Umzug in WG,wie was etc.?

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claudia83

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Hallo. Ich habe vor aus meiner bisher jetzigen Wohnung auszuziehen, und zwar mit meinem momentanen Nachbar zusammen in eine WG. Hab auch schon ständig gegoogle usw. aber wollte gern mal konkreter meine Situation schildern und um Hilfe bitten wie meine Chancen stehen das genehmigt zu bekommen.
Also: ich wohne jetzt in einer 47 qm Wohnung die unangemessen ist. Zu groß, zu teuer. Da es aber hier keine angemessenen Wohnungen gibt übernimmt das Amt Miete u. NK u. Heizung. Da ich erhebliche Mängel in der Wohnung habe (Schimmel uä.) und mein Nachbar ebenfalls haben wir uns überlegt eine WG zu gründen. Er hat Arbeit. Ich ALG2 Empfänger. Nach den bisherigen Infos aus dem Internet müsste doch eigentlich das Amt mir die angemessenen Kosten übernehmen. Meine Sorge ist nun, wir haben uns eine Wohnung angesehen die 87 qm ist. Theoretisch für 2 Personen zu groß. Aber das wir ja eine WG wären, müsste das Amt mir doch 45 qm (die für mich angemessen wären) zuerkennen. Ich sorge ja für mich selbst, nicht mein WG-Partner. Ich hätte mein eigenes Zimmer, Küche,Bad und Wohnzimmer gemeinschaftliche Nutzung. Nächste Sorge die ich hab. Kaltmiete wäre 392€ + 120 NK in denen aber Heizung mit drin ist. Nach meinen Berechnungen wäre das ganze halbiert, weniger als das Amt mir für meine jetzige Wohnung übernimmt. Was meint ihr: wie stehen meine Chancen den Umzug genehmigt zu bekommen??? Will gern informiert sein bevor ich aufs Amt gehe und das dort so vortrage. Als Hinweis noch: noch mein evtl. zukünftiger WG-Partner wird definitiv nicht für mich zahlen. Ist ja auch klar und will ich auch nicht.
Danke schonmal für eure Antworten.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Claudia,

ich wohne jetzt in einer 47 qm Wohnung die unangemessen ist. Zu groß, zu teuer

Ist das deine Feststellung oder hast du eine aufforderung vom JC bekommen die Kosten zu senken bzw. umzuziehen?

Da ich erhebliche Mängel in der Wohnung habe (Schimmel uä.)

Hast du den Vermieter schriftlich, belebar angemahnt den Mangel zu beseitigen?

Hast du dir mal die örtlichen Richtlinie angesehen?

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Der Antrag muß schriftlich gestellt werden, persönliche Abgabe beim JC gegen Bestätigung.

Das bitte mit einem Mietangebot oder noch nicht unterschriebenen Mietvertrag.

Was du über eine WG und ALG II wissen mußt findest du hier im Forum oder
lies auch hier nach.

ALG II Wohngemeinschaft « Sozialberatung Kiel

:icon_pause:
 

claudia83

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Ich werde seit zwei Jahren in jedem Bescheid aufgefordert Kosten zu senken (Umzug, Untervermietung etc.)

Hatte vor einem Jahr ein neuen Vermieter bekommen. Die vorherigen wussten es, hab alles schriftlich gemacht (Mängekanzeige mit Androhung Mietkürzung) Die hat das alles nicht interessiert. Der neue Vermieter weiß es auch, hat sich den Schimmel bisher nur angesehen. Ist aber auch schon ne ganze Weile her und passiert nichts.

Gibt es irgendwo Vorducke oder so wie so ein Antrag auf Umzug aussehen soll Hab gar keine Ahnung wie ich das formulieren soll.
Und wie hat so ein Mietangebot auszusehen? Reicht es wenn ich die Daten der Wohnung weiß bzw das alles in dem Antrag mit reinschreibe oder muss das direkt vom evtl. zukünftigen Mieter ein Schreiben sein?
 

Seepferdchen 2010

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Gibt es irgendwo Vorducke oder so wie so ein Antrag auf Umzug aussehen soll Hab gar keine Ahnung wie ich das formulieren soll.

Dafür gibt es keinen Vordruck, den Antrag stellst du formlos.

Frage schaffst du den Umzug ohne Umzugsfirma, wegen der Möbel usw.?

Wenn nicht dann brauchst du 3 Kostenvoranschläge von einer Umzugsfirma.

