Umzug mit dem Vermieter:

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Broedli

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Hallo, ich hoffe ich bin hier richtig.

Ich muss ausziehen da mein Vermieter gekündigt hat.
Er hat sich ein Haus gekauft und ich könnte auch wieder bei ihm einziehen. Die obere abgetrennte Etage (ca. 40 qm) könnte ich mieten, hat aber keine Küche und nur WC und Waschbecken mit warm Wasser. Ich müßte also seine Küche und die Dusche mit nutzen.
Wir führen keine Beziehung und sind finanziell voneinander getrennt.
Ich bin lediglich seine Untermieterin und wir kommen gut miteinander klar.
Da ich sehr krank bin ist das bisher sehr praktisch gewesen, ich habe keinen Freund aber einen Mann in der Nähe und ich kenne in Schleswig-Holstein noch nicht viele Menschen.Deswegen würde ich gerne mit ziehen.
Jetzt habe ich Angst das das Amt Steine in den Weg legt.

Wie begründe ich das am besten und geht das überhaupt ohne eigene Küche usw.
Ich habe noch einen Herd, Kühlschrank und Küchenschränke. Die könnte ich mir, wenn es besser wäre ja hinstellen.

Über antworten von Euch würde ich mich sehr freuen.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Broedlli,

du nimmst dein Kündigungsschreiben und ein Mietangebot von deinem Vermieter für die neue Wohnung, wegen der Kosten der Miete.

Entweder persönlich einen Termin einholen oder schriftlich einen Antrag gegen Bestätigung
vom JC abgegben, hier erstellst du bitte dir jeweils Kopien.

Dafür holst du dir die schriftliche Zustimmung!

Frage wie sieht es mit dem Umzug aus, wer hilft dir dabei?

und geht das überhaupt ohne eigene Küche usw.

Als Untermieter brauchst du keine eigene Küche!


Das ist auch eine gute Idee.


:icon_pause:
 

Broedli

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Hallo Seepferdchen, danke für deine Antwort,

also wenn ich dich richtig verstehe soll ich mit dem neuen Mietvertrag, nachdem ich mir einen Termin geholt habe, zum neuen Amt gehen und mir die Zustimmung einholen. Und von allem eine Kopie machen.

So weit so gut, was soll ich sagen wenn die Arge mir eine Beziehung unterstellt ?

Davor hab ich Angst!

Und, kann der neue Zustängigkeitsbereich, also das neue Amt sehen das der alte Vermieter auch mein neuer sein soll?

Einen Untermietvertrag kann ich da übrigens nicht bekommen da meinem Vermieter ja das Haus gehört und er es nicht gemietet hat.

Wer mir hilft weiß ich noch gar nicht aber ich will mal lieber keine Unterstützung dafür beantragen....
 

Seepferdchen 2010

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also wenn ich dich richtig verstehe soll ich mit dem neuen Mietvertrag

Nicht Mietvertrag/Mietangebot oder mit den Mietvertrag aber noch nicht unterschrieben!

So weit so gut, was soll ich sagen wenn die Arge mir eine Beziehung unterstellt ?

Du bist Untermieterin, es ist keine Einstandsgemeinschaft sondern eine Wohngemeinschaft!!!!!

Und, kann der neue Zustängigkeitsbereich, also das neue Amt sehen das der alte Vermieter auch mein neuer sein soll?

Ja!

Einen Untermietvertrag kann ich da übrigens nicht bekommen da meinem Vermieter ja das Haus gehört und er es nicht gemietet hat.

Natürlich brauchst du einen Untermietvertrag, das hat damit nichts zu tun das dein Bekannter der Eigentümer vom Haus ist!

Du mußt doch ihm alle Nebenkosten bezahlen und eine Miete, wie soll das JC sonst dir die Miete berechnen?

Wer mir hilft weiß ich noch gar nicht aber ich will mal lieber keine Unterstützung dafür beantragen....

Nun das ist deine Entscheidung!

Aber du solltest auch dafür einen Antrag stellen, wie willst du das alleine bewältigen?

Und, kann der neue Zustängigkeitsbereich, also das neue Amt

(1) Zieht die gesamte Bedarfsgemeinschaft während des Leistungsbezugs in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Trägers um, ist sicherzustellen, dass

• keine Zahlungsunterbrechung i. S. d. § 2 Abs. 3 SGB X eintritt, wenn die Anspruchsvoraussetzungen durchgehend vorgelegen haben,
• keine Doppelzahlungen für deckungsgleiche Zeiträume erfolgen und
• die Leistungen auch für den Umzugsmonat in rechtmäßiger Höhe, also max./min. für 30 Tage
(§ 41 Abs. 1 S. 2) gezahlt werden, wenn der Umzug nicht zum Monatsersten, sondern im Laufe eines Monats mit mehr oder weniger als 30 Tagen durchgeführt wird.

(2) Deshalb sind die Zahlungen durch den abgebenden Träger grundsätzlich erst mit Ablauf des Umzugsmonats einzustellen. Vom aufnehmenden Träger sind Leistungen frühestens ab dem Folgemonat zu zahlen (s. a. Rz 36.11a). Bei einem Umzug zum Ersten eines Monats kann hiervon abgewichen werden, wenn die Mitteilung über den Umzug und die Meldung beim aufnehmenden Träger so rechtzeitig erfolgt, dass eine nahtlose Leistungszahlung durch den aufnehmenden Träger sichergestellt ist.

Beispiel:

Die Zustimmung zum Umzug am 01.07. wird am 25.05. eingeholt. Die Vorsprache beim aufnehmenden Träger erfolgt am 03.06.

Entscheidung:

Aufgrund der frühzeitigen Vorsprache des Hilfebedürftigen ist eine nahtlose Leistungsgewährung sichergestellt, so dass eine Leistungszahlung für den Monat des Umzugs durch den abgebenden Träger nicht geboten ist. Die Leistungen sind zum 30.06. einzustellen.

Achte darauf das du einen Aufhebungsbescheid bekommst, wenn du dich beim alten Jobcenter abmeldest, diesen Bescheid brauchst du für das neue Jobcenter.

:icon_pause:
 

Seepferdchen 2010

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Ich bin lediglich seine Untermieterin und wir kommen gut miteinander klar.
Da ich sehr krank bin ist das bisher sehr praktisch gewesen, ich habe keinen Freund aber einen Mann in der Nähe und ich kenne in Schleswig-Holstein noch nicht viele Menschen.Deswegen würde ich gerne mit ziehen.
Jetzt habe ich Angst das das Amt Steine in den Weg legt.

Wie begründe ich das am besten und geht das überhaupt ohne eigene Küche usw.
Ich habe noch einen Herd, Kühlschrank und Küchenschränke. Die könnte ich mir, wenn es besser wäre ja hinstellen.

Das ist dann aber kein Untermietvertrag sondern ein Mietvertrag.

@Purzelina, sollte ich hier was falsch verstanden haben?

Wenn ja dann natürlich ein Mietvertrag!:icon_pause:
 
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