wotse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
57
Bewertungen
13
Hallo an alle,
ich muß mich auch mal wieder hier melden wegen widersinnigen existenz-zerstörenden Unmöglichkeiten des Amtes.

Folgendes in Kurzform: Wohne zur Zeit im Westerwald, beziehe Hartz4. Habe Arbeit gefunden zum 1ten März in Hessen, möchte deswegen umziehen, Amt gibt kein grünes Licht zum Umzug, da Angemessenheit der Wohnung nicht gegeben.


Und nun ausführlicher:
Ich blicke nun auf fast 10 Jahre Hartz4 zurück und habe so einige Schikane über mich ergehen lassen und schon lange gelernt den gesunden Menschenverstand auszuschalten wenn es ums Amt geht.

Aber dieses mal fehlen mir die Worte.

Ich, 44 und damit volljährig, wohne seit meiner Geburt im Westerwald und bin nun seit Anfang an mit dabei (2005) im Hartz4 Bezug.

Seitdem habe weder ich noch das Amt es geschafft mir eine Vollzeitarbeit zu besorgen. Und ich konnte mich immer mehr schlecht als recht mit geringfügigen Jobs über Wasser halten.

Aber das Schicksal meinte es gut und verschaffte mir einen Angestelltenvertrag. Wie das kam? Im Jahr 2013 bekam ich endlich nach langen zähen Verhandlungen mit dem Amt eine berufliche Weiterbildung bewilligt, wozu ich für 6 Monate jeweils freitags und samtags nach Frankfurt in die Handwerks-kammer zur Schulung konnte. Was ich gerne machte möchte ich anmerken.

Innerhalb dieser halbjährigen Schulung kam ich in Kontakt zu einigen Führungskräften aus Unternehmen, drückte also auch mit Personalern zusammen die Schulbank.

Und einer dieser ehemaligen Mitschüler meinerseits erinnerte sich im November 2014 an mich und meine Situation, rief mich an und fragte mich ob ich noch Interesse an einem Job hätte.

Das ist ein Job der Art, wie ich den schon seit Jahren vergeblich suche, die große Chance für mich, und so sagte ich sofort zu. Den Angestelltenvertrag habe ich übrigens schon erhalten, nun liegt es daran das ich die Arbeit auch rechtzeitig aufnehmen kann.

Dazu muß ich vor Ort wohnen. Vor Ort heißt in dem Fall in/bei Bad Hersfeld.
Und noch wohne ich im Westerwald.
Die Arbeit geht los am 1ten März, bzw. 2te März, da der 1te ein Sonntag ist.

Im November 2014 sprach ich auf der hiesigen Arge vor um erste Informationen einzuholen darüber, wie ich weiter vorgehen soll um zum 1ten März in/um Bad Hersfeld zu wohnen und meine Arbeit aufzunehmen.
An konkreten Antworten kam eigentlich nichts anders als "dann melden sie sich mal ab und ziehen um" <-haha, selten so gelacht.
Es sollte also mein Privatvergnügen sein ob ich nun umziehe und die Arbeit aufnehme oder nicht. So in etwa die Antwort.

Ich schaute diverse Internetportale durch nach Wohnungsangeboten (Immobilienscout und co), nahm schon mal kontakt auf mit der Optionskommune Bad Hersfeld um zumindest schon mal eine Mietkostenhöhe in Erfahrung zu bringen, und setzte letztendlich eine Anonnce in ibäähkleinanzeigen mit dem Titel "suche Wohnung...".

Die Mietkostenhöhe in Bad Hersfeld setzt die Behörde mit 285 Euro Warmkosten an, die Mietkostenhöhe außerhalb von Bad Hersfeld mit 275 Euro Warmkosten.

Und nun könnte ich eigentlich schon aufhören zu schreiben, denn an dem Punkt hänge ich jetzt schon seit Wochen fest. Es ist nicht eine einzige Wohnung zu dem Preis zu bekommen. Jede Woche montags drucke ich mir als Beweismittelsammlung die Wohnungsangebote von 4 Internet-Wohnungsbörsen aus, billiger werden die Wohnungen dadurch selbstverständlich nicht.

So machte ich folgendes: Ich setzte ein konkretes Wohnungsangebot in meinen Antrag ein, mit dem Wissen das dieses Angebot zu teuer ist und abgelehnt wird. Ein Angebot was ich mir selber per ibäähklainanzeigeninserat besorgte und wo ich auch gerne wohnen würde. Was allerdings 265.- kalt + 80.- Nebenkosten kostet. Also 345 Euro warm. Und das entpuppt sich bis heute als das günstigste.
- - - - - - - - - --
Folgenden Antrag verfasste und gab ich ab am 19.01.2015:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantrage ich 19.01.2015


die Zustimmung zum Umzug


von

nach 36251 Bad Hersfeld (und/oder Umgebung)


aus wichtigem Grund (Arbeitsaufnahme zum 01.03.2015).


Im einzelnen beantrage ich die Übernahme der Kosten der


- Kaution für die neue Wohnung (§ 22 Abs. 6 SGB II)
- Umzugs- und Wohnungsbeschaffungskosten (§ 22 Abs. 6 SGB II)


„Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.


- Unterkunftskosten der neuen Wohnung.


Mit freundlichen Grüßen
- - - - - - - - - -
Es kam als Antwort ein Schreiben worin darum gebeten wurde, dem Amt Westerwald doch erst einmal bekannt zu geben was denn das Amt Bad Hersfeld an Kosten übernehmen würde und was für eine Wohnung mir den vorschweben würde.

Daraufhin nahm ich Kontakt auf zu Bad Hersfeld, leitete alles selber in die Wege, so das der Herr aus der Leistungsabteilung Westerwald von der Leistungsabteilung Bad Hersfeld angefaxt wurde mit den entsprechenden Informationen. Was eigentlich Amtsarbeit ist machte ich weil mir die Zeit wegrennt.
- - - - - - - - - -
den Antrag erinnerte und erweiterte ich am 26.01.2015 wie folgt:


Ihr Schreiben vom 21.01.2015 26.01.2015


Betreff: Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II): Antrag auf Zustimmung zum Umzug


Sehr geehrte Damen und Herren, ihre Zustimmung zum Umzug nach


xxx


Vermieter:
xxx



Mietkostenhöhe: Kaltmiete 265 Euro + Nebenkosten 80 Euro


benötige ich um meine Arbeit zum 01.03.2015 bei


xxx


aufnehmen zu können.



Desweiteren beantrage ich hiermit aus Dringlichkeitsgründen eine Fahrtkostenübernahme für die Wohnungsbesichtigung im Rahmen der Wohnungsbeschaffungskosten für
Hin und Rückfahrt nach/von Bad Hersfeld
an einem Tag in der Woche vom Montag 09.02.2015 bis Freitag 13.02.2015.

Mit freundlichen Grüßen
- - - - - - - - -
worauf hin mir am 02.02.2015 geantwortet wurde (vom Amt Westerwald):

Sehr geehrter Herr wotse,
aufgrund der Arbeitsaufnahme ab 01.03.2015 wird einem Umzug, zu denen im Landkreis Bad Hersfeld anerkannten Kosten für die Unterkunft, zugestimmt.

