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Umzug in größere Wohnung.

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Zeitarbeitsbekämpfer

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Hallo,

Ich möchte jetzt von meiner 49m² (2ZKB) in eine
69m² (3ZKB) Wohnung ziehen.
Ich lebe in einer Siedlung und habe es mit dem Vermieter schon abgesprochen und die Gesellschaft hats mir bewilligt.

In unserer jetzigen Wohnung ist es sehr eng geworden da im
letzten September unsere Tochter auf die welt gekommen ist.

Die neue Wohnung kostet 430€ also 113€ mehr als unsere jetzige
Wohnung.

Wir sind zu dritt und ich wollte fragen ob mir dieser Mehrbedarf von der Arge zusteht oder ich von dem bisschen Geld wo ich von der Arge bekomme damit selbst aufkommen muss.
 

Heiko1961

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Moin Knezink,
bei solchen Fragen wäre es gut, wenn man den Wohnort angibt.
:icon_wink:
 

Arania

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Na ja soviel hat der Wohnort auch nicht damit zu tun, eigentlich sind die ARGE-Vorschriften bei der Wohnungsgrösse da nicht sehr auseinander, nur in der Mietgrenze

Für die Wohnungsgröße insgesamt gibt das Arbeitsministerium folgende Richtwerte an:
  • Eine Person: 45 bis 50 Quadratmeter
  • Zwei Personen: 60 Quadratmeter
  • Drei Personen: 75 Quadratmeter
  • Vier Personen: 85 bis 90 Quadratmeter
  • Weitere Personen: jeweils 10 bis 15 Quadratmeter zusätzlich.
 

Zeitarbeitsbekämpfer

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Wir sind momentan zwei erwachsene und ein Säugling.
Dann müssten uns theoretisch max. 75m² zustehen und
die Wohnung die wir beziehen möchten beträgt 69m².

Steht uns vielleicht finanzielle Hilfe für den Umzug zu????
Und bekommen wir die differenz die Wohnung mehr kostet von
der Arge bezahlt??
 

Gaestin

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Säugling

viele ARGEN bewilligen erst ab 6 Jahre ein eigenes Zimmer für ein Kind.
Ihr müßt die ARGE fragen, wenn sie den Umzug gestattet, gibt es
Umzugskosten etc. was für Euch viel besser wäre. Ist der Mietpreis
der neuen Wohnung "angemessen"?
 

Zeitarbeitsbekämpfer

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also die neue Wohnung kostet 430€ also 113€ mehr als unsere jetzige.

Ich weis nicht wie hoch der Anspruch ist und ob die Miete angemessen ist.
Aber ich denke doch weil es eine Gemeinützige Siedlungsgesellschaft ist.
 

Gaestin

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nein

das hat damit gar nichts zu tun.
Für Euere Stadt und für Euch beide
gibt es eine angemessene Miete,
mehr wird nicht bezahlt.
Warum fragt Ihr nicht die ARGE, die
müssen entscheiden.
 

Zeitarbeitsbekämpfer

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warum gibt es dann das Forum wenn ich gleich bei der Arge fragen darf????

vielleicht wollte ich mich schlau machen bevor ich auf die Arge gehe
und die mir das blaue vom himmel lügen????
 

Gaestin

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Miete

BEVOR Du zur ARGE gehst, Tabelle mit angemessener Miete
für ALGII Empfänger in Deiner Stadt lesen und sehen, ob
diese Wohnung angemessen ist.
 

Wachert

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Diese Listen dürfen nicht offengelegt werden und sind oftmals nur in der ARGE durch Mitarbeiter offenzulegen.

Aaaalso. 3 Personen = 3 Zimmer max. ~75m² Mitspiegel entsprechend eures Wohnortes/Stadtteil (kennt nur die zuständige ARGE). Ab wann ein Kind anrecht auf "ein eigenes Zimmer hat" kann ich nicht genau sagen.

Meine Frau ist derzeit Schwanger und wir werden spätestens wenn der Säugling 6 Monate halt ist auf eine größere Wohnung beharren.

Soweit ich weiss gibt es keine genaue Regelung ab wann ein Kind anrecht auf ein Zimmer, und man somit Anrecht auf eine größere Wohnung hat, kann mich da aber auch irren.

Wenn die neue Wohnung angemessen ist (Zimmer/Quadratmeter/Kosten), hast du auch Anspruch auf Erstattung von Umzugskosten die extra vorher(!) beantragt werden müssen.

Die evtl. benötigte Kaution ist ebenfalls von der ARGE zu bewilligen, dazu gibt es im Forum aktuelle Themen. Früher hat man diese nur auf Darlehen bekommen, inzwischen gibt es wohl Urteile das diese von der ARGE zu bewilligen sind und erst bei Auflösung des Mietverhältnisses an die ARGE in Form von einer Zahlung zu erstatten ist.

Genaueres dazu solltest du über die Forensuche, oder auf Sozialgesetzbuch.de finden.
 

Gaestin

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in anderen Foren habe ich oft gelesen, daß die
Leute für einzelne Orte Bescheid wußten.
Nachfrage würde sich lohnen.
 

Wachert

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Auf solche Aussagen kann man sich aber schlecht berufen und wenn man es macht ist man schnell unten durch.

Wenn es klare Regelungen dazu gäbe wäre das einfacher, man haut den Paragraphen in Fettschrift in den Antrag und die Sache ist erledigt.

Sowas mache ich am liebsten ;) Wenn man genau beantragen kann samt rechtlicher Grundlage gibt es eigentlich keinen Grund für einen Widerspruch!

Find es auch etwas "asig" das diese Listen nicht offen zu finden sind.
Hier gab es letztens eine Erhöhung der Beweilligung, also eine Anpassung des angemessenen Mietspiegels, dazu gabs keinerlei Informationen, wir haben das nur nebenbei erfahren.
 

Gaestin

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