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Umzug in "unangemessene" Wohnung wg. Pflege: Fragen

Sohhns

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Hallo,

ich stelle eine Frage für eine liebe Freundin.

Sie wohnt mit ihrer 14jährigen Tochter (diese wohnt die Hälfte des Monats bei ihr und die andere Hälfte beim Vater) in einer 2-Zimmer-Wohnung (55 qm) und bezieht Hartz IV bei langjähriger Arbeitsunfähigkeit. Sie hat bereits vom JC die Info, dass die Wohnung zu teuer wird (regelmäßige Erhöhung durch Vonovia), aber noch keine Aufforderung zum Umzug.
Sie hat jetzt eine sehr günstige (4,50 €/qm) 5-Raum-Wohnung gefunden, die sie gerne beziehen möchte. Diese ist jedoch sowohl von der Größe (130 qm) als auch vom Preis (640 € ohne Heizung) "unangemessen".
Ein Zimmer würde sie jedoch für ihre Mutter bzw. andere Personen reservieren, die sie wechselseitig betreuen (GDB 90%, Pflegestufe 1), das andere Zimmer auf Dauer untervermieten.

Kann man das beim JC "durchbekommen"? Falls nein und sie zieht trotzdem um, würde dann die maximal die Höhe der bisherigen (zu teuren) Miete übernommen werden oder nur die bis zur angemessenen Höhe? Was passiert nach den 6 Monaten Schonfrist?
Würde ein Mietzugewinn durch die Untervermietung vom Regelsatz abgezogen werden oder von den KdU?

Die Wohnung besteht eigentlich aus einer 2- und einer 3-Raum-Wohnung, die vom Vormieter zusammengelegt wurde mittels eines Durchbruches. Der Vermieter würde diesen auch notfalls schließen und die kleine Wohnung anderweitig vermieten.
Falls die 5-Raum-Wohnung vom JC nicht genehmigt wird, würde sie auch nur die 3-Raum-Wohnung mieten; aber nur ungern.
Könnte das Schwierigkeiten geben, wenn sie erst eine große Wohnung anmieten will und plötzlich kommt sie mit derselben in klein? Nicht, dass ihr dann Betrug vorgeworfen wird.

Wie schätzt Ihr das ein? Freue mich über Hinweise und Tipps.

Sohhns
 

apfelkuchen

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Könnte das Schwierigkeiten geben, wenn sie erst eine große Wohnung anmieten will und plötzlich kommt sie mit derselben in klein? Nicht, dass ihr dann Betrug vorgeworfen wird.
Zumindest dazu kann man ja die Story so erzählen, dass deine Freundin nach der Ablehnung noch mal mit dem Vermieter geredet hat und er ihr dann entgegen gekommen ist. Das ist absolut plausibel, was soll da "Betrug" sein?

Sie sollte außerdem bedenken, dass die Tochter irgendwann ausziehen wird und dann auch ein Zimmer frei werden wird, was evtl. wieder dazu führen könnte, dass die Wohnung nicht angemessen ist.
 
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