Unterschrift
- - - - - - - - - -
Es wurde also kein Bezug genommen auf das konkrete Wohnungangebot... ergo wird dem oben genannten Wohnungangebot nicht zugestimmt. So lese ich das zumindest.
- - - - - - - - - -
Am 02.02.2015 beantwortete ich das Schreiben des Amtes Westerwald wie folgt:

Nachtrag zum Antrag auf Zustimmung zum Umzug, gestellt am 19.01.2015 02.02.2015


Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erbitte ich Eilzustimmung zu meinem obig gemachten Antrag bis zum 04.02.2015,


aus diesem Grunde weise ich sie noch einmal auf die absolute Dringlichkeit meines Anliegens hin:


Um meine Arbeit bei vorgenanntem Arbeitgeber xxx termingerecht antreten zu können benötige ich ihre Zustimmung zum Umzug
in obig genannte Wohnung bis zum 04.02.2015,
xxx, Mietkosten: Kaltmiete 265.- Euro + Nebenk. 80.- Euro,


da ich am 05.02.2015 einen Wohnungsbesichtigungstermin dort vor Ort habe.


Sollte bis zum 04.02.2015 keine Zustimmung erfolgt sein so werde ich auf ihre Kosten eine weitere Wohnmöglichkeit in/um 36251 Bad Hersfeld ab 01.03.2015 suchen und finden müssen deren Kosten dann von ihnen in vollem Umfang zu übernehmen sind.


Mein Umzug ist erforderlich nach § 22 Bedarfe für Unterkunft und Heizung

(4) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zur Berücksichtigung der Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. 2Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; ...


2. der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist...“
Ohne Zusicherung kann ich keine Unterkunft im angemessenen Zeitraum finden!
Einen den finanziellen Kriterien entsprechenden Wohnraum in/um 36251 Bad Hersfeld gibt es nicht. Entsprechende Nachweise legte ich als Anlage (Ausdrucke Mietkostenhöhe Wohnungen) meinem Antrag vom 19.01.2015 bei. Das von mir gewählte Mietangebot entspricht dem von mir gefundenen günstigsten!
In Erwartung ihrer Entscheidung bis zum 04.02.2015 verbleibe ich mit
freundlichen Grüßen wotse
- - - - - - - - -
worauf immerhin telefonisch schon einmal die Zusage kam das mir die Kosten für die Fahrt zur Wohnugsbesichtigung erstattet werden, der nette Herr der Leistungsabteilung machte sich sogar die Mühe und kümmerte sich selber darum und fragte im Westerwälder Reisebüro nach der günstigsten Gelegenheit, das war dann die Bimmelbahn. 170 km hin mit der Bimmelbahn, 170 km zurück mit der Bimmelbahn, für ein quer durchs Land-Ticket zu 46 Euro. Reine Fahrzeit 12 Stunden.


Allein das wäre schon ein Thread wert gewesen. Nunja. Ich bekam die Fahrt dann per Fernbussen hin, auf das zugesagte Geld warte ich noch heute.


Als Ergebnis dieses Tages kann ich aber immerhin angeben, es waren 3 Wohnungen die ich mir anschaute, alle in der gleichen Preislage, weil das die übliche Preislage dort ist, und 2 hätte ich sofort anmieten können, 1 Vermieter bat sich Bedenkzeit aus.
- - - - - - - - - - -


Heute legte ich dann nach indem ich folgenden Schrieb auf dem Amt abgab:





wegen: Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes 09.02.2015
nach dem zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)
hier: Zustimmung zur Anmietung einer Wohnung
gem. § 22 Abs. 4 SGB II; ihr Scheiben vom 02.02.2015


Sehr geehrter Herr xxx,


sie beziehen sich zu Unrecht auf § 22 Abs. 4 SGB II,
wobei die Notwendigkeit des Umzuges aufgrund Arbeitsaufnahme zum 01.03.2015 wohl nicht streitig sein dürfte.


Streitig jedoch ist wohl die Angemessenheit der Wohnung, leider übersehen sie wie von mir schon im Antrag vom 19.01.2015 genannt, § 22 Abs. 6 SGB II


„Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden. „


Sie üben hier einen Ermessensfehlgebrauch aus da sie sich wiederholt auf § 22 Abs. 4 SGB II berufen, der jedoch in meiner Situation nur Anwendung findet in Verbindung mit § 22 Abs. 6 SGB II.


Bitte berichtigen sie ihre Sichtweise dementsprechend bis zum Mi., 11.02.2015, da es mir aufgrund der bis heute fehlenden Zustimmung zum Umzug nicht möglich war einen Mietvertrag zu unterzeichnen.


Desweiteren beantrage ich hiermit eine weitere Fahrtkostenübernahme für die Wohnungs- besichtigung/Vertragsunterzeichnung im Rahmen der Wohnungsbeschaffungskosten für Hin und Rückfahrt nach/von Bad Hersfeld an einem Tag in der Zeit vom Donnerstag 12.02.2015 bis Donnerstag 19.02.2015.


Desweiteren beantrage ich hiermit (BA VB 1e) Kosten für getrennte Haushaltsführung.


In Erwartung ihrer schnellstmöglichen Antwort verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
wotse
- - - - - - - - -
desweiteren bemühte ich heute früh, nach Abgabe obigen Schreibens in der Leistungsabteilung gegen Eingangsbestätigung
die Geschäftsführung des Jobcenters,
legte meine Unterlagen vor um erfahren zu dürfen das
"alles so rechtens ist. Das es definitiv keine Zusage zum Umzug zu den Preisen geben wird". <- als hätte ich was anders erwartet.


zwischendurch entgegnete ich "können sie sich mal bitte für mich informieren was denn dort ein Schlafsack unter ner Brücke monatlich kostet?" <-, aber nachdem nicht das geringste lächeln über ihre Lippen kam vernahm ich noch


"Bad Hersfeld wird sich schon was gedacht haben bei der Mietkostenhöhe. Die dortigen Vorgaben sind für uns bindend. Und davon weichen wir nicht ab. Und sie kommen jetzt hierhin und wollen behaupten, das..."


kopfschüttelnd war mein letzter Kommentar
"geben sie mir bitte meine Unterlagen zurück, weitere Worte erspare ich mir hier in diesem Büro..."
und bin nur noch fassungslos.
- - - - - - - - - -
Das Problem was ich habe ist die Zeit.
Widerspruch und Klage dauert zu lange. Auch ein Eilverfahen würde zu lange dauern.


Wenn mir da jetzt nichts einfällt bin ich schachmatt.


Das kann doch nicht wahr sein. Ich bemühe mich nach Leibeskräften um Arbeit. Bekomme dann auch welche. Schließlich stellt mich der Personaler den ich vom vorletzten Jahr von unserer gemeinsamen Schule her kenne nicht umsonst ein, er wird schon den richtigen Eindruck von mir bekommen haben, allein das ist schon ein sechser im Lotto,
mache vor Ort alles bezüglich Wohnung klar, dabei erwähnte ich hier noch nicht einmal was für Strapazen allein die Busfahrt war, der hatte eine Panne und so weiter...
und nun soll meine Zukunft daran scheitern, das es keine Wohnung zu den Kosten gibt die das Amt übernimmt?
Ich bin doch in einem Monat sowieso aus dem Bezug raus.
Aber den Umzug kann ich nun mal finanziell nicht aus meiner Tasche stemmen.