Name
Adresse

BG(Bedarfsgemeinschaft) - XX



Antrag auf Umzugskosten für das Mietangebot vom xxxxx
( kannst du auch als Kopie beifügen)


Begründung:

schreibst du hier rein:..............

hiermit beantrage ich

- Umzugskosten § 22 Abs. 3 SGB II
- sowie die Zustimmung zum Umzug für das o.g. Mietangebot.

Ich bitte um einen rechtsfähigen Bescheid.

Persönliche Abgabe beim JC gegen Unterschrift vom JC, auf der Kopie.

Mietangebot kann wie ich bereits geschrieben habe der Mietvertrag sein, aber noch nicht
unterschrieben, das ist wichtig!

Lies auf jeden Fall alles zum Thema WG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Gruß:icon_pause:
 

claudia83

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Den Umzug würde ich alleine schaffen, also ohne Firma. Lediglich da Mieten eines Transporters wäre.
Gibt es noch andere Sachen als Mietangebot, außer den Mietvertrag? Was zum Beispiel wenn der Vermieter den Mietvertrag nicht geben möchte wenn ich nicht sicher zusage? Was kann ich ja als Mietangebot zum Amt mitnehmen?

Noch kurz was zur GEZ: kann ich in einer WG die GEZ auf mich nehmen? Weil ich ja befreit bin und nach den neuen Regelungen braucht ja nur eine Person pro Wohnung gemeldet sein.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo. Ich habe vor aus meiner bisher jetzigen Wohnung auszuziehen, und zwar mit meinem momentanen Nachbar zusammen in eine WG.
...Als Hinweis noch: noch mein evtl. zukünftiger WG-Partner wird definitiv nicht für mich zahlen. Ist ja auch klar und will ich auch nicht.

Mach dir schonmal bewusst, dass spätestens nach 1 Jahr eine Zwangsverheiratung seitens des JC stattfinden wird.
Völlig egal ob die Konstellation Frau/Mann, Frau/Frau, Mann/Mann, Transe, Verwandtschaft oder sonstwas ist.

Wenn 2 Humanoide länger als ein Jahr (und das auch nur deshalb, weil der Gesetzestext diesbezüglich unmissverständlich ist, sonst wärs ab Tag 1) dasselbe Dach über dem Kopf teilen, wird automatisch eine eheähnliche Bedarfsgemeinschaft unterstellt.

Ist also noch bisschen hin zu deiner "Hochzeit", aber mach dich am besten schonmal schlau, was du alles zu beachten hast. Gleich mal vorweg: Keinen Hausbesuch dulden und stell dich auf eine Klage beim SG ein.

Achja, edit:
Wenn dich das JC nötigt, umzuziehen, haben die selbstverständlich auch die Umzugskosten zu übernehmen.

Und zur GEZ: Das müsste meines Wissens ausreichen, ja.
 

claudia83

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Also MUSS ich irgendwas vom evtl zukünftigen Vermieter dem Amt vorlegen?

Wegen der Sache, dass das Amt nach einem Jahr mir eine BG unterstellen will hab ich schon gelesen. :icon_neutral: Hab mich diesbezüglich schon informiert. Aber trotzdem danke für den Tipp. Hab mit Klagen gegen das Amt kein Problem. Wär nicht das erste mal. :icon_kinn:
 

Erolena

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Noch kurz was zur GEZ: kann ich in einer WG die GEZ auf mich nehmen? Weil ich ja befreit bin und nach den neuen Regelungen braucht ja nur eine Person pro Wohnung gemeldet sein.

Wenn nur du alleine befreit bist, muss dein WG-Partner den Rundfunkbeitrag alleine bezahlen. Der nichtbefreite WG-Bewohner muss bezahlen. Seit es die neue Regelung gibt, spare ich mir den Befreiungsantrag, weil mein berufstätiger WG-Mitbewohner (erwachsenes Kind über 25 J.) den Rundfunkbeitrag trotzdem bezahlen muss.

Anders wäre es, wenn dein Mitbewohner selber ALG2 beziehen würde, dann wärt ihr beide befreit. Oder wenn dein Mitbewohner zu deiner Bedarfsgemeinschaft zählen würde, also mit auf deinem ALG II-Bescheid stünde, dann wäre auch die gesamte Wohnung vom Rundfunkbeitrag befreit.
 

claudia83

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Na das ist ja Beschiss. Heist doch extra das nur eine Person pro Wohnung bei der GEZ gemeldet sein muss. Und das wär bei mir natürlich am besten. Naja, werden sehn. Erstmal alles soweit hinkriegen mit der Wohnung. Bin da ganz optimistisch. :icon_daumen:

