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Umzug nach Bescheid wg. zu hohen KdU und ALG2 - Dringend

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Wölfchen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Hallo

Zunächst möchte ich mich entschuldigen, das ich erst fragen wenns zeitlich pressiert.
Stand der Lage ist folgender:
Ich (23, im Feb. 24 Jahre alt) komme ursprünglich aus dem Ruhrpott, bin vor über 4 Jahre nach München gezogen (familiäre Probleme - Auszug von Daheim vor 6 Jahren).
Nun habe ich oben im ruhrgebiet eine Stelle in Aussicht und bin im engeren Auswahlkreis. Problem ist folgendes:
Für den Job müsste ich umziehen (rund 700km), der Arbeitgeber möchte natürlich, falls er sich für mich entscheidet (er sprach von *in rund 14 Tagen*) mich möglichst schnell haben und ich denke nicht das er dann bis zum 1.6. auf mich warten will.

Da ich eh wegen zu hoher Miete schon länger eine Leistungskürzung habe und mir ein Umzug hier vor Ort nahegelegt wurde, überlege ich zu kündigen (heute letztmöglicher Termin) in der Hoffung das ich den Job bekomme. Sollte dies wieer erwarten nicht eintreten würde ich trotzdem gerne hochziehen, da ich mir oben persönlich bessere Jobchancen erhoffe - abgesehen davon ist eine *angemessene* Wohnung in München sicher nicht bis zum 1.5. aufzutreiben.

Welche Rechte habe ich, was muss ich absichern damit ich nicht auf den Kosten sitzen bleibe?

Meine Fallmanagerin sagt, das sie den Umzug nur bei Vorlage eines Arbeitsvertrages übernehmen kann, die Leistungsstelle wäre bei anderen Gründen des Umzuges zuständig.
Die Leistungsstelle meinte heute am Telefon, das ich jeder Zeit kündigen könnte, wenn die neue Wohnung vor Ort (also egal wo) für den zuständigen Leistungsträger angemessen ist und die Leistungsstelle hier dann den Umzug auch wenn ich keinen konkreten Job vorweisen kann übernimmt.

Ist dies wirklich so, das ich ohne was schriftliches vom Amt heute kündigen kann ohne das mir Nachteile entstehen? Die Leistungsstelle war auf das Thema was denn dann konkret beim Umzug übernommen wird sehr kritisch - die wollen lauzt erster Aussage nur die Miete für den LKW übernehmen - woher ich Kaution, Helfer, Fahrer, Renovierungskosten beschaffe sei ihnen egal. Dementsprechend befürchte ich, das man mir ggf. wegen der selbstständigen und freiwilligen Kündigung einen Strick drehen mag.

Für eine schnelle Hilfe wäre ich sehr dankbar, da die Kündigen wenn, dann heute rausmuss.

Danke

Wölfchen
 

Arania

Elo-User/in

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5 Sep 2005
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#2
Alles was das Amt Dir mitteilt lasse Dir bitte schriftlich geben, mündliche Absprachen sind für die Tonne, darauf kannst Du Dich nie berufen, geh nach Möglichkeit heute oder morgen hin und kläre alles ab und bestehe auf einer schriftlichen Erklärung dazu
 
E

ExitUser

Gast
#3
Wie Arania sagte, auf mündliche Auskünfte nie verlassen!

Kündige deine Wohnung bloß nicht so übereilt: die Auskunft deiner ARG€ ist nicht korrekt!

Wenn du bereits eine Umzugsaufforderung erhalten hast, gibt es einen wichtigen Grund.

Also müssen alle nötwendigen Kosten übernommen werden.
Aber: nur innerhalb des Ortes oder im Nahbereich deiner Wohnung...

ziehst du ohne Arbeitsvertrag weiter weg wirst du kaum was an Kosten erstattet bekommen!

Auch das Geld für einen Umzugswagen wirst nicht bekommen, wenn das nicht vor Umzug schriftlich bewilligt ist.

Also: erst schriftliche Genehmigung, dan Kündigung.
Wenn du einen Arbeitsvertrag unterschrieben hast muß auch Doppel - Miete übernommen werden, falls notwendig.

Gruß aus Ludwigsburg
 
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