Was für Möglichkeiten habe ich noch?
 

arbeitslos in holland

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 August 2010
Beiträge
9.539
Bewertungen
1.947
AW: Umzug notwendig Arbeitsaufnahme, aber keine angemessene Wohnung

du hast 2 möglichkeiten

1.) du lässt dich weiter vom amt verarschen
oder
2.) du ziehst das durch

du bist zu lange raus, als das die glauben, dass du dauerhaft wieder arbeiten könntest.
 

KristinaMN

Forumnutzer/in
Mitglied seit
6 Oktober 2011
Beiträge
1.845
Bewertungen
571
AW: Umzug notwendig Arbeitsaufnahme, aber keine angemessene Wohnung

Was wirst Du dort verdienen? Bei einem ER vor dem SG werden die evtl. mit "Ansparen" kommen ...

Könnte Dir Dein neuer Arbeitgeber ein Darlehen geben?

Wenn Du eine Wohnung findet, die Du Dir ZUKÜNFTIG SELBST leisten kannst, unterschreibe und ziehe das durch !

So eine Chance bekommst Du nicht mehr !
 

wotse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
57
Bewertungen
13
AW: Umzug notwendig Arbeitsaufnahme, aber keine angemessene Wohnung

So eine Chance bekomme ich nie wieder, das ist mir bewusst.
Und ganz ohne Frage ziehe ich das durch, ganz egal wie quer sich das Amt auch stellt.

Sobald mein erstes Gehalt auf mein Konto geflossen ist wird alles kein Problem mehr sein (das wenige was ich mir dahin wohl geliehen haben muß ist in wenigen Monaten dann zurückgezahlt). Ist zwar auch nicht die Welt anfangs, aber ich brauche nichts mehr aufzustocken oder so. Zum Leben reicht es dann allemal.

Ich bin nun dabei alle Möglichkeiten auszuloten die sonst noch in Frage kommen um vorübergehend eine Bleibe dort zu finden. Hotelzimmer scheiden aus, zu teuer. Monteurwohnungen ebenfalls. Und was meine jetzige Mietwohnung betrifft, seit Wochen habe ich ein Kündigungsschreiben vorbereitet hier liegen, meinem Vermieter übergebe ich das aber erst wenn ich eine neue Wohnung habe. Soll er dann das Amt in Regress nehmen....

Das ist eine absolut unverständliche Handlungsweise des Amtes, bzw. unsereiner kennt sowas ja zu Genüge, aber wer mit Hartz4 nichts zu tun hat, der glaubt das nicht.

Ich kann mich als bewandert in der Gesetzgebung bezüglich Hartz4 bezeichnen und weiß das ich im Recht bin. Das mir das zusteht. Allein, mir wird mein Recht nicht gegeben.

Heute früh habe ich (neben der Gewerkschaft, aber das rechtliche braucht nun mal seine Zeit die ich nicht habe und neben dem hiesigen SPD-Bürgerbüro) den Bürgerbeauftragten RLP
https://www.derbuergerbeauftragte.r...rDef=a001aaaa-aaaa-aaaa-eeee-000000000054.htm
informiert, mal schauen ob von dort rechtzeitig Antwort kommen wird.

Die örtliche Presse interssiert sich nicht für den Fall (ja, ich weiß, das braucht mich nicht zu wundern, ein Verusch war´s wert)...

Der zukünftige Arbeitgeber würde mir im Fall des Falles ein Darlehen geben, aber das ist so weit unter meiner Würde bezüglich zukünftiges Leben (schon direkt mit Schulden losstarten, haha), nur wenn es anders nicht gehen wird, dann muß ich zurückgreifen auf ihn.

Das muß man sich mal bildlich vorstellen. An mir soll es nun hängen den Beweis anzutreten das im Raum Bad Hersfeld für die vorgegebene Mietkostenhöhe kein Wohnungsangebot vorliegt. Es dürfte klar sein das das für mich unmöglich zu machen ist. Die Krux dabei, es gibt tatsächlich in den Irrungen und Wirrungen der Angebote 2 Wohnungen (eher kaschemen, 12m2 beispielsweise), aber bei diesen Angeboten kann ich seit Wochen niemanden erreichen.

Spitz ausgedrückt könnte ich auf den Gedanken kommen, diese 2 Angebote sind Fake-Angebote, aber wartet mal ab, mein Bauchgefühl sagt mir das ich genau die 2 Angebote demnächst unter die Nase gehalten bekomme mit dem Hinweis "hier ist entsprechender Wohnraum vorhanden, sie, wotse, wollten eine Luxuswohnung von uns und uns somit betrügen"....
 

Fraggle

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
3 Dezember 2012
Beiträge
957
Bewertungen
257
AW: Umzug notwendig Arbeitsaufnahme, aber keine angemessene Wohnung

Kannst du nicht eine doppelte Haushaltsführung geltend machen?
Dein neuer Job ist sehr weit vom Wohnort und dadurch brauchst du halt dort ein Zimmer (zumindest). Pendeln ist ja ausgeschlossen.
Früher konnte man so was beantragen. Weiß leider nicht ob das heute noch so ist.
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
995
Bewertungen
208
AW: Umzug notwendig Arbeitsaufnahme, aber keine angemessene Wohnung

Einen den finanziellen Kriterien entsprechenden Wohnraum in/um 36251 Bad Hersfeld gibt es nicht

Du musst etwas aus dem Speckgürtel von HEF raus, Richtung Kirchheim, Breitenbach, Friedewald.......da wird wohnen viel günstiger
 

KristinaMN

Forumnutzer/in
Mitglied seit
6 Oktober 2011
Beiträge
1.845
Bewertungen
571
AW: Umzug notwendig Arbeitsaufnahme, aber keine angemessene Wohnung

Kannst du nicht eine doppelte Haushaltsführung geltend machen?
Dein neuer Job ist sehr weit vom Wohnort und dadurch brauchst du halt dort ein Zimmer (zumindest). Pendeln ist ja ausgeschlossen.
Früher konnte man so was beantragen. Weiß leider nicht ob das heute noch so ist.

Warum helfen wir uns nicht gegenseitig besser? Wohnt evtl. ein Erwerbsloser dort / in der Nähe und kann Dir von Mo-Fr ein Bett anbieten? Mache doch mal einen eigenen Thread auf. Über evtl. Kosten / Kostenträger kann dann immer noch diskutiert werden. Hauptsache Du kannst den Job zum 01.03. ohne Streß antreten.
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
995
Bewertungen
208
AW: Umzug notwendig Arbeitsaufnahme, aber keine angemessene Wohnung

Ich komme aus der Nähe und weiss das genug angemessener Wohnraum vorhanden ist, bin kürzlich erst über eine 65m² Wohnung für 250 Euro/kalt gestolpert, 20km von HEF entfernt
 

wotse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
57
Bewertungen
13
Danke schon mal für die Antworten.
Es gibt mittlerweile neues zu berichten. Aber eins nach dem anderen, komme eben erst von der (geringfügigen) Arbeit heim....