Ach, da fällt mir noch was ein: wenn ich den Umzug abgelehnt bekommen würde und dann trotzdem umziehe ohne Zustimmung, was bekomm ich da noch vom Amt übernommen? Nur die angemessenen Kosten laut Kommune oder das was ich bisher bekomme (die unangemessenen Kosten)? Zweiteres wär ja besser :biggrin: Weil alle Wohnungen die wir bisher in Aussicht haben wären billiger für mich (also durch zwei geteilte Kosten).
 

claudia83

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Hätte da noch eine Frage: Müssen die das auch übernehmen wenn die neue Whnung zwar billiger ist als die alte, aber nicht angemessen laut Verwaltungsvorschriften?
Die geforderte Kostensenkung wär ja gegeben, aber eben noch unangemessen.
 

claudia83

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Hätt jetzt noch mehr Fragen: es war gerad eine Außendienstmitarbeiterin vom Amt bei mir. Ich hab ja als Umzugsgrund,außer Kostensenkung der KDU auch den Schimmel in meiner Wohnung angegeben. Deswegen war die da. Als ich dann gefragt hab wie meine Chancen nun stehen den Umzug genehmigt zu bekommen, meinte sie, sie macht den Bericht fertig und gibts weiter zur Bearbeitung und das könne sich noch ne gute Woche hinziehen. Nun möcht ich ja gern zum 3.März die Kündigung dem Vermieter zukommen lassen, dass der März schon ein Monat ist wegen der Kündigungsfrist. Kann ich das denn machen auch wenn ich vom Amt noch kein OK hab??? Ich bin eigentlich zuversichtlich das die mir den Umzug genehmigen. Wenn nicht kann ich ja, und würd ich auch machen, Widerspruch einlegen, zur Not zum Anwalt. Aber wenigstens läuft da schon die Kündigungsfrist. :icon_daumen:
 
E

ExitUser

Gast
Was hat die Stasi 2.0 bei Schimmelbefall in deiner Wohnung zu suchen?

Sind das mittlerweile auch schon zugelassene Sachverständige?

Sowas meldet man dem Vermieter, und dieser hat für Abhilfe zu sorgen. Dieses lässt man sich widerrum schriftlich bestätigen und reicht das dem Amt ein.

Es besteht überhaupt kein Grund, deswegen jemand in seine Wohnung zu lassen. :icon_neutral:

So bist du natürlich unverändert deren Willkür ausgesetzt. Die schreibt in ihren Bericht: Schimmel nicht dramatisch, ggf. noch selber Schuld wegen falschem Lüften etc., kein ausreichender Grund... und was machst dann?
Bist wieder am Anfang.
 

claudia83

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Naja, die Tante hat auch viel Fragen gestellt was ich wegen dem Schimmel schon unternommen hab. Hab ja alles brav gemacht, Mängelanzeige etc. Auch das ich im Mieterbund bin. hatten hier auch Vermieterwechsel. Die tat eigentlich nicht so das ich schuld bin an dem Mist. Hab ihr auch gesagt das ich mal ein hier hatte der Ahnung hat davon und das der mir auch bestätigt hat das ich das nicht verschuldet hab. Also war so Nachbarschaftshilfe.

Wegen dem Mietvertrag (der neue). Hab auch überlegt wegen Untermietvertrag, aber möcht gern als gleichberechtigter Mieter im Vertrag stehen. Als Untermieter hat man einige Nachteile (kein Kündigungsschutz etc.). Hab ich jedenfalls mal gegooglet.
 

claudia83

Elo-User*in
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Brauch nochmal dringend eure Hilfe. Heut kam Brief vom Amt. Die wollen ne getrennte Aufstellung von Betriebs- und Heizkosten. Ist ja kein Problem.
Zusätzlich wollen die " ... Mitteilung mit wem ich da die Wohnung teilen will und dazu müßte dann auch eine Erklärung schriftlich dazu erfolgen ob es sich nur um eine Haushaltsgemeinschaft handelt oder um eine Vermögens- und Einstehungsgemeinschaft." (genauso stehts im Brief).
Wir wären doch keins von beiden, sondern eine Wohngemeinschaft! Ist doch wieder ein Unterschied. Weiß nicht wie ich diese Erklärung schreiben soll. Gibts da irgendwo Vordruck oder so??? Bitte bitte helft mir.
 
H

hass4

Gast
da ihr ja gemeinsam in einem haushalt lebt ist das die haushaltsgemeinschaft.

vermögens und einstehungsgemeinschaft heisst gemeinsame kasse, der eine steht für den anderen ein, in deinem fall würde man dass einkommen des arbeitenden mitbewohners anrechnen und für dich bliebe dann noch ein regelsatz!
 
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