Also, heute vormittag, nachdem ich mein voriges Posting schrieb, erreichte ich telefonisch die SGB II Stelle Bad Hersfeld, und fragte nochmal ganz explizit nach. Und siehe da, auf einmal sind diese 275/285 Euro keine Warmkosten mehr, sondern Kaltkosten.
Mir wurde versprochen das diese "Neuerung" sofort ans Jobcenter Westerwald gefaxt wird, so das ich morgen auf Antwort warte von der Leistungsabteilung Jobcenter Westerwald.
Ich gehe mal davon aus das ich mir diese Antwort werde holen müssen, warum nicht, dann gehe ich direkt morgen früh dahin und vergewissere mich ob das fax auch wirklich dort angekommen ist.

Desweiteren reif mich mein Anwalt von der Gewerkschaft nachmittags an um mir sinngemäß zu sagen: "Dann machen wir das eben so, es wird ein Darlehen beantragt um erst einmal die Kosten decken zu können, und Klage und Gegenrechnung gegen Rückforderung, etc., das wird eben dann gestellt wenn ich in Bad Hersfeld meinem Job nachgehe." Auf diesen Nenner einigte ich mich mit ihm. Ob das so einfach ist ein Darlehen zu bekommen, das weiß ich nicht, er wird schon wissen was er macht.

Es kommt also langsam Bewegung in diese Sache.

von Strolchenmann:
Ich komme aus der Nähe und weiss das genug angemessener Wohnraum vorhanden ist, bin kürzlich erst über eine 65m² Wohnung für 250 Euro/kalt gestolpert, 20km von HEF entfernt
Das ist wohl richtig. Bis heute früh hieß es 275/285 Euro Warmkosten werden getragen. Das war der Wert den ich hatte. Der änderte sich durch das Telefonat mit Bad Hersfeld um 11.30 Uhr auf 275/285 Euro Kaltkosten. Mit den Werten sieht die Sache schon ganz anders aus.

Ich möchte an dieser Stelle auch auf den Vorschlag von KristinaMN antworten:
Das ist echt eine klasse Idee. Ich finde es schön das es Menschen wie dich gibt die noch so denken. Danke.

Was die doppelte Haushaltsführung angeht, das Amt wird da wohl nicht mehr drumrum kommen die zu leisten, das sieht so aus, entweder mein jetziger Vermieter ist zufrieden mit einem Nachmieter oder er besteht auf die dreimonatige Kündigungsfrist.

Dazu kann ich hier euch gegenüber anmerken, ich habe ein Ass im Ärmel was eigentlich mit dem Umzug nichts zu tun hat und wovon ich deswegen hier bis jetzt nichts schrieb, dadurch habe ich aber nie im Leben eine Kündigungsfrist einzuhalten.
Es geht in kurzen Worten um einen Stromdiebstahl der mir hier in der Wohnung in der Vergangenheit zustieß, wäre eine längere Geschichte das genau zu erklären, jedenfalls kann ich immer argumentieren "wer mich damit bedroht mich aus der Wohnung zu schmeißen wenn ich mein Recht wahrnehmen will und eine Anzeige erstatte wegen Stromdiebstahls hat das Vertrauen verspielt was unerlässlich ist für eine gegenseitige Geschäftsbeziehung". <- dieses Ass kann ich ausspielen, muß ich aber nicht ausspielen. Das behalte ich mir für den Fall der Fälle mal in der Hinterhand.

Das was ich jetzt ganz dringend erledigen muß ist zukunftsgerichtet und heißt eine Wohnung finden zu den neuen Konditionen.

Und nun, nachdem ich das hier gepostet habe kann ich beginnen und euch von Anfang an erzählen wenn ihr möchtet.
 

wotse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
57
Bewertungen
13
Alles was ich vor drei Tagen schrieb, Kommando zurück.
Heute als ich von meiner geringfügigen Beschäftigung heimkam hatte ich schon wieder einen ablehnenden Bescheid im Briefkasten.

Auf einmal ist die Grenze von 275/285 Euro doch wieder die Warmkostengrenze.
Leute, das ist der absolute Hammer.
Erst heute mittag telte mein zukünftiger Chef mit mir, ich sagte ihm das alles ok ist, und nun schon wieder eine Ablehnung eines konkreten Wohnungsangebotes.

Nun darf ich wieder suchen, und das zu 275/285 Euro Warmkosten.
In dem Moment wo ich das hier tippse habe ich schon 3 Stunden damit verbracht fieberhaft zu suchen, die Preislage des Jobcenters entspricht der Preislage von WG-Zimmern.
Und die versuchte ich eben (3 WG-Zimmer fand ich im Umkreis von 20 km von Bad Hersfeld) abzutelefonieren, leider erfolglos. Antwort 1 war "wir suchen keine Herren", Antwort 2 und 3 gibt es keine, die werden wohl auf Fasching sein.....

Was ich jetzt schreibe ist kein Scherz: Ich suchte eben schon mal die Adresse der Obdachlosenunterkunft von Bad Hersfeld raus, denn wenn sich da nichts schlagartig ändert werde ich dort unterkommen müssen um meine Arbeit aufnehmen zu können.
 

Fraggle

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
3 Dezember 2012
Beiträge
957
Bewertungen
257
Da ist ja ein hin und her.

275 Euro erscheinen mir sehr niedrig für eine Warmmiete incl. Nebenkosten. Das kann ich mir nicht vorstellen. Könntest du nicht einfach ein günstiges Wohnungsangebot voerlegen wenn du eins hast und dann schauen wie das JC reagiert?
Falls sie absagen, könnte man dann dem JC deutlich machen, dass man gedenkt zum Gericht zu gehen für eine e.V. weil ja sonst Wohnungslosigkeit droht.
Alternativ:
Wie wäre es, wenn du dir eben eine günstige Wohnung suchst und dann eben den Differenzbetrag selbst zahlst? So wie es aussieht bist du sowieso weg vom JC wenn du erst mal dort in Arbeit bist. Dies ist immer noch besser als die Obdachlosenunterkunft.
 

KristinaMN

Forumnutzer/in
Mitglied seit
6 Oktober 2011
Beiträge
1.845
Bewertungen
571
Also, heute vormittag, nachdem ich mein voriges Posting schrieb, erreichte ich telefonisch die SGB II Stelle Bad Hersfeld, und fragte nochmal ganz explizit nach. Und siehe da, auf einmal sind diese 275/285 Euro keine Warmkosten mehr, sondern Kaltkosten.
Mir wurde versprochen das diese "Neuerung" sofort ans Jobcenter Westerwald gefaxt wird, so das ich morgen auf Antwort warte von der Leistungsabteilung Jobcenter Westerwald.
Ich gehe mal davon aus das ich mir diese Antwort werde holen müssen, warum nicht, dann gehe ich direkt morgen früh dahin und vergewissere mich ob das fax auch wirklich dort angekommen ist.

Desweiteren reif mich mein Anwalt von der Gewerkschaft nachmittags an um mir sinngemäß zu sagen: "Dann machen wir das eben so, es wird ein Darlehen beantragt um erst einmal die Kosten decken zu können, und Klage und Gegenrechnung gegen Rückforderung, etc., das wird eben dann gestellt wenn ich in Bad Hersfeld meinem Job nachgehe." Auf diesen Nenner einigte ich mich mit ihm. Ob das so einfach ist ein Darlehen zu bekommen, das weiß ich nicht, er wird schon wissen was er macht.

Es kommt also langsam Bewegung in diese Sache.

von Strolchenmann:
Das ist wohl richtig. Bis heute früh hieß es 275/285 Euro Warmkosten werden getragen. Das war der Wert den ich hatte. Der änderte sich durch das Telefonat mit Bad Hersfeld um 11.30 Uhr auf 275/285 Euro Kaltkosten. Mit den Werten sieht die Sache schon ganz anders aus.

Von wem ist jetzt der aktuelle, neue Bescheid mit der niedrigen MOG von Bad Hersfeld oder Jobcenter Westerwald?
 

Berenike1810

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 April 2008
Beiträge
1.922
Bewertungen
870
Hallo @wotse,

also 1. mal, habe ich es so verstanden, dass Du einen Anwalt eingeschaltet hast, der auch noch mit guten Vorschlägen kommt, das ist schon mal sehr gut.

2. Die Idee von Kristina nicht aus den Augen verlieren.

3. Was bekommt man denn in Bad Hersfeld so für 275,00 warm ? > Ich bin sehr erstaunt !

(- 1-Zi-Wohn-Schlaf-Koch.Klo ?)

4. Du weißt noch den Namen des Sabes, welcher Dir am Tel. mitteilte, dass es sich bei dem genannten Betrag um Kaltmiete handelt ? > Ja:

- Wenn Du schon so viel Zeit am PC verbringen musst, um ohne Unterstützung, der eigentlich vorgesehenen und dafür besoldeten, "Unterstützer", von (gesetzes wegen), aus dem Leistungsbezug zu kommen, kannst Du auch gleich noch einen freundlichen Brief nach Nürnberg schreiben und dort, höflich aber bestimmt, nach den tatsächlichen Sachverhalten fragen.

Dabei nennst Du natürlich die jeweiligen Sabes, also Tele und schriftlich, beim Namen.

Alles Gute !!!

Berenike
.
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
995
Bewertungen
208
Mal dumm gefragt, du ziehst um wegen Arbeitsaufnahme in 2 Wochen, was interessiert dann das JC die Höhe der Miete?

Du fängst an zu arbeiten und zahlst deine Miete selber die dir angemessen erscheint, oder habe ich was relevantes überlesen?
 

Berenike1810

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 April 2008
Beiträge
1.922
Bewertungen
870
@Strolchenmann,

ich nehme an, dass er kein finanzielles Polster hat, nach 10 Jahren HIV-Vergnügen und mindestens ein Darlehen benötigt, ausserdem wissen wir ja noch nicht, ob er evtl. aufstocken muß und erstmal nicht aus dem Bezug kommt.

??????

Berenike
.
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
995
Bewertungen
208
Das Darlehen, Umzug.... hat für mich nix mit Mietobergrenzen zu tun, und ob der TE als Aufstocker im ALG 2 Bezug bleibt hat er bisher nicht bestätigt.

Im übrigen kann man bei Antritt einer sozialversicherungspflichtigen Stelle Zuschüsse aus dem Vermittlungsbudget beantragen, z.B. Zuschuss für Kfz........

Der TE sollte erstmal alle Fakten auf den Tisch legen bevor die Diskussionen hier ausarten, wüsste auch gerne mal die Rechtsgrundlagen für die genannte Warmmiete
 

wotse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
57
Bewertungen
13
Puuh ihr Leut,
nun komme ich auch mal wieder dazu euch zu schreiben und einige Fragen zu beantworten. So ein Stress habe ich noch nicht gehabt. Ganz ehrlich. War das ganze WE am rödeln um endlich in die Pötte zu kommen, und nein damit ist bestimmt nicht Fastnacht gemeint.

Aber eins nach dem anderen.

Also,
Fraggele schrieb
275 Euro erscheinen mir sehr niedrig für eine Warmmiete incl. Nebenkosten. Das kann ich mir nicht vorstellen. Könntest du nicht einfach ein günstiges Wohnungsangebot voerlegen wenn du eins hast und dann schauen wie das JC reagiert?
275/285 Euro ist die Grenze die hier im Westerwald schriftlich vorliegt. An die sich hier gehalten wird. Plus 1 Euro pro qm Heizkosten.

Das ist ja mein Dilemma. Ich kann mir nicht vorstellen das diese Grenze Gültigkeit hat. Was machen denn die Hartz4ler in/um Bad Hersfeld?
Ich suche jetzt genau seit Weihnachten 2014 und habe zu dem Preis noch nicht eine einzige Wohnung gefunden.
Das heißt, um genau zu sein, in Bebra (20 km entfernt) fand ich etwas zu dem Preis, aber zeitlich passt das dortige Wohnungsangebot nicht, die die dort zu dem Preis zu finden sind wären erst ab Mai/Juni frei.

Aber eins nach dem anderen. Auch die 2te Frage beantworte ich gleich. Erst einmal arbeite ich jetzt der Reihe nach die Einwendungen/Fragen von euch ab bevor ich zu Neuigkeiten komme.

KristinaMM fragt
Von wem ist jetzt der aktuelle, neue Bescheid mit der niedrigen MOG von Bad Hersfeld oder Jobcenter Westerwald?
Nun, die Bescheide bekomme ich von hier, vom Jobcenter Westerwald. Die sind für mich zuständig.
Aber die haben die MOG eben vom Fachdienst Hersfeld Land.

Wobei ich selbst da aufpassen muß in welcher Ortschaft um Bad Hersfeld rum ich mir
eine Bleibe suche, da je nachdem was für ein Ort das genau ist, die zuständigen Sachbearbeiter wechseln.

Die Mietobergrenze kann einfach nicht stimmen. Denke ich mir zumindest.
Vor 14 Tagen ungefähr (habe ich mir alles notiert, aber ich hole die Unterlagen jetzt nicht noch mal raus. Die schleppe ich schon seit Tagen mit mir rum) telte ich ... Momnent, von vorne.

Am 05.02.2015 war ich schon mal auf Wohnungsbesichtigung in Bad Hersfeld. An diesem Tag besuchte ich auch obig benannte Optionskommune um für den Fall der Fälle schon mal Unterlagen von denen zu haben bezüglich vorsorglicher Hartz4 Meldung. Man weiß ja nie....
Mit der für den Ort wo ich damals eine Wohnung für mich ausgesucht hatte zuständigen Sachbearbeiterin unterhielt ich mich über alles mögliche, aber das eine Mietobergrenze mal so ein Drama wird, das konnte ich mir beim besten Willen nicht ausdenken.
Es wurde also darüber nicht gesprochen an dem Tag.

An dem Tag unterhielt ich mich noch mit einem weiteren Sachbearbeiter (Leistung) und erklärte ihm das ich nun hier hin ziehen werde und hier vor Ort schon mal vorsorglich nachfragen wollte wegen Geld um den ersten Monat (bis zum ersten Geldeingang durch den Arbeitgeber) zu überbrücken. Schon dabei fragte er mich erstaunt warum mir denn kein Einstiegsgeld im Westerwald angeboten werden würde. Das wäre doch viel einfacher und unbürokratischer. Gab mir einen Wulst an Formularen der auszufüllen wäre für eben jenen Antrag, und ich antwortete ihm
"ja sehen sie, ihnen fällt das auch auf. Natürlich wäre das einfacher. Eigentlich bin ich nur hier um für den Fall der Fälle vorzusorgen. Eigentlich bin ich hier um mir meine Wohnung anzusehen, und dachte mir dann es kann nicht verkehrt sein hier schon mal vorzusprechen falls im Westerwald etwas schief läuft mit den Geldern". Habs gesagt und ging wieder meiner Wege (mit nem Aktenstapel unterm Arm).

Die Thematik mit der Mietobergrenze begann eigentlich erst nach Besichtigung dieser Wohnung. Die kostete übrigens 350 warm. In meinen Augen war das angemessen, das waren Werte die ich in allen Zeitungen, Annoncen, Anzeigen, so vorfand. Alle Buden für Singels kosten da so um die 340 bis 350 Euro. Natürlich nach oben keine Grenze, aber zu dem Preis gibt es eben Wohnraum.

Berenike1810 schreibt
3. Was bekommt man denn in Bad Hersfeld so für 275,00 warm ? > Ich bin sehr erstaunt !
Nicht nur du bist erstaunt Berenike. Ich ebenfalls. Aber gleich werde ich auch dazu was schreiben.

4. Du weißt noch den Namen des Sabes, welcher Dir am Tel. mitteilte, dass es sich bei dem genannten Betrag um Kaltmiete handelt ? > Ja:
Klar, habe persönlich dort mit allen beteiligten gesprochen am 05.02.2015, telefonisch tage danach einiges versucht zu verhandeln, Durchwahlen sowie Namen sind mir alle bekannt.

Das letzte Telefonat mit der Sabelin das ich führte ging genau um diese Mietobergrenze. Ich fragte ob mir denn mal erklärt werden wie diese Mietgrenze zustandekäme. Als Antwort erhielt ich sinngemäß "nun, Anfang 2014 wurde ein Institut beauftragt eine Mietobergrenze festzulegen. Und diese Mietgrenze wurde eben dann festgelegt. Wir wunderten uns damals selber das wir unsere eigenen Vorgaben nach unten korrigieren konnten, und obwohl mir das auch seltsam vorkam, gab es bis jetzt keine Klagen".

Ich fragte dann gezielt nach "Dann können sie mir doch bestimmt Wohnraum zu 275/285 Euro warm verschaffen , oder?"
als Antwort kam "Moment, die 275/285 Euro sind doch Kaltkosten. Wie kommen sie denn auf 275/285 Warmkosten?"
"Das ist die Aussage ihres Kollegen x an das Jobcenter Westerwald. Aber wenn dem nicht so ist mit der Grenze, dann sind sie bestimmt so nett und korrigieren die Angabe dem Jobcenter Westerwald gegenüber."

"Aber selbstverständlich. Ich werde gleich ein Fax an das Jobcenter Westerwald schreiben in dem die genauen Mietkosten dargelegt werden".

Dieses Telefonat war am Dienstag morgen, 10.02, Dienstags nachmittags war ich dann auf meiner geringfügigen Arbeitsstelle, bekam dort von meinem Anwalt die Aussage "grünes Licht, alles ok." ...

... daheim schrieb ich mein Posting vom 10.02.2015 und haarte der Dinge.

Bis ich freitags abends, als ich wieder einmal von der geringfügigen Beschäftigung heimkam, in den Briefkasten sah, die Ablehnung des umzuges zu der Wohnung die ich erst kurz davor klar gemacht hatte vorfand, beinahe den Verstand verlor und hier mein Posting verfasste.

Strolchenmann schrieb
Mal dumm gefragt, du ziehst um wegen Arbeitsaufnahme in 2 Wochen, was interessiert dann das JC die Höhe der Miete?
Richtig. Das ist so: Ich kann mir den Umzug nicht leisten. Ob die Miete später 320 oder 340 Euro kostet ist mir wurscht, später kann ich das bezahlen und brauche kein Geld mehr vom Staat.

Aber eine Arge tickt anders. Das Jobcenter tickt so: Laut Paragraph 22 SGB 2
"Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind" wird sich an dieser bescheuerten Angemessenheit festgebissen und bis zum Arme abhacken festgehalten.
Oder wie es der Anwalt sagte: "Die Angemessenheitsgrenze, da können sie (also ich) noch so oft mit dem Kopf gegen die Wand rennen, diese Wand gibt nicht nach".


Ohne Angemessenheit der Wohnung keine Bedarfe für Unterkunft und Heizung, keine Bedarfe für gar nichts. Ohne Wohnung zu 275/285 Euro warmkosten plus 1 Euro Heizkosten pro m2 gibt es für nichts nicht einmal einen einzigen Cent.

Wie Berenike schon amerkt
ich nehme an, dass er kein finanzielles Polster hat, nach 10 Jahren HIV-Vergnügen und mindestens ein Darlehen benötigt, ausserdem wissen wir ja noch nicht, ob er evtl. aufstocken muß und erstmal nicht aus dem Bezug kommt.
habe ich keine Goldzähne von Oma mehr und auch kein geklautes und verbuddeltes Sparbuch, 10 Jahre Hartz4 hat das geschafft was das Amt erreichen wollte, nämlich das selbst der Diamant den man sich aus Verklemmtheit im NoNo selber fabrizierte mittlerweile aufgebraucht ist, nicht nur die Taschen sind leer, sondern jedwedes Gut was irgendwie Geld wert wäre ist mittlerweile fort, pleite, ausgebrannt, fertig.

Und nein, ich brauche dann nicht aufzustocken. Wenn ich die Arbeit habe dann verdiene ich genug um alles selber zu bestreiten. Das ist der Job auf den ich 20 Jahre lang gewartet habe.

Last euch das mal auf der Zunge zergehen:
Langzeitarbeitsloser ohne Perspektive freundet sich auf Lehrgang mit Arbeitgeber an. Arbeitgeber erkennt das Potenzial des Langzeitarbeitslosen und gibt ihm die erhoffte Traumjobstelle.

Bis hierhin ist das wie aus dem Bilderbuch.

Doch dann kommt das böse Amt und macht alles kapput.

Grimms Märchen? Nein, die Wahrheit von heute!

Übrigens treffe ich mich morgen abend mit einem Reporter der hiesigen Zeitung. Und dem sage ich das genau so!

Strolchenmann merkt an
Im übrigen kann man bei Antritt einer sozialversicherungspflichtigen Stelle Zuschüsse aus dem Vermittlungsbudget beantragen, z.B. Zuschuss für Kfz
Richtig. Diese Anträge laufen ebenfalls.

Beantragt habe ich

- - - - - - - - -
Kopieanfang


hiermit beantrage ich Leistungen zur Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt
in Anlehnung an meinen
Antrag zur Zustimmung zum Umzug aus wichtigem Grund vom 19.01.2015


Notwendig zu meiner Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt sind


- § 16b SGB II Einstiegsgeld


- BA VB 1j Unterstützung der Persönlichkeit


- BA VB 1k sonstige Kosten




- bei § 16b SGB II Einstiegsgeld bitte ich sie meinen bisherigen Bezug von ALG II zu Grunde zu legen.


- zu BA VB 1j Unterstützung der Persönlichkeit benötige ich einen Friseurbesuch, Austausch verschlissener Bekleidung, Typberatung, professionelle Zahnreinigung
- - - - - - - - - - -

in der Hoffnung da möglichst viel rauszuholen.

Strolchenmann stellt die fast genau richtige Frage
wüsste auch gerne mal die Rechtsgrundlagen für die genannte Warmmiete
Also, ich bin mittlerweile soweit gekommen:
Die Warmmiete setzt sich zusammen aus Kaltmiete und Nebenkosten (inwieweit Heizkosten da mit reinlaufen kann ich nicht sagen).

Für die Nebenkosten lässt sich §2 der Betriebskostenverordnung heranziehen.

Zur Ermittlung der Kaltkosten wird meines Wissens nach der örtliche Mietspiegel des Jahres 1970 zugrunde gelegt. <- So habe ich das mal irgendwann irgendwo gelesen.

Soweit zur Rechtsgrundlage. Damit lässt sich aber kein Angriff gegen die aktuellen Warmmietkosten rechtfertigen.
- - - - - - - - - - -
Nun komme ich mal zu den Neuigkeiten die ich mir antun konnte während ganz Deutschland Fasching feiert.

Also, nachdem ich freitags abends, 13.02.2015, die Ablehnung im Briefkasten hatte begann ich zu rotieren. Alle Möglichkeiten die das Internet bietet um an eine Wohnung zu kommen habe ich genutzt.

Ich wurde auch (fast) fündig.

Ein 20 m2 Appartement in einem Dörfchen fand ich, schon wieder zu diesen verfluchten 350 Euro Warmkosten. Das war mir egal, ich machte noch samstags abends einen Termin mit den Vermietern aus für den Samstag.

Am Samstag, 14.02. fuhr ich mit dem Auto dorthin und bediente mich folgender Taktik:
Erschreckende Wahrheit.
Ich stellte mich erst einmal den Leuten vor, begutachtete die Wohnung, machte ein ganz normales Wohnungsbesichtigungs- Gespräch, und als wir uns dann zusammen an den Küchen-tisch setzen, holte ich meine mitgebrachten unterlagen hervor, erklärte denen bis ins harkleinste Detail meine Situaion, untermauerte mein Anliegen mit Wischen von Gewerkschaft und co, schließlich waren die Leute skeptisch und das ist verständlich, aber ich konnte sie überzeugen und es geschah folgendes:

Ich unterschrieb den Mietvertrag mit 350 Euro Warmkosten, ließ mir aber ein Mietangebot über 300 Euro Warmkosten ausstellen.
Das sind dann: 275 mietkosten plus 25 Euro Heizkosten (die m2 Zahl wurde dazu im Mietangebot von 20 auf 25 m2 angehoben), macht in Summe genau 300 Euro.

Für eine Bude im Obergeschoss, eine ehemalige Kneipe, mit obskuren Nachbarn, Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftswaschmaschine, es wird noch umgebaut, sprich die allerletzte Kascheme. Mir aber in meiner jetzigen Sitution wurscht.

Diese Mietangebot wurde heute, Mo.16.02.2015, Rosenmontag, dem Jobcenter überreicht.

Natürlich lüge ich dem Amt gegenüber. Das ist mir aber sowas von ....
Bin mal gespannt mit was für Knüppeln die dann nach mir schmeißen wenn die rausbekommen das das Mietangebot getürkt ist.

Desweiteren mußte ich 3 neue Umzugsangebote einholen, da (laut sonem Wisch vom Amt) ein Umzugsangebot auf eine konkrete Wohnung abzielen muss, derer Angebote 3 Stück ahbe ich heute auch noch besorgt bekommen, die werden morgen nachgereicht auf dem Amt,

und wenn das nichts bringt bin ich mit meinem Latein am Ende.

Dann setze ich mich am Monatsende ins Auto und fahre auf gut Glück der Arbeit entgegen. Lasse hier in meiner Wohnung alles zurück und lebe so wie in Amerika (fast) üblich, im Auto.

So ihr lieben, ich habe (geht nicht gegen euch) sowas von die Schnauze voll ...

... der Reporter mit dem ich mich morgen abend treffe schrieb mir vorgestern "ich stellte eine Presseanfrage an das Jobcenter, mir wird allerdings mit dem Hinweis der Schweigepflicht keine Auskunft gegeben"...

... der Reporter bekommt von mir nicht nur eine Schweigepflichtsentbindung, die er dem Jobcenter unter die Nase halten kann, sondern ich werde versuchen schnellstmöglich mit ihm zusammen zu meiner Gewerkschaft zu kommen, dort liegen auch alle meine Akten vor, und den Plan den ich habe ist ...

... ihm auch mal alle Fälle von mir aus der Vergangenheit zu zeigen. Dazu zählen unter anderem eine Sanktionswelle im Jahr 2011 wodurch ich fast obdachlos wurde, die (so das Gericht später) zu Unrecht verhängt wurden, dazu zählen Rückforderungen die ungerechtfertigt sind (Gerichtsverfahren dazu wurden schon vor Jahren gewonnen) und mit denen ich bis heute belästigt werde, insgesamt komme ich auf an die 50 Streitfälle mit dem Jobcenter Westerwald in den vergangenen Jahren, die alle in den Akten der Gewerkschaft (und auch bei mir daheim) vorliegen.

Helau ihr lieben Leut.
 
E

ExitUser

Gast
Schon mal über Leistungen aus dem Vermittlungsbudget nachgedacht? Doppelte Haushaltsführung und Pendelkosten.

Man muss doch auch erstmal schauen, wie es auf der Arbeit läuft.

Ansonsten ein Dahrlehen für die Übergangszeit.

Du solltest deine Energie lieber auf die Wohnungs- oder Zimmersuche verwenden, um dann entspannt durchstarten zu können.

Viel Glück
 

wotse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
57
Bewertungen
13
E

ExitUser

Gast
Ist das dein Ernst?

Das VB biete große Spielräume. Das kann dir hier aber niemand sagen, da es sich um Ermessensleistungen handelt.

Einfach formlos beantragen, möglichst gestern!

Die KdU-Richtlinien sind doch völlig unerheblich, wenn du nach dem ersten Gehalt nicht mehr bedürtig bist. Verwende deine Energie lieber darauf, ein Zimmer zu finden für die Übergangszeit. Mit den ersten Gehaltsnachweisen wird die Wohnungssuche dann auch leichter.

Viel Erfolg!
 

wotse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
57
Bewertungen
13
@ en Jordi

Ich habe schon Anträge gestellt:
- § 16b SGB II Einstiegsgeld
- BA VB 1j Unterstützung der Persönlichkeit
- BA VB 1k sonstige Kosten

Allerdings bis heute keine Antwort erhalten.

Die KDU Richtlinien sind nicht unerheblich, sondern muß ich erfüllen um den Umzug finanziert zu bekommen.
Das ist doch der ganze Dreh und Angel punkt. Darüber entscheidet sich ob ich meinen ganzen Hausrat hier in die Tonne kloppen darf (auch der Müllplatz kostet Geld) und dann quasi bei Null anfange oder ob ich Bett, Kühlschrank und co mitnehmen kann ins neue Leben.
 

Melissa34

Elo-User*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
132
Bewertungen
29
Ist ja fast Schicksal. Ich habe gesagt bekommen, wenn man umzieht um eine Arbeit aufzunehmen die mich aus den Bezug bringt, dann sind die Mietkosten egal. Gezahlt werden dann der Umzug usw. Und die erste Miete , sowie Kaution. Eine Freundin hatte das auch mal vor Jahren. Sie hat sich einen Awanlt genommen und der hat das schnell geregelt gehabt. Das nennt sich Einstiegsgehalt.wenn ich mich recht erinnere . Nimm dir einen Anwalt aber einen fähigen. Kann die den in Freiburg empfehlen, der ist sehr gut
 
E

ExitUser

Gast
Einstiegsgeld kommt da meines Wissens nicht in Frage. Das ist für Personen, deren Gehalt für eine begrenzte Zeit den Bedarf nicht deckt. Das wurde mir auch angeboten, ging aber nicht, da ich in absehbarer Zeit kein höheres Gehalt bekommen werde.

Ich denke, da stimmt die Kommunikation nicht. Daher könnte ein Anwalt wirklich hilfreich sein. Die Umzugs- oder Unterbringungskosten nach VB hast du offensichtlich nicht beantragt.

Dass sie dich da nicht ordentlich beraten haben, ist natürlich auch eine Frechheit.
 

wotse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
57
Bewertungen
13
Um erst einmal auf eure Einwände/Antworten zu antworten:

@ Melissa34: So wie du das beschreibst, so sollte das sein.

@ en Jordi
Nunja, das mit dem Einstiegsgeld, es ist halt ein Wort. Aber recht hast du.
Hier ist der fachliche Hinweis(e)


...Eingliederungsleistung ist ein zusätzlicher finanzieller Anreiz zur Aufnahme einer
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit.
Sie bietet somit ein probates Mittel, um gerade beim Kreis der Leistungsbezieher des SGB II zusätzliche Anreize für die Aufnahme einer Beschäftigung oder Selbständigkeit zu schaffen...
Förderung einer selbstständigen Tätigkeit liest sich für mich wie die ehemalige Ich-AG. Sowas gabs doch mal.....

Aber nun zurück zu meinem Fall.

Endlich habe ich gefunden was ich suchte und dringend brauchte.
Am besten soll ein Mod das gleich in die Datenbank aufnehmen (sofern noch nicht geschehen)

Gemeinsame Erklärung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der für die Grundsicherung für Arbeitsuchende zuständigen Ministerien der Länder als aufsichtführende Stellen nach §§ 47, 48 SGB II (im Folgenden Bund und Länder) zu den Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im SGB II nach § 16 SGB II i. V. m. §§ 44, 45 SGB III und nach § 16f SGB II (Vermittlungsbudget, Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung und Freie Förderung) ; 3 aktualisierte Fassung: Oktober 2012

Seite 35 der gemeinsamen Erklärung:
(g) Was gilt für die Sicherung des Lebensunterhalts, wenn die Arbeitsaufnahme mit
einem Orts- und Trägerwechsel verbunden ist?
Ist die Arbeitsaufnahme mit einem Ortswechsel und damit ggf.mit einem Wechsel des z
uständigen Trägers der Grundsicherung für Arbeitsuchende verbunden, ist die/der erwerbsfähige Leistungsberechtigte über den Wechsel der Trägerschaft zu informieren und bei der Wahrnehmung seiner sozialen Rechte zu unterstützen. Durch eine enge Zusammenarbeit von bisher und künftig zuständigem Jobcenter ist zu gewährleisten, dass der Lebensunterhalt bis zum Eingang der ersten Entgeltzahlung sichergestellt ist. Zur Sicherung des Lebensunterhalts können nach § 24 Absatz 4 SGB II Leistungen als Darlehen erbracht werden, soweit in dem Monat, für den die Leistungen erbracht werden, voraussichtlich Einnahmen anfallen.


Spätestens an dem Punkt wo ich die halbe Fachwelt verrückt gemacht habe und nicht ein einziger Fachmann (ich meine nicht euch, ich meine welche hier im Reallife) mir im entfernsten auch nur den Hauch eines §44 genannt hat, sollte man an der Ernsthaftigkeit mich in Arbeit zu bringen zweifeln. Wohl eher so das ich nicht in Arbeit kommen sollte.

Aber ok, nun habe ich soeben einen entsprechenden Antrag geschrieben, mal online stellen...
Antrag auf Übernahme der Mietkaution als Förderung aus dem Vermittlungsbudget 23.02.2015
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit beantrage ich die Übernahme der Mietkaution für die Wohnung xxx.- Euro als Förderung aus dem Vermittlungsbudget nach §44. Mietangebot als Nachweis der Mietkautionshöhe in Anlage anbei.

Auszug aus: [FONT=Times New Roman, serif]Gemeinsame Erklärung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der für die Grundsicherung für Arbeitsuchende zuständigen Ministerien der Länder als aufsichtführende Stellen nach §§ 47,48 SGB II zu den Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im SGB II nach § 16 SGB II i. V. m. §§ 44, 45 SGB III und nach § 16f SGB II ; 3 aktualisierte Fassung: Oktober 2012

[FONT=Times New Roman, serif](g)
[FONT=Times New Roman, serif]Was gilt für die Sicherung des Lebensunterhalts, wenn die Arbeitsaufnahme mit einem Orts- [/FONT][FONT=Times New Roman, serif]und Träger[/FONT][FONT=Times New Roman, serif]wechsel verbunden ist?[/FONT]


[FONT=Times New Roman, serif]Ist die Arbeitsaufnahme mit einem Ortswechsel und damit ggf. mit einem Wechsel des zuständigen Trägers der Grundsicherung für Arbeitsuchende verbunden, ist die/der erwerbsfähige Leistungsberechtigte über den Wechsel der Trägerschaft zu informieren und bei der Wahrnehmung seiner sozialen Rechte zu unterstützen. Durch eine enge Zusammenarbeit von bisher und künftig zuständigem Jobcenter ist zu gewährleisten, dass der Lebensunterhalt bis zum Eingang der ersten Entgeltzahlung sichergestellt ist.[/FONT]
[FONT=Times New Roman, serif]Bitte überweisen sie die (Mietkaution) xxx.- Euro umgehend auf folgendes Konto:[/FONT]


- - - - - - - - - -
Es gibt noch mehr Neuigkeiten, die ich ziemlich zeitnah hier einstellen werde, aber im Moment brauche ich mal eine Ruhepause, bin jetzt schon seit Wochen durchgehend am rotieren...
Dazu kommt noch, vergangenen Mittwoch ist mein Vater zusammengeklappt, liegt seitdem im Krankenhaus, sieht nicht wirklich gut aus mit ihm, und als wenn das noch nicht reicht hat heute mein Auto gestreikt. Lichtmaschine defekt. Und das jetzt, mitten im Umzugsstress. Morgen kommt der Umzugsunternehmer und schätzt das Inventarvolumen ab, der Vermieter zickt rum wegen der Kaution, Leute ... ich schreibe später weiter...

Alle Grüße an alle
[/FONT]

[/FONT]
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten